In dieser Folge geht’s um eine stille Grundlage moderner Organisationen: erwachsene Fehlerkultur. Und um James Reason, den Mann hinter dem Swiss-Cheese-Modell und dem Begriff „Just Culture“.
Ich starte mit einem Bild aus der Luftfahrt: Fast-Kollision im Tower. Früher hätte man gefragt „Wer ist schuld?“. Reason dreht das um. Die bessere Frage lautet: „Was im System hat das möglich gemacht?“ Denn in komplexen Systemen sind Fehler selten das Werk einer einzelnen Person. Sie entstehen, wenn mehrere Schutzmechanismen gleichzeitig versagen.
Ich erkläre den Unterschied zwischen Personenperspektive und Systemperspektive. Und ich zeige, was Just Culture wirklich bedeutet: Vertrauen statt Angst, Lernen statt Schuldzuweisung, aber trotzdem klare Linien. Keine No-Blame-Romantik. Ehrliche Irrtümer werden geschützt. Grobe Fahrlässigkeit und vorsätzliche Regelbrüche haben Konsequenzen.
Dann wird’s praktisch: Wie kategorisiere ich Fehler sauber? Wie baue ich Meldewege, Schutz vor Repressalien und eine transparente Entscheidungslogik auf? Und wie mache ich Lernen sichtbar, damit Reporting nicht im Nirwana verschwindet, sondern das System wirklich besser wird?
Am Ende bleibt für mich der Kern: Fehler sind Systemsignale. Wer sie früh sieht, kann handeln, bevor es knallt. Und Führung zeigt sich genau dann, wenn’s unbequem wird.
Viel Spaß beim Zuhören!
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Hallo und herzlich willkommen zum Podcast "Veränderungsverbier". In diesem Podcast
stellen wir uns die Frage, was müssen Organisationen, Menschen, Themens, Führung
heutzutage können, um in der wilden Welt gesund und erfolgreich wirtschaften zu
können. Heute geht es um eine der stillen Grundlagen, moderne Organisationen und es
geht um einen Denker, der vielleicht nicht auf Seite eines der im Moment beliebten
Management Denker ist. Es geht um James Reason und einiger rechte Fehlerkultur. Stellt
euch folgendes Szene vor. Es ist Nacht, es regnet, wir sind an einem Flughafen, wir
sind im Kontrolltum, im Tower und eine Crew meldet eine beinahe Kollision zwischen
zwei Flugzeugen. Früher hätte man gefragt, wer ist Schuld, Wer hat das verbockt? Und
das ist auch ein menschlicher Reflex. Es ist ganz normal bei einer Bedrohung oder
bei Stress zu fragen, wer ist schuld? Wer hat diese Bedrohung verursacht? Weil ich
kann mich am besten schützen, wenn ich weiß, wer der Aggressor ist. In Systemen aber
lautet die viel klügere Frage, was im System hat das möglich gemacht? Weil es in
Systemen ganz einfach oft so ist, dass es nicht der eine Mensch ist, der schuldig
ist. Die Frage ist nicht, hat der Peter mit seinem Airbus eine falsche Abzweigung
genommen, sondern die Frage ist, was ist hier im System eigentlich so gelaufen oder
falsch gelaufen, dass das möglich war, dass ein Pilot falsch abbiegt und das zu
einer Kollision führt und nicht dazu, dass jemand sagt, Kollege, du fährst falsch.
