In dieser Folge beantworte ich wieder eine Frage aus der Praxis. Eine Frage, die erstaunlich oft in Coachings, Mails oder Direktnachrichten bei mir landet.
Die Nachricht lautet sinngemäß: „Wir haben hier einen Kollegen, der nur auf seinen eigenen Vorteil achtet und das Team sabotiert. Alle sehen es. Aber es passiert nichts. Was sollen wir tun?“
Das ist eine heikle Situation. Und vor allem eine, bei der man sehr genau hinschauen muss.
Denn zuerst müssen wir klären, worüber wir eigentlich reden. Handelt es sich wirklich um Sabotage? Also jemanden, der bewusst Schaden anrichtet? Oder haben wir es eher mit jemandem zu tun, der einfach stark auf den eigenen Vorteil achtet und dabei den Schaden fürs Team in Kauf nimmt?
Das sind zwei komplett unterschiedliche Fälle.
Wenn jemand absichtlich das System sabotiert, dann gibt es aus meiner Sicht keine Diskussion. Dann muss die Führungskraft handeln und das Team schützen.
In der Praxis ist es aber oft komplizierter. Viele Konflikte entstehen nicht aus Bosheit, sondern aus unterschiedlichen Interessen, persönlichen Geschichten oder schlicht aus Egoismus.
In dieser Episode spreche ich darüber,
- warum Führungskräfte keine Therapeuten sind
- warum Wegsehen die schlechteste Option ist
- warum toxisches Verhalten selten ein Charakterproblem, aber oft ein Führungsproblem ist
- und welche drei Optionen Führungskräfte tatsächlich haben, wenn jemand das Teamklima vergiftet.
Am Ende geht es um eine einfache, aber unbequeme Wahrheit:
Als Führungskraft habe ich die Verantwortung, mein Team, seine Kultur und seine Lieferfähigkeit zu schützen.
Wenn ich das nicht tue, zahlen irgendwann die Engagierten im Team den Preis.
Viel Spaß beim Zuhören!
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Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Podcasts "Verwendungsstabil". In diesem
Podcast schauen wir uns an, was Organisationen, Führungskräfte, Teams, Menschen
heutzutage drauf haben müssen, um in dieser wilden Welt erstens nicht unterzugehen und
zweitens dauerhaft gesund und erfolgreich wirtschaften zu können. Wir sind in der
kleinen Serie Frakolga, oder Frakolgy, in der ich Anfragen, die entweder per den oder
per E -Mail bei mir landen oder die in Coaching -Sessions zum Beispiel gefragt werden
nehme und hier einmal für alle beantwortet. Die Frage heute liest sich befolgt.
Hallo Holger, wir leiden hier unter einem Kollegen, der absichtlich sabotiert und nur
auf seinen eigenen Vorteil achtet. Er schadet dem Team, aber irgendwie passiert
nichts. Was sollen wir tun? Gezeichnet verzweifelte Führungskraft. Erst mal müssen wir
klarstellen, Klarstellen, wobei reden wir dann hier. In der Frage ist es, dass es
ein Kollege, der absichtlich sabotiert und nur auf seinen eigenen Vorteil achtet. Wir
müssen es ein bisschen auseinanderziehen und interessanterweise sind es genau die zwei
Fälle, von denen ich immer höre. Wir haben einmal die Unterstellung, dass da jemand
absichtlich Schaden bringt. Sabotage ist absichtlich Schaden bringen,
absichtlich Blockaden reinbringen oder absichtlich die Lieferfähigkeit von einem Team
oder einem System beschädigen. Wenn das wirklich der Fall ist, gibt es da überhaupt
keine Diskussion. Da schadet jemand dem System und der muss entfernt werden.
Und ich habe als Führungskraft die Sorgfaltspflicht, die Fürsorgepflicht,
die Schutzpflicht, jemanden, der mein System, mein Team, mein Purpose oder das
Ergebnis für das wir existieren, der das bedroht und der das ernsthaft willendlich
sabotiert. Den muss ich entfernen und da gibt es überhaupt keine zwei Dinge, worüber
wir diskutieren können ist, stimmt das denn wirklich? Die Unterstellung ist nämlich
schnell ausgesprochen. Es ist genauso schnell ausgesprochen wie das ist ein Nazist.
