Artwork for podcast Trauer am Arbeitsplatz
Trauer am Arbeitsplatz - Letzte Hilfe - Karla Spiritus
Episode 1235th June 2026 • Trauer am Arbeitsplatz • Stefan Hund
00:00:00 00:32:07

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Shownotes

Im Café über das Sterben und den Tod reden

Karla Spiritus über ihre "Letzte Hilfe" Kurse. Gastgeber: Stefan Hund

Früher starben Menschen oft zu Hause und die Familie und Nachbarn halfen mit, zum Beispiel brachten sie Kuchen oder halfen einkaufen. Es gab Rituale, wie das Fenster zu öffnen, damit die Seele rausfliegen kann.

  • Heute gibt es oft weniger Gemeinschaft und viele wissen nicht, wie sie sich beim Sterben oder wenn jemand gestorben ist, richtig verhalten sollen.
  • Deshalb gibt es „Letzte Hilfe Kurse“. Sie wurden von Dr. Bollig, einem Palliativmediziner entwickelt. Dort lernen Leute, wie man Sterbenden helfen kann, was beim Sterben passiert, wie man Abschied nimmt und wie man auch Kinder und Jugendliche mit einbezieht.
  • Zum Beispiel dürfen Kinder Steine bemalen, die ans Grab gelegt werden, oder sie lernen, wie wichtig es ist, über traurige Dinge zu sprechen.
  • Die Kurse gibt es sogar in Cafés oder in der Schule beim Konfirmandenunterricht. Da kann man auch Pommes essen und trotzdem etwas Wichtiges lernen.
  • Der Gründer der "Extrablatt-Cafes" unterstützt dieses Angebot in allen seinen deutschen Fillialen.
  • Ein anderer wichtiger Punkt: Man sollte sich vorher Gedanken machen, was passieren soll, wenn man selbst einmal sehr krank wird. Dann kann man aufschreiben, was Ärzte tun dürfen und was nicht, damit andere wissen, was einem selbst wichtig ist.
  • Karla Spiritus sagt auch, dass es gut ist, ganz offen mit Sterben und Trauer umzugehen, damit niemand damit alleine bleibt. Sie findet es toll, wenn viele Menschen sich trauen, über das Thema zu sprechen.

Am Ende sagen beide, dass es nie zu früh ist, sich zu überlegen, wie man sich selbst vorbereiten und auch anderen helfen kann, wenn sie traurig sind oder Abschied nehmen müssen.

Danke Karla Spiritus

Fragen erreichen uns wie immer über [email protected]

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Impressum

Mentioned in this episode:

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Transcripts

Speaker:

Wir haben verlernt zu sterben.

Speaker:

Möglicherweise haben wir auch verlernt zu leben,

Speaker:

aber wir alle kennen das Wort die Erste

Speaker:

Hilfe. Das ist das, wenn der große

Speaker:

Wagen mit dem Blaulicht kommt. Heute geht es um die letzte

Speaker:

Hilfe. Liebe Hörerinnen und Hörer, herzlich

Speaker:

willkommen zu einer neuen Folge von Das Schwere leicht gesagt

Speaker:

Trauer am Arbeitsplatz. Mein Name ist Stefan Hund

Speaker:

und ich begrüße heute eine ausgewiesene

Speaker:

Expertin, Carla Spiritus. Liebe

Speaker:

Carla, ganz herzlich willkommen.

Speaker:

Herzlichen Dank, lieber Stefan. Und auch ein Ich freue mich, dass

Speaker:

die Community da ist und zuhört. Liebe Grüße an alle, die

Speaker:

draußen mithören. Ich freue mich, dass ich da sein darf

Speaker:

an dieser Stelle. Wie wer Fragen hat,

Speaker:

der kann das gerne an Podcast

Speaker:

schicken und das leite ich dann auch gerne weiter, denn

Speaker:

ein oder anderen gibt es vielleicht, der hat heute Fragen.

Speaker:

Aber gehen wir einfach mal in dieses

Speaker:

ganze Thema rein. Das Thema Trauer, das Thema Sterben sucht sich

Speaker:

ja niemand. Wie hat dieses Thema dich gefunden?

Speaker:

Das war im Grunde ein längerer Weg. Ich

Speaker:

bin ja in einer Generation geboren, ich bin 75 Jahre

Speaker:

alt, das vorweg gesagt, die

Speaker:

das Sterben noch sehr hautnah mitbekommen hat, und zwar

Speaker:

zu Hause. Ich komme aus Burscheid, aus dem Bergischen

Speaker:

Land, aus einer Großfamilie. Ich bin in

Speaker:

meinem damaligen Elternhaus geboren und

Speaker:

alle, die in der Zeit, in der ich dort gewohnt habe,

Speaker:

gestorben sind, die haben wir zu Hause begleitet.