Und das ist der Kern der Just -Culture, also der gerechten Kultur, die James Reeson
definiert hat. Wir brauchen Vertrauen statt Angst, wir brauchen Lernen statt
Schuldzuweisungen und wir brauchen aber trotzdem klare Linien, welches Verhalten nicht
mehr akzeptabel ist. Diese Kultur, diese Just Culture ist kein Kuschelkurs, die ist
scharf gezeichnet. Sie belohnt Aufrichtigkeit, sie schützt das Lernen, aber sie
sanktioniert eben auch grobe Verstöße. Vorsätzliche Fehler oder Fehler,
die man hätte vermeiden können, wäre man eben nicht fahrlässig damit umgegangen. Und
der Mann, der die Landkarte für diese Kultur geliefert hat, heißt James Reason. Er
hat unter anderem auch das Swiss Cheese Modell uns gebracht, systemische
Ursachenanalysen und sichere Berichtswegen. Und heute laufen wir mal ein paar Meter in
seinen Schuhen und gucken uns mal an, wer war James Reason, was bedeutet Just
Culture und wie kann ich sie in meiner Organisation umsetzen. Führungskräfte kennen
das Dilemma. Sein Fehler passiert und alles blickt auf die Person, die den Fehler
gemacht hat. Die klassische Logik ist, Fehler passieren, weil jemand unaufmerksam war
oder sich nicht genug Mühe gegeben hat. James diesen nennt das die
"Personenperspektive". Sie fokussiert auf individuelles Versagen. Dem stelle die
Systemperspektive gegenüber. Fehler sind erwartbare Nebenprodukte normaler Arbeit
unvollkommen in Systemen. Besonders deutlich wird das in Hochrisikobranken, in der
Luftfahrt, in der Medizin, in der Energieversorgung. Dort zeigt sich, Katastrophen
entstehen nicht durch einen einzelnen Fehler, sondern sie passieren, wenn sich mehrere
Schutzmechanismen gleichzeitig als löchrig erweisen. Das ist das Swiss Cheese Model.
Das ist ein Bild von Schweizer Käse.
människor
mer
to
eine flexible Kultur oder eine Kultur der Flexibilität, die sagt Anpassung gehört zu
unserem Alltag dazu. Anpassung ist Teil des Jobs, Anpassung ist nicht eine Ausnahme,
die man machen muss, wenn es nicht anders geht. Und viertens eine gerechte Kultur,
eine Just Culture, eine Kultur, die dafür sorgt, dass Fehler gemeldet werden und wir
über Fehler reden, statt sie zu vertuschen. Und ohne den vierten Punkt Gerechtigkeit
bricht das ganze System zusammen, denn niemand meldet Fehler, oder weißt auf sie hin,
wenn er repressal ihn fürchten muss. James Reason war Psychologe an der University of
Manchester, das weiß ich nicht ob City or the United, und er gilt als einer der
wichtigsten Köpfe der modernen Sicherheitsforschung. Sein Hauptwerk ist Managing the
rganizational Excellence, ist:aber vor allem für Luftfahrt und Medizin. 2000 veröffentlichte er erdern im british
medical journal den artikel the human error models and management ein schlanker klarer
text und bis heute standart in kliniken weltweit darin bringt reason die zentrale
unterscheidung auf den punkt der personenansatz fragt wer ist schuld der systemansatz
fragt wie konnte das passieren und ganz wichtig reason hat den begriff just culture
nicht erfunden er hat ihn geprägt und er hat einen salonfähig gemacht später
vertiefen an david marx aus der juristischen Perspektive und siten in Decke aus einer
ethischen Perspektive noch das Konzept. Ein letzter Fakt mit ein bisschen Gewicht für
euch, im Februar:gestorben. Sein Vermächtnis lebt weiter, unter anderem, in gutem Management, in
Checklisten, in Meldewagen und in jeder Führungskraft, die nach einem Fehler nicht
sofort schreit, wer ist schuld, sondern fragt, wie konnte das System diesen Fehler
hier zulassen? Die Kernidee Idee von JustCulture auf den Punkt.
