KI einführen, weil man jetzt eben KI einführen muss? Keine besonders gute Idee.
In dieser Folge spreche ich mit Thomas Hutter, Gründer von AIghty20 Elevate und ehemaligem Social-Media- und Paid-Advertising-Experten, darüber, wie Unternehmen KI einsetzen können, ohne dem nächsten Hype hinterherzulaufen. Thomas hat einen angenehm nüchternen Ansatz: KI ist ein Werkzeug - kein Selbstzweck.
Wir sprechen darüber, warum ein ChatGPT-Abo noch keine KI-Transformation ist, weshalb viele Unternehmen längst eine inoffizielle „Schatten-KI“ haben und warum Führung sich dringend damit beschäftigen sollte, bevor Mitarbeitende einfach selbst anfangen.
Vor allem geht es aber um die Frage: Was bringt das eigentlich?
Nicht jede Automatisierung lohnt sich. Nicht jedes Problem braucht KI. Und manchmal sind zehn gute E-Mail-Vorlagen schlicht besser als das nächste fancy KI-System. Statt blind Tools einzuführen, plädiert Thomas dafür, erst das Geschäftsmodell und die Organisation zu verstehen, sinnvolle Anwendungsfälle zu finden und dann ziemlich nüchtern auf Aufwand, Nutzen und ROI zu schauen.
Wir sprechen über KI-Strategie, FOMO, Schatten-KI, AI First und Human Last, darüber, was mit der gewonnenen Arbeitszeit eigentlich passieren soll und warum sich durch KI möglicherweise auch die Rolle von Geschäftsführung grundlegend verändert.
Eine Folge über KI ohne Messias-Geschichten und Weltuntergangsstimmung.
Oder wie Thomas es am Ende zusammenfasst:
Sei offen für Veränderungen, hinterfrage kritisch und probiere aus.
Viel spaß beim hören.
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So erreicht Ihr Thomas Hutter:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/thomashutter/
Homepage: https://www.aighty20.com/
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Und so erreicht Ihr mich:
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Bücher: https://shop.haufe.de/
Hallo und herzlich willkommen da draußen zu einer weiteren Folge des Podcasts Veränderungsstabil,
in dem wir uns anschauen, was Organisationen, Führungskräfte, Teams, Menschen heutzutage so drauf
haben sollten, um in dieser wilden Welt erstens nicht unterzugehen und zweitens möglichst lange
gesund und erfolgreich zu wirtschaften. Ich hole mir gerne Experten für gewisse...
Themen, die darin besser sind als ich. Und heute freue ich mich sehr, den Thomas Hutter zu
begrüßen. Lieber Thomas, herzlich willkommen. Danke vielmals für die Einleitung, lieber Holber.
Jetzt in diesem Moment entscheiden die Leute auf der Autobahn, ob sie uns eine Stunde ihrer Zeit
schenken oder nicht. Deswegen reißen wir mal kurz an. Wir wollen sprechen ein bisschen über deine
Vergangenheit. Du kommst aus dem Online-Marketing, Paid Advertising.
Mal gucken da so ein bisschen. Aber heute hast du eine KI-Firma. 80-20,
die mir aufgefallen ist und du bist mir aufgefallen durch spitzzüngige LinkedIn-Posts,
die, also einfach um es mal zu sagen, wir haben hier, ich habe den Thomas eben mal gegoogelt und
Google sagt dann, Thomas Hutter ist ein bekannter Schweizer Experte für Social Media und Paid
Advertising Marketing. der vor allem für sein Fachwissen im Bereich Facebook-Marketing im
deutschsprachigen Raum bekannt ist. Das hast du früher gemacht, das machst du nicht mehr. Darüber
und heute hast du diese Firma:ich mache aus KI ein Werkzeug, nicht ein Buzzword. Ich transformiere nicht um der Transformation
willen, ich verbessere Ergebnisse. Wie ich denke, sagen was ist, weglassen was nicht zählt.
Wer über holistische Ansätze philosophieren will, ist bei mir falsch. Hol uns doch mal ab, wie,
also erstmal vielleicht diese Paid-Advertising-Geschichte, die interessiert mich. Warum hast du
die denn hinter dir gelassen, wenn du europäischer Experte dafür bist? Warum geht man da raus aus
dem Thema, wo man anerkannter Experte ist? Will man irgendwann vielleicht einfach mal die Nase voll
hat von einem Thema? Nee, ich war ganz, ganz früh in diesem Thema mit drin. Das ist mittlerweile
jetzt 17 Jahre her, als ich damals die erste Firma gegründet habe. Ich war einer der ersten im
deutschsprachigen Raum, der sich vollumfänglich nur diesem Thema Facebook-Marketing gewidmet hat.
Bühnen auftreten, knapp:Und hatte dann das Glück, eine Firma aufbauen zu können, die einerseits sehr erfolgreich war und
andererseits einen Käufer gefunden hat. Vor viereinhalb Jahren konnte ich meine Firma verkaufen an
eine Agenturgruppe. War dann noch vier Jahre in der Geschäftsleitung mit drin und musste mich dann
im Zuge mit all diesen Aktualitäten rund um KI, neuen Möglichkeiten,
extrem mit diesem Thema auseinandersetzen. habe aber gleichzeitig ein bisschen die Lust an meinem
alten Thema komplett verloren. Und ja, als dann die Möglichkeit da war,
meine alte Firma mit einer zweiten Firma aus der Gruppe zu fusionieren, habe ich so für mich
gesagt, das ist der richtige Zeitpunkt, um jetzt eigentlich anderen wiederum zu helfen, die
vielleicht noch ein bisschen mehr kämpfen mit diesem KI-Thema. mich in den letzten zwei Jahren mit
sehr vielen Unternehmen unterhalten zum Thema und habe ganz viele Parallelen festgestellt zu der
Zeit, dass Social Media aufkam.
extrem erklärungsbedürftig, für viele nicht alles greifbar. Und dann dachte ich so, ja, irgendwie
anderes Thema drin, gleiche Umstände, gleicher Bedarf. Versuchen wir nochmal was Neues.
Ich habe eine Frage zu diesem ganzen Facebook-Online-Marketing. Ich bin da nicht so super tief
drin, auch wenn ich immer mal wieder rein muss. Und was mir dabei immer aufgefallen ist, ist, das
ist faszinierend. Du kaufst etwas, also du kaufst ja von... Meta von Facebook,
diese Werbeplatzierungen und ob sie wirken oder wie gut sie wirken,
sagt dir aber auch Meta. Und ich fand das immer so ein bisschen, ich gehe dorthin und sage, guten
Tag, ich hätte gerne Werbung und dann sagen die, ja, 10.000 Impressions kosten so viel. Woher weiß
ich denn, dass es 10.000 Impressions sind? Ja, das sagen wir dir. Das fand ich immer so ein
bisschen,
hol mich mal ab. Also bin ich da auf dem Holzweg oder ist das so? Kann man natürlich so sehen.
Man kann aber im Hintergrund natürlich sehr wohl eigene Trackingmechanismen und Studien dahinter
hängen. Wir haben in der Zeit, dass wir mit der Firma Facebook Ads, Meta Ads gemacht haben,
später kam ja dann auch Instagram mit dazu in dieses Universum. Wir haben für knapp eine Milliarde
Euro Werbung ausgegeben für unsere Kunden auf diesen Plattformen. Verschiedene
Erfolgsmessungsmethoden dahinter gehängt. Ich meine klar, wenn du irgendwo im Bereich Branding
unterwegs bist. dann ist das Ganze ein bisschen schwammiger. Wie gut wirkt irgendetwas?
Da gibt es allerdings auch wieder sehr gute Tools, die man andocken kann, die statistisch
hochrechnen. Wie wirksam ist irgendetwas? Wenn du aber im Bereich Performance unterwegs bist,
da zählen ja schlussendlich, wie viele Produkte habe ich verkauft, wie viele Hotelbuchungen habe
ich, wie viele Leads habe ich etc. Und das kannst du natürlich sehr, sehr gut messen. unheimlich
gute Erfahrungen mit diesem Thema gemacht. Also sehr, sehr wenige Themen, die über diese
Plattformen nicht funktioniert hatten.
Ihr wart die Agentur, ich hatte ein Produkt und wollte gerne mehr davon verkaufen, wollte gerne
mehr Reisen verkaufen und so, bin zu euch gegangen. Ihr habt die dann über dieses Meta-Universum
platziert. Habt ihr das leistungsorientiert gemacht? Also habt ihr dann einen Cut gekriegt von den
Conversions, die ihr produziert habt oder unabhängig davon, wie gut es befolgt? Da haben wir das
eigentlich nicht gemacht. Ich sage leider, weil an vielen Orten hätte es eigentlich unheimlich viel
Geld dafür gegeben. Da wir eigentlich nur dieses Advertising machen, aber nicht auch die Website,
die Landingpages betroffen. waren wir häufig der Meinung, dass wir zu wenig selbst unter Kontrolle
haben, um das dann tatsächlich auch komplett performanceorientiert zu unternehmen. Ich habe
Kollegen, die bieten dann den Full-Service an, wo du dann eben auch Landingpages und Webseiten und
was dazugehört, durch die Agentur zur Verfügung gestellt wird bzw. optimiert wird.