Speaker:

Das war eigentlich ganz normal, weil die Gemeindeschwester

Speaker:

Gertrud kam und versorgte den oder die

Speaker:

Patientin und die Hausärztin kam natürlich

Speaker:

auch nach Hause. Und ich als Kind

Speaker:

kriegte das so mit, wie die Menschen dort

Speaker:

begleitet wurden und dass das sich ganz gut in den sehr

Speaker:

arbeitsreichen und bestehenden Alltag integrieren ließ.

Speaker:

Und die Netzwerke, die es damals schon gab,

Speaker:

die funktionierten gut. Die Nachbarschaft

Speaker:

Hört mal, wir gehen einkaufen. Braucht ihr was?

Speaker:

Manchmal stand ein selbstgebackener Kuchen vor der Türe.

Speaker:

Und natürlich wurde auch später die

Speaker:

Verstorbene oder der Verstorbene aus dem Haus getragen. Damals

Speaker:

hieß es nie mit dem Kopf zuerst, sondern immer mit den

Speaker:

Füßen zuerst. Auch die alten Rituale wie öffnet

Speaker:

das Fenster, damit die Seele rausfliegen kann, die hatten Bestand

Speaker:

und die gingen uns selbstverständlich ins Blut

Speaker:

über, ohne dass das groß diskutiert werden musste. Dann

Speaker:

zog ich aber 1979 nach Düsseldorf mit. Meinem

Speaker:

damaligen Mann und da änderte

Speaker:

sich dann alles, weil in der Stadt fehlte dieses Gefüge

Speaker:

und da habe ich mich dann immer

Speaker:

mal ehrenamtlich wo angemeldet, mal bei der Gemeinde,

Speaker:

mal bei der Telefonseelsorge viele Jahre und habe dort schon

Speaker:

erfahren, wie viel Immobilie alte Menschen es gibt, die

Speaker:

einsam sind, weil sie nicht mehr raus können. Und

Speaker:

diese Netzwerke, die ich so kennengelernt habe, die haben hier nicht gegriffen.

Speaker:

Und deswegen habe ich mich nach dem Tod meiner beiden Eltern der

Speaker:

Hospizbewegung in Ratingen angeschlossen und habe mir

Speaker:

auf die Fahnen geschrieben, ich möchte das ändern, ich möchte, dass

Speaker:

Sterbende Begleitung haben, dass es Netzwerke gibt, die angeboten

Speaker:

werden können, all diese Dinge. Und dann

Speaker:

kam 2019 die Idee in der

Speaker:

Hospizbewegung, es gibt doch da so eine

Speaker:

Kursleiterausbildung für letzte Hilfe. Da habe ich mich

Speaker:

informiert, habe den Kurs gemacht und ganz

Speaker:

ehrlich, ich bin wie nach Hause gekommen in meine

Speaker:

Kinderzeit, denn dort habe ich diese Netzwerke wiedergefunden,

Speaker:

die es damals schon gab und es gilt jetzt für mich, sie

Speaker:

zu propagieren. Das tue ich mit großer Leidenschaft,

Speaker:

das ist auch wichtig. Also ich selber komme aus dem Pfarrhaus, ich

Speaker:

selber war lange Gemeindepfarrer und auch Klinikpfarrer.

Speaker:

Und das, was du beschreibst, viele kennen

Speaker:

das Wort Aussegnung noch, dass

Speaker:

eben halt dann in dem Fall der Pfarrer, bei anderen

Speaker:

ist es möglicherweise anders, nach Hause gekommen ist,

Speaker:

den Verstorbenen aus dem Kreise

Speaker:

der Familie und wer auch immer dazugekommen ist,

Speaker:

mit dem Gebet, mit einem Segen verabschiedet hat,

Speaker:

sodass sich da dieser Kreis wieder schließen konnte,

Speaker:

wenn der Verstorbene rausgetragen ist.

Speaker:

Aber das ist für viele leider verloren

Speaker:

gegangen. Und manchmal habe ich so den Eindruck, ich weiß nicht, wie

Speaker:

dir es geht, aber wer nicht wirklich

Speaker:

verabschiedet ist, der ist noch da.

Speaker:

Ja, das kann man so empfinden, das denke ich auch. Und der ist

Speaker:

auf eine nicht so schöne Art und Weise da. Ich finde dieses

Speaker:

Gehen lassen. Ich war gestern übrigens bei einem

Speaker:

Aussegnungsgottesdienst bei einem Familienmitglied von uns,

Speaker:

obwohl ich selbst evangelische Christin bin, aber ich fand das

Speaker:

total schön, dass er innerhalb dieses Gottesdienstes

Speaker:

von uns in Gottes Hand geschickt wurde.

