Shownotes
Dein Kind hält sich bei lauten Geräuschen die Ohren zu, bestimmte Kleidungsstücke sind kaum auszuhalten, Familienfeiern werden schnell zu viel oder nach einem ganz normalen Schultag ist es völlig erschöpft?
Dann hast du dich vielleicht schon gefragt:
„Ist mein Kind hochsensibel?“
Und vielleicht kommt irgendwann die nächste Frage:
„Oder könnte ADHS oder Autismus dahinterstecken?“
In dieser Folge von NeuroKompass Eltern schauen wir uns an, was mit Hochsensibilität gemeint ist, wo es Überschneidungen mit ADHS und Autismus geben kann – und warum wir anhand einzelner Verhaltensweisen keine vorschnellen Schlüsse ziehen sollten.
Du erfährst:
- was unter Hochsensibilität verstanden wird
- warum Hochsensibilität keine medizinische Diagnose ist
- wo sich Hochsensibilität, ADHS und Autismus überschneiden können
- warum Reizempfindlichkeit allein noch nichts über eine Diagnose aussagt
- wann es sinnvoll sein kann, genauer hinzuschauen
- wie du herausfinden kannst, was deinem Kind im Alltag wirklich hilft
Denn wenn dein Kind sagt:
„Das ist mir zu laut.“
„Das kratzt.“
„Hier sind zu viele Menschen.“
„Ich will nach Hause.“
… dann erlebt dein Kind diese Situation möglicherweise tatsächlich ganz anders als du.
Es geht nicht darum, jede unangenehme Situation zu vermeiden oder unserem Kind alles abzunehmen.
Es geht darum, zu verstehen, bevor wir bewerten.
Vielleicht ist deshalb die wichtigste Frage gar nicht:
„Was hat mein Kind?“
Sondern:
„Was braucht mein Kind?“
NeuroKompass Eltern – von Eltern für Eltern.
Mehr verstehen. Weniger bewerten. Gemeinsam wachsen.