In dieser Folge spreche ich mit Dr. David A. Martin über eine Frage, die viele Organisationen unterschätzen: Warum verlieren Unternehmen eigentlich ihre besten Leute?
David hat ein Buch geschrieben, das „Das Potenzialprinzip“ heißt. Und er beschreibt darin etwas, das gleichzeitig simpel und unbequem ist: Menschen sind nicht „unmotiviert“. Sie werden demotiviert. Oft ganz systematisch. Durch falsche Rollen, falsche Erwartungen und eine Arbeitswelt, die Busywork belohnt, statt Wirkung.
Wir sprechen darüber, was Menschen wirklich antreibt: Bedeutsamkeit, Anerkennung, Mitgestaltung. Und darüber, wie schnell Motivation stirbt, wenn Menschen nur noch ausführen sollen, statt sich einzubringen. Es geht um das Problem „Purpose im Bilderrahmen“, um überhöhte Sinn-Poster, die nichts ändern, und um die Frage, wann ein Purpose völlig reicht, weil ein Unternehmen schlicht Wert schafft und gute Arbeit macht.
Dann steigen wir in die Praxis ein: Wie findet man den richtigen Fit zwischen Talent und Aufgabe? Warum man aus einem Farmer keinen Hunter machen sollte. Warum kleine Unternehmen das Potenzialprinzip genauso brauchen wie große Konzerne. Und warum es manchmal fairer ist, sich respektvoll zu trennen, statt jemanden dauerhaft in einem Job festzuhalten, der nicht passt.
Ein zweites großes Thema ist Busywork. Meetings ohne Ende, Beschäftigung ohne Ergebnis. Und diese stille Spirale, in der man nur noch Stillstand verwaltet, statt wirklich etwas zu schaffen. Wir reden darüber, wie man das stoppt und wie man Verantwortung wieder an den Output koppelt, statt an Kalenderfülle.
Am Ende bleibt für mich eine einfache, aber ziemlich harte Erkenntnis: Wenn Menschen dort arbeiten können, wo sie gut sind und wirklich wirken dürfen, dann geht Leistung fast von allein. Wenn nicht, verlieren Unternehmen nicht nur Motivation, sondern irgendwann auch ihre besten Leute.
Viel spaß beim hören.
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So erreicht Ihr Dr. David A. Martin:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-david-a-martin-63704a1/
Homepage: https://www.daspotenzialprinzip.com/
Das Buch: https://amzn.eu/d/8aQ3fCR
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Und so erreicht Ihr mich:
Homepage: https://www.odonovan.de/veraenderungsstabil
Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Podcasts "Veränderungsstabil".
In diesem Podcast schauen wir uns an, was Organisationen, Menschen, Führungskräfte
Kraft und Teams heutzutage so draufhaben sollten, damit sie in dieser wilden und
nicht mehr so richtig beherrschbaren Welt erstens erfolgreich und zweitens gesund
wirtschaften können. Das Ganze nenne ich Veränderungsstabilität und das hat ein paar
Unteraspekte und Unterfaktoren und wie ihr wisst hole ich mir gerne Experten in
diesem Podcast. Grunde genommen ist der Podcast ja auch nur eine Ausrede mit fremden
Leuten zu reden, die interessante Dinge zu erzählen haben. Ich bin ja schüchtern. und
auf die Art und Weise kann ich sagen, guten Tag, lieber fremder Mensch, du hast was
Interessantes gemacht, ich möchte gerne mit dir reden, und das funktioniert
überraschenderweise. Eltern haben immer gesagt, quatsch keine Fremden an, heute
funktioniert das anders. Der Fremde, den ich diesmal angequatscht habe, das war noch
ein Fremder, jetzt ist es nicht mehr, ist David Martin. Lieber David, herzlich
willkommen. Holger, vielen Dank, dass ich da sein darf. David hat ein Buch
geschrieben, wir steigen gleich tiefer ein in Lebensgeschichte und Background und so
weiter, aber damit ihr jetzt schon mal entscheiden könnt, ob ihr euch diese Episode
anhören wollt, sagen wir euch, worum es geht. David hat ein Buch geschrieben, das
nennt sich das Potenzialprinzip "Talente entfesseln und Führung im Wandel neu denken".
Das heißt, heute wird es gehen darum, wie wir Menschen motivieren, wie wir Menschen
demotivieren, wie wir die Potenziale von Menschen entfesseln können. Lieber David, in
deinem Vorwort beginnst du mit den Worten, warum habe ich dieses Buch geschrieben?
Einfach gesagt, es musste raus. Was musste denn raus? Ich komme aus der
Nehmensberatung, wie du weißt Holger, und ich habe Kunden betreut und habe sehr viele
Gespräche geführt und mich immer häufig gewundert, warum ist denn die Stimmung so
schlecht? Warum sind denn die Mitarbeiter, mit denen ich mich so unterhalten habe, so
gestresst und unzufrieden? und ich hatte ein Schlüsselmoment, da habe ich einen neuen
Kunden übernommen und in der Accountverantwortung und da habe ich so gemacht, dass
ich die dortigen Mitarbeiter, die wir so kannten angesprochen habe, gefragt, so sieht
es aus, bin neu in der Verantwortung, bemühe mich um ihr Haus, ob wir uns meine
halbe Stunde austauschen wollen zum kennenlernen. Also die Mitarbeiter deines Kunden
quasi, hast du durchtelefoniert? Genau und ab viele Gespräche geführt Und ganz viele
Holger sagen mir da, also ich will sie gerne treffen, aber ich sage ihnen gleich,
ich verlasse das Unternehmen. Das waren Leute, die wirklich top waren, die haben mir
noch ein bisschen Insights gegeben, was so Themen sind. Dann habe ich mir irgendwann
gedacht, wenn ich das doch verrückt, die verlieren gerade richtig gute Leute. Und das
ist so ein finales Erlebnis gewesen, habe ich gedacht, Mensch, das habe ich jetzt
von so oft passiert. Wie kann denn das sein? Und Ich glaube, irgendwie hatte ich
den Eindruck, hier läuft doch was falsch, aber nicht nur hier, sondern viel anderem
auch. Und dann dachte ich mir, Mensch, das kann doch nicht nützlich sein, wenn wir
gute Leute verlieren, weil demografischer Effekt, wir werden immer weniger, junge Leute
kommen weniger hinzu und wenn wir gute Leute verlieren, die kriegen am Zweifel gar
nicht mehr wieder. Und wie wollen denn Unternehmen erfolgreich sein, wenn ihre besten
Leute gehen, und zwar woanders hin, weil sie da mit Kusshand, sag ich mal genommen
werden. Und ich habe gedacht, die Leute sind unzufrieden, weil viele sagen mir auch,
naja, ich bin hier in einem Job, den wollte ich eigentlich gar nicht machen, da
wurde ich reingesteckt, weil irgendjemand anders da war, dann hieß es ja mach mal,
und Übergangsweise, jetzt hing ich immer noch da. Und das hat häufig dazu geführt,
dass Menschen auch unzufrieden waren. Das ist jetzt nur ein Beispiel. Und auf das
Thema zur Kompotenzialprinzip. Ich bin überzeugt, jeder Mensch hat Talente und
Fähigkeiten, die es in der Kombination so in Zweifel nicht mehr gibt. Und wenn wir
in diesen Themen arbeiten, kommt ein gutes Ergebnis raus. Das heißt, man genügend
übelsten Themen neukriegen zu einem Thema XY. Und dann musst du überlegen, was ist
denn das Ziel des Teams? Was wollen wir denn zusammen erreichen? Und welche Themen
müssen denn abgedeckt werden, damit dieses Ziel erreicht werden kann? Dann musst du
überlegen, wen brauche ich denn, der diese Aufgabe macht? Was muss denn diese Person
können? wenn es dir gelingt, Holger, da jemand zu finden, der genau da eine
Leidenschaft drin hat, der Spaß an diesem Thema hat, was er betreuen soll, dann geht
dein Team durch die Decke. Ich habe das selber erlebt. Wenn du so Unternehmen
aufbaust, ja, wenn du das breiter denkst, dann gehen die Unternehmen durch die Decke.
Und ich glaube, dann haben wir mit ganz anderen Sachen zu tun als vier Tagewoche.
Wenn ich mir überlege, vier Tagewoche, das brauchst du doch eigentlich nur, wenn du
mit dem, was du tust, nicht zufrieden bist, weil du sagst, das macht mir keine
Freude, ich brauche noch einen Tag mehr Freizeit. Aber wenn du was tust, was Spaß
macht, wo du eine Leidenschaft hast, dann ist es nicht so, dass du noch mehr einen
Tag frei brauchst, sondern du hast ja Spaß dabei und ich glaube darum geht es auch.
Natürlich immer mit dem Fokus, was ist das Ziel des Unternehmens? Weil natürlich
müssen Unternehmen erfolgreich sein, Gewinne machen, weil sie sind irgendwann nicht
mehr da, sind wir mal ehrlich, aber du kannst trotzdem Unternehmen so aufbauen und
ich bin mir absolut sicher, die sind erfolgreich und erfolgreicher als andere
Unternehmen, die das einfach so nicht machen. Auch aus meiner Erfahrung.