Wie oft ich das schon gehört habe, wenn es so viele Nazisten gäbe, hei, also ist
nicht so, sondern das ist etwas, das schreiben wir den anderen zu. Das ist ein
Verhalten, das sieht so aus, das Petieren wir so. Wir gehen hin und sagen, das ist
ein Psychopath, der will uns hier schaden, aber wenn ich dann als Moderator oder
Coaching gesagt, okay prima, schmeißen wir raus. Sofort. Wir hören jetzt sofort auf,
drüber zu reden und du musst den jetzt sofort entfernen. Ja, so genau, das kann ich
nicht mehr so genau sagen. Also, was ich damit sage ist, wenn wirklich, wirklich
jemand Bewusstes tut, schmeißt ihn raus, schützt euer Team. Oder ist es eher so,
dass da jemand sich nicht so Ganz Form verhält, nicht so ganz so verhält wie ich
es gerne hätte. Und ich beschreibe das mit Sabotage oder mit hoxischen Verhalten.
Weil der zweite Fall, den wir ganz oft in diesem Kontext haben, ist, dass da
einfach jemand egoistisch ist. Jemand achtet auf seinen Vorteil. Jemand stellt seinen
persönlichen Vorteil über das Team. Ist zum Beispiel nicht bereit, wenn jetzt das
Team Wochen oder Monate lang an einem Projekt gearbeitet hat und dann ist der
Projekt Launch und dann muss man mal länger bleiben und dann macht derjenige nicht
mit und das schadet dem Team. In der heutigen Welt, in der wir viel über Remote
Work und Home Office reden und dann eben auch viel über wann trifft sich das Team
denn mal im Büro, haben wir auch Fälle in den Menschen das einfach verweigern und
sagen ich gehe überhaupt nicht ins Büro, ich bin überhaupt nicht bereit mich zu
bewegen, ich bin überhaupt nicht bereit mich auf einen Office -Tag zu committen. Die
Unterhaltung kippt dann auch ganz oft in diese Generationskriege, das wird dann auch
hier den jungen Leuten, die irgendwie end 90er oder Anfang Nuller oder sowas geboren
wurden, mit denen dann, das kippt ja dann ganz schnell diese egozentrischen oder
egomanischen, ich hab vergessen, wie die Generation heißen, den weiß ich nicht an
dieses Generationszeug, glaube ich. Also da sind wir ganz schnell dabei, dass da
jemand auf seinen eigenen Vorteil achtet und ein bisschen zu egoistisch ist. Das ist
aber was anderes, als jemand, der bewusst Schaden bringt. Also derjenige, der ist
halt optimiert das für sich selbst, dem ist das egal, ob er Schaden bringt, aber er
ist nicht am Schaden interessiert. Wir müssen ein bisschen unterscheiden. Jemand, der
bewusst Schaden bringt, muss sofort weg, jemand, der Schaden in Kauf nimmt. Da müssen
wir ein bisschen reingehen und müssen uns das angucken, was wir tun können. Was ich
aber auch ganz klar sage, ist, Führungskräfte sind keine Therapeuten. Also wenn jemand
egoistisch, nazistisch, psychopathisch ist, wenn es da irgendwie klinische Themen gibt.
Es geht übrigens auch so weit, wenn wir jemanden haben, der weil er jetzt eine
soziale Phobie hat oder irgendwas anderes, psychologisches, was verhindert, dass er,
weiß ich nicht, hat schon Fälle, wo jemand Trainer werden wollte, aber hatte eine
Panikstörung, wenn er vor Leuten redet. Und dann hat er immer seine
Trainingsengagement sabotiert. Was soll er die Führungskraft machen? Die Führungskraft
einfach hingehen und sagen, ich kann dich nicht therapieren. Aus dem falschen Job
ausgesucht, das halt echt blöd. Also wenn du Höhenangst hast, solltest du halt nicht
Industriekletterer werden. Kannst jetzt hier nicht mehr arbeiten. Also, so mal da
machen. Was ich versuche damit zu sagen, ist, Führungskräfte sind keine Therapeuten.
