In dieser Folge geht es um die ehrliche Reise vom jungen Vater und Kellner hin zum Unternehmer, der über die Kurzzeitvermietung endlich mehr Zeit für seine Familie gewonnen hat. Du erfährst, warum ausgerechnet Airbnb für ihn zum Befreiungsschlag wurde und an welchem Punkt mehr Wachstum plötzlich mehr gekostet als gebracht hat. Wenn du selbst zwischen Familie und Business hin und her gerissen bist, hilft dir diese Folge dabei, die richtige Entscheidung für dein eigenes Leben zu treffen.
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Unbekannt
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Und heute möchte ich mit Euch einmal über Familienalltag und Business sprechen. Denn ganz viele von euch fragen mich immer wieder, wenn sie mich irgendwo sehen. Mensch geben mir machst du das? Kurze Zeit Vermietung bzw Business skalieren und gleichzeitig trotzdem für die Familie mehr da sein als die meisten Bekannten. Zumindest in meinem Umkreis.
::Unbekannt
Und auch über die Vorstellungskraft von vielen Leuten hinaus, mit denen ich regelmäßig spreche. Und dieses Thema ist tatsächlich kein einfaches, weil das natürlich nicht ohne Kompromisse funktioniert. Und Geschäftsmodelle zu skalieren mithilfe von Systemen funktioniert. Aber ich muss auch ehrlicherweise eingestehen bzw euch ganz transparent machen in dieser Größe, in der wir aktuell operieren und in dieser Skalierungsdichte, die wir aufzeigen, wäre das ohne Simon und ohne ganz, ganz tolle Mitarbeiter, die auch proaktiv selbst denken und Dinge selber voranbringen, gar nicht möglich, weil einfach diese Komplexität der Skalierung Ebenen, der wir uns aktuell befinden, mit unserer Unternehmensgruppe weit über ein Soloselbstständigen oder einen Menschen mit ein paar wenigen Mitarbeitern hinausgeht.
::Unbekannt
Und deswegen ist der aktuelle Case auch gar nicht so wirklich vergleichbar. Deswegen möchte ich in der Zeit einmal zurückreisen und euch mitnehmen Nochmal auf meine Reise, wie damals bei mir alles angefangen hat, was meine damalige ist Situation war und warum Kurzzeit Vermietung für mich wirklich der absolute Befreiungsschlag war. Und ich sage es mal so jeder von euch kann ja selber entscheiden, bis zu welchem Punkt er wachsen möchte oder sie und ob ihr das über den Familienkontext hinaus noch weiter aufbauen möchtet.
::Unbekannt
Abseits jetzt von ein, zwei Reinigungskräften natürlich. Ob ihr euch dann aber auch in der Position seht oder sehen wollt, ein Unternehmen aufzubauen, wo wirklich einige Mitarbeiter unterwegs sind und ihr eben nicht nur ein Beherbergungsbetriebe übernehmt oder aufbaut, sondern einen sehr, sehr großen Beherbergungsmarkt mit neuen Objekten füttert und eben da Fahne mit draufsteht. Das einmal zur Einordnung. Ich möchte mit euch heute also über Familie und Business sprechen.
::Unbekannt
Strukturen zu haben. Als ich: ::Unbekannt
Und ich habe mir gedacht, ich will irgendwie mehr Zeit mit dem Knirps verbringen. Und gleichzeitig war ich aber total zwischen zwei Welten. Ich war mit Sicherheit auch noch mal da, in einer gesonderten Situation, weil ich ja einfach mit 20 Papi geworden bin. Ich habe mit 19 mein Abitur gemacht, also Quatsch mit.
::Unbekannt
Doch mit 19 habe ich mein Abitur gemacht, also bin 19 geworden. Während der Abiturprüfungen. Und mir war klar okay, mein Leben stellt sich komplett auf den Kopf und ich hatte aber überhaupt gar keine Ahnung. Also ihr müsst euch vorstellen, ich war ein typischer Abiturient. Ich habe geplant, danach ins Ausland zu gehen, auf eine Art Selbstfindungsreise. Ich wollte durch Skandinavien Travel und dort Menschen Leute kennenlernen, wollte dort arbeiten gegen Kost und Logis und das, was man sich unter Work and Travel quasi vorstellt.
::Unbekannt
Und habe mir überhaupt gar keine Gedanken gemacht, wie ich Geld verdienen soll auf dieser Reise, abseits von Zeit gegen Geld. Und ich habe aber auch überhaupt gar keine Bestrebungen gehabt, mein Leben zu sortieren, dass ich eine gewisse Grundsicherung einfach kriege. Mir war klar okay, ich kriege mein Kindergeld noch so eine gewisse Zeit, das ist also kein Problem. Aber viel mehr wusste ich nicht, ob ich noch irgendwo hätte Fördermittel, Gelder beantragen können, ob ich irgendwas hätte in Deutschland noch vorbereiten können.