Hey, kurze Durchsage, wenn euch Veränderungsstabil gefällt, dann nehmt euch doch mal
kurz Zeit und gebt dem Podcast eine Bewertung auf dem Streamingdienst, mit dem ihr
gerade hört. Es hilft uns enorm, weil dann noch mehr Menschen im Podcast entdecken
können und so können wir die Community weiter wachsen lassen. Vielen Dank für's
unterstützen, vielen Dank fürs Zuhören und jetzt geht's weiter mit der Episode. Das
heißt, ich glaube irgendwo im Buch habe ich es auch gelesen, du hast gesagt, ich
wollte rausfinden, oder das war im Vorgespräch, du wolltest rausfinden, was demotiviert
denn Leute eigentlich, weil wir wissen, ja, gibt ja diesen leicht deprimierenden
Spruch aus der Führung, ich kann Menschen nicht motivieren, aber ich kann Menschen
demotivieren. Das ist ja so eine große Fehleinschätzung, dass wir Denken, der Müller
performt nicht. Ich rede mal mit dem Chef vom Müller. Der muss mal seine Leute
besser motivieren. Wo man dann hingeht und sagt, ja, geht nicht so richtig. Du nix,
aber demotivieren geht. Wie demotiviere ich denn die Leute am besten? Ich glaube, das
ist sehr individuell, was jemanden individuell demotiviert. Was ich dir darauf sagen
kann, ist, dass Menschen bedeutsam sein wollen. Menschen wollen nützlich sein, wollen
etwas mitkriegieren. Wenn du immer nur gesagt kriegst, Du machst jetzt das, du machst
jetzt das, du machst jetzt das und genauso wie ich es will, hast du keine
Bedeutsamkeit mehr, dann bist du wie so ein Automatismus oder vielleicht wie eine KI,
die einfach nur irgendwas ausführt, ohne sich selber einzubringen. Du hast jetzt
vielleicht bei einer KI nicht so gut, weil die soll ja auch ein gewissen Mehrwert
haben. Aber sei es drum. Obwohl man dann natürlich auch mal gucken muss, was in
Zweifel rauskommt, ja mit der Halluzination, aber das ist ein anderes Thema. Wenn du
Menschen nicht anerkennst, ja, für das, was sie leisten und sie auch wertschätzt und
auch Feedback gibst, wo auch dazu gehört, dass du positive Rückmeldung gibst und zwar
passend. Also eine Situation wurde irgendwie oder eine Aufgabe wurde erledigt, die hat
gut funktioniert, das auch zu kommunizieren, weil das gibt ja auch Orientierung und
zeigt dir auch als Mitarbeiter, dass das, was ich gemacht habe, gut funktioniert. Ja
und dann hast du für dich auch eine Bedeutsamkeit, weil du sagst, Ich habe hier
einen Teil dazu beigetragen, das große Ganze erfolgreich zu machen. Das ist meine
Frage, weil wir reden jetzt über Purpose. Du hast im Buch ein Kapitel, das heißt
"Der Purpose im Bilderrahmen". Das ist ein sehr schönes Bild finde. Meine Frage wäre,
und das ist eine, ich mache es nicht als Frage, ich mache es als Aussage. In
meiner Beobachtung ist es so, also ich stimme dir zu, wir brauchen einen Purpose.
Das ist eine Erkenntnis, die ist relativ verbreitet, die funktioniert ganz gut. Was
damit jetzt passiert ist, dass wir so einen überhöhten Purpose haben. Also ich hatte
mal Unternehmen als Kunden, habe mich so ein bisschen reingerutscht über die
Kulturentwicklung. Und dann hieß es auch immer, wir brauchen einen Purpose. Und das
war ein fertigendes Unternehmen. Das hat gut funktioniert. Das hat Gewinne
erwirtschaftet. Das hatte Mitarbeiter, die seit Generationen damit gearbeitet haben. Und
auf einmal haben die sich völlig künstlich irgendein Weltretter blödsinn in die Gänge
gehängt. Und alle haben gesagt, OK, wir machen seit 150 Jahren dieses, ich sage Ich
sag jetzt nicht, was es ist, weil was hier so fortwärts ist. Wir machen seit 150
Jahren dieses Produkt hier, und jetzt müssen wir aber noch nebenher die Welt retten.
Und das ist jetzt auf einmal der Purpose. Also diese Purpose -Überhöhung, reicht nicht
auch manchmal der Purpose einfach, wir sind ein Wirtschaftsunternehmen und wir
wirtschaften? Natürlich, also es kommt darauf an, auf welcher Dimension du das siehst.
Natürlich, also wenn du ein Unternehmen hast, das Produkt der XYZ herstellt, die für
irgendwas gebraucht werden, ist das natürlich natürlichen Purpose, weil das ist der
Sinn des Unternehmens. Ja, du baust dein Unternehmen mit einem Sinn. Was ist das
Ziel des Unternehmens? Welche Dienstleistungen er bringen möchte es? Produkte erbringen.
Und das ist erst mal das Ziel. Und das musst du verfolgen und möglichst gut
verfolgen, weil sonst wirst du als Unternehmen nicht erfolgreich. Ich glaube dieses
Purpose, und ich spüre so ein bisschen dieses Überladene, weil du hast vor allem
recht Purpose hört man heute total viel, in vielen Dimensionen. Ich glaube aber, was
noch hinzugekommen ist, ist das Thema, was passiert mit unserer Welt? Was passiert
mit unserem Klima, mit dem Umweltschutz? Und wenn man sich damit beschäftigt, ist es
doch so, dass wir sagen, wir sitzen alle in einem Boot, also als Welt insgesamt.
Und ich glaube auch, ohne da jetzt abdriften zu wollen, weil es wäre das
Klimaproblem, die Herausforderung nur insgesamt als Welt, als Gemeinschaft lösen können.
Obwohl ich da auch glaube, das ist ein klassisches Gefangenendilemma. Wenn wir
kooperieren würden, würden wir bessere Ergebnisse haben, wenn einer nicht koperiert,
stellt er sich besser und so. Aber sei es drum. Und ich glaube, deswegen ist es
auch wichtig zu schauen, was tun wir in einem Unternehmen auch für diese Welt, damit
diese Welt ein besserer Ort wird. Und das kann ja auch sehr gut ein Produkt sein.
Wenn das Unternehmen, was du gerade angesprochen hast, hat ein Produkt. Und dieses
Produkt braucht es für irgendwelche Tätigkeiten oder für irgendwelche Dienstleistungen,
die man damit verknüpfen kann. Das kann ja auch sehr gut dazu führen, dass einen
insgesamt Mehrwert hat für das Thema, was umgesetzt werden muss. Das ist doch schon
eine Antwort darauf. Also ein Purpose, um aus dem Punkt zu reden, muss jetzt nicht
irgendwie was Riesengroßes sein, sondern es kann auch ein Klein sein, einen Mehrwert
zu erbringen, der für etwas Größeres wirkt. Ja, ich hänge bei dieser Purpose -Sache
halt ganz oft, weil wenn ich mir meine Kunden so teilweise angucke, dann sind das
halt IT -Dienstleister. Die machen halt eine IT -Dienstleistung. Der Purpose ist es,
dass sie dafür sorgen, dass die IT von jemand anderem gut funktioniert. Dafür
existieren die. Das sollte die intrinsische Motivation die Premiere meiner Mitarbeiter
sein. Wenn ich jetzt um die Ecke komme und sage, naja, ich habe den Eindruck, ihr
seid hier alle nicht ausreichend motiviert, einen guten Job zu machen. Deswegen hänge
ich jetzt hier Post dahin, dass wir die Welt retten, weil und Diversität in die
Welt bringen und das Klima retten und so weiter. Und am Ende des Jahres, wenn dann
so ein bisschen gewinn ist, dann realisiere ich diesen Purpose, weil ich habe
irgendwie zwei nette Projekte übers Jahr gemacht, wo ich Drucker -Tinte gespart habe
und jetzt am Ende des Jahres spende ich noch.
Aber Energieeinsparung ist ja tatsächlich auch ein Thema, wenn man sich damit
beschäftigt. Was so Rechenzentrum, was die an Energie ziehen. Vielleicht gibt es ja
irgendwann auch mal eine Entwicklung, die dazu führt, dass weniger Energie verbraucht
werden muss, weiß ich nicht. Total. Aber die Frage ist halt, ist es der Purpose
eines Betrebers von Rechenzentren? Rechenzentrums Energie, Verbrauch zu minimieren oder
ist das etwas, was quasi einfach zum guten Handwerk von diesem Betreiber gehört.
Also der Purpose von einem Chemieunternehmen ist es ja auch nicht möglichst wenig
Chemikalien in Flüsse zu kippen, sondern es gehört sich halt einfach, dass man keine
Chemikalien in Flüsse kippt. Der Purpose ist aber irgendwie für die Kunden gute
Produkte zu produzieren. Absolut, finde ich bei dir. Du schreibst im Buch "In Zukunft
werden Mitarbeiter immer rarer und wertvoll wie Diamanten sein". Das ist mehr als
unklug mit dieser wertvollen Ressource so verheerend umzugehen, wie es viele
Unternehmen auch heute noch tun und damit, glaube ich, beziehst du dich darauf, da
ist ein Mensch und ich kümmere mich nicht drum, was der kann und was der mag und
stopfe ihn einfach irgendwo hin, wo ich gerade einen Nied habe. Aber umgekehrt ist
dann meine etwas kritische Frage, also die Aussage hinter dem Potenzialprinzip, wenn
ich sie mal trivialisieren darf und du widersprichst bitte gerne, wenn ich
kotzschrede, aber die ist ja ein Grund, wo ich finde raus, was sind die Vorlieben
und die Talente dieses Menschen, was ist das Potenzial und dann finde einen Job, der
möglichst gut darauf aufpasst, dann wird er aufblühen. Ja, obwohl natürlich du im
besten Fall, bevor du Leute einstellst und schaust, passt denn die Person zu dem
Thema, was ich besetzen möchte? Genau, das wäre jetzt mal eine Frage, weil ich kann
das natürlich machen in dem Moment, wo ich unendlich viele Menschen habe und einfach
suchen kann, bis ich jemanden habe, der auf das passt, was ich gerade brauche. Oder
ich gehe umgekehrt hin und sage, okay, wir 15 Hansels, wir sind jetzt hier zusammen
in dieser Firma. Was für eine Firma passt denn eigentlich zu zu unserem Potenzial.