Und da hast du natürlich wesentlich mehr Einfluss darauf, wie viel das du dann tatsächlich für den
Erfolg beiträgst. Und die fahren häufig mit Performance-Modellen. Wir haben das in ganz wenigen
Fällen gemacht. Aber du hast es durchgespielt und hast dann irgendwie die Lust verloren, wenn ich
es richtig verstanden habe. Ja, ich war halt so früh in diesem Thema drin. Dann hast du viel zum
Thema gesprochen, sehr viel unterrichtet. Ich war in Fachhochschulen als Dozent noch mit dabei,
habe Seminare durchgeführt. Und irgendwann hast du dann das Gefühl, jetzt habe ich es doch
irgendwie mal allen erklärt. Das ist halt so eine eigene Wahrnehmung,
die sich dann sehr stark unterscheidet vom Markt, weil im Markt, da kommen natürlich immer wieder
neue Leute mit. rein, die das Spiel von neu beginnen. Aber ich hatte so das Gefühl,
du lernst nichts mehr dazu. Dann war, ich sage jetzt mal, im Bereich Facebook, Meta.
Also die ersten zehn Jahre war eine unheimliche Kadenz mit Neuerungen drin. Das war hochspannend,
weil du hast dich eigentlich immer wieder mit neuen Möglichkeiten auseinandergesetzt. Und das hat
sich dann irgendwann auch ein bisschen verlangsamt, weil die Systeme, die waren dann... sage mal,
ab einem gewissen Zeitpunkt so etwas von reif, dass du nur noch Mikroänderungen mitgenommen hast.
Und das war dann für mich auch das, was dann nicht mehr so interessant war, wenn es zum Alltag
wurde. Und das andere ist natürlich dann, wenn... hatte am Schluss ein Team von knapp 30 Leuten,
als ich die Firma verkauft habe. Ich habe die nicht natürlich selbst, dann operativ ist immer
weniger im Thema mit drin gewesen. Ich habe natürlich andere Dinge rund um die Firma,
Organisation, Führung etc. für mich Zeit beansprucht. Und dann verlierst du irgendwo dann auch ein
bisschen vielleicht die Lust am Thema selber oder am Inhalt. Und ich habe für mich auch
festgestellt, dass mich so Organisationsentwicklung... Wie kann ich Effizienz und Prozesse in ein
Unternehmen reinbringen? Als Person wesentlich mehr interessieren als das ursprüngliche Thema. Ich
habe gerade darüber nachgedacht. Ich kann mir auch vorstellen, dass es sehr ähnlich ist. Es gab
eine Zeit, da war Online-Ads, da war Paid Advertising. Durchaus so eine Art Goldrush-Ding.
Da war mit Technik viel zu tun. Es war sehr mächtig, aber wie soll ich sagen, schlecht beschrieben.
Also wenn ich mich daran erinnere, ich habe da ganz, ganz wenig dilettantisch drin rumgespielt,
aber... weiß, ich habe mal mehrere Wochen meines Lebens in diesem Facebook-Admanager verbracht und
das war ja forschen. Also die Doku war ja völlig beschissen und man musste ja wirklich
herausfinden, wie diese Technik funktioniert. Und wenn man es geknackt hatte, dann konnte man ganz
gutes Geld verdienen. Und ist es so ähnlich jetzt im KI-Markt? Ja, ey. Also ich sehe da schon
gewisse Parallelen. Wir haben ja rund um Social Media Marketing. Ich habe ja damals einen ziemlich
baut. Ich habe insgesamt etwa:Social Media Themen etc. Rund um KI. Ein bisschen was Ähnliches. Also ich meine,
viele Dinge, die wir im Alltag anwenden, die stehen nirgends fertig so beschrieben,
sondern das sind Lösungen, die du dir erarbeitest aufgrund von Vermutungen,
wie man mal was machen könnte. Du probierst es aus, hinterfragst glücklicherweise mit Hilfe der KI
vielleicht das eine oder andere dann auch nochmals, ajustierst mit dem. Und von dem her ist es
eigentlich vergleichbar. mit wenigen pfannenfertigen Dingen,
die dann auch funktionieren. Und für mich ist es eigentlich schon laufend an Entdecken,
Dazulernen, Analysieren. Und es sind so viele Dinge heute,
die massbar werden. Und ich glaube, mit ein bisschen gesunder Fantasie ist noch wesentlich mehr
möglich. Könnte man schon vergleichen. Das andere, was mir gerade aufgefallen ist, ist diese
Herausforderung der Wiederholbarkeit. Ich weiß, dass es beim Paid Advertisement war es dann immer
so, oh, der Algorithmus hat sich verändert. Also früher, als es noch so Google-Seo-Krimskrams
war, war es der Algorithmus, dann war es der Facebook-Ad-Algorithmus. Also man hat immer etwas
gebaut und dann hat man gehofft, dass das möglichst lange funktioniert. Und bei der KI ist es ja
auch so, nur dass es nicht so, also es gibt natürlich Updates und neue Modelle, aber auch die
bestehenden Modelle, ich glaube mittlerweile, das weißt du besser als ich, sind die ein bisschen
stabiler. Vor ein, zwei Jahren war das ja so, du hattest einen Chat. Der hat performt,
wie du wolltest. Und dann hast du drei Tage nicht geschlafen, weil du nicht wusstest, wann der
geblitzt wird und dann auf einmal völlig vergisst, was er gestern noch konnte. Das ist, glaube ich,
mittlerweile ein bisschen besser geworden. Aber dieses, ich habe jetzt ein Setup, was funktioniert.
Und wie lange wird denn das jetzt funktionieren? Wie kann ich das denn einfrieren? Als Dilettant
würde ich sagen, das ist auch so eine Parallele in den beiden Welten, oder? Ja, also Minimum in der
Vergangenheit war das sicherlich eine Parallele mit drin. Ich glaube, heute mit...
neueren Modellen. Wenn du da, ich sage jetzt mal, saubere Systemroms und Guidelines aufbaust und
Guardrails aufbaust und im Hintergrund die richtige Wissensbasis dahinter hast,
da wirst du nicht mehr die ganz grossen Überraschungen erleben, wenn irgendwie ein neues Modell
dazu kommt. Aber gerade auch vielleicht noch vor zwei, drei Jahren, wo man... auch vielleicht nicht
so genau gewusst hat, wie muss man jetzt genau das prompten, dass ich das und das Resultat bekomme.
War das natürlich schon eine gewisse Lotterie und da hatten wir auch die eine oder andere
Überraschung, wenn dann irgendwie ein neues Modell herauskam. Ich arbeite gerne relativ gründlich,
dokumentiere aber auch ganz, ganz gut und überlege wie in der Regel eigentlich, bevor ich
irgendetwas mache, recht gut. Was wird wodurch beeinflusst? Hat jetzt vielmals nicht so die ganz
grossen Überraschungen, wenn dann... Neues dazukam, weil du es vorher eigentlich schon relativ
sauber aufgebaut hast. Aber jetzt gerade da, wo sehr vage gepromptet wurde oder ich sage jetzt mal
Fluffy-Anweisungen dahinter waren, da war dann schon teilweise lustig, was beim Modellupdate alles
so rauskommt. Aber dann lass uns doch mal reinspringen. Also ich habe hier gerade deine Seite
nebenbei offen und da steht, die meisten KI-Initiativen scheitern, weil KI wie ein Software
-Rollout behandelt wird. Ich würde jetzt noch sagen, du hast eben auch das böse Wort Prompten
gesagt. Ja. Das ist ja ein lustiges Wort. Wir hatten hier vor ein paar Tagen die Situation,
dass meine Frau zu unserer neunjährigen Tochter gesagt hat, bitte bring den Müll raus. Und die hat
den gelben Sack Müll genommen, das ist der leichteste und der, der am wenigsten stinkt, und ist
losgelaufen und kam zurück und hat gesagt, fertig. Und meine Frau sagte, ja der Biomüll auch. Und
meine neunjährige guckt sie an und sagt, ja gut, wenn der Prompt schlecht ist, ist das Ergebnis
halt auch schlecht. Wo ich hin will ist, KI... in einem Unternehmen ausrollen,
dass es einen Unterschied macht, ist mehr als Software installieren. Oder heute installiert man ja
keine Software, heute kauft man sich ein Abo. Ich glaube, ganz viele Dinge scheitern daran, dass zu
wenig Wissen aufgebaut wird, warum etwas funktioniert. Aber auch,
warum man etwas macht. Wissen ermöglicht Adaption. Was wäre möglich?
Ich glaube, viele Dinge scheitern daran, dass man sich ein Case X anschaut und überlegt,
wie man das löst. Anstelle, dass man Leute befähigt, zu verstehen, was solche Systeme sind.
A-können, D-könnten und vielleicht auch ein bisschen Instrumente an der Hand gibt,
zu entdecken und dann auch zu abstrahieren, wo könnte ich das überhaupt einsetzen. Ich glaube,
es bringt nichts, wenn ich eine Schulung mache und sage, so wird geprompt, wenn man nicht
Instrumente an die Hand gibt, überhaupt ausfindig zu machen und Erfahrungen zu sammeln,
wie man zu Resultaten kommt. Und ich erlebe das in ganz vielen Workshops.
Grund und Kai ist extrem viel. ich sage mal, Viertelwissen und Halbwissen vorhanden.
Ich würde jetzt auch nicht behaupten, dass ich da irgendwie das 100% Wissen habe. Aber wenn ich
natürlich vier Leute mit Viertelwissen in einen Raum schiebe, dann habe ich ja nicht ein
Vollwissen, sondern das wird mit jedem Viertelwissen wieder geviertelt. Und da kommt extrem wenig
Know-how dann zusammen. Wenn ich versuche, Menschen zu befähigen und Sachen hängen,
wie die Dinge ineinander greifen, zu verstehen. Dann kommt dann häufig auch, ah, da könnte man ja
das und das machen. Oder, oh, das wusste ich gar nicht, dass das geht. Darum finde ich persönlich,
das Befähigen ist Grundstein, damit Dinge funktionieren. Wir sehen das vielmals bei so Discovery
-Workshops, wenn man so ein bisschen von dem Horizont aufmacht und aufzeigt, hey, schau mal,
das und das und das und das kann man. Oh. Ja, das könnten wir ja dafür anwenden,
das könnten wir dafür anwenden. Und ich glaube, diese Fantasie, die fehlt ganz vielen aufgrund von
fehlendem Wissen. Wir nehmen jetzt auf an einem Dienstag. Das heißt, gestern ist eine neue Episode
vom Podcast rausgekommen. Und gestern kam die Episode über Robert Piersig, Zen und die Kunst,
ein Motorrad zu warten heraus. Ich weiß nicht, ob du das Buch kennst oder ob du Piersig kennst.
