In dieser inspirierenden Podcast-Folge teilt Calvin seine persönliche Erfolgsgeschichte, die mit einem ehrenamtlichen Einsatz auf der Digitalen Nomaden-Konferenz begann. Durch wertvolle Kontakte und konsequente Umsetzung schaffte er es, in der Kurzzeitvermietung erfolgreich zu werden. Er zeigt, wie wichtig ein starkes Netzwerk und der richtige Fokus sind, um schnelle Erfolge zu erzielen. Dabei geht es nicht nur um Mindset, sondern auch um handfeste Tipps aus seiner fünfjährigen Erfahrung. Ideal für alle, die mehr aus ihren Träumen machen wollen!
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Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge hier im Erhört-Podcast und heute geht es mal um das Thema Netzwerk, um das Thema Aufbau und wie schnell du dank Netzwerk aber auch mit der ordentlichen Portion Fokus erfolgreich werden kannst. Diese Folge richtet sich also an alle, unabhängig davon, ob ihr bereits aktiv in der Kurzzeitvermietung seid oder davon träumt, aktiv in der Kurzzeitvermietung zu werden. Dementsprechend bleibt unbedingt dran. Es wird Mindset-lastig, es gibt aber ganz viele Tipps, die ich auf meinem Weg der letzten fünf Jahre mit euch teilen möchte. Dementsprechend lasst uns direkt rein starten. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Hören und freue mich über reges Feedback. Um in das Thema Mindset richtig einzusteigen und auch das Thema Netzwerk an dieser Stelle wirklich nochmal besonders hervorzuheben, müssen wir einmal fünf Jahre zurückspulen. Denn genau vor fünf Jahren befand ich mich auf der Digitalen Nomaden-Konferenz. Die Digitale Nomaden-Konferenz war damals eine Konferenz, die alle deutschsprachigen Digitalen Nomaden aus aller Welt angezogen hat und in Berlin versammelt hat. Diese Versammlung der Digitalen Nomaden hat damals dazu geführt, dass es ganz viele spannende Vorträge, aber auch einen ganz tollen Austausch gab, sowohl für Leute, die noch überhaupt nichts hatten, nur eine Idee oder nicht mal eine Idee und auf der DNX, damals auf der Digitalen Nomaden-Konferenz, eine Idee gesucht haben, als auch Leute, die schon richtige Profis waren, die Vollzeit selbstständig sind, die Vollzeit am Reisen sind, die überhaupt nicht mehr unterwegs sind und sogar das steuerfreie Modell des Perpetual Travelers erfüllt haben. Das bedeutet, du darfst dich nie länger als 90 Tage in einem Land aufhalten und dann bist du steuerlich komplett befreit. Also dann musst du nirgendwo Steuern zahlen und bist nirgendwo gemeldet. Das Ganze hat mich extrem gejuckt und ich habe ungefähr 2018 im August angefangen, den Digitalen Nomaden-Podcast zu hören, weil ich unbedingt zeitlich und örtlich unabhängig arbeiten wollte. Über dieses Netzwerk bin ich dann im Juni als Volunteer, also als freiwilliger Arbeiter, der kein Geld für seine Arbeit bekommen hat, aber dafür kostenloses Ticket und die Möglichkeit, diese Messe und die Leute in vollen Zügen kennenzulernen. Und ich dachte mir, ja komm, bevor ich jetzt irgendwie hier 400 Euro für ein Ticket ausgebe, nehme ich das doch gerne mal mit, arbeite da kostenlos, spare mir das Geld. Geld war damals eh eine sehr, sehr knappe Ressource bei mir und ich bin nach Berlin gefahren, um dort fünf Tage zu arbeiten. Ich habe von Donnerstag beginnend angefangen, auf der Messe bzw. für die Messe zu arbeiten und bis Montag das Ganze verrichtet. Das war wirklich eine extrem intensive Erfahrung. Es war nicht alles schön, natürlich nicht, Arbeit macht nicht immer Spaß, vor allem wenn es für jemand anderen ist, aber was es auf jeden Fall war, ein extrem krasses Learning, ein echter Arschtritt und all das hat dazu geführt, dass ich mit der Kurzzeitvermietung gestartet bin. Damals gab es noch den Kurs von Bastian Barami mit Airbnb um die Welt, der wurde dort auch nochmal vorgestellt. Ich hatte die Chance, mit Bastian Barami, aber auch mit anderen zu diesem Thema länger zu sprechen und habe mich dann dafür entschieden zu sagen, okay, easy, ich setze das Ganze mal um. Ich habe gerade die Möglichkeit, in Leipzig das entsprechend umzusetzen und habe mich dann daran gesetzt, das Ganze von der Theorie in die Praxis zu überführen und diese Motivation und dieses Netzwerk, was ich mitgenommen habe, was bis heute teilweise angehalten hat, also es gibt ganz viele tolle Kontakte, die ich da knüpfen durfte, die haben dazu geführt, dass ich heute hier stehe und quasi auf einen richtigen Erfolg und auf eine richtig große Firmengruppe blicken kann, denn der Ursprung fand auf diesem Event statt und jetzt kann man natürlich sagen, ohne das Event hättest du das doch auch geschafft und wenn man wirklich will