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Neues aus der Klinikseelsorge - Stefan Hund EPISODE 1, 15th September 2017
Podcast-Klinikseelsorge-000-Pilotfolge
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Podcast-Klinikseelsorge-000-Pilotfolge

000 – NEUES AUS DER KLINIKSEELSORGE – PILOTFOLGE„Was Deiner Seele gut tut …“ unter diesem Motto berichte ich, Stefan Hund, wöchentlich ab September 2017 aus der fiktiven „Hessen-Klinik“ von meinen Begegnungen mit Patienten.Ich lade darüberhinaus interessante Interviewgäste aus dem Bereich der Klinikseelsorge wie auch aus Themenfeldern, mit denen er als Klinikseelsorger ins Gespräch bzw. ins Miteinander-Tun kommt, in diesen Podcast ein.Mein Podcast genießt die Unterstützung des Evangelischen Dekanates Darmstadt-Stadt. Die Musik wurde von Dekanatskantor Stefan Mann, Darmstadt-Eberstadt, komponiert und als mp3-File umgesetzt.Der Podcast ist nicht im Rahmen meiner realen halben Stelle als Klinikseelsorger für das Klinkum in Darmstadt leistbar, weder zeitlich noch finanziell. Daher sponsere ich zeitlich und finanziell diesen Podcast. Sponsoren für die ersten Folgen sind:  Stefanhund.com, systemischer Coach und Mediator, Das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt und Dekanats-Kantor Stefan Mann.Für diesen Podcast hat er aus Gründen der Diskretion, des Seelsorgegeheimnisses und der Unabhängigkeit die fiktive „Hessen-Klinik“ an der hessischen Bergstraße – analog der legendären TV-„Schwarzwald-Klinik“ aus dem Glottertal ins Leben gerufen.  Sämtlich erzählte Geschichten spiegeln einen wahren Kern, persönliche Details, die auf die realen Personen schließen lassen könnten, sind aber bewußt verändert._______IN DIESER PILOTFOLGE:VIELE PATIENTEN IM KRANKENHAUS HABEN EIN KOPFKINO – UND EIN SMARTPHONE ODER TABLETAls Klinikseelsorger ist es mir wichtig, Patienten, die in meinem Bereich „residieren“, zu besuchen und ihnen ein Gespräch anzubieten. Entsprechend meinen zeitlichen Möglichkeiten mal mehr und mal weniger in meinem Dienst. Kein Patient ist freiwillig in der Klinik, so ist es nichts Ungewöhnliches, dass der eine oder die andere ein Kopfkino entwickeln. Bei manchen, zu der Krankheit, die sie jetzt real haben, bei anderen auch zu den Krankheiten, die vielleicht haben könnten. Manche kommen ins Grübeln zu der Frage nach dem woher, das ist aber seltener, vielmehr sind einige an den Fragen dran, wie geht es weiter, wenn sie entlassen sind.Bei einigen Patienten kommen auch grundsätzliche Lebensfragen auf, das geht von privaten Themen wie Partnerschaft bis hin zu beruflichen Themen oder Unternehmensperspektiven. Als evangelischer Klinikseelsorger bringe ich für den Patienten wunderbare Privilegien mit, die für mich den Reiz aber auch die Herausforderung bedeuten:a) Ich nehme mir extra für ihn/sie Zeit und höre aktiv zu.b) Ich gebe ihm mit meinen Fragen Raum – und muss nicht zielgerichtet fragen, ob er Brot oder Brötchen, sie Tee oder Kaffee möchte, wie der Blutdruck und manches andere war…c) Meine Präsenz gilt die nächste Zeit, oft um die 15 Minuten, ihm oder ihr allein – mit den Themen, die in diesem Moment für diesen Menschen dran sind.d) Auf Wunsch bete ich mit oder für die Patienten und verlasse das Zimmer mit einem Segenswort.Viele haben ein Smartphone oder ein Tablet bei sich. Das brachte mich auf die Idee mit dem Podcast.SEELE – SEELSORGE, WAS IST DAS FÜR MICHSeele ist für mich erst einmal sehr allgemein, der Geist, der Atem, der darinnen ist – also in einem Menschen, oder auch in einem Tier, in einem Lebewesen ist – aber auch darüber hinaus. In diesem Sinne haben auch Gebäude, Organisationen oder auch ganze Unternehmen eine Seele. Einen Geist, einen Atem, der darinnen ist.Und wie es einem Menschen geht, spürt, hört oder auch riecht man es am Atem, ist er gleichmäßig tief oder kurzatmig – langatmig, gar mit Aussetzern oder stockt einem der Atem, kann ich ihn gut riechen oder stinkt er mir schon … gibt das auch schon einen Hinweis auf die Gesundheit und einen guten Geist des Miteinanders.PATIENTENBESUCHE IN DER KLINIK VOR ORT –Ich arbeite seit 2015 als Klinikseelsorger für einen Krankenhaus der Vollversorgung in Südhessen....