Entweder ich gehe hin und sage, da ist jemand, der ist grundsätzlich, psychologisch
in der Lage zu tun, was ich von ihm verlange. Und was ich verlange, ist jetzt
auch, ist sauber, ist nicht sittenwidrig, ist nicht illegal, ist nicht ekelhaft. Dann
sage ich, dass ich das gerne hätte und dann kann derjenige das tun und dann da
verbleiben. Oder er kann das nicht tun, dann müssen wir dann an miteinander reden.
Oder aber ich bin der Meinung, derjenige ist nicht in der Lage, sich so zu
verhalten, wie ich es brauche. Und dann muss ich als Führungskraft gucken und sagen,
naja, da ist jetzt etwas als ein Faktor, der mich gerade davon abhält, dass mein
Team seine Lieferfähigkeit realisiert, dann muss ich aktiv werden.
Hey, kurze Durchsage, wenn euch Veränderung stabil gefällt, dann nehmt euch doch mal
kurz Zeit und gebt dem Podcast eine Bewertung auf dem Streamingdienst, mit dem ihr
gerade hört. Das hilft uns enorm, weil dann noch mehr Menschen im Podcast entdecken
können und so können wir die Community weiter wachsen lassen. Vielen Dank fürs
unterstützen, vielen Dank fürs Zuhören und jetzt geht es weiter mit der Episode.
Also, beim Pflicht der Führungskraft ist es, das Team zu schützen, den Team Spirit
zu schützen und die Team -Lieferfähigkeit zu schützen. Wenn ich das nicht tue,
verletze ich meinen Führungsauftrag. Also ist die Frage, was mache ich? Option eins,
ich toleriere bewusst diese Person. Das kann manchmal nötig sein. Das sind ja auch
Systeme, die sich gegenseitig bedingend. Manchmal habe ich jemanden, der ist von
seinem Wissen her sehr, sehr wichtig. Ich sage bewusst nicht unersetzlich, weil auch
das, ich habe schon so oft erzählt bekommen, da ist irgendein Arschloch, der nimmt
sich super wichtig, der nimmt Urlaub, wann auch immer er will, weil er ist der
einzige, der dieses Wissen um diese Maschine hat oder das ist der einzige, der das
und das kann und so weiter. Ja, solche Fälle gibt es, ganz ehrlich, wenn die Leute
irgendwann gehen, so doch, irgendwann lassen sie das System nämlich doch fallen Und
noch nie hat irgendwo dann sich wirklich eingestellt. Da muss man in zwei Wochen
jetzt ein bisschen aufgericht und dann findet man das heraus und am Ende war die
Abhängigkeit gar nicht da. Aber nichtsdestotrotz kann es sein, dass ich manchmal
einfach Menschen habe, die sind vielleicht egoistisch oder so was. Auf jeden Fall,
ich möchte sie da behalten, obwohl sie dieses Verhalten haben. Dann toleriere ich die
und dann mache ich das auch ganz bewusst. Und dann gehe ich auch nicht mehr hin
und sage, ich bin jetzt das Opfer von demjenigen in seinem Verhalten, weil ich habe
mich bewusst dafür entschieden, dass sich diesen Menschen mit seiner Egozentrik, mit
seinen vielleicht nicht ganz so gut ausgeprägten sozialen Kompetenzen oder mit seiner
sehr merkwürdigen Urlaubsplanung, Verhandlungstaktik, ich habe mich bewusst entschieden,
denjenigen zu tolerieren. Ich jammer nicht mehr, ich leide nicht mehr drunter und ich
tue auch nicht so, als ob ich keine Wahl hätte. Ich habe nämlich eine Wahl und ich
habe mich für denjenigen entschieden. Und dann muss ich auch hingehen und das
irgendwie im Team verarbeiten. Ich muss hingehen und sagen, so pass Das ist der
Holger, der bleibt bei uns, der ist ein bisschen eigen und das wissen wir auch
alle. Ein Holger schaffen wir, zehn würden wir nicht schaffen, aber einen können wir
irgendwie verdauen. Und das ist so. Also ich gehe wirklich bewusst hin und sage, das
ist eine Ausnahme, es gibt auch nicht alle Ausnahmen und so weiter und die leisten
wir uns. Das ist unbequem, aber es ist ehrlich, uns ist transparent. Option zwei
ist, ich gehe hin und schütze mein Team und toleriere die Person eben nicht. Dann
handel ich. Der erste Schritt ist, Klarheit bringen bringt und hinzugehen und zu
sagen, passt mal auf, du hast ihren Verhalten und dieses Verhalten ist hier nicht
okay. Das wird hier nicht akzeptiert. Schade dem Team, das schadet der Zusammenarbeit.