Speaker:

Und jeder mag da seinen Glauben haben. Für mich trägt

Speaker:

der Glaube sehr viel und ich finde auch gut, dass es

Speaker:

diese Rituale immer noch gibt. Sie sind nicht ausgestorben, Stefan

Speaker:

Ne, absolut nicht. Aber ich denke, wir dürfen uns gerne

Speaker:

daran erinnern, denn es ist ganz

Speaker:

klar, Sterben ist Teil des Lebens, ob wir

Speaker:

das wollen oder nicht. Es wird uns irgendwann

Speaker:

früher oder später jeden von uns treffen. Ja, das ist

Speaker:

richtig. Da kommt man nicht dran vorbei. Und ich

Speaker:

selbst bin sehr gut vorbereitet, denn ich nicht nur, weil ich jetzt 75

Speaker:

bin und ich hoffe, dass ich noch eine ganze Weile hier bin, aber ich

Speaker:

bin jemand, der gerne Dinge erledigt hat und

Speaker:

die friedvoll anschauen kann auf dem Stapel

Speaker:

der erledigten Dinge und sagen kann, das muss ich, kann ich

Speaker:

nicht mehr im Kopf tragen, das muss ich auch nicht mehr. Ich

Speaker:

habe vor 14 Tagen meine eigene Beerdigung

Speaker:

noch mal überdacht und noch mal neu geregelt. Und

Speaker:

ja, das ist eigentlich was, was mir Freude macht, wo ich dann

Speaker:

sage, es ist wie schön geputzter Schuh oder

Speaker:

ein aufgeräumtes Haus. Man guckt gerne hin und sagt, das

Speaker:

ist was, wo ich jetzt mich nicht mehr mit beschäftigen muss. Macht Spaß,

Speaker:

Mir zumindest. Ich habe ja nun sehr viele Menschen auch begleitet,

Speaker:

auch auf den letzten, ich sag mal, Zentimetern des Lebens,

Speaker:

wenn der Tisch leer ist, wenn alles aufgeräumt ist,

Speaker:

dann ist auch nichts mehr, was eingreift, dass er

Speaker:

zurückgehalten wird. Ganz genau. Das finde ich

Speaker:

auch. Und in meiner Erfahrung, ich bin ja auch nicht nur

Speaker:

Kursleitung Letzte Hilfe, sondern Sterbe und

Speaker:

Trauerbegleiterin. Ich habe oft erlebt, wie sterbende

Speaker:

Menschen ihr Sterben die letzten Augenblicke oder Momente

Speaker:

oder vielleicht sogar Tage noch beeinflussen können, dass

Speaker:

die noch warten können, bis der Sohn aus Neuseeland

Speaker:

gekommen ist und sich verabschiedet werden konnte.

Speaker:

Und es gibt natürlich auch die andere Seite. Meine Mutter ist durch

Speaker:

Sterbefasten verstorben, weil die konnte es nicht mehr ertragen, ein

Speaker:

so harter Pflegefall zu sein. Die war so aktiv und

Speaker:

mochte den Zustand, die hat in andere Weise

Speaker:

Einfluss genommen. Aber ich finde das ganz bemerkenswert,

Speaker:

was am Lebensende in den Menschen noch geht und was möglich

Speaker:

ist. Da kann man sehr, sehr viel,

Speaker:

ob ich jetzt sage steuern, weiß ich nicht, aber da kann man

Speaker:

zumindest sehr, sehr viel beeinflussen. Und da gibt es mehr zwischen

Speaker:

Himmel und Erde, als manch einer denken

Speaker:

kann. Ja, das ist richtig.

Speaker:

Jetzt bietet ihr unter anderem diesen

Speaker:

Letzte Hilfe Kurs an. Ja, was muss ich mir

Speaker:

darunter vorstellen, wenn ich mich da anmelden würde, was würde ich da

Speaker:

erfahren? Also der Georg

Speaker:

Bollig, das ist ein

Speaker:

Privatdozent aus Schleswig und

Speaker:

Palliativmediziner, der hat

Speaker:

2015 diesen Letzte Hilfe Kurs erfunden.

Speaker:

Und zwar hat er früher als junger

Speaker:

Mediziner sehr viele Erste Hilfe Kurse gemacht und hat sozusagen

Speaker:

das Modell übernommen und hat diese vier Module

Speaker:

in die Form der Letzten Hilfe gebracht. Worum es da

Speaker:

geht, ist um Trauer und

Speaker:

Tod und Sterben. Es geht um Vorsorgen und Entscheiden.

Speaker:

Es geht um Abschiednehmen und es geht

Speaker:

darum, wie geht das eigentlich, das Sterben. Sogar den

Speaker:

biologischen Prozess kann man dort in einem Film,

Speaker:

wir machen das anhand eines Films

Speaker:

sehen, so dass man ein bisschen hinter die Kulissen schaut

Speaker:

und nicht mehr unvorbereitet ist. Und diese Kurse

Speaker:

sind, die ich gebe. Ich bin Kursleitung für die Letzten Hilfe Kurs

Speaker:

für Bürger und für Teens und Kids.

