In dieser Folge habe ich gleich zwei Gäste am Start. Und ja, beide heißen Christian. Christian Reschke und Christian Fernandez. Die beiden haben 25 Jahre lang gemeinsam die Agentur Kühlhaus geprägt und sind jetzt mit Shift 52 wieder neu gestartet. Wir sprechen über UX, Customer Experience und die Frage, warum gute Nutzungserlebnisse 2025 kein „Nice-to-have“ mehr sind, sondern Überlebensfrage.
Wir steigen ein bei den Basics: Was bedeutet gute Usability eigentlich? Wie misst man sie? Und warum zählen nicht nur Nutzerziele, sondern auch Business-Ziele - selbst wenn das manchmal knirscht. Ich hake nach, wie Projekte wirklich starten, warum Kunden oft mit einer Lösung kommen, obwohl das Problem ganz woanders liegt, und wie man Zielgruppen sauber herausarbeitet, statt Personas an die Wand zu kleben und sie dann zu vergessen.
Dann gehen wir tiefer rein. UX ist selten nur ein Masken- oder Button-Thema. Häufig zeigt sie dir ziemlich direkt, wo die Organisation im Weg steht. Silos, Incentives, Entscheidungswege. Alles, was intern hakt, spiegelt sich draußen in der Kundenerfahrung. Wir reden darüber, wann man nicht nur die Website, sondern Produkte und sogar Strukturen neu denken muss, damit Experience überhaupt besser werden kann.
Am Ende bleibt eine klare Botschaft: Schlechte UX ist kein Zufall mehr. Technisch geht heute fast alles. Wer seine Kundenerfahrung nicht bewusst gestaltet - im B2C wie im B2B - der verschenkt nicht nur Potenzial, sondern liefert dem Markt einen Grund, weiterzuziehen.
Viel spaß beim hören.
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So erreicht Ihr Christian Reschke:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christianreschke/
Homepage: https://shift52.de/
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So erreicht Ihr Christian Fernandez:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/fernandezux/
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Und so erreicht Ihr mich:
Homepage: https://www.odonovan.de/veraenderungsstabil
Hallo
und herzlich willkommen da draußen zu einer weiteren Episode des Podcasts
"Veränderungsstabil" in dem wir uns anschauen, was Organisationen, Unternehmen,
Menschenführung, was die so drauf haben müssten, um in der wilden Welt, in der wir
nun heutzutage eben leben, erstens gesund und zweitens nachhaltig erfolgreich
wirtschaften zu können. Wie ihr wisst, hole ich mir sehr gerne Gäste rein, die mehr
von einem Thema verstehen als ich und heute habe ich sogar zwei. Und um die Sache
noch verwirrender zu gestalten, heißen die auch gleich. Ich haben nämlich zwei
Christians hier. Einmal den Christian Reschke und einmal den Christian Pernandes. Jetzt
dürfte euch in der Reihenfolge, dürften wir kurz Hallo sagen, damit die Hörer sich
schon mal auf eure Stimme einhören können. Also erstmal einmal Christian Reschke,
hallo. Halli, hallo da draußen, hallo. Und der Christian Pernandes. Hallo zusammen.
Die beiden Christians sind seit 25 Jahren, glaube ich, verpartnert, also professionell,
romantisch weiß ich nicht, können Sie uns gleich erzählen und haben eine Agentur
zusammen gehabt, und zwar die Agentur Kühlhaus in Mannheim. Die gibt es jetzt nicht
mehr, das könnt ihr uns gleich erzählen, was da ist. Stattdessen habt ihr euch nach
der ganzen Zeit wieder zusammen selbstständig gemacht und der neue Laden heißt Shift
52, Shift 52. Und hier geht es um UX, es geht um Customer Experience,
es geht um Design und es geht um die Frage, was müssen wir denn tun, was muss man
denn drauf haben, damit man eine schöne Kundenerfahrung produzieren kann. Eine schöne
Customer Experience. Aber wir fangen mal am Anfang an. Jetzt muss ich mal gucken.
Ich glaube, ich nehme einfach einen raus. Christian Rechke, sag uns doch mal einmal
kurz Kühlhaus, das wir es mal besprochen haben. Dafür seid ihr auch da draußen
bekannt. Was war das? Warum ist es nicht mehr? Warum habt ihr was neues? Ich gebe
nur mal so zwei Sätze vorne dran. Wir zwei Christians, wir waren schon zusammen in
der Realschule, haben beide Elektriker gelernt und dann irgendwann gearbeitet im
Digitaldruck und es war so Mitte der 90er und da gab es am Schluss sich dieses
Internet, was man in der Hochschule entdecken konnte, an gewissen Rechnerräumen und es
sah einfach grottischer aus und da haben wir gesagt, das können wir besser, wir
wollen es besser tun und das ist unsere Motivation auch heute noch. Und auf
die erste Agentur gekündet,:Medien, 2001 die Kühlaus Aktiengesellschaft und 1000 sind in Kühlhaus aufgegangen und
Jahren bis:Thema Experience zu machen. Wir haben 2000er schon irgendwie nicht Webseiten
präsentiert, wenn wir was präsentiert haben, sondern die so und so Web Experience bei
den Kunden vorgestellt und da gab es den Begriff eigentlich noch nicht wirklich und
wir haben unheimlich viel in dem Thema gemacht und ich gebe jetzt auf einmal mit
Christian Vannandes weiter, weil der hat inhaltlich diese Themen und eben verantwortet
und vieles, vieles Interessantes gemacht, was euch jetzt erzählt. Ja, was soll ich da
anfangen? Also wir haben, wie Christian sagt, schon sehr, sehr früh mit dem Thema
begonnen. Als alle anderen noch Webdesign gemacht haben, haben wir schon stark auf
das Thema Usability gesetzt und haben sehr, sehr früh im Usability -Test auch bei
Webseiten gemacht und sind da so in das Thema eingestiegen und haben das auch immer
weiterentwickelt und über diese Usability -Schiene in die User Experience Geschichte
rein gegangen und das war das im Grunde, was wir die ganze Zeit gemacht haben. Das
heißt, wenn wir hier in dem Kontext über UX reden, ich kann da ja verschiedene
Flughöhen einnehmen, aber wir reden hier jetzt erstmal über die Bedienung von
Webseiten, von Apps, von Dingen, die ich mit digitalen Endgeräten benutze, richtig?