Manchmal reicht es auch einfach zu sagen, pass auf, ich bin eine Führungskraft,
Führungskräfte haben unterschiedlichen Stil. Mein Stil ist es, dass wir so und so
miteinander umgehen. Du machst das nicht, deswegen passt das nicht zum Stil. Ich sage
überhaupt nicht, dass mein Stil der einzig ist, aber mein Stil ist der Stil in
diesem Team. Das was du machst, passt nicht dazu, jetzt haben wir zwei Möglichkeiten.
Du passt dich an an oder du gehst. Wegsehen ist die schlechteste Option. Wenn ich
jemanden habe, der sich gegen den Team Spirit, gegen die Team Kultur, die ich auch
haben möchte, verhält, dann vergiftet das das halt einfach. Es ist ja völlig klar.
Ich möchte, dass die Leute auf eine gewisse Art und Weise miteinander umgehen. Ich
möchte, dass wir auf eine gewisse Art und Weise mit unseren Kunden umgehen, mit
unseren Kollegen, mit unseren Werkstücken, mit unseren Ideen. Habe ich jemanden, der
macht das nicht. Wenn ich das laufen lasse, dann frisst diese Kultur meine Strategie,
meine Werte, meine Ideen zum Frühstück. Das ist relativ einfach. Wenn ich allen sage,
wir saufen nicht bei der Arbeit und da ist einer, der halt ganz offen bei der
Arbeit säuft, dann ist halt mein "Wir saufen nicht bei der Arbeit" auch einfach nix
wert. Und das gilt für alles, ne? Wenn ich hingehe und sage, wir behandeln unsere
Kunden anständig, wir wollen Kundenzentriert sein und dann habe ich jemanden, der die
ganze Zeit schlecht über die Kunden redet und die Kunden für Idioten darstellt und
so weiter, dann ist halt mein Statement, wir sind Kundenorientiert, einfach auch nicht
das Papierwert, auf dem es steht. Das heißt, ich kann nicht wegsehen, weil das
stiftet Kultur. Was ich auch nicht machen kann, ist, ich kann das Problem nicht an
die Personalabteilung delegieren. Die Personalabteilung ist ein Werkzeug. Das benutze
ich als Führungskraft. Je nach Organisationen habe ich da Schnittstellen, kann ich
Sachen bestellen, kann ich hingehen, kann ich mich beraten lassen und so weiter. Aber
am Ende des Tages löst mir in die Personalabteilung solche Probleme genauso wenig,
wie eine gute Axt von alleine Holz hakt, machen sie halt nicht. Verantwortlich bin
ich. Wenn ich mich nicht drum kümmere, um diesen Egoisten, um denjenigen, der da
mein Team vergiftet, dann habe ich Probleme. Dann werden die Guten im Team leise.