::Unbekannt
Und so blauäugig habe ich quasi meinen Abschluss gemacht mit dem Wissen, ich werde nicht direkt im Anschluss studieren. Dann kam die Botschaft der Schwangerschaft und es hat sich mein komplettes Leben damit auf den Kopf gestellt, weil sofort für mich klar war, ohne mit jemand anderem darüber zu sprechen. Ich werde diese Skandinavienreise nicht machen. Ich bin mir gar nicht sicher, ob Lilli, also meine Frau, das damals hätte befürwortet zu sagen Geh doch auf deine Reise.
::Unbekannt
Also ich halte hier die Stellung, ich bin ja in Anführungszeichen nur schwanger, habe ja erstmal keine extra Arbeit, bin noch in der Schule, meine Eltern, ich wohne noch zu Hause, weil für mich kam das einfach nicht mehr in Frage. Ich wollte die Zeit nutzen, Lilly noch mal so richtig kennenzulernen und intensiv. Ich wollte aber auch die Arzttermine mitbekommen.
::Unbekannt
Ich wollte irgendwie mein Leben sortieren und nicht irgendwo in Skandinavien hängen und nicht wissen, was in der nächsten Zeit auf mich zukommt und wie ich das alles irgendwie stemmen soll. Hat aber auch bedeutet, dass ich dann Zeit hatte zu überlegen okay, was mache ich? Und als ich mich entschieden habe, nach Leipzig quasi zurückzugehen Ich habe in Darmstadt gelebt und zu meiner Mama aber auch zu zu Lilli quasi in die Stadt zurückzukommen, war für mich vieles noch unklar.
::Unbekannt
Aber mir war klar, ich werde studieren. Ich werde mir jetzt ein Studium raussuchen, wo ich möglichst frei in meiner Entscheidungsautonomie bin, Mit wem ich zusammenarbeiten möchte, das war mir immer ganz wichtig. Ich wollte maximale Freiheit bei der Berufswahl, aber trotzdem irgendwie was in der Hand haben, was mich qualifiziert. Und deswegen gab es eigentlich nur zwei Wege, die diese maximale Berufswahl mit sich bringen.
::Unbekannt
Das eine war Soziale Arbeit und das andere BWL. So aus der reinen Theorie heraus. Für mich damals als 19-jähriger, der sich überlegt hat, was er mit seinem Leben anfangen könnte. Ich habe mich für Soziale Arbeit entschieden, ganz einfach aus dem Grund heraus, weil ich eins schon immer wusste. Und das bewahrheitet sich tatsächlich auch in meinem jetzigen Verlauf. Also keine schlechte Entscheidung, getroffen aus der Motivation heraus oder aus den Gedanken heraus.
::Unbekannt
Ich wollte immer etwas mit Menschen machen. Ich wollte immer mit Menschen zusammenarbeiten. Und ich wollte Menschen helfen, ihr Leben besser zu leben oder zu bewerkstelligen. Und das völlig unabhängig von der Personengruppe arbeite ich mit Eltern zusammen, mit Senioren, mit kleinen Kindern, mit Familien, mit Alleinstehenden, mit Flüchtlingen, mit Migranten. Also komplett egal. Es war mir immer egal, mit wem ich arbeite, Hauptsache mit Menschen im Austausch und auf möglichst Augenhöhe.
::Unbekannt
Versuchen deren Potenziale zu entwickeln und auch sichtbar zu machen, auch für sie selber sichtbar zu machen. Deswegen habe ich mich für dieses Studium entschieden. In Leipzig hatte nur das schlechte Timing, dass der NC damals extrem hoch war und ich mich dann also kurzerhand dazu entschlossen, das Ganze privat zu studieren. Jetzt mag der ein oder andere sich an den Kopf fassen Holy Moly.
::Unbekannt
Soziale Arbeit, wo man sowieso am Ende im Joballtag eigentlich kaum Geld verdient und gleichzeitig dann noch privat, wo du also selber wirklich Geld für das Studium bereithalten musst. In meinem Fall waren das rund 18.000 € und ich brauchte aber eine schnelle Entscheidung. Ich hatte im Juli meinen Abschluss und dann entsprechend auch Abiball und bin im August nach Leipzig zurückgekommen und habe im September bereits mit dem Studium angefangen.