Also dann wird es ja richtig wild. Dann habe ich ein Team zusammengestellt und das
sollte eigentlich ein IT -Dienstleister sein und wir stellen fest, dass wir eigentlich
in Pizzeria sind. Aber du, das machen wir auch unternehmen. Ich habe einen
Geschäftsführer einer Marketingagentur vor ein paar Jahren getroffen und der erzählt
mir was wirklich spannend ist. Er erzählt mir, dass er Mitarbeiter hat, die sich
sehr stark für das Thema Nachhaltigkeit zu Sustainability interessieren. Ich glaube,
ich habe das auch im Buch drin, das Beispiel, wenn ich mich nicht irre. Und was
dann passierte, dass er gesagt kommt, wenn euch das Thema interessiert, dann schaut
doch mal, ob ihr auch Kunden bekommt in dem Bereich. Und genau das ist passiert.
Die Kollegen waren so von diesem Thema begeistert, sagen, Mensch, da wollen wir auch
Projekte machen, dass die selber auch akquiriert haben. Und die Firma hat sich genau
in diesem Bereich hinentwickelt, weil einfach die Mitarbeiter diese Themen betreuen
wollten. Und der Das war, ich glaube, der hatte so 15 Mitarbeiter, der musste
irgendwann gar keine Erquise mehr machen, weil das alle seine Kollegen gemacht haben.
Und so hat sich die Firma weiterentwickelt. Und ein anderes Beispiel, was ich auch
unheimlich spannend finde als Unternehmens Amazon. Ich meine, die haben glaube 96 als
Online -Buchhändler gestartet, wie sich die Firma permanent gewandelt, gewandelt,
gewandelt hat. Und natürlich haben die mittlerweile ganz andere Mitarbeiter, als sie
damals hatten, als sie gestartet sind. Das hat sich als Unternehmen weiterentwickelt?
Ja, da würde ich beaufragen, hat sich Amazon so weiterentwickelt? Also sind die von
Buchhandel zu Cloud -Anbieter gegangen, weil die zufällig ganz viele Cloud -Engineers
hatten? Oder haben sie den Markt gelesen und haben gesagt, der Markt braucht diesen
Cloud -Kram und jetzt holen wir uns Leute, die da zu passen? Ja, natürlich. Also
wenn die das auch gemacht haben, aber was das halt zeigt, ist eine Wandlungsfähigkeit
und dann immer im Hinterkopf, was muss ich tun, und diesen Wandel auch durchführen
zu können. Und ich glaube, da stimmst du mir zu, jetzt Online -Buch -Händler,
Mitarbeiter passen wahrscheinlich weniger, um jetzt einen Cloud -Anbieter zu
unterstützen. Ja, kann sein. Ja, man kann sich natürlich auch weiterentwickeln, aber
ich glaube, es ist wahrscheinlich schon eine andere Thematik, eine andere Kompetenz,
die man dies bezüglich mitbringen muss. Ja, aber ich meine, da sind wir jetzt genau
an dem Ding, was so widersprüchlich ist. Und ich meine das jetzt nicht im Sinne von
"Haha, ich habe widersprüchende Buch gefunden", sondern das ist die Widersprüchlichkeit
der Realität, weil auf der einen Seite sagen wir ja, finde ein Geschäftsmodell und
dann holt ihr die Leute, die von ihrem Potenzial her dazu passen. So wie Amazon,
findet raus, Cloud ist gebraucht und jetzt holt ihr richtig gute Cloud Engineers und
bau einen führenden Cloud -Anbieter auf. Also da sagen wir quasi, holt ihr aus dem
unendlichen Topf von Menschen da draußen am Arbeitsmarkt, die Leute, die passen, dann
wird das alles gut. Und umgekehrt sagen wir Aber also du musst die Leute nutzen,
die du irgendwie auf der Payroll hast, weil das ist halt einfach unheimlich schwierig
und unheimlich teuer zu rekruten, Leute zu finden, auszuprobieren, etc. Also guck,
dass du mit denen arbeitest, die du hast. Du weißt, was ich meine? Mit Widerspruch.
Ich verstehe, was du meinst. Und also ich glaube, man muss es zweigefächert sehen.
Natürlich, wenn dich ein Unternehmen weiterentwickelt, auch dass Amazon ist ein schönes
Beispiel, dann führt das natürlich auch dazu, dass du andere Mitarbeiter Kompetenzen
brauchst, wenn du dich als Unternehmen in eine andere Richtung bewegst. Wenn dann
gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder die Mitarbeiter, die du hast, die sagen, Mensch,
das interessiert mich, möchte mich da auch rein entwickeln. Ja, dann hast du die
Möglichkeit, die Mitarbeiter weiterzuentwickeln durch Training, durch Schulungen, Pipapo.
Wenn die Mitarbeiter sagen, nee, das Thema passt nicht zu mir, dann musst du dir
überlegen, hey, was machst du jetzt mit den Mitarbeiter? Und im Zweifel ist es dann
besser, sich zu trennen, was man ja auch sehr fair machen kann. mit
Outplacementberatung oder mit irgendwelchen Kontakten, die man als Unternehmen hat,
Mitarbeiter woanders zu positionieren, das kann man ja alles machen. Das ist auch
wichtig. Also was ich sage ist, natürlich passt nicht jeder Mitarbeiter in alles
rein. Das macht doch keinen Sinn. Also ein Beispiel. Ich komme aus der
Unternehmensberatung. Ich habe zum Anfang meiner Karriere meine Schulung in
Programmierung gemacht, habe ich glaube ich C + programmiert. Ich fand es spannend,
Olga, Aber das wäre nichts gewesen, wo ich wirklich A) gut gewesen wäre und B) auch
wirklich Spaß gehabt hätte. Also ich fand es zwar mal interessant zu sehen, die
systematisch die Logik, aber Olga, das wäre nicht meine Welt gewesen. Und wenn jetzt
das Unternehmen gesagt hätte, David, das ist aber zukünftig dein Job, das macht für
mich keinen Sinn. Da wären wir beide nicht glücklich. Ich glaube, das ist tatsächlich
auch eine Fähigkeit, die es zu wenig gibt. Einfach mit Respekt zu sagen, Du bist
ein guter Mensch, aber du bist nicht der Richtige für diesen Job. Ja. Ich glaube
manchmal, dass es sogar sowas Kulturelles im deutschen Geist drin ist, wir sind ja
immer noch ein bisschen programmiert auf, du suchst dir einen Beruf aus und dann
trufst du den für den Rest deines Lebens und wenn du den wechseln musst oder wenn
sich dann Gott bewahre, dann Arbeitgeber von dir trennt, dann ist das ein Markel,
dann ist das eine Aburteilung oder sowas in der Art, statt hinzugehen und zu sagen,
wenn wir als Buchhändler angefangen, Du bist Buchhändler, jetzt machen wir Cloud, du
bist halt kein Informatiker, bist ein guter Typ, aber bist halt nicht der richtige
Typ für das, was wir jetzt hier machen, irgendwo anders. Essen passen, das ist für
dich. Ja, das glaube ich auch. Weißt du, ich habe selber auch schon Mitarbeiter
entlassen müssen aus verschiedenen Gründen. Ich kann auch gleich ein Beispiel erzählen.
Das ist grundsätzlich nie schön, weil es natürlich bei dem, der dann entlassen wird,
immer so ein bisschen den Eindruck hinterlässt oder erzeugt. Ich war nicht gut genug
und ich glaube genau da anzusetzen, weil so wie du auch völlig richtig gesagt hast,
das geht ja nicht um den Menschen per se, sondern nur, dass man festgestellt hat,
dass es einfach nicht mehr zusammen passt, weil sich die Firma weiterentwickelt hat.
Oder es kann ja auch sein, dass der Mitarbeiter sagt, Mensch, ich habe jetzt ein
Thema, da habe ich mich reingelesen, das möchte ich gerne machen, macht aber die
Firma nicht. Und dann musst du dir überlegen, gibt es vielleicht keine Basis mehr,
aber das ist ja nicht schlecht, sondern es ist ja gut, wenn Menschen sich auch
weiterentwickeln. Und wenn du jetzt feststellst feststellst oder festgestellt, dass
Unternehmen der Mitarbeiter, wir passen nicht mehr zusammen, weil die Themen einfach
nicht mehr zusammen passen. Dann geht es darum, sich mit Anstand und Achtung auch zu
trennen. Und auch im Nachgang, weißt du, wenn es dir dann gelingt, du musst es
einen Mitarbeiter entlassen und hast danach noch Kontakt zu der Person, dann ist es
ein gutes Zeichen. Also ich hatte ein Beispiel, ich musste vor vielen vielen Jahren
einen Mitarbeiter entlassen. Und das war ein Kollege, der sprach nicht Deutsch, Er
wollte unbedingt bei uns in der Beratung arbeiten. Er hat mich auch fast gestorbt,
sei ich mir immer wieder angeschrieben, wollte irgendwie arbeiten. Und er war ganz
versiert, also er war richtig tief in Technologie, er hat permanent irgendwelche
Schulungen gemacht, Weiterbildung zu allmöchen Themen und er hatte wirklich eine gute
Basis in der Technologie. Und dann habe ich mir gesagt, okay, der spricht kein
Deutsch, aber er will bei uns arbeiten und er bringt eigentlich ein extrem gutes
Wissen und Kompetenzen und Fähigkeiten in den Themen mit, die wir begleiten bei
Kunden. Habe ich ihn eingestellt, dann hat er auch von mir Deutschkurse gekriegt. Das
Problem war, ich musste mich irgendwann von ihm trennen, was mir nicht leicht
gefallen ist, aber das Problem war, der war nicht wirklich für Beratungen geeignet.
