In dieser Folge spreche ich mit Dr. David Bausch über sein neues Buch „Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten“. Und wir steigen direkt groß ein: Was passiert eigentlich gerade mit unserer Arbeitswelt und warum fühlt sich alles gleichzeitig unsicher, überladen und erschöpft an?
Wir reden über Dauerkrisen, über politische Unsicherheit, über die digitale Revolution und über die Frage, ob das alles nur ein vorübergehender Ausnahmezustand ist, oder ob wir uns ehrlich eingestehen müssen, dass die alte Stabilität nicht zurückkommt. Für mich ist klar: Unsicherheit ist kein Betriebsunfall mehr. Sie ist der neue Normalzustand.
David bringt die „Big Five of Human Work“ mit: moderne Führung, mentale Gesundheit, Vielfalt und Inklusion, Lernen und Entwicklung sowie Organisationskultur. Wir diskutieren, warum das keine Wohlfühl-Trendliste ist, sondern das Fundament für Leistungsfähigkeit in unsicheren Zeiten. Warum Vertrauen kein Soft-Faktor ist. Warum psychologische Sicherheit Produktivität ermöglicht. Und warum Kontrolle und Law-and-Order-Reflexe Organisationen langfristig eher schwächen als stärken.
Ein großer Teil unseres Gesprächs dreht sich um systemisches Denken. Um Emergenz. Um die Frage, wie viel wir überhaupt steuern können und wo Gestaltung trotzdem möglich bleibt. Und ja, wir streifen auch Fußball, Resilienz, Change-Müdigkeit und die Illusion, dass Helden unsere Systeme retten werden.
Am Ende bleibt für mich eine klare Haltung: Die neue Arbeitswelt entsteht nicht durch den einen Masterplan. Sondern durch viele kleine, bewusste Schritte. Durch Kulturarbeit. Durch Vertrauen. Durch den Mut, Räume zwischen Reiz und Reaktion zu betreten.
Wenn wir nicht auf den nächsten Retter warten, sondern anfangen, unsere Systeme menschlicher und robuster zu gestalten, dann wird aus Unsicherheit vielleicht genau das, was Veränderungsstabilität ausmacht.
Viel spaß beim hören.
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Ep. 58: Der digitale Stress hat uns fest in seinen Klauen (Talk mit Dr. David Bausch)
https://player.captivate.fm/episode/11d14389-ab75-4248-858a-722d87a8ea60
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So erreicht Ihr Dr. David Bausch:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-david-bausch-4098a01ba/
Das Buch: https://amzn.eu/d/0jci5rCJ
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Und so erreicht Ihr mich:
Homepage: https://www.odonovan.de/veraenderungsstabil
Und dann kam ich relativ schnell zu fünf Faktoren, fünf Dimensionen, die ich als Big
Five auf Human York beschreibe, weil sie eben wunderbar diese Vernetzung an ganz,
ganz vielen Stellen haben, die sehr, sehr häufig fehlt.
Hallo und herzlich willkommen da draußen zu einer weiteren Folge des Podcasts
"Vänderungsstabil", in dem wir uns anschauen, was Organisationen, Menschen,
Führungskräfte, Teams heutzutage drauf haben sollten.
haben wir gar nicht vorher drüber gesprochen, lieber David. Du bist der erste, der
zum zweiten Mal hier ist. Herzlich willkommen, der Dr. David Bausch. Ja mega, hallo
Holger, schön, dass ich hier dieses Privileg hab, um zweit mal bei dir zu sein. Der
Grund für euch da draußen, warum der David als Erster das zweite Mal hier sein
darf, ist, der erste Episode drehte sich um sein Buch "Digitaler Stress".
Das habe ich gefunden, als ich mal ein Buch geschrieben habe über die dreimal freie
Arbeitswelt, weil ich brauchte kompetente Aussage zum Thema, wie funktioniert Stress,
wie verursacht Digitalisierung Stress, was passiert da mit dem armen Armen Gehirn, mit
dem Kopf und was könnte man denn dafür tun? Darüber haben wir in der letzten
Episode gesprochen und wir verlinken die euch natürlich auch in den Show notes, dann
könnt ihr da noch mal nachhören. Damit du hast ein neues Buch am Start, während wir
hier aufnehmen, legst du so in den allerletzten Lektorats -Fellersuch -Windungen.
Wenn dieser Podcast hier rauskommt, ist das Buch aber verfügbar und ihr könnt es
kaufen. Und das Buch heißt "Das Ende der Arbeitswelt wie wir sie kannten". Und genau
das wollen wir uns heute in dieser Episode mal anschauen. Aber damit ihr kurz den
David noch ein bisschen besser kennen lernt, die Eingangsfrage. David, worauf freust
du dich diese Woche und worauf freust du dich diese Woche nicht so sehr? Ja, worauf
freue ich mich diese Woche besonders. Also ich glaube, es gibt zwei Dinge, die die
Woche auch sehr unterscheiden von so einer ganz klassischen Woche. Zum einen ist am
Freitag der Tag der offenen Tür meiner Mittelstufe, wenn man so möchte, wo ich bis
zur 10. Klasse zur Schule gegangen bin und was ganz Lustiges und Paradoxes passiert.
Ich schrieb vor anderthalb Wochen eine alte Lehrerin an, ob ich an einem
pädagogischen Tag der Lehrer, die mal aufschlauen könnte, zum Thema KI. Und das ist
natürlich irgendwie total verrückt, weil meine alten Lehrer, die die mir quasi was
beigebracht haben, wo es zumindest versucht haben, Ich war alles andere als ein guter
Schüler, dass ich den heute was beibringen darf, dass es irgendwie total verrückt und
dann sagte mir der Lehrer auch, dem ich dann in der Folge gesprochen habe, hey, wir
haben ja zack auf den Türbiste mal vorbeikommen, ganz früher so, heißt man noch so
drei, vier, fünf Jahre von der Schule erst weg war, dann ist man da auch mit
Freunden hin, hat die alten Lehrer besucht. Heutzutage liegt das Ganze, also ich bin
mit 16, 17 abgegangen, also ist fast die Hälfte meines Lebens bald und jetzt gehe
ich da mal mit zwei alten Klassenkameraden hin und wir besuchen die alten Lehrer,
Also was total verrückt ist und ja total cool freue ich mich drauf und dann fahren
wir am Samstag nach Hamburg. Ich bin da am Dienstag auf der Buchprämie von Karin
Lausch, die du ja auch kennst und da freue ich mich dann auch, dass ich
beispielsweise Montag Benjamin Rolf, der auch in diesem Buch einen Beitrag geschrieben
hat zu moderner Führung, den auch persönlich dann in Hamburg treffe. Also wirklich
ein paar Highlights vor der Brust die nächsten Tage. Worauf freust du dich nicht?
Aber das dachte ich, das kann ich jetzt ausblenden. Schade. Also ich glaube, worauf
ich mich nicht freue, ist es im Moment einfach eine krasse Zeit. Es ist einfach
extrem viel los. Ich habe ja beruflich ein paar verschiedene Hüte auf, bin ja noch
im Konzern angestellt, bin auch mittlerweile in Teilzeit. Aber da gibt es natürlich
auch viel zu tun und so die Buchpremiere zum Start, das Buch ist vorzubereiten mit
all den Themen, die da kommen, Presse anfragen, etc. Das ist schon ganz, ganz viel
zur aktuellen Zeit. Und das alles irgendwie unter einen Hut zu bringen, das ist
schon nicht ganz so einfach gerade. Aber ja, das gehört dazu, Aber darauf freue ich
mich nicht unbedingt gerade. Ich glaube, das ist ein sehr cooles Achievement. Was
heißt das auf Deutsch? Errungenschaft? Oder was du mit der Schule erzählst, weil ich
habe gerade drüber nachgedacht. Ich wünsche mir das schon lange, dass mir das auch
mal passiert, dass ich mal in meiner eigene Schule denke, dann eher an meiner oder
ob ich in der Oberstufe war. Vorträge halte. Das Problem ist, aber bei mir hat das
so lange gedauert, also ich würde sagen, heutzutage habe ich was zu erzählen und es
ist halbwegs interessant. Aber es hat so lange gedauert, da hinzukommen, dass alle
Lehrer, Lehrer, die mich kannten, schon in Rente. Also insofern cool, genieße das.
Wir reden über dein Buch, "Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten". Warum
hast du das geschrieben? Ja, warum habe ich das geschrieben? Also ich muss da ein
bisschen aushöhen, aber du hast ja wunderbar das erste Buch schon eingeführt,
"Digitaler Stressschatten seit der neuen Arbeitswelt". Und jetzt komme ich, das muss
man wissen, ich bin von Haus aus Organisationsentwickler, also das Thema ich
ausgebildet und gucke halt sehr ganzheitlich auf Themen. Und das Buch hat tatsächlich
eine gute Welle an Resonanz mit sich gebracht. Das hat mich sehr gefreut. Ich habe
in der Folge auch ganz viele Vorträge gehalten, war eingeladen zu Podcasts, Panel
Diskussionen und Artikel geschrieben etc. Aber was alles geeint hat, war, ich wurde
meistens von Menschen aus dem Gesundheitsmanagement, dem BGM, dem Health wie auch
immer eingeladen und immer so zu Gesundheitstagen wie auch immer. Und ich habe dann
immer sehr frustriert gesagt hier, wir können natürlich hier so einen Impuls setzen
zu digitalem Stress, aber das hat eben auch ganz viel mit modernen Führungsverhalten
zu tun, mit der Kultur, den Rahmenbedingungen in einer Organisation. Ich meine, das
brauche ich denen nicht alles erzählen, das weißt du. Aber das war halt so das
frustrierende für mich, dass ich gemerkt habe, viele Organisationen gucken halt
silohaft auf gewisse Themen drauf, was irgendwo total nachvollziehbar ist, aber damit
verschenkt man halt ganz viel ungenutztes Potenzialen, wenn man Dinge wirklich
nachhaltig und wirksam angehen möchte, dann muss man da halt eben auch ganz zeitlich
drauf schauen. Und das hat mich sehr, sehr umgetrieben über einen relativ langen
Zeitraum Und dann war es tatsächlich eines Nachts, so im November 24, dass ich da
rumlag im Bett und mich von links nach rechts gewetzt habe und sagt irgendwie, das
frustriert mich so und ich habe so viele Gedanken im Kopf. Und dann habe ich mich
mal an den Schreibtischgesetz, so wie ich es beim ersten Buch auch begonnen hatte,
um einfach mal die Gedanken irgendwie niederzuschreiben, weil es mir dann eigentlich
besser geht, wenn ich das mal weiß, ich habe es jetzt irgendwo zu Papier gebracht.