Speaker:

Also die Menschen, die da teilnehmen, die kriegen nicht nur ein

Speaker:

Stückchen Erfahrung zu diesen vier Themenbereichen, sondern

Speaker:

die werden sprachfähiger in der

Speaker:

Öffentlichkeit. Wir erfahren das mehr oder weniger nach jedem

Speaker:

Kurs durch diese Evaluationsbögen, die die

Speaker:

Mitteilnehmenden ausfüllen, was ihnen besonders

Speaker:

gefallen hat, was ihnen auch noch gefehlt hat an Wissen

Speaker:

und wie sie es so generell fanden. Und wir haben eigentlich noch

Speaker:

nie, ich Unterrichte die seit 2019 ein

Speaker:

Feedback bekommen, wo drin total

Speaker:

überflüssig, braucht niemand. Jeder, der da teilgenommen

Speaker:

hat, konnte sich ein Stück oder mehrere Stücke des Kuchens mit

Speaker:

nach Hause nehmen. Und wir kriegen viele Anschreiben

Speaker:

auch von Müttern, deren Kinder den Tod der Oma

Speaker:

zu Hause noch nie kommuniziert haben, wo das dann endlich mal nach einem

Speaker:

Jahr ging, dass die mit ihrer Familie darüber gesprochen haben.

Speaker:

Und das finde ich schön, dass Menschen das Sterben

Speaker:

wieder mit ins Leben holen, dass darüber geredet wird.

Speaker:

Und deswegen habe ich auch vor einem Jahr was Neues

Speaker:

organisiert, da bin ich auch ein bisschen stolz drauf.

Speaker:

Ich bin in Ratingen aus den Räumen der Hospizbewegung

Speaker:

mal in das Café Extrablatt gegangen und habe den

Speaker:

dortigen Geschäftsführer gefragt, ob er sich vorstellen kann, dass wir dort

Speaker:

mal Kurse abhalten. Und die waren voll, weil

Speaker:

Menschen einfach das niedrigschwelliger finden, als in die Räume

Speaker:

einer Hospizbewegung zu gehen. Und so konnte

Speaker:

ich mit dem Erfinder der Extrablatt Cafés sprechen

Speaker:

und der ist eigentlich direkt auf den Zug aufgesprungen.

Speaker:

Und wir dürfen das jetzt deutschlandweit in allen Kaffee

Speaker:

Extrablättern unterrichten. Und das finde ich einfach gut,

Speaker:

dass es breiter gestreut wird und dass es mehr auf der Straße ist und

Speaker:

nicht mehr so hinter verschlossenen Türen.

Speaker:

Jetzt frage ich aber trotzdem noch mal, hängt dann quasi beim Kaffee extra

Speaker:

Platz, hängt da aus, am nächsten Dienstag um 19 Uhr

Speaker:

gibt es einen Abend, letzte Hilfe, wer will, trinkt sich hier

Speaker:

ein oder wie läuft es? Also das

Speaker:

Extrablatt wirbt natürlich und die örtliche

Speaker:

Hospizbewegung, die das dann vor Ort macht, die wirbt auch.

Speaker:

Und die Leute kommen eher, wenn auch die Flyer

Speaker:

im Extrablatt auf dem Tisch liegen, dann sagen ich könnte ja für mich auch mal

Speaker:

schauen, ich habe noch keine Patientenverfügung, keine

Speaker:

Vorsorgevollmacht, wäre ja mal eine gute Gelegenheit,

Speaker:

das zu tun Und man trinkt ein Glas Wein dazu oder

Speaker:

isst eine Portion Pommes frites. Das findet alles dort statt und

Speaker:

es wird wirklich bei diesem Thema auch gelebt und gegessen und

Speaker:

getrunken. Es ist ein Teil

Speaker:

des Lebens. Genau. Und wie ist

Speaker:

es dann bei den Jugendlichen? Was kommen da

Speaker:

so für Fragen? Kommt dann

Speaker:

eher meine Oma ist auch gestorben und ich oder

Speaker:

vielleicht auch mein Klassenkamerad? Oder wie ist es

Speaker:

dort? Also wir unterrichten bei den

Speaker:

Konfirmanden hier in unserer Gemeinde. Seit einigen Jahren

Speaker:

geben wir dort in dem bestehenden Konfirmandenunterricht,

Speaker:

der sonst von der Pfarrerin oder vom Pfarrer abgehalten wurde, geht es

Speaker:

um Tod und Trauer Und dann laden die uns ein und dann

Speaker:

kommen wir. Und das ist eigentlich eine ganz bunte Geschichte.

Speaker:

Die Kinder fragen sehr viel, sehr, sehr ehrlich.

Speaker:

Die erzählen von dem Menschen oder auch dem

Speaker:

Haustier oder auch dem toten Vogel, den die mal auf der Straße

Speaker:

gefunden haben. Die erzählen das, die

Speaker:

sagen, wie sie sich dabei gefühlt haben, die sagen auch, was

Speaker:

ihnen Angst gemacht hat. Und so können wir auch

Speaker:

Kindern und Jugendlichen, die so ein bisschen Sorge haben

Speaker:

mit dem Thema, durchaus so ein bisschen von ihrer Angst nehmen.