Also der kam auch aus einer anderen Kultur und wir hatten oft das Problem, wenn er
nicht mehr weiterkam. Er hat auch keine Kollegen gefragt, mit denen er beim Kunden
vor Ort war, weil er einfach aus seiner Kultur das nicht konnte. Und dann habe ich
mit ihm auch Gespräche geführt, ich so, du, das musst du aber machen. Also du
kannst nicht beim Kunden sitzen und der Kunden hat das Problem, weil der Kunde bekam
es halt auch mit, dass der dann darum saß und nichts getan hat. Dann habe ich mir
auch gesagt, der fragt deine Kollegen, die helfen dir und hab auch den Kollegen
geguckt, mal wenn der irgendwie so aussieht, der kommt nicht weiter, dann geht mal
hin. Lange Rede, kurzer Sinn, es hat alles nicht funktioniert und ich musste dann
die Entscheidung treffen, ihn zu entlassen. Und ich habe ihm das gesagt, was die
Problematik ist und habe ihm auch gesagt, dass ich glaube, dass vielleicht Beratung
nicht das passende für ihn ist, weil er daran immer gescheitert ist. Und er hat das
auch verstanden, er ist dann auch raus. Ich hatte auch einige Jahre mit ihm noch
Kontakt und ich habe mich wirklich bemüht, das sehr wertschätzen zu machen, weil es
ging ja gar nicht gegen seine Person oder seine Fähigkeiten. Er war wirklich top.
Ich habe ihm gesagt, Mensch, guck doch mal, dass du vielleicht beim Kunden irgendwie
da, was machen kannst, da hast du dein Gebiet, dein Bereich und das hat er dann
auch gemacht und es hat auch sehr gut funktioniert. Und das ist ja genau die
Botschaft, du bist als Mensch, du bist okay, aber du bist halt nicht in der Lage,
jeden Job zu machen. Ich habe gerade überlegt, ich habe auch solche Geschichten, aber
ich habe auch eine Geschichte umgekehrt, wo ich selber auf einem Job gesessen habe
und musste dann dem System kündigen, musste dem System dann sagen, passt mal auf,
das passt nicht. Also der Fit zwischen dem Job, auf den ihr mich hier gesetzt habt
und mir, der ist nicht da und ich habe dann gekündigt und das war interessant, das
war ein Riesenunternehmen, ein Weltkonzern und die waren dann aber damals schon soweit
tatsächlich auch so zu reagieren. Also dann kam jemand, das fand ich sehr
interessant, dann kam jemand, der nicht mein Chef war, aber mich kannte, weil das
war so das Standardprotokoll, das dann ein anderer Manager, weil sie erst mal
hingegangen sind und sagen, wir nehmen mal den aktuellen Chef raus, wir wissen, dass
die meisten Leute ihre Chefs verlassen so nach dem Motto. Ein anderer Manager kam
und hat gesagt, wir möchten dich gerne halten. Gibt es denn einen anderen Job in
diesem Unternehmen, der dir gefällt, den du irgendwie schon mal gesehen hast und dann
gucken wir mal, ob wir dir den verschaffen können? Ja. Ich habe das damals nicht
genommen, weil ich wollte aus dem Konzern raus, also ich hatte auch ein grundlegendes
Problem mit den Konzernmechanismen. Aber ich fand das schon ziemlich cool, also
hinzugehen und zu sagen und ich empfehle das dann auch im Coaching relativ oft, dass
man halt hingeht und sagt, okay, du hast da jemanden, der fügt dir Schmerzen zu,
weil er halt ein Missmatch ist, auf dem Job, auf dem er sitzt. Aber wenn du sagst,
der Mensch ist cool, der ist schlau und so weiter, kannst du ihn irgendwo anders
hinbewegen? Und da kommt jetzt auch meine Frage an dich. Meistens ist das dann ein
größer Thema, ne? Wenn ich in einem Weltkonzern bin, da habe ich ja 50 .000 Jobs.
Also da sind auch immer x % von frei. Das heißt, da habe ich viel mehr Platz, mich
zu bewegen. Wenn ich jetzt in einem Mittelständler bin, mit 100 Leuten oder sowas,
da gibt es halt zwei Marketingrollen und die sind besetzt. Und dann sagt der Hansel,
ich würde gerne Marketing machen, dann muss ich mich entweder extrem verbiegen,
übermäßig Anzahl von Marketingstellen schaffen oder sagen, nee, das geht leider nicht,
oder? Ja. Um es auf den Punkt zu bringen, ist das Potenzialprinzip machbar für
kleine? Ja, es ist machbar für kleine. Du hast vollkommen recht, aber das ist für
große Unternehmen viel, viel leichter ist, eine Person, die aus irgendwelchen Gründen
in dem Job, in dem der Mensch ist, nicht mehr bleiben möchte, einen anderen Job in
dem Konzern oder in dem Unternehmen anzubieten, weil einfach die Möglichkeiten größer
sind.
Und selbst gibt es ja die, die Neukunden öffnen, Neukunden wickeln, also dieses
klassische Handwerk. Und dann gibt es ja die Pharma, die im Bestandskunden betreuen.
Wieder das eine ist besser, noch das andere schlechter, das sind einfach
unterschiedliche Menschen. Ich glaube aber, dass wenn du jetzt eine Position hast,
wo es darum geht, neue Geschäftsungegeln, neue Kunden zu öffnen, dann brauchst du
jemanden, der das auch kann, der fremde Menschen sich traut anzusprechen.
Der einfach da einen gewissen Drive hat das auch zu tun und ich weiß auch selber
du kriegst einen Farmer nicht zum Hunter. Ja und ich kenne auch Leute, eh mal die
Kollegen von mir, die wirklich gut in der Kundenbetreuung waren. Aber wenn du denen
einen gesagt hättest, du musst jetzt Neukunden entwickeln und machen, die hätten
irgendwie einen roten Kopf und Stresspusteln gekriegt, weil das wäre nicht zu sie
gewesen. Du musst jetzt Cold Calls machen, da bringen wir dich zu einem Trainer und
dann entwickelst du die Hornhaut und dann Du machst so Goldkolls und wir fahren dein
Festgehalt runter, machen einen riesen variable Gehaltsanteil, weil wenn du geldgierig
genug bist, dann verdrehst du deinen Charakter. Nein? Nee, das glaube ich nicht. Also
ich habe ja, mein Gott, es gibt da sicherlich Ausnahme, aber ich glaube nicht, dass
das nachhältig funktioniert und ich glaube auch, dass wenn du, ich habe es selbst
dringend gemacht und eine meiner Frage war immer, wenn du jetzt vorstellst, du musst
jetzt jemanden anrufen, den du noch nie gesprochen hast. Wie fühlst du dich? Und
wenn die Leute mir gesagt haben, du, da fühle ich mich nicht gut. Ich fühle mich
da unbäufig. Du weißt was? Dann lass es. Dann ist es nicht eins. Weil es geht
nicht darum, Menschen zu verbiegen, weil das wäre das, was du tun würdest. Also, um
auf deine ursprüngliche Frage zu kommen, du musst schauen, wen brauche ich. Also,
wenn du jetzt eine Selbststelle hast und ein Hunter brauchst, dann stell bitte keinen
Farmer ein. Das funktioniert nicht, da wird keiner glücklich werden. Und das ist,
glaube ich, gerade für kleine Unternehmen extrem wichtig zu schauen, wen brauchen wir
tatsächlich. Natürlich hast du Recht, im kleinen Unternehmen, wenn sich Mitarbeiter
weiterentwickeln will oder was anderes machen will, ist natürlich die Auswahl
begrenzter. Aber es ist nicht unmöglich und wenn es nicht funktioniert, geht es
darum, fair miteinander umzugehen. Oder mit dem Beispiel, was ich vorhin gesagt habe,
vielleicht ein neues Thema zu begleiten, mit dieser Marketingagentur, das war nicht
der Fokus. Jetzt haben sie Nachhaltigkeit zu Stainability gemacht, neuer Fokus durch
die Mitarbeiter. Mach' um nicht. Mir ist gerade aufgefallen, ich gehe ja größtenteil
meines Berufslehmens so als Unternehmer durch die Gegend und habe vor einigen Jahren
dann angefangen mir immer so als Co -Unternehmer so ein Typus zu ziehen. Und ich hab
zwei, keine Ahnung, was der Plural von Typus ist, Typen wahrscheinlich. Sich mir
immer wieder ranziehe, das eine ist genau, was du gerade beschreibst. So ein Typ,
dem gibst du zehn Telefonnummern von fremden Menschen und dann kommt er ein Tag
später zurück und hat acht neue Freunde. So einen brauche ich immer im Team, weil
ich das überhaupt nicht kann. Und das andere ist so jemanden, also wenn du, weiß
ich nicht, 100 Werkstücke fertigen musst, dann finde ich das erste total spannend,
weil ich wissen will, ob ich es hinkriege. Das zweite total spannend, weil ich
wissen will, ob ich es noch mal hinkriege. Aber Nummer 3 bis 100 ist eine Zumutung.