Ja, und daraus ist dann der Gedanke immer mehr gereift und dann habe ich mit meiner
Liebenbuchmanagerin alle halbe Jahre sprechen wir einfach mal dann habe ich ihr immer
so grob skizziert und das fand sie so klasse, dass sie sagt, hey, da wollen wir
auf jeden Fall irgendwie was machen als Verlag und dann gab es fast schon keinen
zurück, außer dass ich das Go meiner zukünftigen Frau brauchte, weil ich der beim
ersten Mal versprochen habe und nach dem ersten Buch, das ich nie wieder eins
schreibe, aber ja, offensichtlich hat sie das Go gegeben.
Hey, kurze Durchsage. Wenn euch Veränderung stabil gefällt, dann nehmt euch doch mal
kurz Zeit und gebt dem Podcast eine Bewertung auf Streaming -Dienst, mit dem ihr
gerade hört. Das hilft uns enorm, weil dann noch mehr Menschen im Podcast entdecken
können und so können wir die Community weiter wachsen lassen. Vielen Dank fürs
Unterstützung, vielen Dank fürs Zuhören und jetzt geht es weiter mit der Episode. Das
steht ja auch in deinem Buch drin, in dem Dankeswort quasi, dass du deiner
zukünftigen Frau eigentlich versprochen hast, nie wieder das zu tun, wahrscheinlich
auch einfach, weil es eine stressige Zeit war und eine Zeit der Entbehrung war. Wie
hast du es ihr gepitscht, dass du nochmal damit durchgekommen bist? Ach, also ich
glaube so den harten Pitch gab es natürlich nicht, weil die weiß eh, dass ich...
quasi die Ermutigung bekommen habe, dass ich dann auch mal bei ihr so ein bisschen
gesagt habe, wenn es halt nicht nur bei der Grundgedanken bleibt, sondern vielleicht
im Buch kommt und so weiter. Und dann hat sie aber relativ schnell auch gesagt
hier, ich merke ja, wie ich das beschäftige und dass das ein absolutes Herzensprojekt
ist. Und dann hat sie mir das gestattet und das rechne ich hier hoch an, weil
gerade in meinem Alter, da machen viele einfach an einen gewissen Tagen einfach was
ganz anderes. Also mir kam eben, als ich die Frage so von dir bekommen habe, kam
ja auch der Gedanke so ein Beispiel. Ich weiß nicht, ob es Christi Himmelfahrt oder
von Leichten am einen dieser Donnerstage, die halt frei sind, war. Und da hat mein
Schwager entspäht, so gesagt, oh, wir können uns ja hier mal hier Daydrinking oben
bei Kohn setzen und so. Und ich normalerweise alle Leute ja frei haben. Und ich so,
naja, ne, kann ich nicht. Ich sitze dann so Tagen halt am Schreibtisch. Das ist
dann, wo man einfach sagt, okay, das sind halt so der Tribut, den man hat irgendwie
zahlen muss, plus die Wochenenden ohnehin. Und dass sie mir das nochmal ermöglicht
hat, ja, ich hoffe, sie heirate mich immer wirklich. Aber ich gehe mal im Moment
gut davon aus, zumindest planen wir die Hochzeit auch hochzunehmen bei. Also ich
würde behaupten, dass es relativ wahrscheinlich ist, dass wir ein anderthalb Jahrn
wieder sprechen, weil du dann das dritte Buch rausgebracht hast. Was ich bei mir
beobachtet habe, was ähnlich ist, beim letzten Mal auch schon gesagt, im selben
Verlag, ein bisschen hinter dir, so immer ein halbes Jahr hinterher. Und dann bist
du fertig mit diesem Buch schreiben und dann hast du ja auch schlicht weg ein Loch.
Ich meine jetzt nicht mal ein Loch hinter der Seele oder in deiner Woche. Und jetzt
hart gesagt, wenn du dir dann kein neues Hobby suchst, um diese auf einmal zur
verfügungstehende Zeit zu füllen, dann will die ja gefüllt. Und ich habe dann auch
irgendwann angefangen und habe nachdem das dann, dann machst du ein bisschen Marketing
und machst ein bisschen Buchkampagnen und vertreibst dein Buch. Und dann irgendwann
kamen so die ersten Ideen und dann können wir, du kriegst eine Idee und dann kannst
du ja sagen, in welche Richtung geht die Idee? Ist das jetzt eine Idee für ein
Podcast? Ist das eine Idee für ein LinkedIn "Inpost" oder ist es eine Idee für ein
Buch? Und dann schreibst du mal, habe ich auch, dann hoffe ich, hier, ich hätte
eine Idee, übrigens lohnt es sich, das da drüber zu reden, dann kam zurück, hey,
hier ist noch ein Lager. Scheiße, dann hängst du da mich wieder drin. Also such den
neues Hobby, kleinen Kinder helfen auch, oder du wirst noch ein Buch schreiben. Dann
lass uns doch einsteigen. Ach nee, stimmt nicht, ich habe noch eine Frage für dich,
nämlich, und das ist was jetzt ganz egoistisches, aber ich hadere gerade damit und
du bist ein Experte und vielleicht kannst du mir helfen. Du Hab ich da gesagt, in
der Einführung, du bist systemisch ausgebildet und du guckst systemisch auf Dinge.
Magst du uns das mal kurz in deinen Worten definieren und abgrenzen, dann komme ich
mit meiner Frage. Ja, ich versuch's mal ganz, ganz leicht zu erklären, also
systemisch könnten wir auch jetzt in dem Kontext fast synonym gleichsetzen mit
ganzheitlich, also dass man Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Themen, zwischen
verschiedenen Systemen auch berücksichtigt. Ich geb dir ein ganz Konkretes Beispiel.
Ich hatte es ja gesagt, so der digitale Stress, der wird letztlich nur aus dem BGM
oder ich wurde primär aus dem BGM eingeladen, zum Gesundheitsmanagement. Ich kenne nur
BGM, was ist BGM? Das ist BGM, Gesundheitsmanagement, okay. Genau, genau. Und da
wurde ich halt eingeladen und ich habe aber nie irgendwie Zugriff gehabt auf die
Führungskräfteentwicklung beispielsweise. Und wenn man jetzt so mal auf die Makro -Ebene
geht, nach oben und drauf guckt, okay, dann gibt es ja quasi verschiedene
Abteilungen, gibt die, die sich um Gesundheitsmanagement beschäftigt ist, screeniv
macht. Führungskräftentwicklung beispielsweise. Und die sollten vielleicht auch mal in
dem Kontext digitaler Stress sprechen. So, überlegen, was muss es denn für
Führungsempulse, für Weiterentwicklung in der Führungsmannschaft oder bei den
Führungskräften geben, damit eben digitaler Stress in der Belegschaft weniger vorhanden
ist. Weil das hat ja ganz viel damit miteinander zu tun. Wenn ich als Führungskraft
ständige Erreichbarkeit von meinen Menschen fordere, dann werden die sich perspektivisch
digital gestresst fühlen. Und das ist an der Stelle total wichtig da einfach
ganzheitlich drauf zu gucken, wie beeinflusst das eine das andere? Und nicht eben zu
gucken, ich habe mein Scope als Gesundheitsmanager, ich mache meine Programme, meine
Wochen, meine Angebote, was auch immer, meine Dienstleister, die ich einkaufe, aber
nicht zu schauen, okay, was muss ich denn vielleicht noch berücksichtigen, damit das
Ganze wirklich wirksam wird. Also dieser ganz zeitliche Blick von oben herauf und wie
das eine das andere beeinflusst, das hat mich da sehr, sehr umgetrieben und aus der
Brille ist dann auch das Buch über entstanden. Wenn wir das jetzt ja gleich
Da müssen wir über Eintracht Frankfurt reden. Ich sag dir ja, warum? Du lebst in
Wiesbaden, aber du bist in Frankfurt, hast du was mit der Eintracht zu tun oder ist
das eher was, was du dir vorbeigst? Also ich habe ein paar Team für die Eintracht,
aber ich autome mich in diesem Jahr sehr gerne als Schalke, denn da läuft es ja
wieder besser. In den letzten Jahren habe ich das vermieden, aber ich bekomme
natürlich sehr, sehr genau mit was bei der Eintracht verfolge da, was da passiert
und von daher bin ich ganz gespannt auf deine Frage jetzt. Wobei, ich kann auch
Schalke bitte in die Frage einweben. Nein, also was ich überhaupt gerade überwohne,
also systemisches Denken. Ich gucke mir einen System an, ich gucke mir die
verschiedenen Wechselwirkungen an. Das Gegenteil ist ja, wenn du willst, Heldenkult
oder Immunokausale -Lösung, irgendwie hinzugehen und zu sagen, ich habe ein Werkzeug
und das löst jetzt alles. Ich habe hier ein Ding für zwei Grad. Wir nehmen auf
Ende Januar. Die Eintracht hat den Trainer rausgeschmissen, es läuft nicht so richtig
gut und überall sehe ich quasi unsystemisches Umgehen mit dem Problem.