::Unbekannt
Und genau deswegen war es halt so wichtig, dass ich sehr, sehr schnell agiere, schnelle Entscheidungen treffe und mich nicht ausbremsen lasse von vermeintlichen Kosten. Und so habe ich dann auch entsprechend gehandelt. Ich habe im September angefangen zu kellnern und zu studieren, also Doppel Start quasi und mit meinem Kellnergehalt, Bafög und Kindergeld. Mein bzw perspektivisch etwas später dann unser Leben bestritten.
::Unbekannt
Lilli hat zu dem Zeitpunkt noch zu Hause gewohnt. Ich habe in einer WG Konstellation gewohnt und war damit auch nicht so richtig happy. War damit nicht so richtig fein, aber es war einfach der Zeit geschuldet, nicht anders umsetzbar oder möglich. Und genau. Bin dann in mein Berufsleben gestiegen und war vorher noch nie angestellt. Ich habe klar mal einen kleinen Ferienjob gemacht oder Zeitungen ausgetragen und sowas.
::Unbekannt
Aber ich war tatsächlich noch nie in einem Beschäftigungsverhältnis vorher und hatte dort meinen ersten Minijob. Und das war absolut katastrophal. Sowohl mein eigenes Zeitmanagement als auch die eigentliche Absicht, Lilli besser kennenzulernen und sich auf ein Leben zu dritt vorzubereiten und überhaupt, da intensiver auch zwischenmenschlich zu agieren, ist völlig untergegangen, weil ich einfach gar keine Zeit dafür hatte. Ich war tagsüber anfangs noch sehr motiviert studieren und musste dann aber nachmittags quasi auf Arbeit.
::Unbekannt
ine Dienstschicht meistens so: ::Unbekannt
Ich bin ja gerade erst quasi volljährig geworden, hatte noch gar nicht so viel Clubs von innen gesehen, war auf ein paar Festivals aber so richtig mit Jungs unterwegs und feiern und Party und so hatte ich auf anderem Wege gesammelt. Aber eben nicht auf dem Ich bin jetzt 18 und gehen Clubs und das wollte ich irgendwie unbedingt mitnehmen Und ich hatte Angst, dass ich irgendwas verpasse oder meine gerade eben erst gewonnene Freiheit mit der Befreiung aus dem Schulsystem direkt gegen andere Verpflichtungen einzutauschen.
::Unbekannt
Und war da wahrscheinlich auch ein bisschen egoistisch. Und mit der Geburt von unserem Sohn hat sich dann bei mir aber relativ schnell etwas bewegt, dass ich gemerkt habe, so klar, man kann mit ihm noch nicht so viel anfangen, gibt einem Feedback, aber redet nicht und man kann noch keine Unter ungen machen. Aber ich habe gemerkt, dass jede Minute, die man mit ihm verbringt, dazu führt, dass er mehr Vertrauen hat und dass das ganze Leben auch einfach für ihn gefühlt ein bisschen leichter ist, weil er sich eben nicht nur auf eine einzelne Bezugsperson stürzt.
::Unbekannt
nfach nur langsam aber sicher: ::Unbekannt
Es war also war ihre Wohnung und ich bin dort dann aber mit hin und habe genau da entsprechend auch Verantwortung für die Familie übernehmen wollen und mich stärker involviert Und da eben gemerkt okay, ich muss irgendwie auf diesem Weg etwas finden, was mich zumindest zeitlich insofern befreit, dass ich nicht mehr meine aktive Zeit gegen Geld tausche und diese dieses Bewusstsein und diese Reise, die ich angetreten bin, ist darin dann verkörpert gewesen, dass ich ganz viele Podcasts gehört habe zum Thema Persönlichkeitsentwicklung, aber auch zum Thema Geld verdienen zum Thema Business, Aufbau, Selbstständigkeit.
::Unbekannt
Was sind denn die Vorteile, was sind die Nachteile? Was muss man alles beachten? Und bin dann relativ schnell zu dem Schluss gekommen, dass Selbstständigkeit doch extrem stark harmoniert mit meinen Gedanken über die Zukunft. Man hört zwar immer so Sprüche wie selbst und ständig, aber man hört halt auch immer wieder Ja, ich musste spontan aus dem Büro, weil da war ein Termin und das ging zum Glück, weil ich ja selbstständig bin und man hat immer so Vor und Nachteile gehört, so ein bisschen, aber im Grunde rein vom Freiheitsgedanken im Alltag jetzt nicht so im Großen und Ganzen der Freiheit gegenüber war das schon sehr verlockend.