Genau, ja, exakt. Ich fühle mich euch da ja verbunden, ich hatte auch meine erste
Agentur 99 gegründet, die war sehr viel kleiner, sehr viel weniger erfolgreich und
wir waren sehr viel technischer unterwegs. Das heißt, unsere Usability -Tests waren
damals grundsätzlich meine Mutter, die ich eine Flasche Ramazotti gegeben habe, habe
gesagt, du trinkst die jetzt halb und danach versuchst du auf der Webseite folgendes
zu schaffen. Und wenn es meine leicht angetrunkelnde Mutter geschafft hat, dann war
die Usability gut genug und wir haben das Produkt weitergegeben. Ja, das ist schon
mal besser als gar keinen Test zu machen, würde ich sagen. Optimalerweise testet man
natürlich mit Personen aus der Zielgruppe und Das heißt, man muss sich auch sehr
intensiv mit Menschen auseinandersetzen, man muss sich sehr intensiv mit seiner
Zielgruppe auseinandersetzen, um diese Tests so zu machen, dass man wirklich ein gutes
Ergebnis am Ende dabei rauskommt. Hol das doch erstmal ab. Wie definiert man denn
gute Usability? Also, was tue ich oder wie messe ich es oder wie stelle ich es
fest, ob mein digitaler Touchpoint eine gute User -Experience hat? Wenn man sagt, es
gibt eine Norm dazu, zu dem man die Usability oder Gebrauchstauglichkeit wie es auf
Deutsch heißt und da ist es zum einen das Thema Effektivität, also wie effektiv.
was die Menschen für Ziele haben und was sie damit erreichen wollen, sonst habe ich
ja gar keine Chance da, irgendwas zu messen. Und die muss ich natürlich kennen und
die muss ich vorher rausarbeiten, die muss ich rausfinden, was sind denn die Ziele?
Also wohl der Zielgruppe als auch der alle anderen Stakeholder, die irgendwie
beteiligt sind an dem Projekt oder an dem Produkt oder an der Website oder was auch
immer man da arbeitet gerade.
Hey, kurze Durchsage, wenn euch Veränderung stabil gefällt, dann nehmt euch doch mal
kurz Zeit und gebt dem Podcast eine Bewertung auf dem Streamingdienst, mit dem ihr
gerade hört. Es hilft uns enorm, weil dann noch mehr Menschen im Podcast entdecken
können und so können wir die Community weiter wachsen lassen. Vielen Dank fürs
unterstützen, vielen Dank fürs zuhören und jetzt geht es weiter mit der Episode. Also
Stakeholder meint letztlich, ich habe ein Projekt und das Projekt ist Website -Relaunch
und da sitzen jetzt die IT -Lehrer und die Marketing -Typen und die Fachabteilung
irgendwie in einem Raum. Das meint so an der Stelle mit Stakeholder. Ja, schon. Also
die beteiligt Sinn an dem Erfolg der Website oder der Web -Aklikation. Das heißt, es
gibt ja auch immer, neben den Nutzerzielen gibt es ja auch Business -Ziele, die ich
verfolgen muss. Und die gehen nicht immer ganz überhain mit den Nutzerzielen. Und die
muss ich eben beide betrachten und beide kennen, um messen zu können. Hat das
Produkt eine gute UX, eine gute Usability oder nicht? Hey, ich hätte jetzt einfach
ganz naiv gedacht, nur die Nutzerziele zählen und andere Kramen, die müssen ihre
Befindlichkeiten wegpacken. Naja, am Ende muss ja auch die Wirtschaftlichkeiten
gewährleistet sein. Also in der Regel hat ja eine digitale Applikation, ein Website,
ein wirtschaftliches Ziel und das muss ja auch erreicht werden. Am besten bringt man
natürlich alle Ziele in einen Klang. Ich gucke darüber zum Christian Reschke, der
rutscht so aus seinem Stuhl hin und her. Möchtest du mitmachen? Ja, wir haben ja
diese Diskussion, dass auch die wirtschaftlichen Ziele dabei sind in dem ganzen Thema,
die haben wir auch schon vor vielen, vielen Jahren erkannten. Wir haben dann gesagt,
ist das User -Center -Design oder ist es Business -Center -Design, also dass auch die
Business -Ziele sind ein Teil der Anforderungen an dessen, was passiert da mal. Und
es gibt es immer wieder. Also Bestellschrecken oder Kündigungen sind jetzt nicht auf
der Startseite meistens zu finden oder so. Also auch wenn man als User sich das
wünschen würde oder sowas, dann gibt es schon so ein paar verschiedene Faktoren,
wo halt eben ein Business sagt, nee, stehen, weil könnte man so ganz einfach machen
oder so, für den User jetzt toll, aber es gibt noch andere Gründe, die oftmals auf
dem Business liegen, wo es um Euro Geld geht oder sonst was, wo man sagt, nehm mal
mal lieber so. Okay, jetzt habt ihr mich, weil ich habe die ganze Zeit gedacht, das
kann doch nicht sein, das ist doch, wenn ich den Kunden glücklich mache, dann treffe
ich doch mal Ziel, aber da sind wir jetzt an dem Punkt, wenn ich jetzt weiß ich
nicht, Sky oder der Zone oder so was bin, dann möchte ich es nicht so leicht
machen zu kündigen, weil wenn 100 Leute 5 Ecken absuchen müssen auf der Webseite,
um den Kündigungsbutton zu finden und 10 Prozent von denen, die Geduld verlieren auf
dem Weg, dann habe ich immerhin 10 Prozent Retention Rate von denen, die gerade
kündigen wollten. Ja, das ist nicht der Weg, den wir einfach gehen, wie gesagt, wir
verstecken das alles, was die Leute nicht finden sollen. Das kann es ja auch nicht
sein. Aber es ist jetzt mal ein sehr plagatives Beispiel. Gibt es bestimmt bessere,
mir fehlt es gerade ad hoc nix ein. Okay. Habt ihr einen Standard vorgehen, wenn
jemand oder wir drehen es mal rum? Was ist denn so ein klassisches Projekt? Ich
schlag bei euch auf und was will ich dann? Will ich das ihr meine UX auditiert?