Und dann gibt es Menschen, die können das so richtig mit intrinsischer Motivation und
Werf sorgfältig abarbeiten. Und die zwei Typen brauche ich immer in meinem Team. Das
ist quasi so eine Minipotenzialprinzip für mein Unternehmen -Team -Zusammenstellung. Und
da bin ich, also ich sehe das ganz genauso in meiner Beobachtung.
weil du hast ja grade selber gesagt, dass du jetzt korrigier mich, wenn ich es
falsch verstanden habe. Aber Neukundner -Krise ist jetzt nicht so dein Thema. Aber du
hast das ja erkannt und weißt, wen du brauchst, um trotzdem erfolgreich zu sein,
im Team. Genau. Es gibt ja so von der Deborah & Connor von MIT, diese incomplete
Leader. Und darum geht es ja, wir haben ja alle unsere Fähigkeiten und wir haben
Bereiche, wo wir nicht gut sind. Und für diese Bereiche musst du dir jemanden
suchen, der genau da gut ist. Wir müssen uns das auch anerkennen und das ist ja so
das erste, das will ich mir sagen, diese
mit unseren Stärken und Fähigkeiten. Und wenn es eine Sache gibt, die wir nicht
können, die aber notwendig ist, um das gesamte erfolgreich machen zu können, dann
brauchst du genau dafür jemand, der seine Stärke hat. Und dann geht das durch die
Tür. Weil wenn du jetzt anfangen würdest, Holger, selber versuchst, Neukunden zu
akquirieren, das würde wahrscheinlich gar nicht gut funktionieren, ohne dir jetzt zu
nahe treten zu wollen. Ich habe das jahrelang probiert, und zwar ein Desaster, klar.
So, und Das schriebt dann alle Seiten, das macht ja auch gar keinen Sinn, aber wenn
du weißt, ich kann das nicht und ich brauchte jemand, der gut ist, dann hast du ja
eine Lösung. Ich habe mich mit meiner Mutter darüber geredet, ich stehe ja in meinem
Kinderzimmer hier, bin zwar irgendwie zweimal um die Welt gereist und habe mein,
zwischendurch auf meinen Wohnsitz in Deutschland mal aufgegeben vor ein paar Jahren,
hätte mir geschworen, dass ich irgendwo lebe außer in Deutschland und jetzt stehe ich
an der exakten Stelle, wo ich:stand auch mein Schreibtisch und die Firma hieß damals regional -guide .de. 99 ein
lokales Branchenverzeichnis für Anstellungskalender und so weiter. Wir hätten es
irgendwie gut aufgezogen, wären wir Millionäre geworden, aber war halt so ein
Schülerprojekt im Grunde. Und wir hatten dann so eine Plattform programmiert und dann
gab es irgendwann mal den Task. Ich hatte so eine Seite, das war eine Dienerviersite
mit allen Postgleich -Zahlen in unserem Einzugsgebiet. Und die mussten im System
hinterlegt werden. Also ich musste wirklich nur das Papier nehmen und musste die
Postleitzahlen abtippen. Okay. Weiß ich nicht, 100 Postleitzahlen oder so was oder 50
weiß ich nicht mehr. Und ich habe morgens angefangen und dann war Mittagspause und
dann hat meine Mutter gefragt, wie weit bist du? Und ich habe gesagt, ich habe
schon fünf geschafft. Da hat sie mich angeguckt und sagt, was?
Ja, ich habe jetzt in drei Stunden fünf Postleitzahlen abgetippt. Und mir war das
gar nicht so klar, dass das offensichtlich eine Schwäche ist, aber dann sagt sie, es
ist schon ein bisschen wenig, oder? Rechnen wir hoch, wie lang du brauchst, bis du
mit dem Zettel fertig bist. Und dann bin ich voll in so einer Opferrolle und habe
gesagt, ja was soll ich denn machen? Außer mir macht es doch keiner hier. Da hat
sich meine Mutter, engklammend Buchhalterin, hingesetzt und hat die anderen 95 in,
weiß ich nicht, fünf Minuten runtergetippt, ohne zu gucken. Das war so noch so eine
Buchhalterin, die konnte so ohne gucken auf die Gerechenmaschine. Und die habe ich
vor ein paar Tagen
Aha, jetzt wirst du, weil ich siebte oder so, dass ich, jetzt hast du die erste
Sache gefunden, die du richtig schlecht gernst, ne? So, und da musst du jetzt
überlegen, was machst du? Kannst du damit arbeiten? Kannst du besser darin werden?
Oder ist das halt nichts, wo du hingehörst, ne? Ich bin bei dir mit Schwäche, ja,
nein, man muss ja auch ein bisschen aufpassen, dass man sich nicht so in Schubladen
steckt, ne? Also ich glaube ja auch dran, dass Menschen grundsätzlich lernfähig sind,
ne? Absolut. Also schon im Podcast glaube ich auch schon mal die Geschichte erzählt
mir, ja, habe ich mich gegen gelaufen und war der Meinung, ich hab 'ne schlechte
Handschrift, bis vor zwei Jahren mich mal 'ne Rhetorik -Trainer zur Seite genommen
hat. Dann hat gesagt, was ist das? Alle haben Pause, der Holger lernt von mir
schreiben, oder mir 'ne Viertelstunde schreiben beigebracht. Seitdem kann ich so
schreiben, dass man's lesen kann. Ich hab 'ne schlechte Handschrift, das ist Gott
gegeben, ich kann nichts dagegen tun. Wir können schon lernen, aber da bin ich bei
dir, es gibt natürlich ein paar sehr, sehr feste Persönlichkeitsfeatures. So
extrovertiert versus introvertiert wäre zum Beispiel so ein Ding. Auch die Kränkbarkeit
zum Beispiel. Wir haben jetzt immer dieses Vertriebsbeispiel. Es gibt halt einfach
Menschen, ich habe so einen Kollegen, den ich dafür bewundere, dem schickste Losarzt,
ruft diese zehn Leute an und dann kommt der zurück, so habe ich gemacht und zehn
absagen. Und wie geht es dir? Wie geht es mir? Und es gibt andere Leute, die
schickste los und sagt, hier ruf mal die zehn Leute an, dann kommen die zurück und
sagen, Nur absage, ich halte das nicht aus. Wir lassen angerufen. Einen. Das ist
dann halt so, weißt du? Und das eine ist nicht mehr oder weniger lappend als der
andere. Ich glaube, da ist einfach die Kunst. Und natürlich fällt das manchmal
schwer, Sachen nicht persönlich zu nehmen. Weil ich glaube, viele Sachen, die
passieren, haben gar nichts mit dir persönlich zu tun, sondern die sind einfach
geschuldet, weil bei den zehn Menschen, die da was du gerade geschildert hast,
angerufen wurden, die hatten halt keine Zeit, keine Lust, kein Budget, ein anderes
Thema. Passte einfach nicht. Das hat aber nichts mit dir zu tun. Aber manchmal kann
das schwerfallen. Aber du hast recht, gerade wenn du im Vertrieb bist, musst du das
abhalten können, weil sonst kriegst du immer eine Depression, dann hat auch keiner
was davon. Ich rede in meiner Werkstatt so ein Blechschild hängen, da steht drauf,
manchmal muss man die Schuld auch bei anderen suchen. Und das hat mir einen Chef
geschenkt, zu Weihnachten, zwei Wochen bevor er mich gefeuert hat. Die Jahre später
habe ich rausgefunden, der Grund war, dass ich dem anderen irgendwie auf die Füße
getreten war oder sowas. Und ich habe das selber doch hängen, weil es ist halt ganz
oft ist, dass so ein bisschen diese Abstand, was wir vorhin auch hatten, zu sagen,
okay, ich bin halt ein cooler Typ und du bist ein cooler Typ, aber der Fit ist
halt gerade nicht so richtig da. Obwohl das Beispiel, was du gerade gesagt hast,
naja, es ist, weißt du, es kann auch nicht jeder gute und starke Menschen neben
sich aushalten. Das hat auch was mit einer persönlichen Reife zu tun. Es soll ja
auch Chefs geben oder Vorgesetzte, die in einer Situation nicht sagen können, ich
habe gerade keine Antwort. Ich weiß es nicht. Ja, das ist sehr höflich, was du
sagst. Ich weiß nicht, das kann sein, aber das ist halt eine sehr ... Das ist eine
schöne Spiegelung gerade. Also das ist eine sehr selbstdienliche Auslegung hinzugehen
und zu sagen, ich war jetzt irgendwie zu stark und zu sicher und das haben die
nicht ausgehalten. Also ich suche jetzt eine Auslegung des Facts, das ich gefeuert
wurde und versuche es zu erklären damit mit irgendetwas, was sehr, sehr gut an mir
ist. Also hinzugehen und zu sagen, gut, manche Leute haben haben ein Problem damit,
wenn sie richtig gut aussehen, denn Frankfurt und der Bub da arbeiten haben, ne? Das
kannst du machen, das wäre jetzt nicht mein Stil tatsächlich, aber vielleicht kannst
du mir das beantworten. In dem Buch steckt auch Resilienz drin, heißes Thema.