Speaker:

Es gibt so auflockernde Momente, wo wir, wenn wir zum Beispiel das

Speaker:

Netzwerk der Menschen und der Möglichkeiten, die es rund um dieses

Speaker:

Thema ja gibt, wie Ärzte und

Speaker:

Krankenhäuser und Nachbarn und das Haustier und die Musik

Speaker:

und was alles helfen kann, das stellen wir an einem großen

Speaker:

Schwungtuch, das greifen die an den Rändern und dann

Speaker:

kommt ein Ball in die Mitte und der Ball signalisiert dann, das

Speaker:

ist der Patient und das Netzwerk trägt den. Wenn ich dann

Speaker:

die fünf Leute vermehren, Familie, die sich da hinten aufgestellt haben, lassen jetzt mal

Speaker:

los, rollt der Patient aus dem Netz. Das ist so eine

Speaker:

bunte Sache, die denen ganz viel Spaß macht. Zum Thema

Speaker:

Mundpflege bekommen die so ein Tütchen Ahoi Brause und

Speaker:

können mit diesem Swap, mit dem man in der Mundpflege die Lippen

Speaker:

anfeuchtet, da mal rein und mal fühlen, wie sich das

Speaker:

anfühlt, wenn man das von anderen gemacht bekommt.

Speaker:

Und das gibt natürlich ein großes Hallo immer. Also die

Speaker:

Kinder malen Steine an hinterher, so als Grabschmuck. Was

Speaker:

können wir tun gegen unsere Trauer? Das ist ein sehr, sehr schönes

Speaker:

format, was der Dr. Bollig und sein Team da auf die Beine gestellt

Speaker:

hat. Schon wirklich kommt gut an.

Speaker:

Das ist sehr, sehr gut. Wie gesagt, je früher man sich damit

Speaker:

auseinandersetzt und je früher man da wirklich auch

Speaker:

in Bewegung kommt, desto

Speaker:

einfacher ist es nachher und kommt nachher nicht mit der ganz, ganz großen,

Speaker:

vollen Wucht und ich weiß nicht mehr, was ich tun sagen und was auch

Speaker:

immer soll und ich gehe jetzt die Depression, das stimmt. Und

Speaker:

wenn dann ich als Urgestein mit meinem Alter dann erzähle, dass wir

Speaker:

unsere Angehörigen zu Hause gewaschen haben und dass wir uns

Speaker:

überlegt haben, welchen Lieblingspulli hatte jetzt die Mutter

Speaker:

und sie mochte immer gerne so einen kleinen Schal am Hals und wir

Speaker:

haben das rausgesucht, das ist uns ein Liebesdeal gewesen. Die

Speaker:

gucken immer mit großen Augen, für die ist das natürlich weit weg. Aber ich bin

Speaker:

froh, dass Beerdigungsunternehmen heute das anbieten, dass

Speaker:

Angehörige mit dabei sein können, wenn die Waschung

Speaker:

vorgenommen wird. Also ich glaube, ein Stückchen ist die Tür schon

Speaker:

aufgegangen, dass Menschen da anders drüber denken.

Speaker:

Ja, ich denke, das ist auch ganz wichtig, dass ihr dieses Angebot macht

Speaker:

und dass da wirklich einfach

Speaker:

auch,

Speaker:

dass Menschen auf das Thema zugehen können und merken, wenn ich

Speaker:

jetzt an das Thema Trauer und Tod denke, suche ich,

Speaker:

springe ich nicht morgen die Kiste rein. Nee, das hängt ja

Speaker:

gar nicht damit zusammen. Manche haben ja diesen vor diesen,

Speaker:

diesen Gedankengang so im Sinne von, wo ich meine

Speaker:

Aufmerksamkeit hinrichte, das wird mich jetzt einfangen,

Speaker:

darum geht es ja gar nicht. Das stimmt. Das ist so.

Speaker:

Ja, und ich bin mal, das war auch eine schöne Aktion, in

Speaker:

Ratingen habe ich mir ein weißes Oberhemd angezogen von meinem

Speaker:

Schwiegersohn. Da habe ich dann auf dem Kragen letzte Hilfe geschrieben

Speaker:

und dann habe ich die Passanten auf dem Marktplatz angesprochen, wie wollen

Speaker:

sie sterben? Und dann durften die mit Edding

Speaker:

so eine Essenz der Geschichte, die sie mir erzählt haben, auf mein Hemd

Speaker:

schreiben und ich habe zwei solcher Hemden, die hängen in der

Speaker:

Hospizbewegung mit ganz vielen Worten, wie zum Beispiel

Speaker:

Beispiel, ich möchte selbstbestimmt sterben, ich möchte im Kreise meiner

Speaker:

Familie sterben, ich möchte in Gottes Hand sein,

Speaker:

ich möchte gar nicht sterben, das steht da alles drauf. Und

Speaker:

ich finde das wichtig, Leute in dieses Thema so

Speaker:

zwanglos mit einzubeziehen. Manche wollen das auch nicht,

Speaker:

aber mit dieser Ablehnung, die ist ja verständlich, kann ich auch gut

Speaker:

leben.