::Unbekannt
Einfach selbst wirksam verantwortlich zu sein mit der Zeit, mit der man oder die man zur Verfügung hat und halt zu sagen okay, ich setze meine Prioritäten und ich kann aber auch meine Prioritäten kurzfristig verschieben, wenn etwas anderes dazwischen kommt, quasi. Und ich habe schon beim Kellnern immer gemerkt irgendwie eckig, ein bisschen an, ich denke ein bisschen anders. Ich habe andere Haltungen, andere Ideen vom Leben und auch andere Vorstellungen, wie man das irgendwie besser gestalten könnte.
::Unbekannt
Und ja, dann habe ich mich auf die Suche begeben, Podcasts gehört wie gesagt und habe dieses eine Format gefunden, was ganz viele Businessmodelle vorgestellt hat, wo vermeintlich vornehmlich digitale Nomaden, ähm, das ganze Geschäftsmodell dann vorgestellt haben, was sie jeweils betrieben haben, egal von wo auf der Welt. 24 sieben digital ohne große Strukturen, Büros usw und habe dann gedacht, das ist doch ein richtig geiler Podcast.
::Unbekannt
Und da kam tatsächlich das erste Mal das Thema Airbnb in meine Handys und ich habe mich tatsächlich selber erwischt dabei, wie viele harte Vorurteile gegen das Thema hatte. Wohnraum, Verknappung meine. Ich habe vorher in der Nähe von Frankfurt gewohnt, jetzt wieder zurück nach Leipzig gezogen. Überall gehen Leute auf die Straße, besetzen Häuser, schimpfen über hohe Mieten und ich hatte die ganze Zeit im Kopf, da bin ich doch Teil des Problems.
::Unbekannt
Also wenn ich mich da jetzt involvieren, dann bin ich doch dafür verantwortlich, dass andere Familien vielleicht keine Wohnung mehr finden. Und ich weiß ja selber, wie schwierig das als Familie ist, eine Wohnung zu finden und habe dann aber länger darüber nachgedacht und mich einfach mit diesem Thema immer wieder konfrontiert, weil es mich total gereizt hat. Ich selber mache am liebsten Urlaub in Ferienwohnungen, weil ich dieses Selbstständige auch im Urlaub, diese nicht abhängig sein von Öffnungszeiten, nicht abhängig sein von irgendeinem Buffet oder von irgendeinem Rahmenprogramm mega gut fand und mir dann gedacht also Gastgebern kellnern also zu dienen finde ich auch extrem nice und den Leuten einen schönen Aufenthalt auch in unserem Cafe zu bescheren.
::Unbekannt
Das fand ich auch immer ganz toll und es hat mich auch immer motiviert auf Arbeit zu gehen, weil ich wusste, wenn ich auf Arbeit bin, sind ein paar Leute glücklich, dass ich ihr Kellner bin und habe immer einen lustigen Spruch auf Lager usw und dann habe ich das Thema tatsächlich deutlich vertieft und bin es auch mal durchgegangen, was das für uns als Familie im Kontext bedeutet.
::Unbekannt
Aber natürlich auch viel mit Lilli gesprochen, dass ich das, dass ich etwas gefunden habe, was mich, glaube ich, sehr reizt. Einfach weil es uns als Familie auch mehr Möglichkeiten gibt. Tatsächlich damals noch darüber nachgedacht, das Ganze doch auch im Ausland zu betreiben und im Ausland zu skalieren, mir vier fünf Länder rauszusuchen, wo ich gerne eine Ferienwohnung betreiben würde und in Abwesenheit von uns das Ganze so zu vermieten, dass ich damit am Ende das Geld verdiene.
::Unbekannt
Und so war die Theorie. Dann habe ich mir einen Kurs gekauft, habe mir den durchgeschaut, habe das Thema richtig tief inhaliert und dann gesagt okay, das setze ich um. Direkt mit meinem damaligen Eigentümer gesprochen oder mit der Hausverwaltung, ob man den Mietvertrag öffnen könnte von meiner Privatwohnung. Die lag sehr, sehr gut und dann ging es auch schon los.
::Unbekannt
Und ich muss ehrlicherweise sagen, wenn ich heute zurückschaue in auch das Familien Zeitmanagement, könnte ich auch mich manchmal schütteln und den Kopf den Kopf packen und sagen Hey, guck mal genau hin. Ich habe sage und schreibe knapp ein Jahr selber gereinigt und ich habe ein Jahr lang die Schlüsselübergabe persönlich gemacht. Aber nicht, weil ich das so super geil fand, sondern weil ich einfach keine wirkliche Lösung hatte.