Resilienz kann man drüber reden, was ist der Begriff, ist die Fähigkeit mit Krisen
umzugehen, ist die Fähigkeit aus Krisen gestärkt hervorzugehen, ist die Fähigkeit
Krisen hervorzugehen und so weiter. Ich nehme halt das Akademische weg. Ich habe ein
Problem mit dem aktuellen Resilienzbegriff und vielleicht kannst du mir mit dem
helfen. Folgendes Problem. Also in der Lehrmeinung ist es sehr zuträglich für die
persönliche Resilienz, wenn man in der Lage ist, Triumfe auf sich zu beziehen und
Fehlschläge auf andere. Also es tatsächlich ein Feature von Resilienz, das gesagt
wird, wenn mir etwas zustößt, wenn mir etwas passiert, wenn es was Gutes ist, sag
ich, ah, das ist weil ich so ein cooler Typ bin. Und wenn was schlechtes passiert,
dreh ich es nicht rum und sagt, das ist, weil ich so ein blöder Typ bin, sondern
dann gehe ich hier und sage, das ist, weil der David so ein schlechter Chef ist.
Weißt du, was ich meine? Das verwirrt mich immer so ein bisschen. Ja, das verstehe
ich, aber das klingt auch so wie Pipi Langstumpf. Ich mache mir die Welt so, wie
sie mir gefällt. Natürlich auch nicht. Du solltest schon Sachen reflektieren, warum
etwas ist, was hat das mit dir zu tun oder natürlich gibt es auch Sachen, wenn wir
jetzt auf deinem Beispiel nochmal schauen, dass dein Chef Dich dann irgendwann
gefeuert hat für irgendwas. Ja, möglicherweise hast du irgendwas getan, was ihm nicht
gefällt oder was ihm nicht gepasst hat. Und er festgestellt, er passt nicht zusammen.
Das ist völlig fein. Im Nachhinein, ich weiß warum. Und ich finde, das wäre die
absolute richtige Entscheidung, das zu tun. Ja, also insofern sowas ist ja auch
vollkommen legitim. Weil ich auch schon glaube, wenn du mit Menschen zusammenarbeitest,
musst du auch irgendwie zusammenhassen. Also du musst schon irgendwie so eine gewisse
Verbindung zueinander haben. Und wenn du jemanden hast, der einfach ganz anders ist
oder wo du auch das in den Eindruck hast, also ob ich mit dem jetzt ans nochmal
weggehen würde im Bierchen trinken oder irgendwas anderes, weiß ich nicht. Ich sage
aber damit auch auf der anderen Seite nicht, dass man mit dem befreundet sein muss.
Das ist auch nicht der. Man muss aber gut miteinander arbeiten können. Man muss sich
vertrauen können. Man muss das, was man erwartet, von der Leistung auch bekommen. Das
ist extrem wichtig, weil wenn das nicht funktioniert, geht es nicht. Und dann ist es
im Zweifel auch besser, wenn man sich trennt, weil manchmal ist ein Schrecken besser
als ein Schrecken Schrecken besser als Schrecken ohne Ende. Spannend. Wenn man auf
dein Buch schaut, wenn man auf das Inhaltsverzeichnis guckt, da ist ja unheimlich
viel psychologische Sicherheit, Safe Space, dabei zentrierte Führung.
Gleichzeitig plädierst du aber auch dafür, es muss ein Leistungsbegriff da sein, es
muss eine Leistungserwartung da sein und die muss auch getroffen werden. Ja,
natürlich. Also nochmal, Unternehmen müssen Gewinne machen, sondern sind sie irgendwann
nicht mehr da. Punkt. Und das ist das Ziel. Weil es hat ja keiner was davon, wenn
wir uns zwar alle gut miteinander auskommen, jeder hat nur noch Spaß, aber das Ziel
wird nicht getroffen. Da macht das keinen Sinn. Sondern was ich ja sage ist, du
brauchst die Verbindung. Was möchtest du erreichen? Was ist das Ziel des Unternehmens?
Was erbringt das Unternehmen? Was sind die Dienstleistungen oder die Produkte? Und
dann brauchst du einen Mitarbeiterstab, der das unterstützt. Also ich sag mal so,
wenn du jetzt ein Unternehmen bist, das Sportkleidung, Sportfeatures herstellt,
dann glaube ich, ist es schon sinnvoll, wenn du jetzt im Vertrieb Leute hast, die
auch Sportaffin sind, weil ich glaube, dann kannst du auch diese Produkte besser
vermarkten, weil du auch authentischer wirst. Auf sowas würde ich beispielsweise
achten. Das heißt ja am Ende, wenn ich jetzt hingehe und sage, das ist selbst
evident oder sehr leicht nachvollziehbar, Menschen performen dort, wo sie in ihrem
Potenzial sind, wo sie ihre Talente und Fähigkeiten einsetzen können. Das ist ja auch
so eine selbst verstärkende Spirale. Wenn ich irgendwo hingehe, wo ich gut bin, dann
merke ich, dass ich gut bin. Das macht mir auch Spaß. So, dann bin ich da drin,
dann struggle ich dann nicht die ganze Zeit. Dann kriege ich auch eine intrinsische
Motivation, übernehme Verantwortung für das, worin ich gut bin. Genau. Dann
funktioniert das. Diesen Zustand herzustellen ist dann ja auch quasi
betriebswirtschaftlicher Auftrag des Unternehmens, der Führung des Unternehmens auch, das
sicherzustellen. Absolut. Letzter Themenkomplex, der da drin ist. Da in deinem Buch
kommt relativ oft das Wort Busywork vor und dann gibt es ein schönes Kapitel, das
nennt sich Busywork und das Kapitel, das nennt sich "In der Spirale des Stillstands".
Schön, oder?
Das ist ja quasi das, was passiert, wenn ich mich nicht als Potenzialprinzip halte,
richtig? Naja, ich weiß nicht, ob du das kennst. Wahrscheinlich ist bei euch im
Unternehmen ganz anders Holger. Ich muss gestehen, ich kenne das, aber ich war den
ganzen Tag beschäftigt mit ganz vielen Sachen. Ich habe aber meine Arbeit nicht
gemacht, weil ich so beschäftigt mit anderen Sachen war, die mir aber nicht bei
meinem Job geholfen haben. Das ist das, was ich mein. Du kannst unabig beschäftigt
sein, aber deinen Job nicht machen. Und das kann nicht zielführend sein. Und deswegen
bin ich auch so frech. Wir unterhalten uns so häufig über die vier Tage Woche, am
Anfang schon mal, und ich habe mir häufig schon überlegt, haben wir das nicht schon?
Weil wenn ich mir mal anguckern unternehmen, was ich in der Woche, ich habe mir mal
wirklich den Spaß gemacht, in der Corona -Zeit war das ja Wahnsinn. Musst mir auch,
wir haben auf irgendwann, dann gab es nur noch Calls. Und wie es bei euch ist,
aber auch im Nachgang ist es immer noch so, dass du viel mehr Calls hast als
früher. Ich hatte aber so viele Calls zu allmöglichen Themen, weil ich irgendwann den
Anruck hatte, du wirst für alles eingeladen. Ich weiß gar nicht, was der Sinn oder
Zweck sein soll. Irgendwann habe ich mir dann gesagt, nachdem ich immer eine Zeit
lang angekommen bin, ich mache das nicht mehr. Ich gehe nicht mehr zum Calls, die
mit meiner Arbeit nichts zu tun haben, weil die behindern mich, mein Ziel zu
erreichen. Und das ist das, was ich sage und meine Hypothese ist, ich könnte mir
vorstellen, dass vielleicht viele Mitarbeiter in Unternehmen, viele, viele Stunden in
ihrer Arbeitswoche mit Themen beschäftigt sind, die aber nicht zweckdienlich sind. Und
wenn du das rausschneiden würdest, dann hätten wir wahrscheinlich auch einen Tag frei,
weil die Effizienz, ja, der Output ist möglicherweise der gleiche, sondern im Zweifel
wäre der Mitarbeiter vielleicht sogar noch mal erholt, weil er einen Tag was anderes
machen könnte, um dann wieder voller Elan bei einem Job zu sein. Verstehen Sie, ich
sage jetzt nicht, dass wir eine vier Tage Woche bleiben, aber mir geht es um das
Prinzip, dass wir einfach sehr viel Zeit oder häufig viel Zeit mit Sachen verbringen,
die gar nicht notwendig sind. Na ja, du siehst es relativ oft, wenn Menschen ihre
Arbeitszeit reduzieren tatsächlich. Also, meine Frau, ganz klassisch, Kind kommt auf
die Welt, geht dann zurück, hat vorher nicht 40, 38 Stunden gehabt, geht zurück mit
20 Stunden, macht den selben Job wie vorhin. Wie geht denn das? Habe ich sie
gefragt. Und die Antwort ist, ich gehe halt nicht mehr zu den Unnützen -Calls. Ganz
sich das so vorstellen. Tatsächlich, also ich halte es für sehr sinnvoll. Stell dir
vor, du hast einen Apfelbaum - oder Apfelbaum -Plantage und du hast eine Safterei in
deinem Dorf. Und du machst einen Vertrag mit der Safterei, dass du den jeden Tag 8
Kilo Äpfel bringst. Ja. Du hast jeden Tag los mit deinen 8 Kilo Äpfeln, aber der
Partner sagt, oh, geil. Und dann gibst du dem 2 Äpfel und dann läufst du durch die
Gänge und da 3 Äpfel und da 5 Äpfel und bist du bei der Saftmaschine ankommen,
hast du noch 2 Kilo übrig. Und dann sagt der, was ist denn los? Waren noch 8 Kilo
vereinbart? "Ja, den Rest hat hier deine Organisation gerade weggefressen auf den
Weg." Wer ist denn jetzt schuld und vor allen Dingen, wer muss den Äpfel beschützen
auf den Weg zur Safterei? Also im Zweifelsfall ich als Apfelbauer. Also das ist ja
interessant, kulturen haben dann ja so Abwehrmechanismen. Und wenn man dann halt
hingeht, oft wird auch überkompensiert, dass man dann relativ aggressiv sagt, ich geh
nicht mehr zu euren sinnlosen Meetings und so weiter, ich muss jetzt hier arbeiten.