Aber in den 60er, 70er Jahren kam das raus, ist so ein Beat.
Philosophiebuch über einen Philosophen, der einen psychotischen Breakdown hat und mit dem Motorrad
durch die USA fährt. Warum ich das in dem Podcast hatte, ist, der hat eben ein paar philosophische
Konzepte. drin und ein Konzept nennt er Gumption. Also das ist die Fähigkeit, sich ein Problem
anzuschauen, nicht sofort die Lösung zu haben und einfach sich diese Neugierde und dieses ich
erforsche das jetzt und wir finden was raus zu erhalten, so aus dem philosophischen. Ich muss
gerade dran denken, weil Das, was du sagst, also es ist ja eine Haltung,
die du da gerade ein bisschen beschworen hast, zumindest so habe ich es gehört. Und ich musste auch
daran denken, wir machen viel CRM-Einführungen, total handfest, aber auch so ein Ding,
wo du sagst, die meisten Kunden, die meisten Systeme, die in CRM einführen, wollen nicht eine CRM
-Software einführen, sondern wollen die Art, wie sie ihre Kunden behandeln, verändern. Genau. Und
dann führen wir genau dieselben Diskussionen. Die kommen dann hin und sagen, zeig mir, wo ich
klicken muss, um das zu machen. Nein, lass doch mal bitte drüber nachdenken, was da drunter ist.
Was ist möglich damit? Lass uns in die Beziehung, in das System reingehen. Und ich stelle aber auch
fest, oder das ist auch mal eine Frage, die ich an dich habe. Ich finde, man kann das, ich mache es
jetzt mal ganz platt an der Hierarchie in einem System fest und sage, ich kann das erwarten oder
ich muss das erwarten von der Geschäftsführung, von der Bereichsleitung, dass die auf dieser Ebene
denken. Es wird dann schwierig, wenn du Richtung Abteilungs- und Bereichsleitung gehst und wenn
du, ich sage es jetzt ganz hart, auch um es ein bisschen zu provozieren, auf einer Sachbearbeiter
-Ebene kannst du dieses philosophische Haltungsding, lass uns mal darüber nachdenken, wie wir einen
Kunden umgehen, gar nicht mehr erwarten. Unter anderem, weil die gar nicht die Freiheit haben, die
Dinge umzusetzen, die dann eventuell hochkommen. Das heißt, irgendwann triffst du auf diesen
Konsumentenmensch, der sagt, sag mir, wie der prompt ist und dann benutze ich den. Durchwegs.
Wobei, ich glaube, gerade bei KI ist das Problem noch häufig, viel Wissen sitzt irgendwo im
Anwender- und Gittermanagementbereich. In der Geschäftsleitung natürlich extrem abhängig von der
Person und vielleicht auch von der Motivation, sich in neue Themen einzugehen.
Teilweise ein bisschen mehr, teilweise ein bisschen weniger. Nur ist KI meiner Meinung nach etwas,
was du steuern musst. Und das ist zwingend irgendwo in der Führungsetage anzusiedeln,
dass das dann eben auch gelebt und vorgelegt wird. Und von dem her, man sagt ja immer,
der Fisch stinkt am Kopf zuerst. Ich glaube... Viele Mitarbeitende, wenn du entsprechende Formate
machst, Ideen, Workshops und und und, die können teilweise sehr wohl herausfinden,
was ein Kunde wollen würde etc. Aber ich glaube, die Philosophie, was man damit machen will,
passiert irgendwo in der Mitte oder in der Führung. Das muss dann darüber halt wieder gesteuert
werden. Ja, wobei ich glaube, der große Unterschied zwischen meinem CRM-Bild und der KI ist, Wenn
der Kopf, wenn die Führung kein CRM macht, dann wird kein CRM gemacht. Dann wird weiter mit Excel
gearbeitet. Wenn die Führung keine KI-Strategie hat, dann fängt Sachbearbeiter Holger doch
irgendwann an, sich für 19 Euro ein Chat-GPT-Abo zu holen und die Firmendaten da rein zu ballern,
weil er einfach... Wir hatten jetzt diesen Fall gerade bei so einem, Deutschland ist das
wahrscheinlich Kleinunternehmen, in der Schweiz würde man Mittelstand sagen, Unternehmen mit etwa
190 Mitarbeitenden im Bürobereich. Da hat man im April eine anonyme Umfrage bei den Mitarbeitenden
durchgeführt zu verschiedenen KI-Themen. Und da kam auch heraus, obwohl das Unternehmen eigentlich
keine KI-Tools zur Verfügung stellt, dass 89 Prozent der Teilnehmenden. KI nutzen.
89% benutzen es illegalerweise. Illegalerweise.
Das beginnt vom kostenlosen JetGPT-Account, wo irgendwas reinkopiert wurde.
Über Mitarbeitende, die sagen, ich habe daraus einen so großen Mehrwert, dass ich sogar bereit bin,
selber aus eigener Kasse 19 Euro oder irgendwas zu investieren. Was ja eigentlich extrem gut
aufzeigt, dass die Thematik in der Breite grundsätzlich angekommen ist.
Da sind jetzt natürlich verschiedene Initiativen am Tun A. Grundausbildung sichern,
Guidelines erarbeiten, Tools zur Verfügung stellen. 89 Prozent der Mitarbeitenden,
die an dieser Umfrage teilgenommen haben, man muss dazu auch sagen, es haben nur etwa die Hälfte
der Mitarbeitenden an der Umfrage teilgenommen, aber 89 von 100 Mitarbeitenden,
die eine Umfrage ausfüllen und sagen, ja, ich nutze das, zeigt ja eigentlich eine relativ große
Bereitschaft. Und wenn man dann so ein bisschen tiefer reingegangen ist in die Frage, häufig nutzen
sie ja das Privat. ganz viele Dinge auch. Und wenn ich dieses Mindset hinkriege,
so nach dem Motor, ich bringe die Mitarbeiter dazu, dass sie Missstände bzw.
Ineffizienzen, Ideen ausformulieren können, damit ich als Unternehmen dann schlussendlich auch den
Mitwert herausfinde. Ich meine, wie viele Unternehmen haben irgendwo eine Einwurfbox,
wo man Ideen einwerfen kann. Und wenn es dann in der Box was drin hat,
ist ja dann das zweite Problem, dass diese Dinge auch umgesetzt werden. die Leute da an Ideen
reinbringen. Aber wenn du diesen Prozess etablieren kannst, dass laufend eigentlich Verbesserungen
vorgeschlagen werden durch die Breite der Mitarbeitenden und du hast entsprechende Tools zur
Verfügung, das nun halt vielleicht auch ein bisschen mehr auszuformulieren und zu hinterfragen.
Ich meine, das sind Kurtgruben. Ja, wobei, das wäre jetzt genau meine Frage gewesen. Ich weiß
nicht, du kannst es gerne an einem... an einem Beispiel machen oder an dem Unternehmen
weitererzählen. Aber mich interessiert das jetzt schon, weil du hast ja ein Unternehmen. wo
offensichtlich die Führung zu lange gewartet hat. Und er hat gesagt, also hier zentral haben wir zu
spät oder haben wir jetzt noch nichts, aber immerhin machen sie ja jetzt was. Aber da hast du ja
irgendwo eine Diskrepanz zwischen, okay, wir haben uns jetzt überwunden, wir müssen es jetzt
endlich mal machen. Aber die Leute sind ja schon am Rennen. Was machst du denn jetzt mit dem
Unternehmen? Was rätst du denen denn? Und wie hilfst du denen denn, KI auszurollen und ernsthaft
damit zu arbeiten? Also jetzt in dem Fall geht man tatsächlich verschiedene Wege, eigentlich fast
parallel. Einerseits. eine wirkliche Strategiearbeit mit der Führung. Wo wollen wir hin als
Unternehmen? Was bringt uns das? Was sind kurz-, mittel- und langfristige Zielsetzungen? Und
parallel dazu... hat man eigentlich mit Schulung begonnen bei den Mitarbeitenden. A,
Sensibilisierung, was bedeutet Datenschutz, EU, AI Act, worauf muss ich achten etc.
Und wiederum parallel dazu wurden Prozesse angestoßen, um festzulegen,
in welchen Bereichen stellen wir Wassersundnehmen technisch zur Verfügung, damit diese Schatten-KI
-Problematik sehr, sehr schnell unterbunden werden kann, ohne dass der Tagesablauf durch das...
gestört wird, weil die haben ja bereits teilweise an Effizienz gewonnen, weil sie Schatten-KI
genutzt haben. Das heißt, da geht es jetzt eigentlich von, ich gehe aus dieser schwarz-grauen Zone
in eine weisse Zone rüber und stelle entsprechende Tools zur Verfügung. Und sobald dann aber auch
die KI-Strategie steht, dann gezielt Abteilung für Abteilung, wo haben wir Quick-Wins,
wo haben wir mittelfristige Möglichkeiten, wo will man langfristig hin, das entsprechend
einzuordnen damit. man möglichst schnell Quick-Winns hat, wo man dann aber auch sagt,
da bringt es dann tatsächlich etwas im Alltag. Und ich sage mal, diese Philosophie, was bringt mir
das, was investiere ich da, man hört da häufig diese Diskussion, ja, aber dann bezahle ich dann pro
Mitarbeiter 20 Euro Lizenzkosten etc. Das ist betriebswirtschaftlich absoluter Bullshit.