Will ich irgendwie was Neues bauen? Will ich hingehen und sagen, ich habe hier
eigentlich ein ganz geiles Produkt und ich glaube auch, ich weiß, wer das kaufen
will, aber irgendwie habe ich hier unterirdische Conversion Rates oder wie startet
denn ein Projekt bei euch? Es gibt verschiedene Ausgangslagen. Manche Kunden wissen
genau, was sie wollen und welches Problem sie tatsächlich gelöst haben wollen und es
kommen auch immer welche, die sagen, ich brauche A oder B und das ist ihre
vermeintliche Antwort auf das Problem. Und je nachdem wie es gelagert ist jetzt
gerade der Fall, wenn man oftmals ist es ja so, dass man dann durch vieles
Nachfragen, warum man das denn braucht, weil es eigentlich Probleme ist und und und
und und und und und, dann kommt man eigentlich erst mal auf das tatsächliche
Problem. Und ob dann das, was der Kunde angefragt hat, was er gerne hätte, die
tatsächlich die beste Lösung ist, das ist nicht immer der Fall. Aber weil du fragst,
wie startet es genauso, erst mal mit vielen Nachfragen viel verstehen und analysieren,
Was ist denn überhaupt das Thema? Kannst du gerne ergänzen, Christian? Nee, würde ich
genau so sagen. Also das Problem erst mal zu verstehen, zu untersuchen, was ist denn
wirklich das Problem? Das ist das Allerwichtigste. Also sich damit auseinanderzusetzen,
weil ich kann das nur lösen, wenn ich das Problem gut und genau kenne. Bei Kunden
kommen wir ja oft auch nicht und sagen, guck mal, ich habe folgendes Problem, habt
ihr eine Antwort da drauf? Sondern sie sagen, ich steh dir gerne was bei sich in
Online -Shop oder wir brauchen in der Kampagne oder oder, ne? Deshalb ist meine
provokante Rückfrage gewesen, so in meiner, also wie gesagt, bei mir 15 Jahre her
oder so, 20 Jahre, dass ich in diesem Agenturbusiness war, aber da war oft das
Problem, dass ein Kunde kam und hat gesagt, ich möchte das und eigentlich war die
Antwort, der kann man machen, aber da wird Scheiße. Auch so was kann passieren. Es
gibt auch so auch Sachfälle, wo ich sage, meine Webseite ist nicht responsive, die
brauchen wir mal responsive. Und da ist das ziemlich klar, was zu tun ist. Und da
ist ja das Briefing erst mal korrekt. Das ist, glaube ich ein ganz normales
Verhalten von Menschen, sich relativ schnell so in diesen Lösungsraum zu begeben. Und
wir versuchen dann halt einfach nochmal zu sagen, Moment mal stopp, ist das wirklich
die Lösung oder lass uns nochmal einen Schritt zurückgehen und wir gehen nochmal so
in den Problemraum und identifizieren nochmal das Problem. Und das funktioniert auch
meistens, also man kann Leute da schon davon überzeugen, einfach wenn man da
vielleicht in Form von dem Workshop oder so nochmal stärker an dem Problem arbeitet
und das rausarbeitet. Aber das ist ja ein ganz normales Verhalten, dass Leute immer
sofort nach einer Lösung suchen oder sofort eine Lösung im Kopf haben, ohne sich
über das eigentliche Problem Gedanken gemacht zu haben. Okay, das heißt denn also,
ich habe meine Zielgruppe für dich was baue definiert. Ah, Moment, stopp. Ich habe
ja öfter das Problem, dass ich eine Webseite zum Beispiel baue oder ein App für
ganz verschiedene Zielgruppen mit verschiedenen Schwerpunkten und verschiedenen Vorlieben
und verschiedenen Zielen. Was macht man dann? Das Das ist die große Herausforderung,
dieses Problem zu lösen und ich glaube, da gibt es keine pauschale Lösung dafür, die
man auf alle Projekte anwenden kann, sondern das muss man einfach rausarbeiten. Das
ist genau, wie du sagst, ich habe immer verschiedene Ziele oder in der Regel
verschiedene Zielgruppen mit verschiedenen Zielen, Wünschen, Bedürfnissen und ich muss
versuchen, eine Lösung zu finden, die dem gerecht wird und das ist jedes Mal eine
sehr individuelle Lösung. Ja, geht es raus, die verschiedenen Stakeholder, also die
verschiedenen Nutzertypen definiert zu haben, was denn die jeweiligen Bedarfe sind, was
sie auf so einer Seite wollen. Manchmal will After -Service irgendwas nutzen oder
Produktinformationen finden, andere wollen was kaufen, andere wollen nur Schmürkern oder
so. Und da gibt es dann einfach die i5 oder i7, je nachdem wichtigsten
Hauptzielgruppen, die sagen mal 80 % des Traffics ausmachen und auf die kann man sich
ja dann fokussiert gehen. Und dann kann man was, was sich mit MPC Maps dran gehen
oder Personas bewegen, die sich durch so eine Webseite. Was ist deren Customer
Journey? Die sind ja durchaus auch unterschiedlich. Wie kommen sie her? Was haben sie
vorher gegoogelt? Wie klicken sie sich durch? Und wer Service sucht, ländet auch
andere Dinge beim Besuchen oder beim Surfen auf einem digitalen Produkt aus. Da sucht
man ja seine Begrifflichkeiten. Man denkt, dass sie ihn zum Ziel führen und andere
sieht man gar nicht. Dann muss man versuchen, sie auszusteuern wahrscheinlich. Also
ich habe immer dieses Beispiel im Kopf, was ich sehr faszinierend fand, bei einer
Stellenanzeige hat man herausgefunden, also war eine Stellenanzeige, war irgendein Job,
ich weiß nicht mehr, und wäre okay gewesen, mit jemandem unter 30 zu besetzen, wäre
völlig okay gewesen, mit jemandem über 30 zu besetzen. Die Leute über 30 bewerben
sich nicht, wenn in der Stellenanzeige nicht steht, hier gibt es eine gute Work -Life
-Balance und die Leute unter 30 bewerben sich nicht, wenn in der Anzeige das Wort
Work -Life -Balance drin vorkommt, weil sie es dann Albern finden. Was machst du denn
jetzt? Und die Lösung war dann zwei Stellen an Zeigenschalten, derselbe Job, aber die
beiden hatten einen Titel, der von der Formulierung her, weiß nicht, wie ich es
formuliert war, aber der eine war halt gut für Leute in unserem gesetzteren Alter,
der andere Titel war für junge Leute und die Bildsprache war einmal für alte, einmal
für junge Leute und auf die Art und Weise konnte man dann, also das wäre dann so
quasi eine Lösung, ich habe meine Zielgruppen mit ihren Vorlieben und versuche sie
dann möglichst auf dem Weg durch die Webseite oder durch das App zu finden und dann
auszusteuern, um ihnen das zu zeigen zu können, was sie gerne sehen wollen. Genau,
das ist eine mögliche Lösung für dieses Problem. Bei Autos ist es ja auch so, du
hast ja Sportwegen, du hast irgendwie Usel und du hast Pkw und Familienautos und so,
das sind ja alles verschiedene Zielgruppen, die mit ganz bestimmten Bedürfnissen und
für die wird dann einfach ein spezielles Auto gebaut und das ist dann so eine
Möglichkeit, wie man damit umgehen kann, dass man einfach verschiedene Produkte für
verschiedene für verschiedene Zielgruppen bauen. Du hast ein ganz schönes Beispiel
genannt mit dem HR -Fall, mit den verschiedenen Jobseiten, für die verschiedenen
Zielgruppen. Das ist für die Bewerbenden sicherlich jetzt wiederum von Vorteil. Für
den H -Haler, der plötzlich zwei oder drei verschiedene Stellen anzeigen, hat die in
sich Vorteile möglicherweise auch händisch einstellen muss. Natürlich nicht, also für
den wird es jetzt wiederum schwieriger. Bei dem sinkt die Experience beim Benutzen
und beim System. Das ist immer die Abwägung, von der Business -Seite noch mehr
Prozesse, noch mehr Verwaltung hinten dran mit verschiedenen Einordnungen ist ja
deutlich aufwendiger, aber für den Nutzer da draußen ist es so rum besser, war es
so vollkommen recht. Ich hänge mir noch so ein bisschen ehrlich gesagt daran, wie
sehr ihr die Business -Seite verteidigt. Also es wird schon ein Grund haben, aber ich
bin immer noch so ein bisschen in dem naiven, aber fehlt nicht nur, was die Kundin
will und alles andere muss sich hinten anstellen. Eigentlich ja, aber ich glaube, da
kommt die Unternehmenswelt halt noch dazwischen immer mal wieder so, die dann welche
Dinge in den Weg legt oder über Grenzen oder Regeln hat. Man wird es schon gerne
immer dem User da draußen auch einfach machen. Ich glaube, der Unternehmenszweck ist
nicht, die glücklichsten Menschen nur zu machen, auf egal welchen wirtschaftlichen
Kosten oder so. Da muss man schon die Schere finden. Ja, das ist ja das Spannende.