Der Trainer muss weg, es ist ja nicht systemisches Denken, auch wenn es ein Impuls
-Themen gibt. Der eine Verteidiger ist kacke. Oder nehmen wir euch bei Schalke, Jaco
kommt im Grunde genommen und sagt, guten Tag, ich würde hier gerne arbeiten, und
dann wird der Drecksack auch noch eingewechselt und schießt sofort ein Tor, und du
sitzt als Systemiker davor und sagt, nein, jetzt sagen wieder alle Leute, der Helden
gerettet, dann muss ich wieder wohnertelang arbeiten, bis das weggeht. Meine Frage an
dich ist, ist der Mensch denn eigentlich gepolt, systemisch zu denken und wenn das
so, also das ist meine Hypothese, dass das so ist. Wir sind so gepolt, wir sind
auf hellen Turm und so weiter gepolt. Und wenn das so ist, wie kriegen wir das
denn hin, weiß gar nicht, ob es ein generisches Rezept dafür gibt, das halt
rauszukriegen und mehr so dieses "Ja Moment, wir müssen mal das System angucken." Mit
hadere ich gerade, vielleicht ist auch gar keine Frage, sondern ich will nur einfach
Mitleid oder so. Also das Mitleid kriegst du, weil geteiltes Leid, das halbes Leid
und das Endeffekt ein super Beispiel, ich wünsche, wir hätten noch vor einem halben
Jahr ausgetauscht, dann hätte ich es irgendwie ins Buch einwähmen können. Und weil es
ist ein super Beispiel tatsächlich und es gibt super Beispiele, wo beispielsweise auch
ganzheitlich gedacht wird und ich erläutere das und dann gehe ich gleich auf seine
Frage ein. Aber ich glaube, bei Eintracht Frankfurt läuft es oder ist in den letzten
Jahren ziemlich viel gut gelaufen, weil da war hat ein Rätchen ans andere gegriffen.
Jetzt sind wir natürlich im Profifußball und wenn es dann länger nicht läuft, dann
wird der Trainer entlassen. Das kennt man auch Schalke auch. Aber ich gebe dir mal
so ein Beispiel, wie das Menschen, die ja eine größte Fernkultur mitbringen, müssen
wir das ein bisschen abstraktiert und trachten, aber z .B. RB Leipzig. Ja, ich weiß.
Da ist halt über Jahre ganzheitlich etwas aufgebaut worden. Da hat man nicht nur
gesagt, okay, man investiert jetzt Millionen in den Kader, sondern man hat halt auch
das Nachwuchszentrum aufgebaut, da eine schöne sportliche Trainingsanlage, dass sie gute
Bedingungen haben, weil die verstanden haben, okay, es reicht nicht nur, und davon
gibt es ja ganz viele Beispiele, nehmen wir an härter BSC. Die haben wir, als sie
diese Geldspritze bekommen haben Millionen in ihren Kader gepumpt. Und was hat es
gebracht? Gar nicht. Zwei hinten rum, so viel Machtkämpfe waren und das eine das
andere beeinflusst hat und der sportliche Erfolg total auf der Strecke geblieben ist.
Oder anderes Beispiel Manchester United. Christiano Ronaldo kam zurück, Riesenhelden
kult, wie du da gerade gesagt hast. Und dann sagt er, hier sieht es nur aus wie
vor 20 Jahren oder vor 15 Jahren, als er vom Man United weg ist. So, das heißt,
da ist ganz viel auf der Strecke geblieben. Man hat das nicht ganzheitlich weiter
entwickelt an verschiedenen Stellen, die so einen einen Verein ausmachen. Und was wir
sehen, ist mit Wien United eben, auch wenn sie jetzt euch gewonnen haben,
hintereinander, gegen gute Gegner, dass im großen Ganzen sie einen Schatten ihrer
selbst sind. Und um deine Frage zu beantworten, ja, ich glaube, der Mensch ist per
se nicht so geboten, dass er systemisch und ganzheitlich denkt und es ist auch eine
Haltung, die man verinnerlichen muss. Und im Endeffekt geht es auch genau darum, in
diesem Buch, es wird keine einfachen Lösungen bieten von wegen, macht das so, die
Arbeitswelt, der Zukunft sieht so aus. Aber es will diesen Blick schärfen, diese
Debatte anregen. Ganzheitlich auf zentrale Felder unserer Arbeitswelt zu schauen. Von
daher ist das ein super Beispiel, das wahrscheinlich noch sehr viel länger in mir
nachdieseln wird. Und ja, schade, dass ich jetzt gerne eingewählt hätte. Ich hätte
ein Kapitel dazu geschrieben. - Tut, es tut mir leid. Sach ja, du musst noch ein
Buch, jetzt ist das dritte Buch dann rein. Okay, komm, wir steigen ein. Das Ende
der Arbeitswelt, wie wir sie kannten. Erklär mal, was ist denn die Arbeitswelt, die
wir kannten und warum verlieren wir sie denn? Also die Arbeitswelt, die wir kannten,
die fasse ich jetzt mal sehr, sehr groß und auch weiter sicherlich als die Zeit,
als ich auf diesem Planeten wandere.
ist glaube auch da Krisen, aber all das röckelt jetzt ein Stück weit, weil wir
innerhalb von kürzter Zeit, wenn wir jetzt mal auf die ganz lange Phase gucken, also
über die letzten 50, 60 Jahre, dann haben wir, wenn wir auf die letzten 6 Jahre
gucken, in diesem Zehntel der Zeit so viel Krisen gehabt, wie in den ganzen Jahren
vorher nicht. Also beginnt mit der Pandemie, dass der Pandemie kam dann letztlich
auch in der Wirtschaftskrise, dann hat Olaf Scheut gesagt, wir holen die Bazooka raus
und drehen die Wirtschaften und so weiter. Und Dottelwumms, genau. Und Dann hatten
wir dann den Ukraine -Krieg, der leider bis heute andauert, mit den ganzen
Auswirkungen auf unsere Öl - und Gasversorgung, die wir hatten. Plötzlich droht ein
kalter Winter, dann haben wir parallel Flutkatastrophen im Ahrtal gehabt, die die
Klimakrise sehr erschreckend ja vorstellbar gemacht haben, als hunderte von Menschen
gestorben sind in dieser Flutkatastrophe. So, und dann haben wir natürlich jetzt, und
das ist, ich sehe das durchaus als Krise auf, ich sage immer, ich darf
wahrscheinlich nie wieder einreisen, aber wir haben die zweite Amtzeit von Donald
Trump. So, die das Thema, ich kapitel benannte, Make Unsicherheit Great Again, weil
das ist ja das, was er schafft letztlich. Jeden Tag neue Unsicherheit für die
Wirtschaft, gibt es jetzt neue Strafzölle, gibt es jetzt hier irgendwelche
Grünlandfantasien wieder und das alles schafft eine Unsicherheit, die uns im Privat
natürlich auch belastet und was wir in die Unternehmen reintragen. Und Unternehmen
hören wir vielleicht, oh, es bricht jetzt vielleicht irgendwie der amerikanische Markt
für uns weg, dadurch müssen wir Stellen entlassen und so weiter. Also das löst ja
ganz viele Sorgen und Ängste, bei vielen Menschen aus an der Stelle. Und das alles
ist in einem Zeitalter, wo wir vollkommen mitten im Beginn der Karrierevolution sind,
die unsere Art und Weise, wie wir arbeiten, losgelöst von all den Polikrisen, wie es
ja immer so schön heißt, auf eine Art und Weise verändern wird, die wir uns noch
gar nicht so richtig vorstellen können. Und das ist alles in Summe etwas, was die
Arbeitswelt so stark beeinflussen wird, dass ich zu der natürlich kätzlerisch
formulierten These komme, das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten. Ich habe mir
zwei Sachen eben aufgeschrieben, das eine ist, weil du sitzt mit nebenbei saßt, weil
ich weiß gar nicht ob ich einen noch reisen kann, ich bin eine Frau die Tage
drüber geredet, die muss jetzt in die USA, ob sie reinkommt, weil du bist ja nicht
so viel online und so weiter. Ich glaube schon, dass das geht und dann guckt sie
mich so an, meinst du, du würdest einreisen können? Weil meine Antwort nur, ich wäre
von mir selbst enttäuscht, wenn ich nicht zurückgeschrieben würde. Ich bin mir aber
auch nicht so ganz sicher. Also insofern, falls du es mal probierst, du wirst
zurückgewiesen, nimm es als positives Charakter, merkt mal. Und das andere, das finde
ich sehr spannend, was du sagst. Das mit der Verunsicherung, weil es ist ja nochmal
tatsächlich ein Unterschied zu sagen, wir sind im Moment in einem Zustand der
Verunsicherung. Das kann man ja nicht vonhandweisen. Ich glaube, viel hält sich ja
noch so diese Hoffnung zu sagen, weil wir halt gerade ein bisschen Pech haben,
gerade so ein Pechlauf, irgendwie da Putin crazy und Covid und noch ein bisschen und
so, aber Pechlauf bald vorbei und dann wird es wieder. Und da jetzt mal hinzugehen
und zu sagen, nee, es wird nicht wieder, weil Verunsicherung ist mittlerweile
Strategie und Strategie von sehr mächtigen Menschen. Und die hören nicht damit auf,
ne? Also es ist nicht so, weil das ist gewollte Verunsicherung. Und dann ist es ein
bisschen was anderes hinzugehen und zu sagen, okay, dann brauchen wir jetzt wohl
einfach Werkzeuge, die in einer dauerhaften Verunsicherung oder Desorientierung für uns
auch funktionieren, ne? das würde ich genauso beschreiben. Ich glaube auch nicht, dass
sich das alles wieder komplett in die andere Richtung umkehrt. Das schreibe ich auch
am Ende im Buch quasi so ein bisschen Ausblick. Also nach Donald Trump ist im
Zweifel Ford JD Vans. Und das wird die Sache nicht besser machen, vielleicht sogar
schlimmer an der Stelle. Und wir sehen einige spannende Studien zu, dass schon seit
30 Jahren immer mehr autokratische Systeme entstehen und immer mehr demokratische
Systeme dadurch den Hintergrund gedrückt drückt werden. Und das, was in Amerika sieht,
ist natürlich, können wir fast das soziale Experiment beschreiben, was da alles vor
sich geht und wie wir da draufgucken als Welt und was das mit uns dann letztlich
macht. Aber es wird eben nicht leichter, wenn ich wünsche, dass mir, also wenn
irgendwer mir diese These um die Ohren haut und fünf Jahre und sage, guck mal, alle
haben sich wieder lieb und wir haben keine Autokraten mehr in der Welt und
Zwitschaft läuft gut und so weiter, dann gebe ich der Person gerne einen Kaffee aus,
kann sich gerne bei mir melden. Aber auch das ist ja, jetzt sind wir wieder am
Anfang, fast schon eine Frage systemische Sicht versus nicht systemische Sicht.