Dann ist man aber erstmal, das Kind das nicht mehr mitspielt, dann ist man der
Spielverderber. Weil man ja was eingespielt ist, diese Mieting, Mieting, Mieting,
Mieting Krabben. Das ist ja so ein sozialer Kontrakt. Und wenn man den dann
aufkündigt, dann ist man erst mal der Fremdkörper so ein bisschen. Ja, natürlich. Das
musst du auch aushalten können. Und natürlich machst du dich im Zweifel beim Menschen
dann auch nicht beliebt, sondern eher unbeliebt. Wenn du sagst zu deinem Call, komm
ich nicht. Dein Call ist mir nicht wichtig, weil das ist ja die Aussage, die du
damit tätigst. Ja, und ich spiele das Spiel nicht mehr mit. Also ich habe über den
selben Effekt in meinem Buch geschrieben. Ich habe es im Mieting in Farkt genannt.
Wir hängen nur noch in Meetings, deswegen können wir zwischen den Meetings überhaupt
gar keine Arbeitsergebnisse mehr produzieren, weil wir ja nur in Meetings hängen. Also
habe ich eine Woche später ein Meeting zu demselben Thema, ich habe in der Zeit
nichts gearbeitet an dem Thema, also wird in dem Meeting darüber geredet, warum
eigentlich nichts dran gearbeitet wurde, also der Stillstand, so wie du es auch
beschreibst, die spirale Stillstand. Wir verwalten dann den Stillstand und tun gar
nichts mehr. Das kann ja nicht zweckdienlich sein. Und wie kommen wir daraus?
Poststrukturen. Du musst dich immer wieder hinterfragen, was ist mein Ziel, was will
ich erreichen, was ist meine Aufgabe? Du musst dich immer wieder daran erinnern und
das tun, was dich deinem Ziel der Aufgabe diese zu erreichen näher bringt und alles,
was nicht notwendig ist, herausnehmen. Und das im Zweifel dann auch mit deinem
Vorsetz besprechen, weil das ist ja eine systemische Thematik. Und dass du als
Mitarbeiter das dann aufzeigst. Ja, auch mal aufzeigst, womit verbringe ich eigentlich
meine Zeit und was mich an meinem Ziel hindert, dieses zu erreichen. Welche Themen.
Und dann musst du dir als Vorgesetzter überlegen, okay, das macht keinen Sinn. Wir
müssen was ändern. Und das hat ja was mit Kulturentwicklung zu tun, weil es geht ja
im Unternehmen nicht darum, dass du dich mit dir selber beschäftigst. Und ich meine,
das Beispiel, was du hast, das muss man überlegen, was das bedeutet. Du hast ein
Meeting zu einem Thema. Wenn man was erreichen will, dann ist man leider nur noch
im Meetings und kann gar nicht an diesem Aufgabe arbeiten und der nächste Woche hast
du ein Wiedermeeting. Und dann geht es darum, zu diskutieren, warum hat man
eigentlich noch nichts Produktives geleistet. Das ist sehr verrückt. Und das kann
nicht im Ziel eines Unternehmens sein, gar nicht. Also wir wieder bei dieser
Zielausrichtung. Ich habe mich gerade erinnert, ich hatte vor Jahren mal einen Kunden
auch Konzern und da gab es einen sehr, sehr
Also das war der, der, das war der Director of Textes und so weiter, ne? Also der
hat von diesem Konzern die Textoptimierung gemacht, viele, viele, viele Millionen durch
die Gegend und so weiter. Und ich hatte mit ihm immer das Thema, dass ich ihn so
für Meetings eingeladen habe und hatte dann schlechtes Gewissen, dass er kam. Weil er
hat dann so zwei Stunden zugehört und hat halt vielleicht mal so einen Satz gesagt.
Und dann habe ich mich irgendwann mal bei ihm entschuldigt und habe so ein bisschen
gefragt, so habe ich gesagt, so, ich lasse die aus Hüftlichkeit ein, aber eigentlich
müssen sie nicht Und nach dem Motto, wie ist es voll peinlich, dass Sie da immer
nur einen Satz sagen in zwei Stunden. Ich war da total entspannt und sagte, "Nö,
passt zu meinem Purpose, kann ich mich jetzt." Naja, meine Aufgabe ist es ja,
Steuerverschwendung von diesem Unternehmen fernzuhalten und Steueroptimierung
reinzubringen. Und wenn es einen Call gibt, wo es die Möglichkeit gibt, dass
Steuerverschwendung passiert oder Steueroptimierung, dann gehört es zu meinem Job dazu
zu hören. Aber wenn Sie mich einladen zu irgendeinem anderen Thema, dann sage ich
sofort ab, weil es nicht zu meinem Purpose gehört. Ja. Und ne so, Aber das war
dann eben jemand, der wusste genau, was inhaltlich sein Purpose ist. Und er hätte
nicht gesagt, mein Purpose ist es, morgens um 9 Uhr anzufangen und zu allen Meetings
zu gehen, zu denen ich befohlen werde. Das ist halt diese andere Ebene, wie ich mit
der Arbeit umgehe. Es hat was mit Verantwortung zu tun, dass du Verantwortung für
deine Aufgabe übernimmst und die bestmöglichst begleitest. Und alles, was an
Störfaktoren passiert, soweit wie möglich zu reduzieren. David, was empfiehlst du zum
Abschluss den Zuhörerinnen und Zuhörern da draußen. Wie können Sie mehr
Potenzialprinzip in Ihren Arbeitsalltag bringen? Ich glaube, die wichtigste Frage ist,
zu reflektieren, was treibt mich? Was treibt mich wirklich? Was sind die Sachen, die
mir persönlich Freude bereiten, wo ich sage, da kann ich wirken und da kann ich
auch bedeutsam sein? Und dann zu schauen, passt das zu dem, was ich tue? Wer weißt
du? Meine Frau ist Mediziner. Und Als ich meine Frau kennengelernt habe, seitdem habe
ich mich auch mehr mit dem Thema Sterben beschäftigt. Weil passiert jetzt in meinem
Beruf, glücklicherweise weniger, obwohl auch nicht gleich noch kurz was erzählen. Wir
haben alle eine beschränkte Zeit, die wir hier sind und ich glaube, es geht darum,
diese Zeit mit etwas zu füllen, wo wir das Gefühl haben, wir können bedeutsam sein,
wir können uns einbringen, wir beschaffen einen Mehrwert. Dann zu überlegen, wie ich
es gerade schon sagte, Kann ich das in meiner Firma machen? Bin ich da an der
richtigen Stelle? Ist das das, wo ich sage, ja, ich kann mich hier gut einbringen?
Und wenn ich im Zweifel feststelle aus irgendwelchen Gründen, ich pass da nicht, sich
auch zu entscheiden, etwas anderes zu suchen, sei es im Unternehmen, sagen vielleicht
gibt es eine andere Rolle, wir haben einen größeren Konzern, oder woanders zu
schauen, wo ich mich als Person mit meinen Fähigkeiten besser einbringen kann. Hast
du einen Tipp, wie man das rausfindet? Weil oft ist es ja so, wir sind in einem
Situation und wir wissen, das hier wollen wir nicht, aber wir wissen nicht, was wir
wollen. Das ist auch Herausforder. Das ist nicht das, was du sofort ... also, du
schläfst nach drüber und dann ist es dir eingefallen. Also, es gibt zwei Sachen.