Also sorry für diesen Ausdruck, aber wenn ich das hinkriege, dass Mitarbeiter,
eine Mitarbeiterin am Tag, ich sage mal im schlimmsten Fall 30 Minuten mehr Zeit bekommt aufgrund
von Effizienzsteigerung. Ich meine, ich musste dir das nicht erklären im CRM-Umfeld. Wenn Daten
sauber sind und ich kann ein CRM sauber ansetzen, dann ist die Zeit. Ersparnis und die höhere
Qualität, wie ich den Kunden bedienen kann, ja wahrscheinlich auch massiv hoch. Und wenn ich das
hinkriege, dass ich eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter 30 Minuten entlasten kann,
weil das Unternehmen vielleicht sowieso ressourcenmäßig eher schon ein bisschen im Anschlag ist,
oder ich kriege es hin, dass wir vielleicht 30 Minuten mehr Produktivität drin haben im Arbeitstag.
Du rechnest das hoch auf Jahreszeit, auf Anzahl Mitarbeitende. Also jetzt bei diesen Unternehmen
mit 190 Mitarbeitenden, die am Computerarbeitsplatz sitzen,
wenn ich da eine halbe Stunde Effizienzgewinn am Tag hinbringe, dann sprechen wir von rund 13 Mann.
Frau Tage, die ich zusätzlich gewinne und das über sehr hochgerechnet mit Lohnkosten etc.
bis die Millionen betreten werden. Ihr habt ja auch auf eurer Seite so einen ROI-Rechner, den habe
ich gerade offen, vielleicht spielen wir gleich mal damit rum. Aber das finde ich ganz spannend,
weil das ist ja eine Schere. Also auf der einen Seite machst du es sehr, so wie ich es jetzt
mitkriege, abstrakt im Sinne von ich gucke mir das Gesamtunternehmen an. Das ist eher auch,
das fängt an mit so einer Art. OE-Analyse, was macht das denn, was ist das Geschäftsmodell,
wie funktioniert das hier, willst auch diese, ich sag mal eher philosophischen,
überhaupt nicht abwertend gemeint, aber Willst das schulen? Wie denken wir über das Denken mit KI
nach? Und auf der anderen Seite gehst du aber extrem konkret hier rein und sagst, Meeting
-Protokollierung ist so ein Beispiel in dem KI-Ding hier und rechnest dann aus,
ich spare:Ja, ROI-Rechner hast du angesprochen auf der Webseite. Wir haben eigentlich zwei Rechnenmodelle.
Wir haben den Scaling-Simulator. Scaling Simulator nimmst du Anzahl Menschen, die ich habe im
Unternehmen. Rechnest Lizenzkosten hoch, rechnest einzelsparende Zeit.
Ich meine, das sind Hypothesen, die du anstellst, wenn ich eine gute Tool-Landschaft zur Verfügung
stelle und Leute geschult habe. Was kann ich an Zeit oder an Effizienz wettmachen oder zusätzliche
Produktivität reinholen? Und dann rechnest du einfach mal über den Headcount hoch und setzt
irgendwelche Summen ein für Schulungen, für wiederkehrende Ausbildung etc.
Das sind Riesensummen, die frei werden. Ich glaube, der Fehler beginnt ja,
wenn wir im philosophischen Bereich sind, dass wir nur immer Einzelfälle anschauen. Wenn wir dann
aber die einzelne Initiative betrachten oder die einzelnen Massnahmen, die man versucht zu
verbessern, umzusetzen etc., da sollte ich ja dann tatsächlich mit einem ROI-Rechner hingehen und
sagen, was kostet mich, das ganze Zeugs aufzusetzen? Was brauche ich an Lizenzen? Wie häufig mache
ich das? Was ist die Zeitersparnis daraus? Das habe ich für laufende Folgekosten, für Wartung,
für Lizenzen, allenfalls auch für Schulung etc. und muss das ins Verhältnis setzen.
Da kann ich ja den einzelnen Bereich überprüfen, lohnt sich diese Initiative überhaupt oder nicht.
Und das ist so etwas, du hast vorhin gesagt, spitzzündig auf LinkedIn.
Auf LinkedIn hast du so viele Leute, die so viele hochintelligente Dinge hoch rauslassen,
ohne jemals zu hinterfragen, ob das überhaupt Sinn macht. Mit der Automation für das und das und
die Automation, die meine E-Mails jeden Tag sauber hält etc. Ja, sorry, wenn meine E-Mails sauber
halten, brauche ich irgendwie drei Minuten am Tag, weil der Rest, das hat ja abschließend mit
Systematik zu tun, wie ich mit solchen Tools arbeite, da brauche ich ja auch nicht acht Stunden für
eine Automatisierung zu investieren. Weil diese drei Minuten am Tag, da müsste ich ja die nächsten
20 Jahre schneller sein, damit das überhaupt sich reicht, diese acht Stunden zu investieren. Also
weißt du, worauf ich hinaus will? Naja, ja, ich sehe das genauso. Ich habe gerade beim Zuhören
darüber nachgedacht. Das Problem oder der Segen für die Schlangengiftverkäufer, für die
Schlangenölverkäufer, ist ja ein Produkt, bei dem man gar nicht genau weiß, wie es funktioniert.
Das ist ja viel besser als ein Produkt, bei dem man weiß, wie es funktioniert. Weil du hast dann,
du hast ja diesen Messias-Effekt. Und ich weiß nicht, wie es dir geht. Ich kenne den seit
Jahrzehnten. Es ist nur immer ein anderer Messias. Ja, klar. Also wir hatten vor 10, 15 Jahren
hatten wir diese Projekte. Da hatten Unternehmen... Da hat der Chef mal Eier gehabt und er hat
jetzt mal richtig Geld in die Hand genommen und er hat jetzt SAP geholt. So, und jetzt gibt es SAP
im Unternehmen und dann hatten wir als Berater, irgendwann wurde das einfach nur noch absurd, weil
du bist durch die Gegend gelaufen und bei jedem ungeklärten Thema war die Antwort, in zwei Jahren
haben wir SAP, dann ist das gelöst. Also wirklich, da bist du durch die Unternehmen gelaufen und
hast gesagt, hier, Kabine 30, Klopapier, alle. Ja, warte mal, bis SAP kommt, dann ist das gelöst.
Weil kein Mensch weiß, was es tut, es ist super teuer und es ist super mächtig. Und dann werden
alle ungelösten Dinge da rein projiziert. Ich habe keine Ahnung, wie es funktioniert oder was es
tut, aber es könnte sein, dass es der Erlöser ist. Und das Letzte ist, und witzigerweise ist es,
wie du sagst, mehr die Automatisierung als die KI. Und vor zwei Jahren waren das ja noch
verschiedene Dinge. Also Automatisierung war UI-Path und diese ganzen Klick-Fake-Dinger.
KI war dann das erste Mal für normale Menschen so ein Chat mit einem halbwegs intelligenten Roboter
auf der anderen Seite. Und selbst da wurde dann gesagt, okay, wir kennen Unternehmen,
die haben einfach stumpf angefangen, niemanden mehr einzustellen. Und wenn dann die Abteilungen
angefangen haben zu ächzen und haben gesagt, das ist wirklich ein bisschen ein Problem, dass wir
hier 15 Stellen mit 10 Leuten machen, dann haben wir gesagt, ja, ja, aber irgendwann kommt die
Automatisierung und die wird uns erlösen. Und das ist ja wirklich mehr ein psychologisches,
teilweise pathologisches Problem, als dass es irgendetwas mit der Technik zu tun hat. Weißt du
darum auch mit diesem ROI-Rechnung bzw. eben mit der Skalierungsrechnung? Skalierung soll dir
irgendwo das Big Picture aufzeigen, wo du sagst, hey, eigentlich habe ich, wenn ich das hinkriege
und ich glaube, da lohnt es sich auch tatsächlich irgendwo mit Gesamtheitcount,
Gesamtvolumen, die Dimension aufzuzeigen und zu verstehen, hey, wir sprechen da nicht irgendwie von
ein paar tausend Euro, die im Jahr bewegt werden, sondern das können unter Umständen hohe Summen
sein. Und dann aber gleichzeitig mit zum Beispiel eben dem ROI-Kalkulator einzelne Fälle dann eben
durchzuspielen und betriebswirtschaftlich zu hinterfragen. Lohnt sich denn das auch tatsächlich?
Aber musst du denn in deinem Alltag noch Leute davon überzeugen, dass es sich lohnt,
mit KI Dinge zu machen? Oder ist dafür der ROI-Kalkulator da? Oder ist er dafür da zu sagen,
also ihr habt verstanden, dass es sich lohnt? Ihr könnt nicht alles gleichzeitig machen. Lasst uns
mal bitte... wo wir anfangen, wo der erste Impact, also was ist es denn?
Sowohl als auch, also du hast tatsächlich Unternehmen, die zwar verstehen, dass sie mit Hilfe von
KI wahrscheinlich Effizienz oder Qualitätsgewinn oder was auch immer haben werden, trotzdem,
wenn es denn darum geht, ja irgendwie 100 Personen auszubilden in diesen Bereich,
zwei, drei Tage zu investieren. Es kostet ja auch ein bisschen Geld. Und diese Bereitschaft dann
dafür auch tatsächlich Geld zu investieren, Zeit zu investieren, die ist teilweise noch nicht ganz
so weit, wie sie sein sollte. Das heißt, ich will zwar den Effekt daraus, aber das ist eben das
Problem, die Lizenzen allein. Irgendwie keine Transformation. Und die Schulung,
das, ich sage mal, auch dann durch Leuchten, wo macht das Sinn, wo macht das nicht Sinn, ist dann
in der Summe das, wo es was bringt. Ich meine, nur weil... Assistentin nachher Copy-Paste-E
-Mails in ein Chatbot reinzahlen für die Antwort, heisst dann noch nicht, dass das die Lösung ist.