Godwin's Law, jetzt haben wir Hitler, aber das ist auch eine Frage. Hitler, Trump, J
.D. Vanslers, sind das Symptome eines Systems oder sind das Einzelne, in dem Fall
Antihelden? Weil dann haben wir die Frage, wäre ein Hitler -Attentat erfolgreich
gewesen, hätte das Signifall ganz was geändert oder hätte dann eine andere kranke
Arsch auf dem selben Stuhl gesessen und ihm sinngemäß dasselbe weitergeführt?
Höchstwahrscheinlich ja, deswegen sind autokratische Systeme ja gerade so dabei, dass
das System so aushüllen oder dass es eben entfesselt ist. Ich beschreibe, dass da
sind wir auch wieder im Buch. Ich habe ein Kapitel über das organisationale Corsett
geschrieben. Ich überführe es später gerne nochmal auf die Organisation, aber im
Endeffekt geht es darum, dass Menschen nur so wirkmächtig sind, wie das System sie
lässt. Ich gebe den ganz konkretes politisches Beispiel. Barack Obama, weil du gesagt
das Heldenstatus hat ja in Amerika bis heute gewissermaßen Heldenstatus. Und als er
quasi gewählt worden ist mit seiner Yes seiner YesWeCan -Kampagne hat er ein Feuer
der Empferie entfacht. Und trotzdem hat er nur sehr begrenzt, dass alles umsetzen
können, was er wollte, weil er in das Korsett der amerikanischen Verfassung und der
Institution dort eingezwingt war. So jetzt haben wir beispielsweise seit einigen Jahren
eine Mehrheit republikanischer Richter am Supreme Court, auch wenn man das ja nie so
sagen dürfte, sind ja unabhängig, aber sie sind ja faktisch republikanisch besetzt und
somit wählen sie oder entscheiden sie auch republikanisch. Und das führt zum Beispiel
von vielen dazu, dass das System immer mehr oder das Korsett immer mehr aufgeschnürt
ist und die politischen Machthaber in dem Fall Donald Trump einfach viel mehr machen
können, als sie das eigentlich in der Vergangenheit gekonnt hätten oder in einer
ersten Amtszeit Trump. Man hätte sich ja gar nicht vorstellen können, dass das noch
verschlimmert werden kann an der Stelle. Und das zeigt eben, wie sich das systemische
jetzt hier das Korsett ein Stück weit aufgeschnürt hat über die Zeit, über ganz
viele Stellschrauben, die ineinander greifen und die dazu geführt haben, dass jetzt
deutlich mehr möglich ist. Etwas, dass man wunderbar auf Organisationen übertragen
kann. Wenn man eben da auch die richtigen Personen an richtigen Stellen hat, die
ineinander greifen, dann ist da auch plötzlich ganz viel möglich. Aber da sind wir
halt ein ganz, ganz finterländiger, leider noch nicht. Aber das heißt, am Ende ist
die Ausbildung in deinem Buch so am Anfang ist nicht halb, halb oder sowas
abgesungen auf das, was wir verlieren, sondern die größte Teil vom Buch dreht sich
ja um das Neue. Aber das bedeutet, wenn ich es jetzt mal versuche zu trivialisieren,
die Welt wird schnell, die Welt ändert sich ständig, wir haben Unsicherheiten Und die
Arbeitswelt, wie wir sie kannten, funktioniert aber nur auf Sicherheit, auf
Planbarkeit, auf eine gewissen Verlässlichkeit. Deswegen müssen wir entweder ändern, wie
wir arbeiten, und zwar systemisch, systematisch grundlegend, oder die Organisation
werden einfach aussterben, die das nicht tun. Und dann fängst du an zu beschreiben,
wie sieht diese neue Arbeitswelt aus, die dazu geeignet ist, in dieser wilden Welt
zu überleben. Junge? Ganz genau. Der erste Teil ist, wie du es gesagt hast,
abgesangen für die alte Arbeitswelt. Und der zweite Teil ist dann das Herzstück, wo
ich eben sage, und ich glaube, da können wir ein Stück weit reinsteigen. Ich sage
halt in diesen Zeiten voller Unsicherheit um Krise. Was hält uns denn da zusammen?
Und deswegen ist dies auch ein Pledoier für die Menschlichkeit. Also ich erlebe es
an vielen Stellen wieder, wenn wirklich Krise jetzt mal im privaten Umfeld ist,
irgendwie zwischen gewissen Leuten oder irgendwas rasset auf einen ein, sei es ein
Todesfall in der Familie, was wir gerade auch leider selber В
zu fünf Faktoren, fünf Dimensionen, die ich als Big Five auf Human Work beschreibe,
weil sie eben wunderbar diese Vernetzung an ganz, ganz vielen Stellen haben, die
sehr, sehr häufig fehlt. Lass uns direkt reingehen. Gehe auf die Big Five. Los
geht's. Ja, die Big Five sind für mich moderne Führung, mentale Gesundheit, Vielfalt
und Inklusion, Lernenentwicklung und zuletzt die Organisationskultur. Man kann sagen,
vielleicht würde man der eine oder andere sagen, oh, gibt es ja nicht was Sex ist
vielleicht noch dazu oder ich finde hier irgendwie Kultur passt da nicht rein. Für
mich sind es sie fünf, weil sie sehr gut in dem Zusammenspiel eben vieles erklären
können. Und was das Buch versucht ist, es bringt ja namhafte Experten rein. Also wir
haben beispielsweise Benjamin Reulff, hat ich vorhin schon mal erwähnt, den ich jetzt
in Hamburg treffe oder wenn dieser Podcast rauskommt, getroffen habe, der moderne
Führung sich eingebracht hat. Und Nora Dietrich beispielsweise, die wunderbar zu
mentaler Gesundheit gebracht hat, hier in Klobedi zu vielfaltend Inklusion, Sebastian
Haarad, der Lernen und Entwicklung bereichert hat mit seinen Impulsen und Hans
Rosinek, der wunderbar seinen Blick auf Kultur teilt. Und die Kapitel sind so
aufgebaut, dass sich mit ihnen in den Interview gehen, ähnlich wie wir das jetzt
hier haben, und mal deren Expertenmeinung abtanke und dann quasi im weiteren Verlauf
dieser Kapitel, dieser Fünftkapitel, darlege, was bedeutet das denn, wenn man die in
einer modernen Arbeitsvert mit leben füllen wird? Mir ist wichtig zu sagen an der
Stelle. Und du kennst das Leidwesen eines Autos, der sich auf gewisse
Seitenbeschränkungen da irgendwie berücksichtigen muss. Ich hatte das Ziel, es sollen
nicht mehr als 200 Seiten im Buch werden, weil das ist so eine Größe, die kann man
mal ganz gut wegläsen, aber es schafft trotzdem ein bisschen Tiefgang. Aber trotzdem,
wenn man halt solche globalen Felder hat, und wo es ganze Buchreihen darüber gibt,
dann ist das natürlich eine Herausforderung. Und so kann ich natürlich nur ein
gewisses Thema anreisten oder gewisse Themen anreisten, die mir einfach am wichtigsten
sind beispielsweise. Und so picke ich mir an manchen Stellen dann das raus, was ich
glaube, für die neue Arbeitswelt ist das total von Wert. Um mal ein Beispiel zu
nehmen, was Kultur und auch Führungen vereint, aber auch mentale Gesundheit und auch
Vielfalt und auch Lernentwicklung ist psychologische Sicherheit. Kann das auf alle
Felder wunderbar übertragen. Im Führungsalter ist es extrem wertvoll, weil nur Teams,
die Psychologie -Sicherheit haben, dann wirklich Potenzial abrufen können und wirklich
leisten können. Wenn ich keine Psychologie -Sicherheit im Team habe, dann werde ich
mich auch nicht trauen, über meine mentale Belastung oder meine mentale Gesundheit zu
sprechen, weil ich dann eben die Sorge habe, dass ich abgestempelt werde als nicht
leistungsfähig oder schwach oder was auch immer. Wenn ich keine Psychologie sicher im
Team habe, werde ich vielleicht auch mich nicht outen, dass ich vielleicht homosexuell
bin oder ein anderes Vielfalt merke mal, was vielleicht irgendwie nicht direkt
ersichtlich ist, andere Orientierung wie auch immer. Ich werde aber vielleicht nicht
auch meine Lernenfelder oder meine Lücken, wo ich quasi Lernenfelder gerne lücken
sagen, wenn ich so schließen will, werde nicht äußern, weil ich eben glaube, oh,
dann wenn ich das mache, dann denkt vielleicht meine Fünskraft, der weiß ja
eigentlich gar nichts und so weiter. Oder letztlich auch Kultur. Ich meine, du
brauchst diese vertrauensvolle Kultur, um alles quasi zusammen zu halten. Es gibt ja
nicht umsonst den Satz von Peter Drucker "Culture eats strategy for breakfast". Das
heißt, dieser kulturelle Rahmen umspannt ja alles an dieser Stelle. Also das zeigt so
ein bisschen, wie alles ineinander greift letztlich und somit auch diesen wunderbaren