Es gibt ja diese Conways Law, mit der ich da ganz gerne arbeite. Und da ist hier
die Aussage, jede Organisation produziert Produkte oder Prozesse, die eine Abbildung
der eigenen internen Organisationen sind. Das heißt, wenn ich jetzt hier irgendwie
eine Bank habe und bei der Bank gibt es einen riesen Silo -Graben zwischen den,
weiß ich nicht, den Konto -Typen und den Kredit -Typen. Also muss ich damit rechnen,
dass bei dieser Bank es ganz, ganz wenig Cross -Selling gibt zwischen den Kreditleuten
und den Konto -Typen, weil die reden ja intern nicht miteinander und können nicht
miteinander. Wie sollen sich denn außen zum Kunden hinten einheitliche Darstellungen
hinkriegen und auch eine einheitliche Use -Experience? Damit habt ihr wahrscheinlich
dann auch zu kämpfen, oder? Dass ihr quasi indirekt die Limitierungen und die Grenzen
usw. seht, der Organisation in der Usability. Also wenn man so lange Webseiten macht
wie wir, dann sieht man oft auch mal auf der Webseite oder auf der Home, was dafür
eine Organisationsstruktur hinten dran steht. man merkt wer mitredet beim webdesign und
was alles noch auf die startseite muss die businessseite ich will auch noch was auf
der startseite und wir sind auch wichtig und jetzt gucken wir wieder die user seite
die braucht es vielleicht auch gar nicht so alles für das was es ist je nachdem
wer denn da so gerade kommt aber ja ich gebe dir vollkommen recht die unternehmen
und die organisationen das sind ein riesen thema bei dem ganzen thema wenn marketing
irgendetwas verspricht zu viel auf Kanälen und Produkt kann es nicht liefern oder
leisten oder wie du schön gesagt hast, dass die Abseilung funktioniert nicht, weil
Arbe wenig kann oder die Organisationsstrukturen oder noch die Incentives oder die
Budgets und die Silos sind da, dann hat ja jeder schon, dass er in seinem Silo die
Arbeit perfekt macht, aber oberhalb des Silos, also Silo 1 mit 2, 3 oder 4 und mit
Silo manchmal Abteilungen oder sowas, das Teamgefüge da weniger kundenorientiert ist im
miteinander, weil auch die Incentivierung oder die Führungsstruktur gar nicht so sind.
Das bade oftmals auch gerne mal ein Kunde da draußen aus. Das heißt umgekehrt, aber
für eure Projekte heißt das wahrscheinlich auch, dass ihr hin und wieder dann mal
euren Kunden näher legen müsst. Wir müssen mal über die Organisationen erstmal reden,
weil wir sind am Ende der Fahnenstange, was wir mit der UX machen können, können
Webseiten schön machen und Knöpfe bunt machen, aber es geht ja ein bisschen weiter
und da ist dann die Organisation das Begrenzende. Idealerweise sind die verschiedenen
Abteilungen da auch mit am Start. Und oftmals ist es sogar so, dass die in dieser
Intensität, wo wir uns damit auseinandersetzen, oftmals auch zum ersten Mal so tun
und Abteilungen sich plötzlich unterhalten und gegenseitig besser verstehen, was denn
eigentlich die anderen so brauchen von den anderen Abteilungen. Also da merkt man
schon, dass Organisationen ja auch ein System voraus verschiedenen Abteilungen und
Abhängigkeiten und bedingt sich auch, wie wir wechselwirksam. Und es ist immer sehr
gut, diese Zielgruppen oder auch die internen Abteilungen oder Anfang mit dem Boot zu
haben von so einem großen Projekt. Und dann über die Zeit hinweg auch deren
Meinungen und Wünsche reinzuholen und aber auch in Tests mit ein zu integrieren in
Frühphasen so. Woran bemerkt ihr das denn? Also wenn ihr jetzt zu einem UX oder
einem Online oder einem Designprojekt gerufen werdet und ihr schaut euch das Das ist
nicht reicht, was neu ist an der Webseite zu bauen, sondern dass ihr ran müsst an
die Organisation oder vielleicht sogar ins Produkt. Man merkt es immer relativ schnell
in einem Projekt. Also wenn du mit der User Experience anfängst, zum Beispiel von
der Webseite oder von einem digitalen Produkt, entsprichst du mit vielen Leuten und
von der Webseite aus kommst du immer oder meistens an Probleme in der Organisation.
Also du versuchst Dinge zu lösen aus Sicht des Kunden und Schlösser nach Problemen,
die, wenn du sie dir genau anguckst, in der Organisation fahren kannst. Du kommst
immer erst zum Produkt und dann musst du das Produkt hinterfragen und irgendwann
kommst du dann zur Organisation. Und musst sagen, hey, wir müssen eigentlich die
Organisation verändern. Wir können nicht die Use Experience an die Organisation
anpassen, sondern es muss umgekehrt sein. Dass er der Klassiker, wenn du, du wirst,
also das Härteste, was ich mal erlebt habe ist, dass eine Freundin der Agentur
gerufen wurde in den Unternehmen und das Logo neu zu designen. Logo und Slogan. Und
dann bekam ich einen Anruf und ich habe gesagt, Holger, komm doch mal bitte dazu.
Ich glaube, die wollen was ganz anderes. Ich habe gesagt, ich bin kein Designer, ich
habe keine Ahnung, ob es geht. Nee, nee, hör mal zu. Und am Ende stellte sich
heraus und das war auch nicht zum ersten Mal, auch nicht zum letzten Mal. Da war
die Hoffnung, wenn wir das Logo und den Slogan ändern, dann wird die gesamte
Organisation sich danach ausrichten am Ende. Und unsere Verwirrung in den Produkten
wird funktionieren. Die Kunden werden nicht mehr ständig nachfragen, was wir eigentlich
haben, sondern werden es sofort verstehen. Die Mitarbeitenden werden auf einmal alle
an einem Strang ziehen. Also das sind ja so diese Effekte, die man dann hat quasi.
Genau, genau. Also die gleiche Erfahrung, genau das, was du sagst. Die Erfahrung
mache ich, wenn ich diese Experience für eine Website mache. Ja, das ist mal ganz
schnell bei der Philosophie und bei der Identitätsfrage. Und wer sind wir denn
eigentlich? Und wenn ja, wie viele? Da löst du Prozesse an im Unternehmen, mit denen
hat keiner gerechnet, bei einem Auftrag, die Website zu überarbeiten. Ja, und das ist
auch nicht immer leicht, weil du dann siehst du halt da und sagst, ja, so weit
geht das jetzt mit der Webseite, aber das, was ihr habt, wir müssen eigentlich an
den Kerner an. Und auch, also wir haben jetzt noch nicht viel, aber ein bisschen
für die Organisation geredet, aber du sagst auch Produkt, das ist ja auch so ein
Thema, du gehst hin und sagst, mach mal eine Webseite, die unsere Produkte besser
verkauft und du guckst drauf und sagst, ja, wir müssen die Produkte ganz anders
schneiden. Genau, das ist auch regelmäßig der Fall. Du guckst ja dein Produkt
versucht, eine gute Experience zu machen, wie man die Produkte verstehen kann und wie
man die Produkte gut verkaufen kann online und merkst dann, dass das das eigentliche
Problem des Produktes ist und dass du eigentlich erstmal als Produkt dran musst,
bevor du die Webseite oder den Verkaufskanal dafür bauen kannst. Wie nehmt ihr das
denn wahr, wie das mit Ownership für UX aufseiten der Kunden ist? Weil wir oft
wahrnehmen, dass das extrem diffus ist. Also vielleicht gibt es so eine Stelle, die
die eine Aufgabe hat. Oft ist es auch so ein Hobby, was jemand nebenher aufgedrückt
bekommen hat. Aber so richtig eine schlagkräftige Truppe, die auch mandatiert wäre.