Unter Umständen sind die richtigen 10 Vorlagen für Antworten wesentlich schneller als ein KI
-Modell, was dann vielleicht je nachdem noch jedes Mal ein bisschen unterschiedlich formuliert,
oder? Wo ist denn effektiv das Problem? Bei einigen Unternehmen habe ich jetzt gehört, wir möchten
beispielsweise gegen Außen wesentlich konsistenter auftreten, auch was Wording, Sprache anbelangt,
Tonalität etc. Unter Umständen ist da dann vielleicht ein Modell, was trainiert ist,
wie die Firma spricht, eine Variante. Aber vielleicht, wenn ich immer die gleichen fünf oder sechs
Meeres habe, die rausgehen, ist es wesentlich effizienter. Ich mache einmal saubere Vorlagen.
Dann brauche ich keine KI. Also das Beispiel hat mich gerade ein bisschen irritiert, weil ich
gerade überlegt habe, ja, ich verstehe das. Wenn es sehr, sehr uneinheitlich in der
Außenkommunikation ist, ist es verwirrend. Aber wenn ich jetzt hingehe und sage, und deswegen wird
hier alles durch einen KI-Übersetzer-Filter geschoben, der alles einheitlich macht, dann... komme
ich aber ganz schnell in Richtung gesichtsloses, entmenschlichtes Corporate-Monster-Dingsbums,
was nur noch klingt wie irgendein blöder Chatbot und am Ende hängst du irgendwo in einem Aufzug
oder in einer Notsituation und hast auf der anderen Seite eine Firma, die sagt, da kann ich dir
leider nicht helfen. Sam, wie hieß das? Weißt du, was ich meine? Ich weiß, was du meinst. Aber
gerade so sprachliche Vereinheit, Klickung etc., das ist natürlich schon etwas, was an vielen Orten
gewünscht ist. Nach dem Motto, eine gewisse persönliche Note durch die Person mit drin, aber in der
Korrespondenz nach außen soll das einigermassen ähnlich klingen. Kannst du ein KI-Modell darauf
trainieren, kannst du aber auch nicht. Für die fünf, sechs Standarddinge, die jeden Tag irgendwie x
-hundert Mails rausgehen oder sowas, arbeite ich ja dann vielleicht besser einfach mit Vorlagen,
die genau... Vorsitzende. Das heißt, wenn ich es richtig verstanden habe, dann vorgehen, es zu
sagen, bevor wir hier mit KI anfangen, müssen wir erstmal Grundlagenarbeit machen. Ich muss euch
erstmal abholen, euch erklären, wie wir über unser Geschäftsmodell mit KI nachdenken, wie wir über
unsere Organisation nachdenken. Und dann finden wir konkrete Dinge. Und da gucken wir auch ehrlich
drauf und sagen nicht, KI macht alles besser, sondern vielleicht sind einfach zehn Vorlagen per E
-Mail ohne KI besser als mit KI. Aber dann gehen wir da rein. So das Vorgehen richtig verstanden?
Ja, also irgendwo... Was sind Ansprüche? Was sind Dinge, die man gelöst haben will?
Und dann aber auch eine Priorisierung. Und da kommt eben auch der ROI-Recht mit ins Spiel.
Lohnt sich das überhaupt, diesen Aufwand zu betreiben? Haben wir genügend Fälle? Ist das genügend
standardisiert? Ich glaube, da wird dann halt schnell einmal, ja, wir machen mal das und das, ohne
zu hinterfragen. Trinken wir dann das auch tatsächlich etwas? Ja, ich meine, das ist ja im
Zweifelsfall der Vorwurf, den man immer wieder hört. Ich kenne das. Ich kann das auch, war bis vor
kurzem auch in der Geschäftsleitung eines kleinen, kleinen Mittelständlers. Aber auch da, wo wir
uns austauschen mit anderen Unternehmensberatungen oder so, findest du eigentlich öfter Leute, die
sagen, ja, wir haben jetzt hier den dritten KI-Guru bezahlt, irgendwo im unteren fünfstelligen
Bereich. Und wir haben jetzt hier irgendwo so eine KI-Leiche rumliegen. Aber richtig verändert hat
es eigentlich nichts im Alltag. Und da steckt viel drin. Man sucht ein schlüsselfertiges Ding.
Also es wird ja immer dasselbe verkauft, habe ich so. bisschen das Gefühl. Da sind ganz viele
Leute, wenn du auf LinkedIn in dieser Bubble unterwegs bist, da kommen immer die Typen, die für die
dicken Manager irgendwie, verliere Bauchfett ohne Sport zu machen und anders zu essen. Das ist das
erste, was kommt. Das zweite sind diese ganzen Typen. Du bist ein Berater, ich mache deine Personal
Brand groß, haben 75 Kontakte oder sowas und versuchen dir zu erzählen, wie man Cold Outreach
Nachrichten schreibt. Und dann hast du die Typen, die um die Ecke kommen und sagen, wir sind die
allerersten, die für den deutschen, deutschsprachigen Mittelstand, ein lokales Modell haben.
Wenn du mit uns machst, dann hast du eine KI, die weiß alles, was du weißt, ist absolut DSGVO
-konform und los geht's. Und dann gibt man dem ersten Guru, dem zweiten Guru, dem dritten Guru
Kohle. Und am Ende kommt es aber nicht im Alltag an. Woran liegt denn das? Mit Bauchfett weg etc.
Das liegt an meinem Profilfoto. Die Antwort kenne ich. Ich habe ja diese Anfragen auch immer.
Wenn du nach mir googelst und alte Fotos hervorkommen, da war ich wesentlich schwerer. Gut, die
kann man abstellen. Personal Branded, seht drauf, LinkedIn mit 75 Kontakt. Ja,
auch da kannst du ja mal hinterfragen bei LinkedIn, welche Aktivitäten bringen dir überhaupt was
und lohnt sich das überhaupt? Da bin ich teilweise auch sehr, sehr kritisch. Mir macht ja zum
Beispiel LinkedIn Spaß und dann sehe ich das nicht alles nur als Aufwand. Aber auch da müsste man
ja ganz, ganz kritisch hinterfragen. Aber auch da wird ja... der ROI gar nicht hinterfragt. Und bei
KI, ich finde das noch recht schwierig. Also wir haben noch eine Partnerschaft mit einem deutschen
Unternehmen, das irgendwie Modelle selber betreibt, datenschutzkonform, DSGVO-konform,
ISO 27.000 irgendwas konform ist. Das kann grundsätzlich alles Sinn machen und ist ja auch
abhängig davon, wo will ich das einsetzen. Dann hörst du gleichzeitig den anderen, der sagt, ja, Co
-Pilot ist ja absoluter Bullshit und der andere, der schon... auf Claude und der Dritte sagt, ja,
aber die China-Modelle und, und, und. Da einen Schritt zurückgehen und daneben auch über eine
Strategie sagen, wo will ich überhaupt hin? Was sind die Anwendungsfälle im Unternehmen,
wo es sich lohnt? Welches Denken bringe ich in der Geschäftsleitung mit rein? Vielleicht gewisse
Dinge, die ich in der Vergangenheit aus dem Bauch entschieden habe, allenfalls mal auch gegen ein
Modell oder ein Framework zu hinterfragen. Da muss man von der Haltung her hin.
kommen die Werkzeuge selber. Die sind dann auch abhängig einfach von dem, was ich schlussendlich
erreichen will und was die Rahmenbedingungen sind. Jetzt wollte ich dich ärgern und wollte dich
fragen, was ist denn das beste Modell? Welche soll ich verwenden? Aber jetzt hast du schon quasi
präemptiv die Antwort verweigert. Das ist auch blöd. Wenn du mich fragst, mit welchem KI-Modell
-Tool ich arbeite. Ich habe bei mir eine CloudMax-Lizenz. Die kostet mich irgendwie 200 Dollar im
Monat. Ich habe Co-Pilot in der Vollversion, ich habe Gemini in der Vollversion,
ich habe JGPG in der Teamlizenz, ich habe HeGen für Videoavatare.