systemischen Gedanken. Wenn ich mir diese fünf Faktoren hier angucke, ich lese euch
noch mal vorne draußen. moderne Führung, mentale Gesundheit, Vielfalt und Inklusion,
Lehrenden und Entwicklung und die Organisationskultur. Dann bietet sich natürlich schon
das Gegenargument an zu sagen, okay, das ist so das best of the woken feel good
trends. Das ist so, wenn ich nicht mehr weiß als Unternehmen, wohin mit meinem Geld,
dann investiere ich da und dann gucke ich, gibt es jetzt hier noch irgendwo einen
Schwulen, der sich nicht willkommen fühlt oder ist jetzt hier noch irgendwo ein
Schild nicht gegendert oder sowas, aber was wir ja auch gerade sehen, ist, dass die
Unsicherheit in der Wirtschaft auch dazu führt, dass viele Trends da zurückgedreht
werden. Also, da haben wir jetzt auch wieder den Orangutan, der da irgendwie hingeht
und, Entschuldigung, ich entschuldige mich bei allen Orangutans, also Donald Trump, der
hingeht und irgendwie Impulse setzt, die dann dazu führt, dass Weltkonzerne ihre
Diversity -Kartas irgendwie schreddern und zum Blödsinn. Aber du weißt, wo ich hin
will, also das sind schon so Sachen, die haben das Geschmäckle, das ist nett, das
ist Luxus, das ist vielleicht auch so ganz nice, aber wenn es hart auf hart geht,
dann gibt es hier eine klare Ansage, dann wird hier nichts mehr mit Safe Space,
sondern dann muss mal geliefert werden, wo ist denn ja eigentlich die Leistung, wir
sind doch hier im Überlebenskampf. Was du beschreibst, lässt sich wunderbar
psychologisch auch erklären mit einem Ansatz einer Theorie aus der
Verhaltenspsychologie, weil du wirst sie kennen, der Regression, nämlich dem Verhalten
in Stresssituationen, in frühere Muster, die meistens durch Kindheit beispielsweise
jetzt geprägt sind. Auf organisationaler Ebene lässt sich sowas durchaus auch
vergleichbar erläutern. Wenn ich eben sehe, okay, jetzt ist der besondere
wirtschaftliche Druck da oder die Unsicherheit ist da, dann reagieren viele
Organisationen nicht darauf, indem sie eben jetzt Räume schaffen, um eben
psychologische Sicherheit zu implantieren oder halt an der Kultur zu arbeiten oder
moderne Führungen zu prägen, sondern eher mit Laund Order mehr Kontrollen, starre
Prozesse. Und genau das ist natürlich der falsche Weg letztlich. Es wirkt vielleicht
kurzfristig, kurzfristig mag das tatsächlich zum Erfolg führen, aber auf die
mittelfristige und langfristige Sicht ist das sicherlich der falsche Weg und da gibt
es ja auch ganz viele Studien, die das genauso schon in die Richtung gehen. Und ich
kann das aber total verstehen, erst mal das Unternehmen reflexartig sich dann
irgendwas festhalten, weil der Mensch hat einfach dieses psychologische Grundbedürfnis
nach Sicherheit letztlich und mehr organisationale Systeme bestehen eben aus Menschen
und somit ist das ganz klar an der Stelle. Aber jetzt hast du ja so ein bisschen
diese Walkkiste aufgemacht und die möchte ich natürlich dazu gerne widerlegen, weil du
mir diese perfekte Vorlage gegeben hast. Und da möchte ich sagen, 99 Prozent in
einer Belegschaft oder 99 Prozent der Menschen brauchen für eine Hochleistung immer
auch einen Wechsel aus Anspannung, Entspannung. Also wenn ich eine sehr gute Leistung
bringen möchte, eine Phase der Anspannung, dann brauche ich zwangsläufig auch eine
Phase der Entspannung. Warum sage ich 99 Prozent? Klar, es gibt diese 1 Prozent
verrückte Extrem -Sportler, die 65 Tage im Jahr jeden Tag in Marathon laufen. So
Leute gibt es, es ist aber tatsächlich die Ausnahme. Es braucht immer eine
ausgewogene Balance, sonst kann ich nicht meine Leistung bringen. Und ich kann
natürlich als Führungskraft sagen, weil ich jetzt die Kontrolle so anziehe, ich
fordere ganz viel Leistung ein und dann werde ich meine Leute aber in kürzester Zeit
verbrennen. Das führt irgendwie dazu, dass sie irgendwann ausfallen oder es führt
dazu, dass ich einen neuen Job suchen an der Stelle. Also das ist so ein bisschen
der zentrale Punkt und ich bin kein... und das schreibe ich auch im Kapitel über
Vielfalt und Inklusion erstmal. Ich habe es bewusst so genannt und nicht Diversity,
weil ich eben gemerkt habe, dass der Begriff Diversity schon bei Leuten dazu führt,
bei manchen nicht bei allen, aber bei manchen dazu führt, dass sie einfach zumachen.
Wegen euch wären richtige Probleme. Aber ich habe erst letztens wieder in einer
Debatte gehört, da ging es um Inklusion, was ja auch ein Teil des Buches ist, und
da sagte einer, ja hier, wir müssen jetzt inklusive sein, also inklusive, wir müssen
Inklusion fördern, weil hier Leute, die eine Beeintrichtigung haben, die müssen ja
irgendwie die Meetings -Time nehmen können, die müssen irgendwie eine entsprechende
Ausstattung bekommen, etc., was man aber total vergessen hat oder in dem Thema total
hinten runterfiel. Inklusion kann ja auch bedeuten, dass ich beispielsweise einer
jungen Mutter ermögliche, dass sie eben genauso viel arbeiten kann, wie sie will, in
der beispielsweise eine Führungsposition übernommen hat und sich nicht entscheiden muss
zwischen Karriere und Führungsrolle an der Stelle. Und also eine inklusive Arbeitswelt
zu schaffen, wo ich eben beides irgendwie möglich machen kann an der Stelle, dann
ist es gar nicht nur auf irgendwelche körperlichen Beeinträchtigungen oder Headicaps
irgendwie eingebaut.
um die Arbeitswelt, also dass es hier so die Basis ist, die Basis für performantes
Arbeit, das wissen wir mittlerweile. Also wer das bis jetzt nicht gerafft hat, der
will es halt nicht verstehen. Aber jeder, der das verstehen will, kann sich dafür
ausreichende Studien ziehen und weiß das dann. Das heißt, die beschreiben ja, naja,
die Basis, das Fundament und die Wende, in denen dann Arbeit passiert. Also das
heißt ja nur, weil da jetzt nicht steht und macht Kostenträger Stückrechnung. Sie
heißt nicht deswegen unnötig oder verboten, sondern es gibt immer noch Szenarien, in
denen diese sinnvoll ist und Szenarien, in denen sie nicht sinnvoll ist. Kostry, guck
mal hier. Herr Kostlowski, mein Professor für Gleisungsrechnung. Ich habe
Kostträgerstückrechnung. Als Erwachsener, ernsthaft unironisch, halb unironisch, glaubt
nicht, dass Kostlowski mein Podcast wird. Kannst du mir mal schicken. Das wäre eine
Idee. Professor Kostlowski, ob der noch, der müsste? Nein, ich glaube, der muss noch
arbeiten. Der war Richtigungswirt.
Du hast im Buch auch so habe ich das Gefühl. Kannst du mir sagen, ob ich es
richtig gelesen habe? Und zwar, ich habe es gerade vor mir in Kapitel 5, die
interne Perspektive "Survival of the Fittest". Da sind so ein paar Faktoren, also
eines heißt Arbeit und Beschäftigung, das ist hier fast schon so ein Gegensatz. Paar
auch nur dieses, also bin ich ihr, das lese ich da rein, Beschäftigungsorientiertes
Arbeiten oder Ergebnisorientiertes Arbeiten, dann hast du Changemütigkeit drunter und
dann hast du was zum Thema treue Soldaten und organisationale Besoldung, starker
Kapiteltitel. Geh doch da mal rein. Was ist das? Worum ist denn da? Ich glaube, es
ist zunächst einmal wichtig, wo dieses Kapitel steht. Du hast gerade gesagt, aber in
welchem Teil es steht. Es ist quasi das Mitte am Ende des ersten Teils, also quasi
der abgesangene Arbeitswelt, gewissermaßen von der Einordnung. Die Big Five kommen wir
in einem zweiten Teil. Und ich habe den ersten Teil so aufgebaut, dass ich gesagt
habe, okay, die Faktoren, die von außen einwirken, darüber haben wir jetzt viel
gesprochen, Polikrieben, Drum, Drum, etc. Unsicherheit. Und das sind so die Faktoren,
die von innen quasi auf Organisationen einwirken. Und da merke ich immer wieder,
fangen wir mal mit dem Beispiel Arbeit, was ist Beschäftigung an, dass es ein immer
größeres Missmatch dieser beiden Faktoren gibt. Also im Buch beschreibe ich ein
Beispiel von, nach wie heißt er denn unsere Systemtheorie -Legende, Mark Poppenburg.