Speaker:

Heute wäre ja eigentlich noch die Malis Lamas dabei gewesen

Speaker:

und die hat ja nun selbst gerade mir geschrieben, dass sie selbst

Speaker:

in der Familie einen Trauerfall hat und dementsprechend heute nicht dabei sein

Speaker:

kann. Hier weiß ich aber, dass ihr

Speaker:

das unter anderem auch bei Notaren,

Speaker:

Rechtsanwälten anbietet, dieses Seminar. Und

Speaker:

wie ist da an dieser Stelle die Ausrichtung? Die

Speaker:

gibt es da einfach noch mal einen ganz anderen Fokus?

Speaker:

Auf jeden Fall. Also das war eine Idee von Marlies, dass

Speaker:

sie ihren Steuerberater gebeten hat,

Speaker:

ob wir das da machen können. Und die waren auch ganz begeistert. Der hat das

Speaker:

an seinem Büro geschenkt, obwohl die Kurse sind ja kostenfrei.

Speaker:

Und da ging es auch noch mal sehr stark

Speaker:

um diese Trauer unter Kollegen, wenn jemand

Speaker:

in der Kanzlei versterben wird oder

Speaker:

verstorben ist, wie rede ich da mit meinem

Speaker:

Gegenüber am Schreibtisch, spreche ich den an oder weiche ich dem

Speaker:

aus? Wie gehe ich damit um? Und wir konnten auch,

Speaker:

und das erinnere ich sehr gut, viel zum Thema

Speaker:

Verfügungen, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht da

Speaker:

lassen wir, worüber dann auch der Steuerberater

Speaker:

geschrieben hat, dass er das noch mal überdenken will, was er

Speaker:

seinen Klienten da mitgibt. Also es gab also

Speaker:

durchaus auch noch was Neues zu lernen. Wir hoffen, dass noch

Speaker:

andere Steuerberater mit aufspringen.

Speaker:

Aber die Marlies hatte auch noch die Idee, dass die Rheinischen

Speaker:

Landfrauen, die im nächsten Jahr das Thema Gesundheit

Speaker:

auf dem Schirm haben, dass wir dort

Speaker:

denen anbieten, Letzte Hilfe Kurse zu unterrichten. Und wir

Speaker:

haben demnächst ein Gespräch mit der Vorsitzenden der Rheinischen Landfrauen, die

Speaker:

ja hier in Velbert wohnt, und freuen uns auf die Entwicklung.

Speaker:

Auch der Tennisclub, der Rochus Club in Düsseldorf hat

Speaker:

uns erlaubt, dass wir dort im Herbst einen Letzte Hilfe Kurs

Speaker:

geben und dass dieser Kurs auch dann in ein

Speaker:

Magazin kommt, was alle Tennisclubs und Golfclubs Düsseldorfs

Speaker:

erreicht, sozusagen. Als Pilotprojekt, sodass

Speaker:

wir in diesen Clubs auch unterrichten können. Denn auch im Sport,

Speaker:

finde ich, muss man sich ja so nach und nach auch von seinen

Speaker:

eigenen Befindlichkeiten verabschieden. Dann geht das nicht mehr und

Speaker:

das geht nicht mehr bis hin zum ich bin irgendwann gar

Speaker:

nicht mehr da, weil ich das nicht mehr schaffe. Und wie geht man damit um?

Speaker:

Ich selber komme aus dem Leistungssport, ich habe also Dressur

Speaker:

geritten viele Jahre und unterrichte das auch immer noch mit großer

Speaker:

Leidenschaft. Und ja, ich weiß das, wie

Speaker:

schwer es ist, sich von Dingen zu verabschieden, die nicht mehr gehen.

Speaker:

Oh ja, so ein kleines Sterben.

Speaker:

Ja, es ist ein kleines Sterben, aber es geht halt manches

Speaker:

nicht mehr. Und das kann man dann

Speaker:

einfach nur sagen, da muss man sich mit abfinden. Nein, das ist

Speaker:

so. Man muss, man muss damit um viele. Ja, man muss damit

Speaker:

umgehen. Das stimmt. Ich würde gerne an dieser

Speaker:

Stelle noch mal auf zwei Punkte kommen. Jetzt aus der

Speaker:

Erfahrung des Klinikseelsorgers. Wie macht ihr

Speaker:

das mit dem Stichwort

Speaker:

Patientenverfügung und

Speaker:

Vollmacht? Das sind ja manche, die sagen, ich habe

Speaker:

auch Google und ich habe auch eine KI und da gebe ich drei Sachen ein

Speaker:

und dann kriege ich ja die richtige Patientenverkehr.