::Unbekannt
ich auch mit drin war, gab es: ::Unbekannt
Und es gab natürlich das Thema Schlüssel Boxen. Mein Problem oder meine Herausforderung war aber mein Haus hatte keine Möglichkeiten, das irgendwie zu gewährleisten. Und dadurch, dass das mein Hauptwohnsitz auch noch eine ganze Weile war, ist dort auch meine Post angekommen. Ich konnte also den Briefkasten nicht irgendwie als Schlüssel Tresor umbauen. Habe deswegen einfach gedacht, es geht nicht. Ich muss das persönlich machen, bin hier aber jeden Tag in der Stadt und arbeite oder studiere, kann also den Schlüssel eigentlich immer irgendwo übergeben, wie es halt gerade reinpasst und auch wie die Gäste ankommen.
::Unbekannt
Hatte aber tatsächlich unterschätzt, wie viele Gäste wirklich nachts ankommen und musste dann tatsächlich irgendwie null uhr immer mal schnell zur Wohnung hüpfen von der Arbeit aus. Deswegen war ich auch so lange in der Nachtschicht und es hat ganz gut funktioniert.
::Unbekannt
Aber das war irgendwie nicht so das Gelbe vom Ei. Aber, und das muss man zur Wahrheit auch sagen, selbst mit Reinigung und Schlüsselübergabe habe ich schon in den ersten Wochen und Monaten mehr verdient als in meinem eigentlichen Hauptjob als Kellner. Mein Bafög ist zu dem Zeitpunkt schon nicht ausgelaufen, aber gestrichen worden, weil ich quasi etwas zu viel beim Kellnern verdient hatte, dass die mir das Bafög genommen hatten und ich konnte aber mehr als genug kompensieren und habe dann aber gesagt, ich treffe diese Entscheidung ganz bewusst, dass ich mir kein Geld auszahlen aus der Vermietung, sondern dafür spare, dass ich eine weitere Wohnung aufbauen kann, die ähnlich viel Geld abwerfen soll.
::Unbekannt
Soweit die Theorie. Drei Monate später, im November, hat das dann auch geklappt mit der zweiten Wohnung und da muss man sagen, hat es das erste Mal gekracht im Familienkontext, weil einfach zwei Wohnungen zweimal zu reinigen, zweimal Schlüssel zu übergeben, diesmal auch an der unpraktischen Stelle für die Schlüsselübergabe. War einfach zu viel. Und ich habe Systeme gefunden mit Schlüssel Boxen, die mir mein Leben tatsächlich einfacher gemacht haben.
::Unbekannt
Und da ist mir dann richtig bewusst geworden, wenn man diese Systeme hat, also wenn man eine Reinigungskraft findet und die Schlüsselübergabe automatisieren kann, bleibt ja wirklich nur noch oder? Blieb damals nur noch das Thema Gäste Kommunikation und diese war relativ entspannt mit zwei Wohnungen, regelmäßigen Buchungen, aber einer sehr individuell eingerichteten Wohnung und sehr genauen Anleitungen, wie sie beispielsweise die Kaffeemaschine bedienen, wurde mein Konzept mit den.
::Unbekannt
Wo es immer genauer und immer planbarer, so dass ich am Ende wirklich in Summe für beide Wohnungen vielleicht zwei Stunden in der Woche wirklich beschäftigt war und alles andere.
::Unbekannt
Aber auch die Arbeit belastender war als dieses Geschäftsmodell. Und ich war tatsächlich kurz davor zu kündigen im Schritt und war am Ende heilfroh. Die Nebensaison war natürlich nicht ganz so lukrativ. Ich hatte ja noch nie eine Lebens Saison und wusste das nicht. Aber kurz bevor das erste Highlight Event kam in Leipzig die Buchmesse, gab es die Covid Meldung und alles wurde geschlossen Und da wurde ich dann richtig geerdet Und ich glaube, das war das Gesündeste, was mir zu diesem Zeitpunkt hätte passieren können, weil ich extrem viel gelernt habe, was uns heute noch im Consulting zugutekommt.
::Unbekannt
Aber vor allem, weil ich halt mit dieser Erfolgswelle wahrscheinlich auf Dauer nicht gut gefahren wäre, weil ich gedacht hätte, ich habe das Leben verstanden und durchgespielt, obwohl ich ja super jung war und vor allem unerfahren, was Business anging. Und jetzt kommen wir eigentlich so zum entscheidenden Tipp Point. Während Corona habe ich dann mit Cohosting angefangen, habe ein paar gute Objekte reinbekommen, paar nicht so gute Objekte, aber es war egal, Hauptsache das Konto füllt sich wieder und ich mache am Ende mehr Geld als vorher als Kellner und auch in der Perspektive als Sozialarbeiter.