Grüße gehen raus an Mark, die ich letztens im Termin getroffen habe. Ja, ich hoffe
es, sonst schicke ihm den tatsächlich immer. Er hat mal auf LinkedIn ein Beispiel
geteilt, was ich als Sauna -Liebhaber total nachvollziehen konnte. Er hat zu einer
Haibensauna gekauft und hat die selber aufgebaut und merkte irgendwann hier geht es
nicht weiter, weil er glaubte, irgendein Teil fehlt. Und dann hat er sich hier ans
Telefon gesetzt, sie kunden Hotline, angerufen etc. Und das ging einfach nicht weiter.
Irgendwann merkte er, okay, das Teil fehlt wirklich und dann muss er in den Baumarkt
gefahren und hat dann versucht, was Vergleichbares zu bekommen. In diesem Beispiel
steckt Beschäftigung und Arbeit drin. Am Anfang lief es sehr gut, er kam sehr gut
voran, Ergebnis orientiert, hast du ja gerade gesagt, also sehr sinnstiften, das ging
wirklich voran, war wirklich gut. Dann kam die Phase, es fehlte das Teil, der musste
sich damit auseinandersetzen, um nicht zu sagen beschäftigen, wie kommt der jetzt da
dran. Das war mühsam, das ZC, das hatte keine Motivation und trotzdem muss es ja
gemacht werden. Das ist glaube ich eine ganz wichtige Lektion an der Stelle. Es wird
nie so sein, dass wir 100 Prozent unserer Arbeitszeit mit Arbeit verwenden. Es gibt
immer einen gewissen Teil von Beschäftigung und das ist auch okay. Aber ich erlebe
und das ist nicht nur meine Meinung, es teilen auch Studien, dass dieses Volumen an
Beschäftigung immer mehr zunehmend und das eigentlich arbeiten immer weniger wird. Und
in der Studienlage gibt es dadurch den Begriff "Fake Work", der jetzt gar nicht
gemeint ist im Sinne von "Wir felschen unsere Arbeit, hier Arbeitszeit betrug" usw.
Das ist es gar nicht. Aber es suggeriert natürlich Sicherheit, die wir eben suchen,
weil wir sind bedürftig und es ist um uns herum ist ganz viel Unsicherheit, wenn
unser Kalender beispielsweise total voll ist und wenn wir sagen Termin, Termin,
Termin, ob das dann Beschäftigungstermine sind, wo ich aber nur drinnen sitze und
keinen Beitrag da ist, dass ich Arbeit habe oder ob es wirklich ein echter guter
Termin ist, das sind dann zwei paar Schuhe an der Stelle. Und ja, einfach so ein
bisschen den Fokus drauf zu legen, dass Organisationen halt auch Beschäftigung
honorieren und belohnen. Also wenn du heutzutage den Kalender nicht komplett Pick -A
-Pack voll hast, so im angestellten Verhältnis, dann leistet es ja quasi nichts. Es
sind so überspitze Sätze, die ich auch immer wieder wahrnehme. Und da mal aufzumachen
und sagen, okay, ja, jemand, der den Kalender komplett voll hat, sagt ja noch gar
nichts darüber aus, ob er wirklich arbeitet, also richtige Leistung fürs Unternehmen
erbringt. Und darauf möchte ich hinaus auf dieses Spannungsfeld, weil das ist auch
ein Reliktgewissermaßen, das wir hinter uns lassen sollten in der alten Arbeitswelt.
Aber auch da, wie ich gesagt habe, es wird nie 100 % Arbeits sein, aber ein
gesundes Maß an Arbeitswurstbeschäftigung, das ist, glaube ich, zielführend. Und da ist
das Thema Change -Müdigkeit angesprochen. Etwas, was dafür, dass es so relevant ist,
noch verhältnismäßig jung oder unerforscht ist. Also es gibt natürlich einiges dazu,
aber wenn man denkt, es ist ja so naheliegend, wenn ich jetzt gleich darüber rede,
müsste es doch eigentlich hunderte Tausende Forschungsberichte dazu geben. Aber das ist
tatsächlich nicht der Fall. Aber man kann sich da relativ einfach herleiten schon aus
dem Begriff. Es ist quasi diese Müdigkeit von Veränderung. Und wir sind in einer
Phase von weniger Veränderungen, die Veränderungszyklen, in der wir uns bewegen, werden
immer immer kürzer. Also Change ist nichts, was mal hier kurz passiert, sondern es
ist ein Dauerzustand gewissermaßen. Und Menschen sind einfach müde, weil sie diesen
Dauerzustand ein Stück weit ertragen müssen, weil viele Changes auch ganz schlecht im
Management bringen, bringt mich auch zu dem Griff Change Management, mit dem ich
mittlerweile total am, ja, mag ich überhaupt nicht. Also ich bin, ja, ich leere ja
Change Management an der Hochschule in Mainz Und der erste Satz in "Ich mein
Studenten jedes Semester um die Ohren hau" und sagt "Change -Management ist scheiße"
und will dann natürlich ein bisschen zu korrektieren. "Send mir die Toll, oder?" Ja,
die sind erst mal irritiert und dann sage ich halt, wo das herkommt und ich meine
dieses Management, das suggeriert etwas von Kontrolle, Steuerbarkeit, aber wir reden
hier in der Regel von Changes, wo Menschen beteiligt sind, wo lebendige Wesen sind
und du kannst so Organismen, also das ist das Grundsatz der Systemtheorie, Du kannst
so Systeme nicht von A nach B lenken, so ein System kannst du vielleicht mal
anstupsen und dann geht es in die eine Richtung, du musst vielleicht iterativ
gegensteuern, aber du kannst nicht sagen, wir machen das jetzt so und dann kommt der
Change genau da an. Und deswegen ist dieses Steuern und Kontrollen im Word -Change
-Menü für mich total für die Tonne. Aber was auch auf diese Change -Müdigkeit
einwirkt, sind glaube ich einfach auch die ganzen externen Krisen. Also wir sehen es
ja an den Fallzahlen, das bin ich beim Thema mentale Gesundheit, warum das auch ein
Buch drin ist, dass die Fallzahlen zu mentaler Belastung, die steigen seit Jahren. Es
wird jedes Jahr gibt es einen neuen Rekord wert und der Aufschreiß groß bei den
Krankenkasten, aber es steigt dann wieder und wieder und wieder. Ich glaube, dass es
einfach eine Konsequenz unserer Zeit, weil wir eben so belastet sind von all dem,
was von außen auch kommt, kann man natürlich eine riesige Resilienzdebatte aufmachen,
finde ich, Resilienz genug und so weiter und so fort. Aber ich glaube, wenn man
sich auf die letzten fünf, sechs Jahre anguckt, was da alles passiert ist, dann ist
es, glaube ich, nicht verwunderlich, warum die Menschen so müde sind. Und auch das
hindert natürlich den Fortschritt, weil eigentlich, wenn wir auf die digitale
Transformation, die Karrierevolution schauen, müssten wir viel proaktiver damit umgehen,
aber dadurch, dass wir so müde sind und so eine latente Erschöpfung spüren, nehme
ich wahr, dass man sagt, ja, David, du hast schon recht, eigentlich müssten wir da
proaktiver sein, aber ich bin einfach platt unter Schöpfung. Das hast du ja ganz zum
Eingang gesagt und will ja nochmal fett unterstreichen. So dieses Menschen brauchen
Anspannung und Entspannung und Entspannung. Und das kämpft da ja, seitdem ich in
diesem Beruf oder in diesem Bereich
eben noch zwei Sachen aufgeschrieben, bei denen wir uns, glaube ich, einig sind,
bevor wir dann gleich für uns wieder uneinig werden. Man hat das, wenn man im
Bereich Change -Begleitung unterwegs ist, ganz oft, dass man, wie soll ich das sagen,
Unternehmen gerne, Organisationen, ich weiß gar nicht so viel allgemein an, aber
dieses Missverständnis hinzugehen und zu sagen, hier ist meine Firma, hier ist mein
Unternehmen und da ist die Mannschaft und die Mannschaft zieht nicht so mit und dann
geht man in und sagt, ja, guck mal, also da ist ja der Peter und der Paul und
die Marie und so weiter. Ja, stimmt, Menschen sind da auch, aber die Mannschaft,
also dass man so diese Denke, dass man nicht hingewiesen, ja Unternehmen sind halt
aufs Menschen zusammen gebaut, sondern irgendwie man hat diese pseudo -homogene, warbe
eine Masse, die sich nicht so richtig bewegt. Und irgendwie machen ja viele so
schiefgegangene Changes, dass wir die irgendwie versuchen, von der Sonntbank runter zu
holen und dann musst du ja immer erst mal Aufklärung treiben und sagen, ja, also
wenn du halt 100 Leute da hast, die einen Change machen, dann geht das darum, dass
wir gerade 100 Prozesse haben und hundert Akzeptanzfragen, Stellungen und so weiter.