Hey, kurze Durchsage, wenn euch Veränderung stabil gefällt, dann nehmt euch doch mal
kurz Zeit und gebt dem Podcast eine Bewertung auf dem Streamingdienst, mit dem ihr
gerade hört. Es hilft uns enorm, weil dann noch mehr Menschen im Podcast entdecken
können und so können wir die Community weiter wachsen lassen. Vielen Dank fürs
unterstützen, vielen Dank fürs zuhören und jetzt geht's weiter mit der Episode. Es
ist ein präzises Prinzip. Erstens brauchen wir eine Vertrauensatmosphäre. Wir hatten
auch schon die Säule, Amy Erdmannsen, Sicherheit, ich muss mich sicher fühlen, ich
muss ermutigt werden, vielleicht sogar belohnt werden, Sicherheitsrelevante Vorfälle und
relevante Fehler zu melden. Nicht aus der guten alten Bundeswehr Tradition heraus
melden macht frei, ich melde und dann ist das Problem das Problem von jemand
anderem, sondern aus der Intention heraus, nur wenn ich es melde und wir drüber
reden können, wir daraus lernen. Der zweite Aspekt ist eine klare Linie. Alle kennen
den Unterschied zwischen einem ehrlichen Irrtum, einer groben Fahrlässigkeit und einer
vorsätzlichen Regelverletzung. Gute Fehlerkultur bestraft keinen ehrlichen Irrtum und
bestraft auch nicht, wenn darauf hingewiesen wird. Aber grobe Fahrlässigkeit und
vorsätzliche Regelverletzung, das sieht anders aus. Reason betont, eine reine No -Blame
-Kultur ist genauso schädlich wie eine Schuldkultur, weil No "No blame" verschluckt die
Verantwortlichkeiten. "Blame" erstickt aber das Lernen und ich brauche irgendwo diese
Balance zwischen "Das ist ein Fehler, für den wirst du bestraft." Das ist ein
Fehler, der hat negative Konsequenzen, weil du gezeigt hast, dass du denselben Mist
halt einfach mehrfach tust ohne zu lernen, dann musst du weg von dieser Stelle, wo
du Mist bauen kannst und Schaden verursachen kannst. Und auf der anderen Seite zu
sagen, naja, das ist jetzt ein Fehler, für den sollte dich niemand zur Rechenschaft
ziehen, weil du hast den nicht fahrlässig oder mit Absicht gehen. Die Basis dafür
ist eine saubere Kategorisierung von Fehler. Erstens menschliche Irrtum, zweitens
Nachlässigkeit, drehtens Rücksichtslosigkeit und viertens wissentlich und vorsätzliche
Regelverstöße. Und die Konsequenzen orientieren sich an die Kategorien, nicht an den
Emotionen, die die Menschen haben, wenn die Fehler gemacht werden. Ein Beispiel. Ein
Anesthesist verwechselt zwei Spritzen. Erste Frage, wie konnte das passieren? Seien die
am Pullen gleich aus, weil das Licht schlecht, war das Label verwirrend? Zweite
Frage? Hat die Person fahrlässig gehandelt oder war es ein menschlicher Irrtum? Just
Culture stellt sich ja an der Stelle? System fragen zuerst, dann individuelle
Bewertung. Wirkung und Missverständnisse. Was bringt denn jetzt diese Just Culture
konkret? Sie bringt mehr Meldungen. Wenn man wieder die Beispiele Luftfahrt und
Klinik, die Reportingquote steigt messbar. Zweitens wenige Warschungen. Die
Frühbahnzeichen werden sichtbar, bevor es eskaliert. Wenn ich das kulturell verankert
bekomme, dann bekomme ich sehr viel früher, sehr viel kleinere Fehler gemeldet, bevor
sie sich gegenseitig potenzieren oder bevor sie sich aufstaunen. Und drittens, bessere
Entscheidungen werden getroffen. Führungskräfte haben jetzt Werkzeuge und den Kontext
Entscheidungen zu treffen, um die großen Krisen zu vermeiden. Aber es gibt auch
Missverständnisse. Erstens, das Culture heißt nicht, keine Konsequenzen. Fehlverhalten
hat Folgen. Aber vorhersehbare, systematsch begründete Folgen, die versuchen, das System
besser zu machen und die sich nicht darin erschöpfen, Leute zu bestrafen. Das
Gegenteil ist ja, ein Fehler wird einem Menschen eingehängt, der Mensch wird bestraft,
aber das System verbessert sich nicht und das System versetzt sich selbst nicht in
die Lage, dass so ein Fehler nicht mehr passieren kann. Das zweite Missverständnis
ist Nettigkeit ist nicht Gerechtigkeit. Wenn nur nett sein will, trifft oft keine
klaren Entscheidungen und riskiert so neue Ungerechtigkeit. Und drittens, PDFs sind
keine Kultur. Nur weil irgendeine Abteilung eine Policy in einem PDF ins Internet
legt, heißt es noch lange nicht, dass daraus irgendwas passiert, sich irgend einen
Verhalten ändert, irgendeine Sicherheit erwächst oder dass das Vertrauen dadurch wächst.