Weil sie merken, dass ihre Einhalten der Regeln, ihre Konformität, ihre Compliance,
die kostet sie ja was. Und die wird nicht honoriert. Im Gegenteil, da ist jemand,
der macht das nicht. Da ist jemand, der denkt nur sich. Da ist jemand, der erst
mal sein eigenes Wohl über das Wohl des Teams und das Team Ergebnis in den
Teampubs, in der Organisation stellt. Und das wird laufen gelassen, dann ziehen sich
die Engagierten zurück, der Zündismus breitet sich aus und die Leute fangen alle an,
auf sich selbst zu achten, weil warum denn auch nicht. Toxisches Verhalten ist erst
mal auch kein Charakterproblem. Und ehrlicherweise, wenn man jetzt von wirklich
klinisch toxischem Verhalten mal absieht, ernsthafte Narzisten, wo ich am Anfang
darüber gesprochen habe, Psychopathen, Soziopathen, wo man sagt, das ist ein klinisch
-psychologisches Problem, das kann ich aus Führungskraften nicht lösen. Wenn man die
mal ausklammert, sind alle anderen toxischen Verhalten, die haben immer eine andere
Seite der Geschichte. Wenn du mit den Leuten redest, wir kriegen es immer mit, bei
Mediationen machen oder wenn wir Kultursanierungen machen, jeder funktionierende Mensch,
der beschuldigt wird, sich toxisch zu verhalten, sich egoistisch zu verhalten, hat
seine Geschichte. Und die meisten sind okay, die meisten sind nachvollziehbar.
Bei den meisten hörst du zu. Ich hab das noch nie gehabt, dass ich 10 Minuten
jemanden frage, erklär mir mal deine Seite der Geschichte. Dann ist der fertig und
ich sage, du bist ein Arschloch. Das sind meistens Menschen, die haben eine
Geschichte, die haben eine Notwendigkeit. Das heißt, das toxische Verhalten ist
seltenst ein Charakterproblem eines Individus oder eines Menschen. Aber ein dauerhaft
toxisches Verhalten in einem Team ist meistens ein Führungsproblem, weil die Führung
nicht darauf reagiert. Also fassen wir zusammen, ich gucke mir das an, ich muss es
benennen, da ist toxisches Verhalten, das ist Verhalten, das vergiftet meinen Team, da
ist Verhalten, das meine Teamkultur vergiftet, weil es ein falsches Vorbild ist, weil
es die falschen Werte transportiert, also es transportiert, achte auf dich, es
transportiert, die Ergebnisse des Teams sind nicht so wichtig oder irgend sowas. Ich
muss es sehen. Dann muss ich entscheiden, legt es an dem Menschen und wenn es an
dem Menschen liegt, dann muss ich den Menschen entfernen oder aber ganz bewusst den
Menschen tolerieren. Und ich gehe jetzt auch aus, legt nicht an den Menschen. Der
Mensch kann das anders, denn in alle, aller meisten Fällen ist er so, 99 % der
Fälle. Und dann muss ich hingehen und sagen, was mal auf, dieses Verhalten wird hier
nicht weiter toleriert. Erst mal meist zu eins sagen, guck mal, ich habe dieses
Verhalten beobachtet, das wollen wir hier nicht. Und wenn das nicht hilft, dann muss
ich weiter dagegen halten. Ich bleibe immer respektvoll und auf Augenhöhe, jeder
Mensch will sein Verhalten. Jeder Mensch hat auch eine Rechte drauf. Jeder Mensch hat
seine Geschichte. Nur ich als Führungskraft muss hingehen und sagen, es ist völlig
fein, dass du diese Haltung wählst. Es ist völlig fein, dass du dieses Verhalten
wählst. Wenn du dich entscheidest, um bei meinem Brutalbeispiel von eben zu bleiben,
wenn du dich entscheidest, um 11 Uhr anzufangen zu saufen, dann macht das halt aber
nicht mehr als Pilot in meiner Airline. Denn als Führungskraft bin ich am Ende des
Tages dem Output, dem Purpose meines Teams verpflichtet, muss alles schützen,
was auf dem Purpose einzahlt und im Zweifelsfall alles bekämpfen, was meinen Purpose
bedroht. Danke fürs Zuhören. Das war eine weitere Episode des Podcasts
Veränderungsstabil. Vielen Dank für Eure Einsendungen, Eure Kommentare, Eure Reviews,
Eure Sternchen auf den Podcast -Portalen. Die helfen uns sehr. Bis zum nächsten Mal.
Ciao.