Beziehungsweise wir sind ja bei uns in der Firma nur zu dritt. Wir geben zu dritt rund 2.000 bis 3
.000 Euro im Monat an Lizenzgebühren aus für KI. Und gewisse Dinge mache ich mit Co-Pilot,
gewisse Dinge mache ich mit Clot. Das wechselt zwischendurch auch. Gewisse Tätigkeiten machen drei
Modelle eigentlich parallel dazu, weil es mich einfach interessiert, was sind die unterschiedlichen
Aussagen dazu oder Qualitätsschritte. Da bin ich relativ tief und entspannt,
weil solange ich weiß, dass ich mit drei Leuten und 2.000 bis 3.000 Euro Lizenzkosten das
rausbringe, was ich früher mit einem Team von 12 Leuten gemacht habe, muss ich nicht rechnen,
ob sich das lohnt. Das ist ja bei uns genauso. Wir haben glaube ich nicht ganz 2.000 Euro, aber
das ist ja auch so eine Mischung aus, man arbeitet damit und man hat ja auch den Job,
sich ausgesucht es zu erforschen. Ich war vor Jahren mal aus Versehen kurzzeitig Interims-Manager
einer Kartoffelchips-Fabrik. Da musst du halt auch ganz viel Kartoffelchips essen, weil das gehört
halt zum Job dazu. Du bist praktisch wieder in der Zielgruppe von der Bauchwettgruppe,
oder? Das Interessante ist, in der Zeit, also aber das ist jetzt eigentlich ziemlich langweilige
menschliche Psychologie, in der Zeit, in der ich beruflich Kartoffelchips essen musste, wollte ich
nicht. Also in der Zeit ist es mir nie passiert, dass ich mich mit einer Tüte Chips auf die Couch
gesetzt habe und dann war die leer, weil ich einfach, wir haben immer die ganzen Konkurrenz
gefuttert und getestet und geguckt und so weiter, da hast du so. So und jetzt bin ich wieder, also
jetzt ist es sehr viel gefährlicher wegen der Bauchfettgeschichte. Ja, aber wie gehst du denn dann
vor? Also am Ende des Tages, wenn ihr in einem Projekt seid, ihr müsst doch trotzdem irgendwie
rausfinden, wir haben jetzt hier das Unternehmen geschult, wir haben vielleicht nicht alle
erreicht, aber wir haben mit vielen intelligente Gespräche darüber geführt, wie das hier läuft, wie
das Geschäftsmodell ist, wo die Bottlenecks sind. Das gehe ich davon aus, ist dann die Basis zu
sagen, wir finden jetzt Ecken, wo euch KI viel bringt, dann hast du die. Und dann ist doch aber
auch dein Beratungsauftrag, deinem Klienten zu helfen, das passende Modell zu identifizieren und in
die Arbeit zu bringen, oder? Erzähl uns doch ein bisschen darüber, wie ihr da vorgeht. Wenn du mal
Auslegerordnung hast, überhaupt an Themen anstehen, wo damit gelöst werden können oder damit gelöst
werden sollten, da arbeiten wir nachher eigentlich relativ gerne mit einer Quick-Fin-Matrix, also
Einstufung, kleiner Aufwand, was bringt wie schnell irgendetwas. Und das andere ist dann
eigentlich, du schaust dir auch an, was hat das Unternehmen bereits zur Verfügung, welche Systeme
werden eingesetzt. Wenn ich jetzt irgendwie 80% von Unternehmen bereits schon auf einer Microsoft
-Umgebung habe, muss ich mir... nicht extrem Gedanken machen, ob ich jetzt noch irgendetwas
komplett Fremdes hinzuziehe. Dann schaust du mal, wo ist der Weg des geringsten Widerstandes
innerhalb der bestehenden Möglichkeiten. Und häufig läuft es ja dann auch auf Microsoft raus.
Ein Unternehmen, das vielleicht jetzt... an ein bisschen unterschiedlichen Systemen arbeitet und
Schnittstellen so oder so schon an verschiedenen Stellen im Einsatz sind, kannst du ja dann auch
mal überlegen, gehe ich mal mit etwas anderem heran, was genau dieses Problem löst. Ich bin aber
auch der Meinung, dass du nicht ein System brauchst, das alles löst, sondern je nachdem ist das
halt in dem Team das und im anderen Team das und dann jetzt ja auch noch die Frage, wie will ich
was organisiert haben. Also ich würde jetzt ungern einem Entwicklerteam innerhalb von einer Firma
die gleiche Lösung aufreden, wie die, was in der Sachsbearbeitung verwendet wird,
weil unter Umständen ist ja für die die andere Lösung massiv effizienter und sinnvoll. Wenn jetzt
hier jemand zuhört aus der Gruppe der Menschen, die auf der einen Seite noch nicht persönlich oder
mit ihrem Unternehmen richtig eingestiegen sind und wahrscheinlich dann auch Fear of Missing Out
haben, also das sehe ich ja oft, dass die Leute dann auch so ein bisschen hektisch werden und auch
ein schlechtes Gewissen haben, aber nicht wissen, wo sie anpacken können. Was rätst du denen? Wir
haben auch da auf der Webseite einen Reifegrad-Check. Das sind, ich glaube, fünf Dimensionen oder
sechs Dimensionen mit fünf, sechs Fragen, wo man sich mal einstufen kann. Wo stehe ich überhaupt?
Ich glaube, da mal herantasten, zu sehen, wo stehe ich überhaupt, kann ein guter Weg sein für eine
Einordnung. Ich selber für mich und ich glaube auch für viele andere als Weg gesehen habe,
grundsätzlich vielleicht in das eine oder andere Thema mal auch mit Hilfe von YouTube oder mit
Ausprobieren mal das eine oder andere mal zu schauen, wie funktioniert das überhaupt. Ich würde
jetzt aber nicht irgendwie gleich direkt mit einer Strategiesession beginnen und weiss der Teufel
was, sondern mal das herantasten. Und FOMO ist, glaube ich, hier nicht notwendig. Also ob ich jetzt
heute damit beginne oder in drei Monaten damit beginne. werde nicht massiv wegen dem Boden
verlieren. Musste ich aber mit dem Thema befassen. Spannend, okay. Das ist ja richtig beruhigend.
Normalerweise, EKI-Typen, ihr versucht doch immer Hektik zu verbreiten. Musst jetzt, musst jetzt
aufspringen. Ist vielleicht so ein bisschen ketzerischer Blick aufs Thema. Ich habe es bis jetzt im
Unternehmen ohne auch geschafft. Dann wird sich das in den nächsten zwei, drei Monaten nicht
verändern. Ob sich das in den nächsten drei Jahren dann verändert, würde ich schon unterstreichen.
Aber es ist jetzt nicht so, dass ich die absoluten Verluste einfahre, nur weil ich jetzt noch einen
Monat weiter zuwarte. Und ich glaube, das ist dann das andere, auch ein bisschen entspannt an diese
Themen heranzugehen und nicht mit der Brechstange irgendwelche Dinge versuchen aufzurechnen,
nur weil das Thema im Moment gerade heiß ist, sondern halt wirklich überlegt dahinter zu gehen,
wo will ich dann überhaupt hin. Und Hass und Eile war in ganz, ganz vielen Fällen nie der gute
Ratgeber. Beruhigt da draußen. Ihr müsst es nicht überstürzen und dann bedächtig angehen. Ich habe
eben hier rumgeklickt, während du geredet hast, auf dem KI-Reifegrad-Check. Also wenn ihr es da
draußen auch mal machen wollt, es sind wirklich viele, viele interaktive Klick-Tools. IT20.com,
also A-I-G-H-T-Y-2-0.com, da findet ihr die Tools. Und die erste Frage hier beim KI
-Reifegrad-Check ist, wir haben KI als wettbewerbskritischen Kernbaustein in unserer
Unternehmensstrategie verankert. Ich habe gerade darüber nachgedacht, dass ich mit Beratungen schon
die Erfahrung gemacht habe, dass ich Ihnen empfohlen habe. Schreibt doch auf eure Webseite. Wir
machen KI first. Also wir machen alles, was wir mit KI machen können, mit KI. Und meinte das als
einen wettbewerbskritischen Kernbaustein. Im Sinne von, die Botschaft ist, wenn du mit uns
arbeitest, kannst du dir sicher sein, wir verplempern nicht deine Zeit, weil wir machen alles mit
KI, was man mit KI machen kann. Das Feedback, was ich bekommen habe von der anderen Seite war, um
Gottes Willen, wenn wir KI nutzen, dann nur im Geheimen. Es darf keiner herausfinden, dass wir das
tun. Aber siehst du das auch noch, diese Haltung, dass KI sowas ist,
was irgendwie, ich möchte es gerne beherrschen, aber es... im Geheimen bleiben, weil es ist
irgendwie Cheating? Weniger. Also ich habe das auch schon ein paar Mal begegnet,
aber ich glaube, gefühlt ist das mittlerweile ein bisschen weniger.
Hand umkehrt, bist du auf LinkedIn unterwegs, wenn die KI-Polizei unterwegs ist, oh, der hat jetzt
einen langen Windestrich drin oder weiß der Teufel was. Ich wäre ja dumm, wenn ich die KI nicht
nutzen würde für solche Dinge. Kann ich auch dazu stehen. Ich glaube, die eine oder andere Person
ist das hier mit tatsächlich noch Cheating oder sowas. Wobei dieses AI-First finde ich spannend,
weil ich sehe das auch bei ganz vielen Unternehmen und ich würde jetzt mal behaupten, vom
Denkmuster her habe ich diesen Ansatz auch. Also bevor ich mir jetzt so ein Thema,
weiß nicht, wie lange Gedanken mache, brauche ich mal zuerst die KI. Wobei, wenn du die Definition
von AI first bei Unternehmen angehst, würde ja auch heißen, dass sämtliche Interaktionen,
die das Unternehmen vornimmt, primär durch eine KI erledigt werden, inklusive Steuerung und der
Kennzahl. Das ist eine Auslegung. Ich könnte auch einfach hingehen und sagen, bei allem, was getan
wird, gucken wir erstmal drauf, ob man es mit KI sinnvoll machen kann. Wenn die Antwort ja ist,
machen wir es damit. Wenn die Antwort nein ist, dann halt nicht. Also es heißt nicht, dass ich
zwangsläufig sklavisch alles mit KI machen muss. Genau, wenn du aber auch die KI fragst,
was dann EIFRs-Unternehmen per Definition ist, dann wäre eigentlich die Idee,
dass das Unternehmen von A bis Z durch die KI gesteuert ist, inklusive Geschäftszahlen und
Ausrichtung. Naja, aber das ist ja ein Interessenskonflikt. Also wenn mich jemand fragt,
was eine Holger-Heinze-freundliche Firma ist, dann würde ich auch sagen, das ist eine Firma, die
mir 20.000 Euro Tagessatz bezahlt, ein Eckbüro frei hält und dem ein Swimmingpool ist.