Ernsthaft, was zu tun finden wir selten vor. Deckt sich mit euren, was ihr da
draußen nicht sehen könnt, dass sie nicken. Ja, es gibt selten Unternehmen, die haben
User Experience tatsächlich, also in dem Bereich, wo wir gearbeitet haben.
User
Da haben wir ja per se immer mal die ganzen Bewertungsplattformen und die Rezensionen
und so. Da gibt es ja Futter, sag ich mal, für Feedback da draußen am Markt, aber
ein Video -Bio -Unternehmen eher weniger. Und dann ist es immer nur so, ich sage mal,
man will Marketing eine Webseite machen und dann ist diese User -Experience in diesem
Teil selbstverständlich vorne. Da will ich ja gar nichts dagegen sagen. Aber es gibt
ja auch noch die anderen Abteilungen, die vielleicht stattfinden oder wo etwas
stattfindet, was vielleicht nicht auf der Webseite stattfindet, was aber im
Zusammenhang eigentlich stattfinden könnte aus Jusersicht. Was macht ihr denn, um in
solchen Organisationen Metriken zu installieren? Meine Erfahrung ist, dass es auch
nicht immer unbedingt willkommen ist, diese Transparenz zu schaffen, weil dann
irgendwie gerade, also je nachdem, wie die Kultur ist, gibt es da ja auch
berechtigte Ängste zu sagen, ich lasse mir doch nicht anhängen, dass die Kunden, dass
wir hier eine schlechte NPS haben oder dass die Cosmosatisfaction nicht gut ist. Wenn
wir hier jetzt anfangen zu messen, dann ist das jetzt zurückzuführen auf meine
Abteilung, das will ich nicht oder so. Ja, da haben wir schon Beispiel erlebt, ein
Hauptverantwortlicher für eine Webseite, das nicht tun konnte, missen, weil der
Betriebsrat gesagt hat, das ist genau auf dich zurückzuführen und das darf nicht
passieren. Also er selbst wäre das Wusch gewesen, er hätte gern Feedback gehabt und
sein Zielgruppe und seine Besucher, aber der Betriebsrat hat das sogar untersagt. Wie
geht ihr vor oder was ist euer Bewerb dir dann einfach dafür? Wir brauchen hier mal
mehr, wir müssen mal mehr messen, wir müssen mal mehr messbar machen oder einen
guten Trick? Nein, gut.
entwickeln sollte, dass sie sagen, okay, das ist ein riesen Wert, wenn wir ein
Feedback kriegen und dann muss man vielleicht auch ein Stück weit die Fehlerkulture
so annehmen, wie sie ist. Und wenn man was in die Hose geht, dann ist es ja
besser, man kriegt es mit und man kriegt ein Feedback. Man kann sagen, ich habe es
jetzt auch verbessert oder optimiert oder wir machen es in Zukunft anders, um für
alle anderen weiteren zukünftigen Kunden verbessert zu werden. So, diese
Fehlerlernkulture, die da stattfinden muss. Und man kann nur dafür werben. Ich mein,
Fehler machen ist ja erst mal okay, solange die Welt nicht untergeht und wenn man
die Fehler dann nimmt und sagt okay, es ist was passiert, okay, wir verbessern es,
dass es nicht nochmal passiert und dass alle anderen, die danach kommen, ein besseres
Erlebnis haben. Das ist sinnvoll und teilweise notwendig ist es absolut klar, aber
Kulturen sind halt auch Träge manchmal und sagen, oh, ich will aus dem Fenster
lehnen, oder? Ja, da ist nichts hinzuzufügen und wir sind dann in Deutschland mit
einer Null -Fehler -Kontur, Fehler machen es nicht. Wir beide sind ja in der Industrie
Industrie groß geworden als Elektriker. Wenn du da so arbeitest in so einem
Unternehmen, da hängen ja überall diesen Monat Null Fehler, diesen Monat Null Fehler,
diesen Monat Null Fehler. Das heißt, dass was mit den Whiteboards überall in allen
Abteilungen hängt. Und das prägt natürlich. Also wenn überall an den Whiteboards da,
wo die wichtigen Nachrichten verkündet werden, Zetteln hängt, keine Fehler, Null
Fehler, Null Fehler. Da wird natürlich dafür gearbeitet, dass da keine Fehler stehen
und alles andere was Fehler hatmäßig passiert, wird irgendwie unter der Dage kehrt
oder weggebügelt, so dass da dieser Zettel weiter hin auf null steht. Ich weiß nur,
eins meiner allerersten Projekte, da war ich grad 18, war bei einem
Automobilhersteller in der Nähe von Mannheim und dann kam es so rein und dann hing
ganz klassisch dieser Zettel 237 Tage seit dem letzten Unfall. Genau, dieses Munde
neben war ich auch schon mal klar, ich war als Student möglicherweise. Ich würde
nochmal anders abiegen, das geht ja Hand in Hand, wenn man viel über diese Brücke
geredet, UX ist halt nicht nur Software, ist nicht nur ...