::Unbekannt
uch tatsächlich gut ergeben.: ::Unbekannt
it Vermieter zu sein. Das hat: ::Unbekannt
Aber mal ehrlich im Vergleich zu vorher Studium, Praktika, aber vor allem auch Kellnern war das verglichen mit den anderen eben genannten Sachen überhaupt gar kein Aufwand und gar kein gar kein Showstopper, das Telefon einfach immer anzuhaben. Und so habe ich es geschafft, durch schlaue Outsourcing, Aktionen, Reinigung und auch Schlüsselübergabe zu automatisieren und wirklich nur noch die Gäste Kommunikation zu haben.
::Unbekannt
hatte. Ich habe mein Studium: ::Unbekannt
Das ganze Potenzial hat sich in meinem Kopf vervielfältigt und ist explosiv nach vorne gegangen. Und der absolut fetteste Beigeschmack war eigentlich, dass ich deutlich mehr Geld verdient habe, als ich hätte in der kurzen Zeit in der sozialen Arbeit verdienen können. Ich weiß, auch in der Sozialen Arbeit gibt es Ausnahmen, wo man dreieinhalb 4.000 € netto verdient. Aber das ist so selten und in aktuellen Zeiten auch utopisch eigentlich zu bekommen, dass ich mich extrem glücklich schätzen konnte, dass ich mehr Geld verdient habe außerhalb der sozialen Arbeit und unser Leben deutlich leichter wurde.
::Unbekannt
Und der nächste große Schritt, der eigentlich danach kam, war ja Wachstum, Wachstum, Wachstum. 21 Auch Simon kennengelernt, kam mehr Wohnungen hinzu und ich habe das erste Mal, das unternehmerische Freiheit etwas anderes ist als selbstständigen Freiheit. Denn als Selbstständiger bist du selber dafür verantwortlich, ob du wächst. Es klebt quasi alles an dir. Aber in der Kurzzeitvermietung ist das gar nicht mal so viel, dass man auch gut entbehren kann, nicht weiter zu wachsen oder jetzt mal kein Instagram Post zu machen oder eine Podcastaufnahme zu verschieben.
::Unbekannt
Also es war alles kein Show Stopper, es war alles nicht schlimm. Man war ja nur für sich verantwortlich und dafür, dass die Wohnungen laufen, dass die Dienstleister auch ein bisschen was davon haben und die Wohnung dann reinigen können. Aber am Ende hatte ich die Verantwortung für niemanden sonst. Und dann kam ich aber 21 an einen Punkt, wo ich zu viele Appartements hatte, um das alleine in einer sehr guten Qualität weiterführen zu können.
::Unbekannt
Habe mein erster Mitarbeiter angestellt und da kommen wir jetzt auch zu dieser Unternehmer Freiheit. Ich habe das erste Mal in meinem Leben verstanden, nachdem die Selbstständigkeit durchlaufen bin, dass nur Unternehmer zu sein dich wirklich davon befreit, dass du das Geld verdienst. Also in der Sekunde, wo du Mitarbeiter beschäftigt, die dein Geschäft Tag für Tag voranbringen, bist du in der Option, krank zu werden und das ganze Geschäft bleibt nicht zwingend stehen.
::Unbekannt
Oder du musst nicht mehr so viel Vollgas geben, weil es andere Leute gibt, die dir die Last von den Schultern nehmen und man gemeinsam einfach Vollgas geben kann. Was ich ehrlicherweise für einen sehr sozialen Menschen schon deutlich besser angefühlt hat, als alleine zu rennen. Jetzt kommt aber neben der unternehmerischen Freiheit die wirklich eine ganz anderes als die Selbstständige, diese Verantwortung hinzu.
::Unbekannt
Und dann dieser Effekt, dass man gerne immer größer werden würde. Also ich habe mal eine Podcastfolge gemacht, die hieß Ich bin süchtig und es hat sich genauso angefühlt. Ich war süchtig nach mehr Wachstum. Ich war süchtig nach mehr Objekten, größeren Einheiten, mehr Umsatz, mehr Gewinn und wollte alles immer höher, schneller, weiter. Und das manövriert dich dann aus. Dieser Man kann als Selbständiger sehr gut leben in diese Verantwortung sposition und da muss jeder von euch selber entscheiden, ob man das im Familienalltag wirklich etablieren möchte.