Mit dem PDF fängt es an, damit endet es nicht. Das Kultur ist aber auch kein
Allheilmittel. Selbst wenn man das ausgerollt bekommt, glaubt ja nicht, dass da keine
Grauzonen mehr werden, natürlich sind da Grauzonen. Nicht jeder Vorfall passt sauber
in eine Kategorie. Und der Kerl, der sich das Ganze aus einer ethischen Perspektive
angeguckt hat, fragte noch irgendwann nochmal, wer zieht denn eigentlich die Linie und
nach welchen Normen? Wenn wir in Projekten damit arbeiten, kommt oft dieses
Gegenargument, dass jemand sagt, ja, aber wenn wir jetzt anfangen, da an der Linie
zu ziehen, dann werden wir doch auch mal irgendwann falsch liegen und so weiter,
aber ich vertraue halt darauf, dass ihr nicht dumm seid. Das schockt die Leute
manchmal. Aber wenn man darauf vertraut, dass wir als Menschen doch einen ganz guten
Kompass haben, 99 von 100 Leuten gucken auf irgendein Fehler oder irgendwas, was
passiert ist drauf und sagen, ja, wie wir können
perfektes System wäre, ist es. Zweitens, wir haben rechtliche Rahmen. Wir müssen
natürlich immer im Rahmen von Arbeitsrecht, von Berufsrecht, von Strafrecht und
Datenschutz gucken, was ist denn überhaupt möglich. Dann brauchen wir manchmal auch
einfach juristische Beratung und manchmal braucht man eine ethische Reflexion. Sowieso
entspannen das Thema, wie viel Ethik haben wir denn in Führungsrealitäten? Und
drittens, komplexe Systeme brauchen manchmal mehr als ein Modell. Auch wenn wir als
Menschen uns immer sehr darüber freuen, wenn wir ein Modell haben, mit dem wir alle
Sachen lösen könnten. Der Schweizer Käsemodell ist ein starkes Bild, aber es ist halt
keine Systemanalyse oder sowas mehr hat. Da gibt es dann andere Modelle, mit denen
ich reingehe und mache dann eine differenzierte Fehleranalyse. Wie könnte man denn
jetzt in Just Culture einführen? Erster Schritt, Definition und Mandat. Klar machen,
wir schützen ehrliche Fehler, wir ziehen aber die Linie bei groben Verstößen. Das
hier ist ein Beispiel fürs das eine, das hier ist ein Beispiel fürs andere. Das
Topmanagement Team muss das vertreten, muss es offen vertreten, also es gelten alle
Maßgaben, die immer bei solchen kulturstiftenden Maßnahmen gelten. Ich muss es
schriftlich machen, ich muss es öffentlich machen, ich muss es glaubwürdig machen, ich
muss es gut erklären und ich muss dahinter stehen und ich muss auch meine
Vorbildfunktion leben. Zweitens, ich brauche eine transparente Entscheidungslogik. Ein
Decision Chart, wo Fehlertyp draufsteht, wo der Kontext draufsteht, wo die Konsequenz
draufsteht. Das muss klar sein, das muss an der Wand hängen, das muss im Internet
sein und damit.
Mechanismen einbauen. Der Präsalien -Schutz muss dokumentiert werden. Ich muss
Hinweiswege schaffen und ich muss die Daten sauber absichern. Fünftens, wenn ich jetzt
diese Meldungen habe, dann brauche ich irgendeine Governance, um sie zu bearbeiten.