Speaker:

Absoluter Käse ist diese Patientenverfügung ist gelinde gesagt für den

Speaker:

Papierkorb. Das ist richtig. Also wir haben hier

Speaker:

in Ratingen, wir sind da in der komfortablen Situation, dass wir

Speaker:

eigens ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeitende haben,

Speaker:

die zu diesen Themen beraten. Also hier in unserem Fall, und ich

Speaker:

denke, das wird bei vielen Hospizbewegungen sein, kann man

Speaker:

eine kostenfreie Beratung im Haus haben. Die Damen kommen aber auch

Speaker:

zu den Menschen nach Hause und wir nehmen

Speaker:

von dem Dr. Wolfgang Putz, das ist ein

Speaker:

Medizinrechtler aus Essen, die PDFs, die kann man

Speaker:

runterladen zu diesen beiden Themen, weil wir finden, dass

Speaker:

die kurz sind, sodass der Rettungssanitäter und die Leute im

Speaker:

Krankenhaus nicht 28 Seiten durchblättern müssen. Das tun die nämlich

Speaker:

nicht und sie sind sehr auf den Punkt. Das ist aber jetzt

Speaker:

nur meine persönliche Erfahrung. Es gibt bestimmt auch noch andere gute,

Speaker:

Aber wir finden, dass bei so einem Ausfüllen schon auch eine

Speaker:

Unterstützung hilfreich sein kann. Auf

Speaker:

jeden Fall. Also ich war ja nun auch mit im

Speaker:

Ethikkomitee Situationen drin,

Speaker:

wo es dann um die Frage ging, abschalten oder nicht abschalten und

Speaker:

ähnliches. Und da ist es einfach wichtig

Speaker:

durchzuhören. Personare,

Speaker:

Wie möchte er es persönlich haben?

Speaker:

Nicht, dass man dann auf einmal hört, was da der KI

Speaker:

gemeint hat oder was auch immer. Denn dann sagen

Speaker:

Jetzt wissen wir aber nicht, was er gemeint hat und möglicherweise

Speaker:

widerspricht er sich in der ersten zur letzten Zeile.

Speaker:

Das ist richtig. Also ich finde, dass es ein sehr persönliches Thema ist,

Speaker:

was gut überdacht werden will, wo viel drüber gesprochen werden

Speaker:

sollte. Und ich habe sechs Enkel

Speaker:

und zwei Patenkinder, die schon erwachsen sind und die

Speaker:

haben alle schon mit dem 18. Lebensjahr eine Patientenverfügung. Und

Speaker:

Vorsorgevollmacht bekommen. Und das finde ich ganz wichtig,

Speaker:

denn einer von diesen dreien ist auch schon verunglückt und brauchte

Speaker:

da die Eltern im Krankenhaus an der Seite. Und das

Speaker:

muss man eben sagen, mit Anfang 20 ist es immer noch hilfreich,

Speaker:

wenn Eltern mitsprechen dürfen. Ist, finde ich, einen ganz wichtigen

Speaker:

Augenblick, das zu erwähnen. Jetzt auf jeden Fall

Speaker:

besonders dann, und das ist vielen nicht klar, wenn man es nicht geregelt hat,

Speaker:

dann bekommt man jemand, der vom Gericht

Speaker:

her bestellt ist und der dann für

Speaker:

einen die Sachen erledigen soll, der einen nicht kennt, der möglicherweise

Speaker:

auch keine Zeit dafür hat. Ich muss sagen,

Speaker:

ja, das sehe ich genauso. Und das

Speaker:

alles umfasst der letzte Hilfe Kurs. Und

Speaker:

deswegen finde ich, also wie gesagt, so es gehört für mich irgendwie an die

Speaker:

Stelle, wo auch die Erste Hilfe Kurse stehen, so ins

Speaker:

Pflichtprogramm, dass es so zum Beispiel mit dem Erreichen des

Speaker:

18. Lebensjahres einer gemacht werden könnte oder

Speaker:

oder da sollte man sich, finde ich, schon Gedanken machen, wo kann ich

Speaker:

die manifestieren, dass die so ins Regelprogramm

Speaker:

reinwachsen? Auf jeden Fall. Bis hin

Speaker:

dazu, wir kennen genügend Unternehmen, die haben einen

Speaker:

Gesundheitstag. Warum nicht mal an einem Gesundheitstag auch

Speaker:

über diese Form von Gesundheit reden? Denn alles, was man

Speaker:

nicht geregelt hat, wird irgendwann Krankheit. Ja, das ist

Speaker:

richtig. Und insofern

Speaker:

hören uns ja auch, das weiß ich, einige

Speaker:

Personalverantwortliche aus

Speaker:

Personalabteilungen, Leitungen zu. Das wäre auch was für Unternehmen,

Speaker:

wenn ihr oder Menschen, die mit euch auf dem Weg sind,

Speaker:

dann in das Unternehmen reinkommen. Jetzt frage ich noch, wie

Speaker:

viel Zeit muss ich denn da rechnen? Also Ein Kurs

Speaker:

dauert 4 Stunden, das ist schon lang, aber wir

Speaker:

straffen schon. Also das Programm ist schon gestrafft. Es gibt

Speaker:

eine kleine pause zwischendrin von Viertelstunde 20 Minuten.