::Unbekannt
Also möchte man diese Schwelle gehen, dass man ein Unternehmen aufbaut, wo mehrere Leute involviert sind, abseits vom Ehepartner oder Lebenspartner oder dem Bruder oder Schwester, wie auch immer. Wirklich auch externe Leute angestellt werden, gesucht werden und man sich damit ein anderes System aufbaut. Und ich will dieses System nicht schlecht reden, im Gegenteil, es ist wahrscheinlich das einzige System, was dir in absoluter Wirklichkeit Freiheit mitbringt, wenn dir das Thema Freiheit wichtig ist.
::Unbekannt
Aber es bringt auch extrem viel Verantwortung und vor allem auch Disziplin mit. Weil du musst als Vorbildfunktion funktionieren. Du gibst am Ende an, alle gucken zu dir hoch und das, was du gibst, ist der Maßstab als Chef. Und damit muss man umgehen können. Das muss man können, das muss man aber vor allem auch wollen. Und das ist etwas, was ich euch mitgeben möchte.
::Unbekannt
Nicht das ihr diesen Schritt nicht gehen sollte, aber gerade im Kontext Familie und Entscheidungen treffen ist man in einem Unternehmen einfach nicht mehr alleine. Und die Konsequenz aus deiner Entscheidung löffels nicht du später aus, sondern gegebenenfalls andere. Und da braucht es deutlich mehr Energie und mehr Kraft, in ein System deutlich mehr reinzubuttern, um eben davon auch zu profitieren.
::Unbekannt
Also in in dem. In dem Unternehmenskontext ist es dann natürlich auch wichtig, dass planbar die Umsätze reinkommen, dass planbar die Zahlen stimmen. Man hat viel mehr Aufgaben, als man vielleicht in einer kleineren Unternehmung bräuchte und da müsst ihr für euch einfach entscheiden. Also ich glaube, es gibt oder ich bin der festen Überzeugung, es gibt kaum ein Geschäftsmodell auf dieser Welt, was so gut ohne fachliche Ausbildung aufzusetzen ist und so planbare Umsätze reinbringt und so planbar auch den Gewinn mitbringt.
::Unbekannt
Aber es ist ein, wenn man das groß auffahren möchte, schon ein Mitarbeiter intensiveres Unternehmen, einfach weil man die Reinigungskräfte braucht. Man braucht aber natürlich nicht nur die Reinigungskräfte, sondern man braucht natürlich auch, wenn man wachsen möchte, andere Leute, die man dann auch über einen sehr detaillierten Recruiting Prozess sich reinziehen muss. Neben Hausmeister und Reinigungskräften. Und diese Leute wollen auch geführt werden.
::Unbekannt
Also ich sehe das jetzt gerade bei uns im eigenen Unternehmen selber. Viele der Menschen, die wir beschäftigen, sind aktuell duale Studentinnen und das ist ein extremer Hebel für uns gewesen persönlich. Aber es sind natürlich auch Leute, die aus anderen Unternehmen zu uns kommen, die bei uns arbeiten und die möglicherweise einfach sehr, sehr eng geführt werden wollen, aber auch müssen.
::Unbekannt
Und diese Zeit und auch die Motivation daraus muss man einfach mitbringen. Und das möchte ich an der Stelle auch ganz klar sagen Das ist keine Gefühlsentscheidung, sondern ein Commitment, etwas Großes aufzubauen. Und da erfordert es mitunter auch wieder das Aufgeben der eigenen persönlichen Freiheit für das Unternehmen und sich diesen Unternehmenszielen unterzuordnen. Auch ganz persönlich und da muss ich ehrlicherweise sagen, habe ich gemerkt, im Laufe der Zeit und auch mit steigendem Wachstum, dass ich dazu tatsächlich eher nicht bereit bin und dass ich das vor allem nicht gut angefühlt hat im Familienkontext, wo wir gerade Ordnung, Struktur und Zusammenleben für uns so definiert und gefunden haben, wie es sich gut anfühlt, das dann aufzugeben Für das Streben
::Unbekannt
nach mehr Ich bin, könnt ihr euch sicher denken, auch aus meinem Studium Aspekt, aber auch aus anderen Erzählungen oder meinem Verfolgen. Vielleicht nicht der absolut größte Zahlenmensch. Also mich motivieren oder demotivieren zahlen nicht so wie andere, sondern ich bin ein emotionaler Mensch. Und was ich auf meiner unternehmerischen Reise festgestellt habe, ist, dass ab einer gewissen Größe Emotionen im Unternehmen einfach viel weniger Rolle spielen und auch Platz einnehmen können, weil es einfach nicht funktioniert.