maske auf und dann ist ein knopf speichern und ein knopf verwerfen aber der knopf
verwerfen ist so hervorgehoben dass der quasi sagt klick mich an und ich schwöre
wenn ich noch einmal mir den arsch abradel und dann auf verwerfen drücke brauche ich
1000 euro oder mehr schaden verursacht weil ich werd ein neues telefon brauchen aber
zum thema negativ ich kriege ich habe jetzt pulsere drüber reden also negative ux
ich kann da leuten wirklich wirklich Schmerzen verursachen. Aber wenn ich weiß, wie
es geht, ist es noch nicht so einfach, weil ich muss mitunter an die Organisation
ran. Ich muss mitunter an die Kultur ran, damit die Organisation auch diese User
Journeys, diese Prozesse, diese Veränderungen, diese Messbarkeit, diese Transparenz
abgebildet kriegt. Jetzt weiß ich, das ist eine Sache, die uns verbindet, dass wir
nicht nur alle drei aus dem Punkrock kommen, aber aus der Hologratie kommen. Ihr
habt irgendwann vor einiger Zeit mal entschieden, Eure Organisation damals, Holokratie
als Staatsform zu verschreiben? Als Staatsform, ja. Also für die, die es tausendlich
nicht wissen, Holokratie, ihr habt abgeleitet von Soziokratie. Brian, wie hast du der
Kollege Robertson, glaube ich? Er hat das erfunden, ist eine Organisationsform, die
ohne klassische Hierarchien und Autoritäten auskommt. Nicht ohne Autoritäten, aber ohne
die klassischen. Ist rollenbasiert. Ich habe eine Rolle. Die Rolle hat eine
Verantwortung über der Organisation und innerhalb der Rolle organisiere ich mich selbst
und tue, was notwendig ist, unter Einhaltung von Regeln, die sich Organisation selbst
geben kann, so in fünf Sätzen. Meine Frage an euch aus behufenem Munde wüsste ich
gerne, hat sich das gelohnt, also funktioniert das diese Selbstorganisation und ist
das etwas, was uns also hilft uns so etwas, muss ja nicht direkt Hologratie sein,
kann ja sowas wie OKA sein, aber diese Trendthemen, diese mehr in Richtung
Selbstorganisation und Arbeitsorganisation helfen die, die Basis zu schaffen, für eine
die Organisation, die da runter ist. Und wenn die Organisation da runter zum Beispiel
sehr stark ist. Ich mache die Weeks, ich gucke mir das an und ich komme zum
Schluss. Ich muss die Produkte neu schneiden, ich muss das Pricing neu machen und
ich muss mir mal überlegen, ob die Personas, die da seit 12 Jahren im Medienraum an
der Wand vergilben, ob es die überhaupt gibt oder ob ich irgendwie mal anders an
meine Zielgruppen waren muss. Und wenn ich jetzt eine klassische Organisation habe,
dann kann die auch gerne mal 2 -3 Jahre brauchen, diese Realisierungen setzen, weil
da dann auf einmal, wenn ich Produkte neu schneide, verlieren irgendwelche
Gebietsfürsten Macht und dann werden irgendwelche Leute im Stellenplan durch die Gegend
geschoben und es ist dann so langsam, ich muss ja schnell auf den Füßen sein, um
darauf zu reagieren auf das Feedback, was mir meine Kunden geben und wenn jetzt
meine Organisationsform quasi ägyptische Pyramide ist und die hohe Prieste haben gerade
keinen Bock auf den Mist, weil er dafür sorgt, dass sie weniger Messwein kriegen,
dann verpufft halt meine X -ID ganz ganz schnell an der Organisation. Und jetzt meine
Frage, ihr habt eine Organisation, die würden ältere Herren, wie ich auch gerne
Anarchie nennen, irgendwie ausprobiert oder die kurz vor der Anarchie ist, zumindest
gefühlt, viel wilder, viel schneller, viel selbstorganisierter, ist die denn geeignet
für sowas? Ist das der geheime Schlüssel, die Organisation so leichtfüßig zu machen,
dass sie UX gut abgebildet kriegt? Ich habe mal ein Eis spiel, ich sah vor vielen,
vielen Jahren, war ich mal eingeladen, Da waren wir auf dem Stuttgarter Fensiturm
oben, den man heute glaube ich gar nicht mehr sein kann, da war so ein Meetingraum
und da waren, ich weiß gar nicht mehr den Namen, aber das war jemand, der Zeit, wo
Audi von dem Alt -Opa -Auto, was es irgendwann mal war, zu einem modernen Wagen
mutiert ist. Und gleichzeitig gab es noch Mercedes an und der hat die Geschichte
zählten, die werde ich nicht vergessen. Der sagt, der Mercedes hat er in der Haufen,
Juixar da sitzen, um das In -Car -Entertainment Entertainment und sowas in die Reihe
zu kriegen und nach vorne zu bringen und und und. Und er war bei Audi. Er hatte
keine Leute, aber er hat Geld gekriegt. Und der Unterschied, dass er das geschafft
hat war. Er hat Geld gekriegt. Er konnte sich immer aussuchen, mit wem er
zusammenarbeitet, konnte die auswechselnd, war schnell, war flexible, mit den richtigen
Leuten zu richtigen Zeit durchzukommen. Und das war der Zeit, wo der Audi mit dem
Inkar Entertainment zu dem geworden ist, was ist heutzutage ein modernes Auto, also,
Wo wir in den 80er waren, da war das echt so die Opa -Karren. Und das ist so ein
schönes Symbol für Flexibilität und Geschwindigkeit, die eben etwas voranbringt.
Man kann das wahrscheinlich auch in Pyramiden haben. Da brauchen wir aber
Führungskräfte, die dahinter stehen und sowas anschieben und es nicht im Wege stehen,
das ist Führung. Und da kann schon so ein bisschen, sag ich mal, mehr modernes
Leadership, mehr Aufgaben abgeben und mehr Fehler dort beheben,
wo sie den anstehen und die Verantwortung dort zu übernehmen, wenn etwas umgesetzt
werden muss und nicht eben mal sieben mal nach oben fragt und noch Lenkungskreise
einsetzen. Ja, also letzteres würde ich eher nicht empfehlen. Ich glaube, wir brauchen
einfach Speed. Wenn ich sehe, dass wir so im Deutschland steht mit der
Geschwindigkeit in der Digitalisierung, da wird mir Angst und Bange. Ja, ich glaube,
das ist ein verbreiteter Angst tatsächlich. Also wir sind mal in der LinkedIn -Babel.
Das heißt also, Die Frage ist gar nicht, mit welcher Organisationsform stelle ich
Geschwindigkeit her, sondern es ist einfach nur so lange ich schnell genug bin, bin
ich schnell genug, wenn ich da nicht. Woher das kommt, ist eigentlich egal, glaube
ich. Also auch dieses Hologratie, ein Allheilmittel, würde ich nicht sagen. Ich meine,
es ist eine Art, wie man irgendwie regelmäßig organisieren kann. Ich sage 10 oder 15
Seiten, ob hier Regelwerk oder so. Das kann man so machen. Es gibt ja andere
Firmen, die haben es abgekupfert, das rausgenommen, was sie brauchen. Dann haben sie
irgendwie umbindern, tun tun tun, aber die Gruppe.