Weißt du darum, dieses AI-First, das ist immer so ein bisschen eine Frage,
wie weit definierst du das Ganze? Ich meine, wenn ich heute, bin ich ganz ehrlich, LinkedIn,
du hast gesagt, spitzzündig. Ich habe mir auch meine zwei Tools zurechtgeklickt,
wo ich einen LinkedIn-Beitrag Copy-Paste einfüge und dann analysiert er mir das nach sechs oder
sieben verschiedenen Frameworks, was die Person aussagt und wo die Lücken im Text sind. Was ist
psychologisch? Was will die Person auch sagen? Klar lese ich das selber auch und mache mir meine
Gedanken. Aber ich habe dann eben das Ding, das challenged und vielleicht genau meine Gedanken,
weil die zu wenig weit geht, blinde Flecken mit dem aufzeigt. Oder wenn ich irgendetwas posten
möchte, wenn ich irgendetwas formulieren möchte. Ich mache mir natürlich im Kopf Gedanken, was will
ich damit aussagen. Schreibe ich jetzt den Text selber? Nein, ich gebe es meiner KI und definiere
die Eckpunkte und gebe noch die Tonalität dazu. sind vielleicht noch zwei Iterationen mit drin,
bis der Text bissig genug ist, dass er mir gefällt. Ist das AI first? Im Prinzip wäre es nach
dieser Definition, du machst alles zuerst da mit. Bei gewissen Themen würde ich jetzt mal bei mir
sagen, ich frage die KI, nehme mein Gedankengut mit. wo ich das Gefühl habe,
das ist gesund. Das Witzige, was mir gerade auffällt, das kann man vielleicht mal sprachlich
ausschlachten. Der Schlüssel, der zum Schloss AI First passt, ist ja eigentlich Human Last. Das
klingt so ein bisschen blöd, aber das ist ja genau das, da haben wir auch schon mal geschrieben, in
der Kette, was die Leute nicht sehen. Weil solange, also wenn du jetzt deinen Pöbelbot alleine
laufen lassen würdest und würdest alle zwei Wochen mal auf die Effekte gucken und der postet
zehnmal am Tag in deinem Namen, das wäre blöd. Das ist ein Problem. Das würde auch wahrscheinlich
nicht gut lange laufen. Aber dass du in deinem Workflow einfach... nutzt, so wie es passt. Am Ende
guckt der Mensch drauf. Human last. Und stellt sicher, das war auch das, was ich den Beratungen
empfohlen habe. Geht doch hin und sagt, wir verplimpern eure Zeit. Wir hebeln, wie es geht, die KI.
Aber wir garantieren euch, als letztes, als qualitätssicherer, guckt ein kompetenter Mensch drauf.
Das ist ja das, was den Unterschied macht. Und wenn dieser kompetente Mensch da drauf guckt und
halt einen Dreiviertel-Gerviert-Strich, der auf keiner Tastatur zu finden ist, durchwinkt, ja,
ist doch scheißegal. Das hat doch mit nix irgendwas zu tun. Das sind ja nur, was du sagst, diese KI
-Polizei. Das sind ja mittlerweile, denke ich, einfach nur Leute, deren Motivation es ist, jemand
anderen schlecht zu machen. Und da haben sie etwas gefunden, wo es sehr, sehr leicht funktioniert.
Weil dann können sie hingehen und sagen... Wir kennen Texas mit KI, weil Dreiviertelgefährtstrich
und die Antwort ist halt ja, aber er ist immer noch fünfmal besser als alles, was du selber
geschrieben hast. Absolut. Und darum dieses Cheating, was du angesprochen hast. Ja, ich glaube,
gewisse Leute sehen das als Cheating. Ich persönlich sehe das nicht als Cheating, sondern ich sehe
das als Challenging-Partner oder als Exekutiv-Partner für Dinge, die ich entsprechend einbriefe
oder wo ich mal gesagt habe, ich will den, den, den und den Ablauf in der Reihenfolge und die KI
exekutiert dann einfach. für mich. Aber wegen dem ist nicht mein Gedanke nicht mehr mit drin.
Du hattest vorhin ein paar Mal über Zeitersparnis gesprochen. Da würde mich nochmal dein Take
interessieren. Und zwar meine ich ganz konkret folgendes. Ich habe vor Jahren, schon eine Weile
her, mal mit einem Netzwerkadmin gesprochen und der hat mir dann anvertraut, dass er eigentlich
schon länger nicht mehr arbeitet, dank eines privaten Chat-GPT-Abos. Weil sein Job früher war,
auf die Arbeit kommen und Netzwerkprotokolle auswerten. Das war seine Expertise. Draufgucken,
Unregelmäßigkeiten finden, Hackerangriffe und so weiter, Ausfälle. Und er hat den ganzen Tag
Protokolle gelesen. Und dann sagt er, mach ich heute nicht mehr. Ich lade die Protokolldateien
runter, lade die in Chat-GPT hoch. Das dauert zehn Minuten. Dann hat er mir Auffälligkeiten
gefunden. Der Rest des Tages spiele ich mein Sweeper. Keine Ahnung, was er gemacht hat, aber nicht
das. Das ist jetzt ein brutal Beispiel von jemandem, wo man sagt, ah, okay, der hat sich jetzt
selbst quasi durch ein Tool ersetzt. hat zehn Minuten Arbeit statt acht Stunden am Arbeit und den
Rest klaut er. Weil es ja im Grunde genommen arbeitet er ja nicht mehr. Das ist eine Extrem.
Das andere Extrem ist, ich gehe hin und sage, okay, früher habe ich hier für einen Arbeitsschritt
eine halbe Stunde gebraucht. Über die KI brauche ich jetzt fünf Minuten. Super. Dann kann ich das
ja jetzt entsprechend oft tun oder ich kann was anderes machen. Das heißt also, die Leute arbeiten
weiter ihre acht Stunden. Es passiert keine Entlastung. Es ist nur eine viel höhere Produktivität.
Was beobachtest du denn da und was ist denn da deine Haltung? Es ist tatsächlich ein bisschen
unterschiedlich. Ich glaube, wenn du als Unternehmen KI strategisch sinnvoll einsetzt, schaust du
ja eigentlich auch, wo habe ich aktuell Nadelhöhe mit Ressourcen oder was sind Themen, die ich im
Moment aufgrund von Ressourcen gar nicht angehen kann. Und wenn ich dann Massnahmen mit Hilfe von
KI oder auch mit Automatisierung, ist übrigens auch noch spannend, bei diesen KI-Themen und bei
diesen Workshops, 80 Prozent der Themen, die rauskommen, bei Mitarbeitenden,
die haben da nichts mit KI zu tun, sondern da geht es rein um Digitalisierungsdinge und
Automatisierung. Da brauchst du nicht mal eine KI. Kommt jetzt aber langsam auf den Tisch, weil
über das Thema KI angeschnitten. Aber zurück auf diesen Punkt, wenn ich sehe, ich kann den und den
Arbeitsschnitt
Arbeitsschritt verkürzen, ich kann ihn effizienter gestalten oder halt mehrmals ausführen, dann
wäre sehr eingespannt, gleichzeitig zu beleuchten, was sind Dinge, die ich heute nicht machen kann,
weil ich die entsprechenden Ressourcen nicht zur Verfügung habe. Und dann geht es in meiner...
Sichtweise auch nicht darum, wo kann ich Arbeit reduzieren und Mitarbeiter überflüssig machen,
sondern wo kann ich Leute für andere Themen beginnen einzusetzen, die vorher nicht machbar waren.
Dann bin ich eben nicht nur am Effizienztremen, sondern dann bringe ich das Unternehmen weiter,
weil ich ja Dinge machen kann, die vorher nicht möglich waren. Nimmst du kleinere Unternehmen, da
kommt jetzt die alte Brille wieder hervor mit Marketing und Performance-Marketing etc. 90.
Meine Wahrnehmung, und das ist auch nicht irgendwo zahlungtechnisch wirklich hinterlegt,
aber 90% der Unternehmen haben von mir aus gesehen massiv mehr Möglichkeiten im Bereich Online
-Marketing, Marketing, Content-Marketing, was auch immer mehr zu tun. Also da kratzen die meisten
eigentlich an der Oberfläche und da wäre wesentlich mehr möglich. Das heißt, anstelle, dass ich
jetzt irgendwie Mitarbeiter mit der Arbeit auslaste und dann 80 Prozent der Zeit anspare und sage,
okay, dann brauche ich weniger Mitarbeiter, wäre es ja dann eigentlich spannender, die Themen
anzugehen, die ich bis jetzt nicht machen konnte. Ist das realistisch? Also wenn ich jetzt mal in
meinem Beispiel bleibe, der Kollege Ü50, irgendwie Mainframe-Erfahrung,
Netzwerk, der hat jetzt viel Zeit und hat auch viel Kompetenz,
die aber keiner mehr braucht. Und wo der keine Kompetenz hat, ist Online-Marketing. Ich verstehe,
da muss man mehr machen, das sehe ich ganz genauso, aber das sind ja nicht zwangsläufig dieselben
Leute, die das machen.
Ich glaube, da ist ja dann die Kunst herauszufinden, gibt es in diesem Bereich, wo die Person
Möglichkeiten hat, gibt es in dem Bereich Dinge, die nicht gemacht wurden. Wenn ich natürlich dann
tatsächlich irgendwo die Effizienz komplett hochdrehen in einem Bereich, wo ich keinen Ersatz
bringen kann, dann ist es dann tatsächlich irgendwo Arbeitsplatz, Arbeitskapazität zu reduzieren.
Aber in ganz vielen Bereichen drin findest du ja innerhalb von der gleichen Thematik.