::Unbekannt
Die Zahlen müssen stimmen, das Geschäft muss laufen, die Umsätze müssen passen, die Ziele müssen abgesprochen werden und da ist es einfach nicht machbar, auf alle Bedürfnisse und Gefühle im Unternehmen einzugehen und diese auch im Vordergrund zu haben, sondern da braucht es dann schon mehr Härte, Rationalität und vor allem auch Zahlen Bewusstsein. Und da habe ich mir einfach ich weiß gar nicht.
::Unbekannt
Also ich glaube zu also sagen zu können, dass ich für das Zahlenthema einfach zu wenig Konstanz mitbringe, als dass mich das dauerhaft am Leben erhalten würde. Auch wenn das ein extrem wichtiger Punkt ist. Deswegen bin ich nach wie vor umso happy, dass ich mit Simon, aber auch anderen Menschen im Unternehmen Leute zusammenbringen konnte, die genau diese Stärken mit sich bringen.
::Unbekannt
Also die genau das Zahlenmäßige können die Emotionen auch mal beiseiteschieben und auch ja sich da mehr daraus ableiten können, wie ich das vielleicht in meinem, in meiner ganz persönlichen Welt machen kann. Und ich muss ehrlicherweise auch sagen, meine Diagnose, die ja jetzt noch nicht so lange her ist, macht gerade auch ganz viel mit mir in meinem Kopf, weil ich mir ganz viele Sachen erklären kann, weil ich über ganz viele Sachen nachdenke und auch merke, dass die Symptome, die bei mir zu meiner ADHS Diagnose geführt haben, sowohl im Konzern Kontext, also jetzt wo unser Unternehmen deutlich größer geworden ist, zu Schleifpunkten und auch Abreibung geführt haben, als auch im Familienkontext, das ich jetzt vielleicht auch noch
::Unbekannt
mal Anlauf nehmen kann, gewisse Sachen anzugehen und diese Herausforderungen mit mir selber versuche zu nivellieren bzw herauszufinden, wie ich jetzt Systeme für mich schaffen kann, die dauerhaft den Alltag meines Umfeldes, aber auch meines eigenen Alltags vereinfachen und da etwas Reibung rausnehmen. Wieder Würde auch sagen, das hat an den einen oder anderen Stellen schon Früchte getragen, aber es ist einfach wichtig, sich mit sich selber zu beschäftigen, Zeit für sich und auch den Familien Kontext zu haben und sich vielleicht auch einfach mal gemeinsam hinzusetzen und zu sagen okay, was wollen wir als Familie, wie stellen wir uns das Leben vor, was können wir wie konstruieren, dass das für uns auch in der Form einfach, zuverlässig und gut
::Unbekannt
funktioniert? Und ich bin nach wie vor, ich sage es noch mal der absolut festen Überzeugung, dass Kurzzeit Vermietung eines der familienfreundlichsten seit Businesses ist, die auch relativ schnell zum Haupteinkommen werden können, wenn man am Ball bleibt, wenn man das System versteht und wenn man sich entsprechende Hilfe holt, die einem dann auch den das nötige Selbstbewusstsein gibt, dass dieser Deal gut ist und dass man da guten Gewissens Geld rein investieren kann.
::Unbekannt
Und genau das möchte ich euch mit dem Podcast jetzt auch noch mal ein bisschen mehr mitgeben. Ich hoffe, die Folge hat euch insofern geholfen, dass ihr euch so ein bisschen sortieren könnt. Was gibt es, wie schnell kann es gehen und was genau möchte ich aber für meine Familie Und was möchte ich vielleicht auch überhaupt nicht? Und darauf basierend einfach eine Entscheidung für die Familie und für eure gemeinsame Zukunft treffen zu können und endlich den Weg in ein selbstbestimmtes und freies Leben ja einschlagen zu können.
::Unbekannt
An der Stelle möchte ich quasi euch herzlich einladen, wenn ihr euch angesprochen fühlt, einmal euch eine kostenfreie Beratungssession zu buchen, findet ihr einfach in den Shownotes Consulting und da einfach mal ins Gespräch zu gehen. Da werdet ihr vermutlich mit dem Elias sprechen, der auch bei uns schon seit Ewigkeiten ist. Das würde ich sagen. Einer unserer ältesten Mitarbeiter, die wir im Unternehmen haben, der kennt wirklich alles von uns und unseren Weg in und auswendig.
::Unbekannt
Und das ist ein super Gesprächs Sparring, um einfach abzuchecken, ob wir euch helfen können. Und wenn ihr keine Folge mehr verpassen wollt und persönliche Einblicke auch von mir, dann folgt unbedingt diesen Podcast auch auf YouTube, gerne Reihenfolgen oder auf Instagram. Und dann sehen wir uns nächste Woche wieder.