den UX -Abteilungen höre, da ist so die "Bullet Design Ops" oft diskutiert,
also wer ist denn dafür zuständig, wie produzieren wir denn UX und so was? Wie
machen wir denn? Wer ist denn für die Arbeitsprozesse zuständig? Ist es der Chef,
den wir das ja eigentlich immer zuschreiben, würde so historisch gesehen, was wir bei
uns in den Köpfen verankert haben? Oder ist es eine Rolle DevOps? Und wer auch
immer die hat, bis ihr wusch, solange die ordentlich füllt, ist es ja erstmal okay,
aber wir haben der Klarheit, die ich schätze bei Hologratie und wir haben
Accountabilities, die da drin festgehalten sind, wo jedem klar sein sollte, was
derjenige, den da so tun hat an der Stelle. Also insofern hilft Rollen -Klarheit, die
ja Grundbasis von Hologratie ist, erstmal sehr. Ich habe gerade einen Gedanken, wie
ich dir zugehört habe mit dieser design UX wie auch immer Rolle. Ich stelle die
These in den Raum und ihr sagt mir, ob ihr es auch so seht oder nicht, dass es
früher so eine reaktive Rolle war. Die hat der Chef nebenher gemacht und zwar
reaktiv heißt ich habe ein produkt ich habe eine website ich habe irgendwas das
steht da jetzt haben wir ein negatives feedback bekommen jetzt müssen wir etwas
beheben also so defizit orientiert jetzt müssen wir schnell die ux fixen und müssen
sie wieder ganz machen und dann ist es wieder fertig aber es ist ein ausnahmezustand
und das von diesem reaktiven die jürgs steht herum und dann irgendwann passiert war
es gibt einen neuen trend oder neuen design trend oder es gibt eine neue erwartung
dann kippt es irgendwie Jetzt müssen wir nacharbeiten, okay Chef macht das schnell,
Chef repariert, aber es ist ein Ausnahm zu irgendeinem und hört es wieder auf. Von
dieser Denke hinzugehen zu UX, hast du mehr Experience wie auch immer, ist ein
innuierlicher Prozess. Wir machen das dauernd, wir testen dauernd und wir passen
dauernd an. Das muss ja auch erst mal etabliert bekommen, oder? Ja, aber das ist
genau der richtige Weg. Das andere ist ja nur so Feuerwehr und wir nehmen ein
Pflaster drauf und wenn du aber UX als Erfolgsfaktor deines Unternehmens siehst,
dann musst du dann natürlich auch aktiv lang arbeiten und musst auch entsprechend
Positionen im Unternehmen schaffen, die sich diesem Thema widmen. Aber wie ist es
denn in eurer Erfahrung? Also ich würde behaupten, wenn ich jetzt sage, ich mache
zwei Lager auf. Das eine Lager sind Unternehmen, die machen ihr Ding und irgendwann
sagen sie, oh shit, der Kunde schafft es gerade nicht, wie man
und gibt es ein Budget, um Stellen dafür aufzumachen und gibt es ein Bewusstsein für
dieses Thema im Unternehmen. Also ich glaube, das wird einfacher ab einer gewissen
Unternehmensgröße, aber... Es kommt darauf an, reden wir jetzt über die Corporate
Website, da passiert es nicht ständig oder reden wir über, keine Ahnung, wir haben
Aktion Mensch betreut, den Online -Shop, da passiert es natürlich ständig, da wird ja
alles gemessen. Das sind kleine Sätze oder weil ein Zusatz mal rot irgendwo
hingeschrieben oder Kleinstichkeit, die ja riesen Unterschiede machen, also die
reihenfolge der Bezahlungsart im warren Korb und was denn dahinter steht. Klammer auf,
sicheres bezahlen, Klammer zu, hinter PayPal. Das hat ein Conversion -Aplift noch und
nicht, also da wird dauernd getestet und optimiert und geschraubt, weil es da auch
direkt im Wertstrom drin hängt. Bei der Corporate Website ist es etwas anders, da
gibt es dieses kontinuierliche Dauer so ausgepräglich. Das ist auch eine Frage, die
ich mir aufgeschrieben hatte. Ist denn jetzt professionelles UX -Optimierendesign oder
was ist das großen Firmen vorbehalten und dann steckt da ja immer wieder auch die
Frage drin, ist das so ein Luxus -Dingel, also ich mach, wenn ich halt Audi bin und
nicht mehr weiß wohin mit meiner Kohle oder die andere Seite wäre jetzt zu sagen,
können sich Mittelständler denn heute das noch leisten, nicht UX, CX zu optimieren
oder ist es dann der dritte Sacknagel irgendwie? Also die Kassener Experience kann ja
auch beim Friseur funktionieren, sag ich mal, wenn ich da online irgendwie meinen
Termin raussuche und buche den und gehe hin und kann noch mit einer Kreditkarte
bezahlen, so, als Beispiel, dann ist es ja was anderes, wie ich muss anrufen,
vielleicht kann er grad nicht, ich muss auf einen Anrufbeantwort sprechen, der ruft
zurück und gehe ich dahin, kann nur mit Bargeld bezahlen, dann erstelle mal liebe
Grüße an meinen Friseur, ja. Mein Friseur ruft mich immer an, wenn ich zehn Minuten
zu spät bin und fragt, ob ich schon ich schon aufgestanden, dass es hier auf dem
Dorf ein bisschen anders ist. Ich glaube, ob Customer Experience in der DNA oder
einer zunehmend verankert ist, hängt auch stark von der Haltung oder von der Kultur.
Will man es den Konsumenten so machen, dass es für die total einfach ist und leicht
fällt, alles zu tun, denkt man in die Richtung, weil ganz viele Dinge funktionieren
ja auch, wenn man das nicht mitdenkt. Aber wenn man das noch mitdenkt, muss es ja
auch ein bisschen anstrengender als wenn man es nicht mitdenkt. Aber wenn man es
tut, wird man meines Erachtens als Marke, als Unternehmen, als Brand deutlich was
davon haben. Ja, ich meine am Ende ein Friseur zieht hier. Wenn der Friseur richtig
richtig gut schneiden kann und ist dafür weltberühmt, dann muss er sich vielleicht
keine Mühe geben bei seiner UX, weil die Leute halt das Bargeld mitbringen. Oder
wenn er Bombenlocation hat, muss er sich auch keine Mühe geben, weil die Boot ist
immer voll. Wenn er seine Kunden mag Und dann will er den doch auch eine gute
Experience bieten, egal wie gut er jetzt Haare schneiden kann oder sonst irgendwas.
Ja, aber das ist die Frage. Am Ende ist es ja ein Wirtschaftsunternehmen, ne? So
ein Wirtschaftsunternehmen ist dann erfolgreich, wenn es einen wirtschaftlichen Purpose
erfüllt und Geld verdient. Am Wochenende in einem Restaurant, die haben mich fast
vergiftet, die haben mir was Schimmeliges gegeben. Und dann habe ich mir das auch
angeguckt und gedacht, das ist ja also mit Ansätzen ekliges Restaurant gewesen
irgendwie, aber die Location war halt so gut, dass du mit einem ekligen Restaurant
in der guten Location immer noch sich genug Geld verdient, dass du dir keine
Gedanken machen musst. Da sind wir wieder bei der Business -Seite, die ich vorhin
erwähnt habe. Wenn der Laden läuft, brauche ich mich nicht so mehr kümmern, auch
wenn man es besser machen könnte für die Experienz. Aber der Neat ist nicht da aus
Business Sicht. Wenn jetzt jemand zuhört und sagt, vielleicht sollten wir mal in
unsere UX investieren. Vielleicht sollten wir da mal was gucken. Was ist denn so ein
Ansatz bei euch? Also gibt es so Audit -Fragen oder . . . .