Also ein Review Board zum Beispiel, eine Interdisziplinär -Fachbereiche,
Personalabteilung, Rechtsabteilung, Mitarbeiter, die sich das regelmäßig angucken. Wie
gehen wir denn mit diesen Fehlern um? Ist das okay, wie wir mit denen umgehen? Was
haben wir in der Vergangenheit gemacht, was wollen wir verbessern? Also wir machen
einen Lernprozess aus dem Lernprozess oder ein Lernprozess über den Lernprozess. Wie
versteht das? Wir mögen Meter. Sechstens. Das Lern muss sichtbar gemacht werden. Wenn
wir aus den Fehlern etwas lernen, dann ist das etwas, was nicht unterm Radar
passiert oder hinter verschlossenen Türen, sondern wir machen das ganz öffentlich und
das ist vielleicht eine der wichtigsten Arten, wie wir das normalisieren können. Hier
hat jemand was gemeldet, Hans Dörf hingewiesen, dass wir hier im System Käse haben,
deswegen haben wir das jetzt anders gemacht und so sieht das aus. Wenn wir das
transparent machen, dann normalisieren wir diese JustCulture und diese Auseinandersetzung
mit Fehlern. Und dann brauche ich ein Audits und muss nachjustieren und muss sagen,
wurde das System analysiert, wurden die Mälde geschützt, gab es faire Konsequenzen,
haben wir all diese Regeln und all diese Maßkämpfe, die wir uns gegeben haben,
wirklich eingehalten und wenn nicht was endet. Kurzes Beispiel. Ein Pharma -Lager
verschickt eine falsche Schage. Mitarbeiter melden es. Es wird analysiert, das Label
-Design ist verwirrend, das Regal Regalleihout ist schlecht und wir haben einen hohen
Zeitdruck, deswegen machen wir die Fehler. Das System leitet eine Maßnahme ab und
sagt, wir müssen das System fixen, also Regalleihout verändern zum Beispiel, aber eben
auch über ein Coaching, die Leute schlauer machen oder eine Kompetenzentwicklungsrahmen
schafft. Zwei Monate später erneut bei einer Verwechslung, diesmal war es aber eine
bewusste Regelverletzung, da hat jemand sich nicht an die neuen Regeln gehalten. Die
Konsequenz ist an eine Sanktion gemäß und Sanktionschart. Fazit davon ist,
alle verstehen die Logik. Beim ersten Mal gemeldet, das System hat gelernt, wir haben
etwas verändert, aber beim zweiten Mal, wenn sich jemand weigert, die neuen Dinge zu
machen und darauf besteht, dass er die alten Fehler weitermacht, dann hat das eine
Konsequenz. Drei Sätze zum Mitnehmen zum Thema "Just Culture" von James Reason. Fehler
sind Systemsignale, wer sie früher kennt, kann Handeln bevor es knallt. Zweitens,
"Just Culture" balanciert Schutz und Konsequenz. Es gibt klare Linien, keine Phrasen
und keine Bauchentscheidung von mächtigen Menschen. Drittens, Führung zeigt sich im
Ernstfall, weil Gerichtigkeit heißt konsistentes Entscheidendfall für Fall. Meine Frage
an euch, wollt ihr davon Schritte umsetzen? Was könnt ihr tun? Wollt ihr mal
definieren, welche Fehler bei euch wie gehandhabt werden? Wollt ihr so ein decision
-chart malen mit dem Team aufmalen und sagen, das hier sind Fehler beim ersten Mal
auf die Art und Weise überhaupt gar kein Problem. Ganz im Gegenteil, Es gibt mehr
Ärger, wenn ihr sie nicht meldet, als wenn ihr sie meldet, aber das hier sind
Fehler, bei denen wissen wir, wie es besser geht und deswegen werden sie sanktioniert
ab jetzt. Oder wollt ihr mal ein Reporting anders aufsetzen? Bild einen davon, setzt
ihn um und dann messt die Wirkung. Das war eine Säule der Veränderungsstabilität,
James Reason und die Just Culture, erwachsene, differenzierte, konsequente Fehlerkultur,
die auf der einen Seite lernen ermöglicht, aber auf der anderen Seite eben nicht
unnötig, höflich und indirekt mit vermeidbaren Fehlern umgeht. Wir wünschen euch
entspannte Weihnachten, schöne Geschenke, tolle Gespräche und vor allen Dingen ein
bisschen Ruhe. Macht euch fein und bis zur nächsten Folge.