Speaker:

Die vier Stunden gehen aber für die meisten rum wie im Flug. Also

Speaker:

jeder guckt immer auf die Uhr und ist schon zu Ende. Ja, also

Speaker:

es ist immer die Erfahrung, dass die Kurse

Speaker:

abwechslungsreich sind und gut angenommen werden. Und ich bin

Speaker:

auch in der Uni Essen unterwegs und unterrichte dort auch

Speaker:

Letzte Hilfe Kurse für Ärzte und medizinisches Fachpersonal.

Speaker:

Und auch da muss ich immer wieder so Ich

Speaker:

freue mich, dass wir noch was vermitteln können, was selbst

Speaker:

nach einem Medizinstudium nicht unbedingt in den

Speaker:

Köpfen der Beteiligten ist. Ja, zumal es ist nie

Speaker:

Thema im Medizinstudium gewesen. Also ich war ja sechs Jahre

Speaker:

Klinikpaar an einem großen Klinikum und

Speaker:

da haben manche gesagt, das habe ich im Studium nie

Speaker:

gemacht. Ja, und da an der Stelle

Speaker:

finde ich auch gerade so dieses Modell, das unterrichten wir

Speaker:

auch der Ganzheitlichkeit, dass der Sterbende nicht nur leidet an

Speaker:

seiner Krankheit, sondern der hat auch finanzielle Probleme

Speaker:

und der hat ein großes spirituelles Problem, denn Spiritualität

Speaker:

ist für mich Seelenschmerz und alles, was die Seele

Speaker:

drückt, ist ganz schwer zu ertragen, macht

Speaker:

schlaflose Nächte. Für die Krankheit kann man eine Tablette nehmen und der

Speaker:

Schmerz ist weg und man weiß, dass man sie hat und dass sie auch

Speaker:

lebensbegrenzend ist. Aber wenn jetzt der Familienvater stirbt und

Speaker:

weiß nicht mehr, ob die Familie noch ernährt ist, ob die noch im Haus bleiben

Speaker:

kann. Und ich finde, das ist so was, was Mediziner

Speaker:

auch sehen dürfen, dass es auch noch andere Probleme gibt als die

Speaker:

medizinischen. Da sind die vielleicht nicht unbedingt für zuständig,

Speaker:

aber ich finde, in so einem Gespräch sollten sie drum wissen und

Speaker:

bestenfalls verweisen können. Habt ihr auch

Speaker:

den Aspekt drin, für Verwandte

Speaker:

denjenigen gehen zu lassen? Ja, unbedingt.

Speaker:

Denn das erlebe ich ja häufig. Da ist jemand, der hat sich eigentlich schon auf

Speaker:

den Weg gemacht, aber dann ist die Tochter oder die

Speaker:

Mutter und ich möchte auf keinen Fall, dass mein Kind

Speaker:

stirbt und dann wird alles nur noch

Speaker:

schlimmer. Ja, da laden wir wirklich zu ein.

Speaker:

Wenn die Situation so klar ist, dass man sehen

Speaker:

kann, dass eine Verlängerung durch medizinische Maßnahmen nur

Speaker:

das Leid vergrößern würde, finde ich,

Speaker:

dass man dahingehend unterstützen sollte, zum

Speaker:

Beispiel eben die Ehrenamtlichen, die begleiten. Und

Speaker:

es ist der Moment gekommen, wo es eher leichter wird, wenn man sich jetzt

Speaker:

verabschieden kann und dazu einladen,

Speaker:

auch den Menschen gehen zu lassen und auch dem

Speaker:

Sterbenden sagen, wenn es nötig Wir kommen

Speaker:

klar und du kannst, wenn du soweit

Speaker:

bist, auf die Reise gehen. Ich

Speaker:

sag mal ganz ganz herzlichen Dank.

Speaker:

Das hat jetzt wirklich auch noch mal alles zusammengebunden,

Speaker:

wirklich denjenigen gehen zu lassen, weil alles

Speaker:

vorbereitet ist und mit der Vorbereitung kann man nie

Speaker:

früh genug anfangen. Der beste Tag ist immer gestern,

Speaker:

der zweitbeste ist heute und

Speaker:

ich sage dir ganz ganz herzlichen Dank, liebe

Speaker:

Carla. Danke für eure Arbeit.

Speaker:

Ja, Stefan, ich bedanke mich sehr, dass ich eingeladen war heute bei

Speaker:

dir und hat mir Freude gemacht, darüber zu berichten. Ich weiß nicht, ob

Speaker:

man mitgekriegt hat, dass ich brenne für dieses Thema.

Speaker:

Das war sehr deutlich. So lange wie ich das kann,

Speaker:

möchte ich das gerne machen. Ich kann euch

Speaker:

nur allen Segen wünschen für eure Arbeit

Speaker:

und möge es noch mehr geben, die sich auch dieser Arbeit anschließen.

Speaker:

Eine ganz wichtige Sache. Ganz herzlichen Dank.

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