irgendwie low -hanging fruits gibt, die man direkt mal angehen kann, um da direkt
eine Verbesserung hinzubekommen. Also ein Gespräch, ein Einblick in Daten, in Dinge,
die getan werden, das Geschäftsmodell verstehen und das sind eher so die Dinge, wo
man das dann danach einschätzen kann, wo steht jemand. Und wenn ich weiß, wo jemand
steht, dann hast du ja auch sofort eine Möglichkeit, einen Potenzial aufzudecken und
die du dann angehen kannst. Meine Empfehlung wäre es, ein Gespräch, ein Workshop und
das Ganze mal zu erarbeiten, einfach umzusehen, wo steht jemand? Ja und wir machen
das ja nicht nur, dass da draußen alle glücklich sind, sondern weil das auch
tatsächlich einen wirtschaftlichen Impact hat, also unser Sicht, ob man es weiter
empfehlt oder ob man darüber schimpft über diese Unternehmen, oder ob man abends
erzählt, wie toll es alles war, was man heute gerade digital weiten Unternehmen habe,
da zäge. Das macht einen Unterschied. Ich würde sagen, nicht nur in eurer Sicht der
Unterschied, sondern der ist ja messbar. Der ist ja abgreifbar, da gibt es ja dann
wahrscheinlich klare Kennzahlen. Ich versuche uns mal einzufangen, Richtung Landebahn
zusammenfassend User Experience, also das, was wir den Benutzern unserer Produkte,
unsere E -Commerce -Wege oder nicht E -Commerce -Wege, unsere digitale Produkte. Das, was
wir denen antun, das ist:naja, wir haben mal eine Webseite zusammengekloppt, so gut wie HTML4 halt geht,
besser geht es nicht, da müssen die jetzt halt sich rein lernen. Sondern wir sind
mittlerweile an einem Punkt, dass ja quasi fast alles möglich ist, mit Jets, die
reingehen und dies und das und jenes, also technisch ist ganz, ganz viel möglich. Da
liegt, wenn man sich nicht damit beschäftigt, eine Menge Potenzial, weil einfach wir
reden über Abbrüche, wir reden und das kennt jeder von uns, jeder kennt das. Sag
mal, Herr Fraude, Ich habe mich in der ECOBUS -Recherche betrieben, wenn sie gesagt,
was hast denn du jetzt wieder heute Nacht um halb eins war, konnte ich wieder nicht
schlafen, mit einem Daumen auf dem Klo auf dem Handy bestellt. Ich sagte dann, ich
mache UX -Research, weil ganz im Ernst, wenn ich so halb eingeschlafen mit einem
Daumen auf dem Handy, schaffe das zu bestellen. Eins, A, U, X, hat alles
funktioniert, wundervoll, das geht, heutzutage, da geht sehr, sehr viel und man muss
nicht nur im B2C -Bereich, Holger kauft sich ein paar Schuhe nach einer Facebook -Ad
ein Beispiel nehmen, sondern es geht halt auch im B2B Bereich. Also auch zum
Beispiel so eine Frage, warum kriegen wir so wenige Bewerbungen auf unsere
Stellenanzeigen und so weiter. Da verliere ich auch viel im UX Bereich, da verliere
ich auch viel in dem Bereich, dass ich mir keine Gedanken drüber gemacht habe, wer
sitzt da auf der anderen Seite, was haben die für Erwartungen und wie wollen die
das bedienen? Allein LinkedIn versucht Geld damit zu verdienen, hat mir wieder 500
Euro aus der Tasche gezogen, weil ich eine Stellenanzeige geschaltet habe und habe
aber Ende rausgefunden von ein Bewerber, dass auch wenn ich fünfmal in meine
Stellenanzeige reinschreibe, ihr müsst keinen Anschreiben hochladen, dass Anschreiben
einen Pflichtfeld in dem Link in Linksbums ist. Habe ich niemals angeschaltet, habe
ich mir niemals gewünscht. Hölle. So, ich stehe als dummer Lügner da, der behauptet,
du musst keinen Anschreiben hochladen. Die schlausten Bewerber haben noch irgendwie ein
leeres PDR hochgeladen, wenigstens ums zu umgehen. Aber so ein Mist musst du doch
nicht mehr sein, heutzutage. Da, wir haben wieder beim Testen. Richtig. Das war jetzt
gemeint, zwar so ein schönes Ende und jetzt hast du mich überführt, dass ich nicht
getestet habe. Aber du hast ja recht, verdammte Hacke. So, ihr da draußen. Das war
ein Christian von Christian, nehme ich jetzt genug Geragat für dich, sag du Scheiße.
Danke, tschau. Ich danke euch sehr fürs kommen, ich danke euch sehr für den Plausch
über die UX. Wir haben darüber gesprochen, dass ich meine Zielgruppe verstehen muss,
dass ich meine Zielgruppe erstmal aufschreiben muss, wenn wir was suchen, die denn
überhaupt. Wir haben darüber gesprochen, dass UX sehr klar definiert ist. Nämlich
effizientes und effektives und, ich habe das dritteschön vergessen, das ist
zufriedenstellende. Und zufriedenstellende Zielerreichung. Das ist UX und wir haben
darüber gesprochen, dass ich mitunter auch an Sachen ran muss, die nicht nur
programmiert mal unsere Webseite oben sind, sondern sowas wie ist in unserer
Organisation, können wir von der Struktur her, von unserem Abstimmungsverhalten, von
unseren Entscheidungsstrecken hier überhaupt tun, was notwendig ist, um die UX zu
verbessern, haben wir alle Stakeholder an Bord, haben wir alle Zielkonflikte zwischen
irgendwelchen Business -Zielen und wir wollen Kunden glücklich machen. Klar benannt sind
wir eigentlich auf der Identitätssuch. Wenn wir an der UX drehen, müssen wir uns
noch mal überlegen, ob unsere Produkte die richtigen sind. Da spielt sehr, sehr viel
rein in dieses Thema, von dem dann oben die Spitze des Eisbergs die User Experience
ist. Das waren Christian und Christian von Shift 52, du bist jetzt 52 Jahre und
Elektroingenieur, mit den zwei Elektrieren, das wusste ich gar nicht. Sehr schön. Ich
danke euch sehr fürs Kommen und das vorletzte Wort hat der Christian Fernandes und
das letzte Wort der Christian Reschke. Ja, vielen Dank, dass wir dabei sein durften.
Heute hat es Spaß gemacht und danke schön. Und ich sage immer, schaut euch all das,
was ihr tut, aus der Brille des Kunden an und die Custom Experience ist das, was
er erlebt, mit dem was er vorfindet und ob er dann experienced ist oder nicht, da
kann man was dazu tun. Genau. Und im Zorgelsfall gibt eure Mutter eine Flasche
Ramazzotti und guckt was passiert. Genau. Ihr lieben, das war eine weitere Folge des
Podcasts "Veränderungsstabil", in dem wir uns angucken, was Organisationen, Menschen,
Führungen heutzutage drauf haben sollte in dieser wilden Welt. Wir haben uns heute
angeguckt, wir müssen eine Sache drauf haben, nämlich die User Experience unserer
Kundinnen und Kunden bewusst gestalten im Rahmen dessen, was uns gegeben ist. Und
wenn der Rahmen nicht stimmt, müssen wir vielleicht einen Rahmen anpassen, damit die
Ausrede schon mal weg ist, dass wir eine schlechte User Experience produzieren. Weil
dafür gibt es keine Ausrede, die der Markt dauerhaft tolerieren würde. Der frisst uns
dann einfach, wenn wir eine schlechte UX machen. Und das war es jetzt wirklich.
Tschüss!