Und nicht dieses, da sind paar Quero -Landen, aber die überschiebt doch mal die
Wolke, diese Masse, diesen Blob. Also den gibt's irgendwie nicht. Und das andere ist,
du hast eben angerissen, deswegen will ich dich fragen. Du sagst, jetzt könnte man
sagen, wir haben zu wenig Resilienz. Glaubst du denn, das ist so? Haben wir zu
wenig Resilienz? Also ich glaube, wenn man sich ein bisschen mit der Forschung
beschäftigt, dann könnte man schon dazu kommen, dass wir durch unsere sehr starke
Individualisierung, die durchaus gut ist und dass wir über unsere Fühler reden und so
weiter. Das sind ja alles herumgeschafft in unserer Zeit, dass wir dadurch ein Stück
weit weniger Resilienz sind, als es jetzt frühere Generationen waren. Aber ich würde
das nicht als Defizit frame 'n wollen, weil dadurch, dass wir so feinfühliger sind,
an ganz ganz vielen Stellen, gewinnen wir dadurch einfach immens. Und deswegen, glaube
ich, ist es jetzt nicht so, dass wir jetzt einfach nur in unsere persönliche
Resilienz investieren müssen, auch wenn das immer gerne gehört wird. Das ist ja auch
das Passwort auf allen Management -Tagungen und hier. Und ich habe es natürlich im
Buch auch, weil die Grundannahme von Resilienz aber auch häufig, finde ich, falsch
verstanden wird. Also es ist so ein bisschen, Resiliente Menschen erleben ja keine
Krisen. Total falsch. Resiliente Menschen erleben genauso Krisen wie nicht Resiliente
Menschen. Der entscheidende Unterschied ist, dass Resiliente Menschen daran nicht krank
werden oder daran quasi ausfallen. Das ist so ein bisschen wie so ein Gummiball,
wenn du dir vorstellst, die Krise ist so eine Betonwand und hier dann schießt
irgendwie der Frankfurtsspieler an der Wahl, den darfst du jetzt ausruhen, der schießt
quasi einen Gummiball oder einen Fußball gegen diese Wand. Und wenn man jetzt im
Zeitdrupp draufschauen würde, dann verformt sich der Ball ein Stück weit, wenn er
gegen die Wand prallt, springt zurück und kommt in seine Ursprungsform. Beispiel für
einen resilienten Menschen. Auf der anderen Seite, der Frankfurtsspieler schießt quasi
mit einer Glasskugel gegen diese Wand, bricht sich dabei im Fuß, das ist ein anderes
l breit gegen die Wand und in:einen nicht -reservienten Menschen. Das heißt, man darf ruhig an der Krise mal echt
auch struggling und sich gewissermaßen verformen, aber man muss halt wieder in die
Ursprungsform zurückkommen, um eben nicht krank zu werden und dauerhaft beeinträchtig
zu haben. Ja, das wäre nämlich so meine Theorie oder meine Aussage, dass ich schon
glaube, kann ich alles unterschreiben, was du sagst, aber dass ich glaube, dass man
sagt, dass wir als Volk, als Deutsche tatsächlich irgendwo so ein Resilienzproblem
haben, einfach weil es uns über Jahrzehnte sehr, sehr gut ging und Mechanismen sich
wirksam zu halten, im Lichte von Herausforderungen so ein bisschen verkümmert sind.
Und dann auch viel so, ich fand das in der Corona -Zeit teilweise sehr lustig, ein
Freund, der mir dann erzählt hat, ich habe einen Bekannten, der ist Unternehmer und
der kann jetzt sein Unternehmen, da kann jetzt halt nicht mehr machen, was sein
Unternehmen gemacht hat, weil Corona und alles geschlossen und so weiter. Und der
klagt jetzt und der kriegt jetzt auch Hilfen und so weiter und dann habe ich immer
zugesagt, okay, aber es ist halt kein Unternehmer, weil er hat nicht aus seiner
Wirksamkeit heraus der Herausforderung. Teil drei deines Buchs ist für mich seelisch
problematisch. Bin gespannt. Weil du hast zwei Worte nah beieinandergebracht.
Eines ist eines meiner absoluten Lieblingsworte und eines ist meine absoluten hastriger
Worte und sie stehen so eng beieinander. Okay, gespannt. Teil drei heißt die neue
Arbeitsweltgestalten. Das mag der Holger, der Holger mag gestalten. Das finde ich gut
und vielleicht gehen wir jetzt entweder tief in meinen Systemiker hast oder du löst
ihn für mich ein für alle. Weil darunter steht dann Kapitel 14 die emergente
Verknüpfung blablabla. Also der Big Five nicht blablabla, der Big Five, aber das ist
ja, also die treuen Hörer dieses Podcasts zu wissen, dass ich ja auf der einen
Seite schon sehr sehr gerne systemisch auf Dinge drauf gucke, aber auf der anderen
Seite System vor allen Dingen theoretiker hasse. Warum tue ich das? Es ist an dem
Wort "Emergenz" kann ich es festmachen. Du hast eine intelligente Austausch zu einem
System, zu Wechselwirkungen, zu ganzheitlichem, was können wir machen? Und dann kommt
irgend so ein Schnösel und sagt, die Emergenz, wir wissen nicht, wann es passiert,
das Feld vom Himmel, das ist göttliche vor. Ich weiß nicht was, aber Emergenz muss
es gleich mal erklären. Aber für mich ist Emergenz immer dann, wenn der Systemiker
sagt, gut, am Ende können wir gar nichts machen. Da müssen wir einfach gucken, was
passiert. Da, überschritten, drücken, grüße auch gerne an dem Markt Poppenburg, der ja
sehr, sehr gerne auch einfach gegen dieses monokausale Helden -Ding gerne wettert,
muss er auch machen, kann er auch gerne machen. Aber das Gegenteil kann halt nicht
sein, dass der System mir gesagt hat, ja, da ist jetzt das System, das ist mal
der, was es will. Und wir können dann halt einfach mal gucken, was passiert. Also
bitte erklär uns mal "Emergenz" kurz und dann sag uns, wie du das zusammenbringst
mit dem Wort gestalten, weil da steht ja die neue Arbeitswelt gestalten. Es gibt mir
schon Hoffnung, dass wir da wirklich ernsthaft was tun können nicht nur und der
Emergenz ausgeliefert sehen. Ja, also ich glaube oder wage mich aus dem Fenster, dass
ich dich befrieden kann in deiner Haltung an der Stelle. Vielleicht ich schiebe
nochmal kurz, denn das Wort kommt nicht nur in Teil 3 vor, es ist glaube ich sogar
auch fett in der Einleitung auf jeden Fall im ersten Teil, denn neben dieser
externen Perspektive, Polikrisen etc. und der internen Perspektive hier aber
Beschäftigung, Gentmöglichkeit etc. gibt es auch eine theoretische Perspektive, wo ich
natürlich auch so ein Fundament schaffe. und da führe ich verschiedene Theorien auch
ein, also Systemtheorie, damit man auch weiß, was ist dieses ganzheitliche und so
weiter und so fort, aber auch die Komplexitätstheorie oder Reserienstheorie auf
Organisationen überführt. Und ein Bestandteil der Komplexitätstheorie ist eben dann auch
die Emergenztheorie, die ich jetzt nur in einem kleinen Bestandteil für dieses Buch
auch wähle, weil ich kann natürlich verstehen, so wie du es gerade eingeführt hast
und ein Stück weit auch geframet hast, ist das natürlich irgendwie, da verschließt
sich bei mir auch alles. Und wenn ich jetzt denke, ich sitze ja auch auf genug bei
irgendwelchen Exekutivs, Auftragsferien und Gespräche, wenn ich denen das so erzählen
würde, ja, dann würden die mich direkt aus den Büro schmeißen im Zweifel. Das ist
auch das Problem, weil du willst was gestalten, du hast auf der anderen Seite
Managerin, die wollen Sachen oder Unternehmen, die wollen was machen, die wollen was
anpacken und dann kommst du mit die Emergenztheorie als Komplexitätstheorie, da schreiß
ich doch aus den Fenster. Aber ich gebe dir mal ein Beispiel, also die
Emergenztheorie soll ja, so wie ich sie für dieses Buch quasi verwende, vor allem
verdeutlichen, das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile. Weil wenn du
fragst, wir haben jetzt über den Wegfall von Firmwork gesprochen und wenn jetzt
unsere Zuhörer sagen, okay ja, moderne Führung, machen wir was. Im mentale Gesundheit
gibt es einen Tag von der Krankenkasse meiner Wahl, die sponsert den, lernen
Entwicklung, ja wir haben einen solchen Schulungsplan rausgebracht, Vielfalt Inklusion,
wir sind Mitglied in der Karte der Vielfalt und ja, Organisationskultur, wir haben
kostenloses Obst jeden Tag, und zwar du. So, dann könnte man kenzelig sagen, ja
okay, ich brauche nicht lesen, weil machen wir alles, aber das ist halt zu kurz
gedacht, sondern die Verknüpfung dieser Felder
und so weiter und so fort. Und ich möchte dieses Idee vermitteln durch die
Emergenztheorie, das alles zusammenzudenken und dass das einen Wert hat, dass man das
nicht macht, nur weil das irgendwie ein paar Menschen im Podcast oder in Büchern
gesagt haben, macht das mal, sondern es gibt einfach viele Beispiele aus der Natur,
die einfach zeigen, wie eben komplexe Systeme etwas managen, ohne dass sie die
Komplexität dessen komplett durchdringen. Also ich meine, gucken wir uns Naturphänomen
mal an. Irgendwie Ameisen sind dann super Beispiel, aber wir können es auch auf
etwas nicht -naturelles übertragen, so eine Boeing beispielsweise, Flugzeug besteht aus
6 Millionen Einzelteilen, keins davon kann fliegen, aber im Zusammenspiel dieser 6
Millionen Einzelteile hebt die Boeing regelmäßig ab. Und da möchte ich einfach hin
und zu sagen, wenn wir die Big Five of Human Work zusammen denken und darum geht
gerade in dem Kapitel, was du auch vorgelesen hast, was könnten wir dann erreichen?