Einmal, was fällt dir denn leicht? Weil häufig ist es ja so, die Sachen, die uns
leicht fallen, die nehmen wir gar nicht so wahr. Oder wenn du auch überlegst, auf
deine Kindreite reflektierst, wo hast du denn Freude gehabt? Was hat denn deine Augen
zum Leuchten gebracht? Und womit ich auch sehr gerne arbeite, ist das Ikigai. Das
Konzept, das in Ikigai ist ja, das kommt aus Japan. Ich würde mal sagen, eine
Weisheit. Und das geht darum, was ist es, dass mein Leben lebenswert macht? Und dann
gibt es diese vier Bereiche. Also, was kann ich? Was liebe ich? Was braucht die
Welt? Und womit kann ich mein Geld verdienen? Das ist so diese Schnittbänge. Und
wenn du in dieser Schnittbänge bist, in den Bereichen, die sich berühren, bist du in
deinem Iki -Gai. Und ich glaube, darum geht es, das herauszufinden und immer wieder
zu reflektieren. Und das kann sich letztendlich auch weiter entwickeln, weil du dich
ja auch als Mensch weiterentwickelst. Und ich glaube, es ist gut, das immer mal
wieder zu reflektieren, immer mal wieder vorzunehmen. Passt das noch so? Da habe ich
mich vielleicht in einem Bereich weiterentwickelt, einen weiteren Skill von mir
entdeckt. Weil es ist ja auch nicht so, dass wir von Anfang gleich alles wissen, wo
wir gute Fähigkeiten haben. Wir hatten es ja eingangs gesagt, oder vorhin, dass was,
was mir leicht fällt, was mir leicht von der Hand geht, das nämlich nicht so
einfach war, sondern ich sehe häufiger die Sachen, wo ich irgendwie anstoße und was
nicht so gut funktioniert. Darum geht es, was, glaube ich, dir auch hilft, um dein
Potenzial - und das Potenzialprinzip in dir zu entfesseln. Und das,
worüber wir reden, ist ja immer das Spiel von den zwei Faktoren Arbeitnehmer und
Arbeitgeber und mitarbeitende und Führungskraft. Und ich glaube auch da tut es uns
gut hinzugehen und zu sagen, ist der fit richtig. Also da ist eine Person, die hat
Talente, die hat Motivationen, die hat Interessen, die hat Vorlieben. Und wenn die zu
dem Job passen, dann wird sie gut performen. Und wenn die nicht zu dem Job passen,
wird sie nicht gut performen. Jetzt gibt es natürlich noch die Zwischen, also
eigentlich passen meine Vorlieben und so weiter. Ich habe nur einfach die Skills
nicht, etc. Da muss ich auch lernen, dann kann ich es. Aber wenn ich das durch
habe, da sitzt eine Person auf dem Job und die Performance passt nicht so richtig,
ich habe geschult, ich habe Klarheit geschafft, das ist ja auch offensichtlich eine
Klarheit, kann das ja auch verhindern im Performance, dann muss ich halt irgendwann
einfach sagen, okay, da ist ein Missmatch. Und dann habe ich als Führungskraft die
Verantwortung dem System gegenüber hinzugehen und zu sagen, ich kann nicht jemanden da
drauf aufsitzen lassen, der eigentlich nicht geeignet ist für den Job, für das System
nicht. Und gleichzeitig tut dem Menschen ja auch nicht gut. Und wenn ich derjenige
bin, der auf dem Job sitzt, dann muss ich mich halt auch manchmal fragen, passt das
hier eigentlich? Bin ich die richtige Person für diesen Job? Es gibt ganz, ganz
viele Gründe, sich nicht damit auseinanderzusetzen. Die Führungskräfte kommen immer zu
sagen, da ist der Arbeitsmarkt, ich finde doch niemanden. Ich habe lieber jemanden,
der den Job schlecht macht, als dass ich jemanden habe, der den Job gar nicht
macht. Nee, stimmt nicht. Nimm den, der den Job schlecht macht da weg, dann erspaßt
du ihm viel Gramm und du machst den Platz halt frei und dann kannst du da jemand
anderen draufsetzen. Du wirst ihn schon finden und umgekehrt auch wenn ich die Person
bin. Ich hatte das schon, du sagst ein gutes Zeichen ist es, wenn man sich von
jemandem trennt und danach reden die noch mit einem. Da habe ich so eine, da ist
mein Track record so mittel, aber was ich habe, wo ich ein bisschen stolz bin, ist,
ich habe mehrere Leute entlassen oder aus einem Job herausgenommen, die dann mit ein
paar Monaten Abstand kamen und haben gesagt, Ich wollte mich noch mal bedanken. Das
war so gut. Ich habe das gar nicht in der Situation gesehen, wie schrecklich das
war. Aber jetzt mittlerweile, ich habe dann geguckt und habe daraus gelernt, ich habe
jetzt einen so viel besseren Job, der so viel besser zu mir passt und wo ich so
viel besser performe. Was ein Glück. Aber da sind natürlich was, was wir anfangs
hatten. Da stehen viele Ängste dagegen, viele Narrativen dagegen. Viele bin ich dann
gescheitert oder so was, wenn ich aus dem Job rausgehe. Es hat ja auch immer was
mit Selbstvernehmern und Fremdvernehmern zu tun. Und wenn du einen Job hast und ...
was mittelfristig wahrscheinlich sehr positiv ist. Und ich meine, Holger, wenn du
diese Feedbacks gekriegt hast, dann hast du alles richtig gemacht. Wie toll ist das
doch so was zu hören? Und noch mal auf dem Punkt, es geht ja immer um zwei
Personen, also der entlassen wird und der entlassene. Und beide müssen natürlich im
Nachgang auch, auch wenn man das respektvoll gemacht hat, noch den Kontakt halten
wollen. Aber es gibt natürlich auch diese Situationen, wo du es auch wenn du es
sehr macht es, wenn es einfach nicht mehr funktioniert aus irgendwelchen Gründen. Das
ist dann aber auch so. Richtig. Und das ist auch das Recht eines jeden. Ich habe
auch solche Fälle, wo ich sage, also ein Beispiel im Kopf, das hat sich nicht gut
angefühlt, als ich es gemacht habe. Ich habe es irgendwie machen müssen und so
weiter. Und dann war das eine Riesenerleichterung, als der dann später zurückkab und
sagte, hey, super gut, dass du mich damals rausgeworfen hast. Das war richtig gut.
Ich habe aber auch andere Fälle, wo ich sage, das war notwendig. Ich habe das
nicht, also ich Ich bin niemand, der das gerne macht, ich weiß nicht, ob es Leute
gibt. Aber wo ich hingehe und sage, das war einfach ein guter Mensch, der falsch
besetzt wurde, inklammen, der von mir falsch besetzt wurde, muss man also sagen, ja,
auch dazu. Es war mein Fehler. Ich habe gedacht, du funktionierst auf dieser Rolle.
Das ist ja auch alles nicht schwarz und weiß. Manchmal setzt du Leuten auch auf
eine Rolle drauf, wo die Rolle erst klar wird, wenn die Person drauf sitzt. Ja,
natürlich. So Sachen passieren ja auch. Und dann muss man sagen, du, wenn hier
irgendjemand ein Fehler gemacht hat, dann bin ich das, weil ich dachte, das klappt.
Das war nicht so. Aber jetzt haben wir das rausgefunden und jetzt müssen wir das
nie fährt. Halt bitte von dem Fahrrad runterholen, bevor hier Schaden entsteht und
gucken, dass wir für dich und für das Fahrrad jeweils einen passenden Partner finden.
Und auf der anderen Seite ist aber jemand, der das dann total beleidigend persönlich
hört, der das als eine persönliche Niederlage hört, für den es auch gerade nicht ins
Leben passt oder so was. Und dann muss man auch sagen, ja, das ist alles wahr, das
ist alles okay. Jeder Mensch hat auch ein Recht darauf, beleidigt getroffen oder
sonst was zu sein. Am Ende des Tages bin ich dann aber auch irgendwo dem System
verpflichtet, zumindest in der Rolle als Führungskraft, um zu sagen, das ist alles
blöd. Das alles tut mir alles leid. Aber am Ende des Tages ist es mein Job zu
verstehen, welche Rollen müssen besetzt werden, welche Rollen sind gut besetzt, welche
Rollen sind nicht gut besetzt und dann zu gucken, die die nicht gut besetzt sind,
das zu parieren. Absolut. Deine letzten Worte. Meine letzten Worte. Ja, vielen Dank,
Holger. Sehr viel Spaß gemacht. Ein sehr schöner Austausch. Ich glaube, wir haben ein
paar spannende Impulse gesetzt. Und danke, dass ich hier sein darf. Vielen Dank, dass
du hier warst. Für euch da draußen David A. Martin. Das Potenzialprinzip im
Wahlenverlag erschienen. Es liest sich sehr schön. Ich kann es euch empfehlen. Darin
steht viel über, dass wir heute geredet haben. Und da stehen noch noch Sachen,
darüber, die wir gar nicht geredet haben heute. Zum Thema Strukturen steht da zum
Beispiel was reden zum Thema Leadership ist ein deep dive drin oder ist eine
Zusammenfassung wie Leadership heute funktionieren sollte. Wir haben darüber gesprochen
was das Potenzialprinzip ist der Mechanismus dass Menschen dann glücklich sind und
auch dann besonders viel Wert schöpfen wenn es einen guten fit gibt wenn es eine
gute passung gibt zwischen der Aufgabe die ich ihnen gebe dem Job den sie haben und
ihren persönlichen Potenzialen also ihren Talenten, ihren Interessen.
Wenn das passt, geht die intrinsische Motivation hoch. Wenn das nicht passt, geht es
hier runter, dann demotiviere ich die Menschen, dann passiert busywork, man kann es
auch Fake -Work nennen, dann kommen diese Meeting -Kollabse, dann rede ich darüber,
warum ich keine Ergebnisse produziere, statt wirklich intrinsisch von diesen Ergebnissen
angezogen zu werden. Wir haben aus Führungsperspektive drauf geguckt, aber auch aus
der Perspektive sich selbst zu fragen, die immer mal hinzugehen und zu sagen, das,
was mich interessiert, das, was ich gut kann, passt das eigentlich zu dem, was ich
gerade mache und wo ich gerade bin. Und wenn dem nicht so ist, naja, was mache ich
denn, dann gehe ich woanders hin oder fange ich an, an meinen Talenten und an
meinen Fähigkeiten zu arbeiten, weil ich einen Mismatch habe, das ist auf Dauer nicht
besonders empfehlen zu werden. - Absolut, eine sehr schöne Zusammenfassung, Olga. - Ich
geb mir Mühe. Liebe David, Vielen Dank, dass du da warst, euch da draußen. Vielen
Dank fürs Zuhören. Schickt uns Kommentare, schickt uns LinkedIn -Messages. Wir verlinken
David's ganze Links in Zeit aber, wie sich das so gehört. Unter dieser Podcast
-Episode gibt uns Sternchen, gibt uns Reviews bei Spotify, Apple und Co.
Das hilft dem Podcast. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Dankeschön.
Tschüss.