Möglichkeiten, die man in der Vergangenheit nicht gemacht hat. Ja, ich meine, am Ende ist es immer
eine Einzelentscheidung. Da musst du immer mit den Leuten arbeiten, worauf sie Lust haben und so
weiter. Ich glaube halt nur, es ist weder das eine noch das andere extrem. Also du hast ja da diese
Harakiri-Management-Entscheidungen, wo du irgendwelche Leute hörst von wegen, wir entlassen jetzt
20 Prozent und auch völlig egal, wer das ist, weil das ist der Wirkungsgrad von KI. Da habe ich
jetzt noch keinen Fall gesehen, der in irgendeiner Form funktioniert hätte und jenseits von einer
von einer absurden Schlagzeile irgendwas produziert hätte. Umgekehrt ist es aber auch so, dass man
sagen muss, man kann nicht jeden, den man jetzt entlastet oder der weniger manuelle Arbeit hat
durch KI, hin und einfach auf einen anderen Platz setzen und sagen, guck mal, wenn man hier die
ganze Zeit Nachhaltigkeit vernachlässigt, kümmere dich mal darum, weil du jetzt als Maschinenbauer
hier an der Stelle gerade entlastet bist.
Ich glaube, das ist dann aber auch ein bisschen die Herausforderung nachher für HR-Abteilungen,
Profil von den Mitarbeitenden zu machen. Wo haben dann die überhaupt auch noch andere Interessen
und Themen, dass man dann halt auch bei solchen Dingen ein bisschen mehr erfinderisch wird. Könnte
man eine Person auch noch in anderen Bereichen mit einsetzen, wo sie vielleicht nicht unbedingt
ihre Grundanstellung und Grundqualifikation drin hat, aber Bereiche sind, die interessiert sind.
Und das geht dann halt wieder in Richtung Personalentwicklung und nicht nur Verwaltung. Ich hatte
hier schon gestern... wir über individuelle KI-Nutzung geredet. Und wenn ich die dann am Ende
gefragt habe, was ist so dein letzter Tipp für die Zuhörerinnen und Zuhörer, dann kam meistens
sowas raus wie, wenn du halt noch nicht mit KI, aber fang an, nimm dir irgendein Tool, stell dem
ein paar Fragen, fang mal an zu interagieren, fang mal an rauszufinden, was ist möglich, was ist
nicht möglich. Spiel damit rum, jeden Tag fünf Minuten und dann läuft das so. Was würdest du denn
den Zuhörenden, Managern, Leadern, Geschäftsführerinnen raten,
die sagen, okay, ich weiß auch, also ich bin hinterher, wir sind noch nicht so da. Ich bin jetzt
beruhigt, weil der Thomas hat gesagt, ich brauche kein FOMO und es ist auch okay, wenn ich in drei
Monaten anfange. In diese Entspannung hinein, was empfiehlst du denn? Wie kommt man auf den Zug
drauf? Was ist ein guter, gesunder, nicht überreiter, nicht bullshit anfälliger Ansatz?
Ich bin grundsätzlich ja auch der Meinung, mal irgendetwas nehmen und probieren ist nicht so
schlecht. Ich bin aber ein riesen Fan von der Umkehrthematik. Das heißt, KI fragen,
wie ich da... da hinkomme. Also ich möchte das und das machen, stell mir entsprechende Fragen, die
ich beantworten muss, damit du mir sagen kannst, wie ich das mache. Ich glaube, das ist etwas, das
die wenigsten Leute verstehen, wenn die dann sagen, ich weiß nicht, wie ich das und das mit ChatGPT
mache. Und meine Antwort ist auch immer, frag ihn. Also der sagt es dir selbst. Claude ist auch
wundervoll zu sagen, ich hätte gerne das und das. Ja, das kann ich, das kann ich nicht, das kann
der besser. Ich bin ein riesiger Fan von diesem Rebirth-Ding, dass ich beschreibe,
was ich gerne machen möchte. Und dann aber auch der Kai sage, hey. Wie gehe ich denn am besten vor?
Stell mir alle notwendigen Fragen, dass du mich da optimal führen kannst. Und ich glaube, das ist
ein Ansatz, auch wenn man reinkommen will, dass man einfach lernt, mit diesen Tools einzig zu
sprechen, wie ich das mit einem guten Kollegen oder einer Kollegin machen würde, wo ich Ratschläge
möchte. Ja, und der letzte Punkt, das wäre, das ist eine Suggestivfrage. Ich arbeite gerade,
ich weiß nicht, was es wird, was es für ein Format wird, aber so die, mal eine Handreichung der CEO
oder die Geschäftsführerin in diesem KI-Zeitalter, was tut die denn noch?
Und ich sehe da immer eher nicht die Frage, wie es geht, dafür gibt es Experten,
wie kann ich das mit KI oder Automatisierung lösen, sondern eher diese, naja, diese
Visionsverantwortung, was? tun wir denn in Zukunft? Was wird in Zukunft unser Geschäftsmodell sein?
Was werden unsere Kundenkanäle sein? Wenn ich jetzt hier diese KI-Dinge habe, die irgendwie fast
alles können, ich kann damit Sachen hebeln, ich kann damit Dinge mir zugänglich machen, zu denen
wir vorher keinen Zugang hatten. Was ändert das denn grundlegend an dem, wie wir arbeiten? Das ist
jetzt nicht mal mehr eine Suggestivfrage, aber ein Statement. Aber mich würde deine Meinung dazu...
interessieren, so als Abschluss. Wie ändert sich denn die Rolle von Geschäftsführung oder von Top
-Management durch KI? Ich finde das eine spannende Frage und ich habe dir da auch nicht wirklich
eine Antwort darauf. Was macht dich als Geschäftsleiter oder Geschäftsleiterin gut?
Es ist in der Regel die Vision, wo du hin willst. Trends zu entdecken, Gespür zu entwickeln,
wie der Markt funktioniert etc. Von dem her, ich glaube,
Die Geschäftszeitung-Rolle wird oder muss primär eine Enabler-Rolle sein, Dinge erkennt und
möglich macht bzw. hilft zu steuern, dass es möglich wird. Aber ich finde das extrem schwierig von
der Philosophie her zu definieren, was das genau ist. Also ich habe mich aus Gründen mit dem
deutschen Aktiengesetz ein bisschen auseinandergesetzt in den letzten Monaten. Und da weiß ich es
noch, also das ist jetzt nicht wortwörtlich, aber sinngemäß, ein Vorstand. hat aus dem
Unternehmenszweck passende Ziele abzuleiten, Strategien zu entwickeln,
die dazu geeignet sind, dass die Ziele erreicht werden und die Operationalisierung dieser
Strategien sicherzustellen. So ungefähr ist die Definition eines Vorstandes. Und ich glaube,
spannender wäre ja dann auch zu hinterfragen, ob man unter Umständen den Firmenzweck auch laufen,
wieder registrieren kann. Genau das. Also da sind wir fast schon bei diesen digitalen
Geschäftsmodellen. Die haben wir schon entwickelt vor zehn Jahren, bevor der KI-Hype da war. Da
war dann irgendwie Händler werden Datenhändler und so Geschichten. Und das ist ja auch dann diese
Veränderung des Zwecks hinzugehen und zu sagen, naja, wir waren mal ein Online-Buchversender, um
dieses gute alte Beispiel nochmal zu nehmen. Und heute sind wir einfach einer der größten Cloud
-Anbieter und wir vermieten Festplatten. Was startete als Bücher verkaufen, ist jetzt
Festplattenvermieter.
als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer, als Verwalter aktiv bist. Oder eben ich richte die
Strategie so aus und gebe Ziele vor, um den Firmenzweck zu erfüllen.
Das ist so dieses alte Firmenbild, das vielleicht mal irgendwo aus der Industrialisierung
herausgekommen ist. Aber ich glaube, mit all diesen Möglichkeiten, die IT mitgebracht hat,
die generell das Digitalisieren mitgebracht hat, müsse doch die Rolle vom Geschäftsführer oder der
Geschäftsführerin auch sein, laufend zu hinterfragen, ist der Zweck des Unternehmens mit der Zeit
auch tatsächlich noch übereinstimmend oder muss ich an diesem Zweck des Unternehmens arbeiten?
Und damit würde ich es belassen, lieber Thomas. Vielen Dank fürs Vorbeikommen. Deine letzten Worte,
deine Verabschiedung. Was magst du uns noch sagen? Sei offen für Veränderungen, Hinterfrage,
kritisch und probiere aus. Sehr schön auf den Punkt. Ihr da draußen, vielen Dank fürs Zuhören. Das
war ein mit Ansage und es hat, glaube ich, auch geklappt. Unaufgeregte Unterhaltung über KI.
Kein Hype, kein Push. Ihr habt auch noch drei Monate Zeit. Überlegt euch, guckt euch erstmal euer
Geschäftsmodell und eure Gesamtorganisation an. arbeitet von dort. Irgendwann macht man die Klammer
zu mit hyperkonkreten Anwendungen und guckt sich das an und sagt, wenn wir jetzt unsere
Angebotserstellung hier auf die Art und Weise KI-gestützt automatisieren, wie viel sparen wir ein,
was bringt uns das, was kostet uns das? Aber das steht am Ende. Am Anfang steht ein grundlegendes,
erst mal Verständnis zu kriegen, wie arbeitet man jetzt damit, was ermöglicht das? Und das kann man
zum Beispiel beim Thomas bei:Ihr findet den Thomas Hutter. auf LinkedIn. Da seht ihr, was er und sein Pöbelbot, ne, böse
Beschreibung, was er und seine KI dort machen. Ich genieße es immer sehr. Folgt ihm gerne.
Wir verlinken alles. Lieber Thomas, vielen Dank fürs Vorbeikommen. Danke vielmals für die Eindatung
und das Gespräch. Und ihr da draußen, lasst uns ein Like da, einen Daumen, eine Rezension, was es
so alles gibt. Schickt mir DMs mit Feedback, mit Themenvorschlägen und Gastvorschlägen. Das hilft
hier sehr. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Tschüss.