Shownotes
Kreativität begeistert, schafft Erinnerung und kann aktivieren. Kreativität ist aber auch subjektiv, bietet Raum für Missinterpretation und entsteht nur in seltensten Fällen aus Kompromissen. Die kreativsten Kampagnen sind oft diejenigen, für die eine starke Person im Unternehmen gekämpft hat und eben auch bereit war das Risiko einzugehen.
Jetzt muss man fairerweise sagen, dass kreative Kampagnen zwar Aufmerksamkeit und vielleicht auch Zuspruch bekommen können, die Wirkung aber oft nicht messbar ist. Denn eine kreative Kampagne allein verkauft nicht. Vielleicht ein Grund dafür, warum Kampagnen oft weichgespült, austauschbar und „sicher“ umgesetzt werden. Nicht weil solche Kampagnen besser performen, sondern einfach, weil es weniger riskant wirkt.
Doch das ist ein Trugschluss. Eine kreative Kampagne kann über Aufmerksamkeit die Türe öffnen für weitere überzeugende Inhalte – seien es Studiendaten, Patientenbedürfnisse oder spezielle Serviceleistungen. Mit einer Kampagne, die keine Stopping-Power hat, vergebe ich diese Chance, die gerade in der schnelllebigen und Content-überlasteten Realität so wichtig ist.
In dieser Folge zeige ich zusammen mit meinem Gast Burghard Drew vom studio au lac auf, dass „kreativ“ nicht gleich „crazy“ ist. Wie wichtig „campaignability“ ist. Und vor allem, was für eine tolle Symbiose Kreativität und Healthcare-Kommunikation sein kann.