Und ich habe nicht die Blaupause, dass ich sage, guck mal, dann sieht die
Arbeitswelt genau so aus und das ist für alle gleich. Das wird es auch nie geben,
das ist auch nicht mein Ziel, aber ich möchte so einen Debattenbeitrag einbringen und
sagen, ey, wenn wir das gemeinsam denken, was könnte daraus nicht alles entstehen,
gerade in die Wähler auf deinem Unternehmen, auf deinem Kontakt, auf deine
Organisation betrachtet. Das heißt aber auch, und das wäre ja sehr positive Brücke,
die gebaut wird, es muss jetzt auch nicht immer der große, ganzheitliche Masterplan
sein, den die Frau CEO treibt und wo sie dann über die gesamte Organisation alle
Faktoren gleichzeitig ausrollt, oder auf keinen Fall im Gegenteil. Also in dem Kapitel
geht es ja oder den Teil 3 geht es ja auch darum und da führe ich so ein
bisschen oder mache ich mir die ein Prozentmethode von James Clear unter anderem zu
Hilfe. Jeden Tag ein bisschen besser werden, weil wir wissen es ja bei Neujahrs
Vorsätze ist ja auch so, wir haben es ja nur aufheben. Also die Hälfte meiner
Neujahrs Vorsätze, die ich mir vor vier Wochen genommen habe oder vorgenommen habe,
habe ich schon alle wieder über einen Haufen geworfen oder kann sie dir gar nicht
alle wiedergeben, was ich da mir alles übernommen habe. Das klappt in der Regel
nicht. jeder, glaube ich, schon die Erfahrung gemacht. Und viel wichtiger ist es oder
wirksamer ist es, wenn du halt die Haltung entwickelst, einfach jeden Tag ein
bisschen besser zu werden, dem, was du machst. Und jeden Tag ein bisschen Messer,
die Felder zusammenzudenken. Und wenn du das jeden Tag machst, dann werden dir
Verknüpfungen auffallen, die einfach einen Mehrwert, eine Wirksamkeit schaffen, die du
vorher so nicht gemerkt hast. Und darum geht es mir, weil dieser Mastermind plant,
den gibts da gar nicht. Also ich wurde letztens gefragt, wie bricht denn HR Silos
auf? Und auch in dem Podcast. Und dann gab es so, ja, können wir nicht bessere
Prozesse da schaffen oder neue Rollen installieren und so weiter. Dann schaffen wir
ja noch mehr Komplexität. Das ist ja wie bei Programmen, die Komplexität reduzieren
sollen. Die schaffen erst mal mehr Komplexität. Und das wollen wir nicht. Das heißt,
im Endeffekt ist es eher eine Haltungsfrage, wie gehen wir mit gewissen Themen um?
Und wie denken wir die anders, als wir das jetzt heute bisher gemacht haben? Oder
denken wir morgen einfach anders darum? Und wenn es das gelingt, dann glaube ich,
können wir die Arbeitsself von morgen Stück für Stück gestalten. Es endet für euch
da draußen hinten im Buch mit Zusammenfassung und Fazit, aber das letzte große
Kapitel ist Neugewohnheiten mit Lebenfüllen und da ist dann die Umsetzung in den
Alltag. Davor hast du aber eins, das ist meine letzte Frage. Alles beginnt mit einer
neuen Kultur. Was für eine Kultur denn diese neue Arbeit hält? Also ich würde sehr
vereinfacht sagen, auch wenn man das natürlich nicht vereinfacht sagen kann, aber eine
deutlich menschlichere Kultur. Es braucht eine vertrauensvollere Kultur. Es ist ganz,
ganz entscheidend, um eben auch Leistungen liefern zu können. Also Vertrauen ist eben
das Fundament, auf dem jede Zusammenarbeit funktioniert an der Stelle. Ich habe jetzt
vorhin eine Kollegin meiner Zuhinseligkeit, die uns quasi im Projekt gerade so ein
bisschen da wirklich aus der Patsche hilft, die hat gesagt, sie braucht eine
Zulieferung, aber die braucht sie bis morgen Vormittag. So, und jetzt bin ich morgen
Vormittag in vielen Terminen. Manche sind Beschäftigung, manche sind Arbeit an der
Stelle, aber ich komme eigentlich nicht dazu, das zu machen. So, und jetzt ist es
sich mein, wir nehmen ja auf, wir haben es gleich irgendwie viel vor fünf. Der
Abend wird für mich heute noch ein bisschen länger, bis ich diese Zulieferung bereitt
stelle. Aber sie vertraut drauf, dass sie die kriegt. Und weil sie mir vertrauen
kann, kann sie wiederum dann an anderer Stelle ihre Leistung bringen in dem Projekt,
wo sie uns da eben jetzt gerade aus der Patche hilft. Das heißt, wenn sie sich
nicht auf mich verlassen könnte, vertrauen könnte, dann wird es an der Stelle gar
nicht funktionieren. Das heißt, diese menschliche Kultur, eine vertrauensvolle Kultur
mitunternehm ich noch mal die Woken Space Räume an der Stelle, die sind glaube ich
ganz ganz entscheidend, Räume zu schaffen und vielleicht letztes Zitat an der Stelle,
wir haben aber ganz ganz viele spannende Themen gesprochen, aber das was ich jetzt
noch einbringen wirst du auch kennen und wenn mein Bauchgefühl sagt, dass du es auch
magst, Victor Frankel zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum und diesen Raum
betreten wir meiner Meinung nach viel zu selten, sondern es kommt ein Reiz von außen
auf uns rein und wir reagieren in unseren bekannten Mustern, aber da kann sich halt
nichts verändern, weil im Moment, wenn wir Momentiv reagieren wir mit den Mustern,
die wir jahre zuvor geprägt haben. Aber mal sich zurückzunehmen und sagen, okay,
stopp mal, wie sollte ich denn wirklich vielleicht reagieren, diesen Raum zu betreten?
Das passiert in Organisationskulturen halt viel zu selten, weil die halt so
konditioniert sind, wie sie sind über viele Jahre. Aber mal ein Stück zurückzugehen,
so nach dem Motto "Kleerung, Vergärung", das ist an der Stelle, glaube ich, total
von Wert für jede Organisationskultur. "Kleerung, Vergärung". Ja, das ist ein schöner
Spruch, der Sie kommen kennst du den? Als ich noch nie gehört, finde ich als
Apfelwein lieb habe, jetzt auch so halbbrut. Nee, natürlich sehr cool. Liebe David,
ich danke dir fürs Vorbeikommen. Sehr gerne. Für euch da draußen. Wir haben
gesprochen über das Buch "Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten". David
Bausch, bei Haufe, wenn ihr diesen Podcast hier hört, wird das Buch draußen sein.
Ich meine, ihr wisst das. Wir wissen das alle. Die Welt ist wild. Die Welt ist
unsicher geworden. Vielleicht halten wir uns noch an der abstrakten Hoffnung auf.
Erstens, dass die Welt aufhört, so unsicher zu sein. Schminkt euch die Hoffnung ab.
Zweitens, vielleicht die abstrakte Hoffnung, dass doch noch mal irgendein Messias,
irgendeine Heldin kommt und unser Projekt rettet oder unsere unsichere Verkaufs
-Pipeline oder unsere unsichere Zulieferkette wieder stabilisiert. Schminkt euch auch das
ab. Das Ganze ist systemisch aus den Fugen geraten und wir brauchen neue Systeme und
zwar robustere Systeme, um damit dauerhaft veränderungsstabil umgehen zu können.
Damit hat sich die Arbeit gemacht, zusammenzuschreiben, was für Bausteine ihr in eurer
Organisationen braucht. Er nennt es die Big Five des humanen Arbeitens,
the Big Five of Human Work, moderne Führung, mentale Gesundheit, Vielfalt, Inklusion,
Lernen und Entwicklung und die Organisationskultur. Besorgt euch das Buch, lest es
oder hört es euch an, Es gibt es auch als Audiobook, glaube ich, ne? Ja, genau. Da
ist es alles für euch zusammengetragen und dann fangt an zu experimentieren und
kleine Verhaltensweisen auszuprobieren und zu etablieren und mit jedem Stückchen
emergent, emergent, nein, du hattest das für mich ein bisschen befriedet, wird eure
Organisation veränderungsstabiler werden. David, deine letzten Worte, dein Goodbye für
die Hörerschaft. Es hat mir sehr viel Freude gemacht und das Privileg. Die Person zu
sein, die ein zweites Mal bei dir war, das wird mir jetzt mein wirkliches Highlight
der Woche, weil du mich ja nach Sachen gefragt hast zu beginnen. Vielen, vielen Dank
und zwar ein tolles Gespräch. Wollte ich da draußen vielen Dank fürs zuhören? Lasst
uns abos da Kommentare, Reviews. Ach so, wir haben jetzt etabliert, dass wir immer,
wenn ihr hört, dann lasst mal einen Kommentar da bei LinkedIn oder so was. "Hey,
grüßt die Mea hier am Gabler. Das ist unsere gemeinsame Betreuerin, Sozialarbeiterin
vom Verlag. Macht einen guten Tag." Das ist halt die böse Formulierung. Das ist eine
liebenswerte Person. Ja, das ist eine liebenswerte Person.
Vielen Dank, David. Vielen Dank, Mirjam. Vielen Dank euch da fürs Zuhören und bis
zum nächsten Mal. Ciao. Danke, Rebecca. Ciao.