und wenn man Ziele hat, dann erreicht man die auch ohne, dass man Events, Kurse oder Coaching kauft und das stimmt natürlich, wenn der Wille und das Durchhaltevermögen groß genug ist. Was ich aber extrem spannend an solchen Events finde, was ich ja auch bei unseren eigenen Events, wir veranstalten ja mittlerweile auch eigene Events, wirklich richtig gut finde, ist halt dieses Netzwerk, aber vor allem diese Anschubsmotivation, dass du wirklich aus dem Raum rausgehst und sagst, Alter, wenn ich jetzt nicht starte, dann bin ich ja komplett verloren. Also so dieses Gefühl, so dieses richtige Fear of Missing Out, also die Angst etwas zu verpassen, wenn man jetzt nicht startet, das kann nichts besser als ein branchenspezifisches Event, wo man dann nach Hause fährt und voller Elan und voller Motivation da sitzt und die ersten Schritte in die Richtung geht und genau so war das bei mir auch. Ich bin nach Hause gefahren und ich war zwar total platt, weil die fünf Tage echt ultra anstrengend waren, aber ich war voll mit Netzwerk, Inspiration, Ideen, Motivation, hatte den Online-Kurs schon auf dem Weg nach Hause im Zug fertig geschaut und habe mich sofort an die Umsetzung gemacht und ich glaube, diese maximale Geschwindigkeit, die ich aufgenommen habe in meiner Motivation, in meiner Euphorie, die hätte ich ohne dieses Event und auch ohne den Kurs gekauft zu haben, nicht verwandeln können, beziehungsweise gar nicht entwickelt. Also ich hätte diese Anschubskraft einfach wahrscheinlich nicht aufbringen können. Ich war ja damals schon Papa, hatte schon meinen Kellnerjob in der Nachtschicht und das war wirklich auch ein anstrengender Alltag und da wird man einfach zu oft vom Schweinehund gepackt und auf die Couch gezehrt, auf YouTube, Instagram oder was auch immer und man lenkt sich einfach von den wirklich wichtigen Sachen ab und so war das bei mir einfach auch oft. Ich habe zwar ein paar Sachen angestoßen, aber nichts war so richtig gewinnbringend, nichts war so richtig mit Motivation und auch der Perspektive, dass du direkt eine Auszahlung bekommst und Airbnb war da für mich einfach ein Vehikel, was das Ganze eröffnet hat, wo ich gemerkt habe, okay, wenn ich da jetzt einmal 30 Tage oder so richtig Energie reinstecke und richtig Vollgas gebe, dann habe ich die Möglichkeit, da was wirklich richtig Großes aufzubauen und vor allem richtig schnell Cashback zu bekommen und das hat mich dann wirklich maximal motiviert. Ich bin von dieser Messe wieder nach Hause gefahren und ich war binnen von drei Monaten darauf folgend online. Ich hatte meinen Hauptwohnsitz ja schon, da hat zu der Zeit noch jemand möbliert drinnen gewohnt, dem bin ich nicht so einfach los geworden und es war ein bisschen schwierig, den rauszukriegen. Das habe ich dann aber geschafft und direkt danach habe ich die Wohnung renoviert, neu eingerichtet für die Zielgruppe der Kurzzeitvermietung optimiert und ohne lange zu schnacken und ohne lange irgendwie Sachen mir anzuschauen, wirklich in die Umsetzung gekommen und das Ganze auch online gebracht, sogar damals noch mit Baustellenfotos. Das funktioniert heute leider nicht mehr auf Airbnb so gut wie damals, aber meine Wohnung wurde quasi fast ungesehen gebucht. Ich habe schon das Badezimmer fotografiert, ich habe die Küche schon fotografiert, den Außenbereich vom Balkon, aber ansonsten gab es keine Bilder, weil die Wohnung ja noch nicht fertig war und dementsprechend umso euphorischer war ich, als ich am 15. August 2019 meine erste Buchung bekommen habe und jetzt mache ich mal einen Schwenk. Das war ja eine Kurzgeschichte meiner Vita und meiner Entstehung, wie dieser Gedanke überhaupt gekeimt ist in mir und ich habe ja aber schon davon gesprochen, dass das Netzwerk wirklich essentiell ist und das war es tatsächlich auch, weil es war eine extreme Motivation. Das Volunteerteam bestand damals aus circa 30 Leuten und diese 30 Leute waren in einer WhatsApp-Gruppe und die haben sich geupdatet, die haben umgesetzt. Ich folge ganz vielen heute davon noch, einfach um zu sehen, was daraus entspringen kann und beispielsweise Philipp, ich würde jetzt nicht sagen, dass wir wirklich Freunde sind, aber wir sind gute Bekannte, weil wir uns damals einfach auf diesem Event kennengelernt haben. Er war auch ein Volunteer und Philipp ist auch schon im Podcast gewesen beim Thema Pattern Interrupt, wie man es schafft, im Feed von Airbnb oder Booking.com herauszustechen, dass die Leute einfach aufhören zu scrollen und auf den Inserat klicken. Und dieser Philipp Vollmer, der hat es geschafft, innerhalb kürzester Zeit, auch in den letzten fünf Jahren, eine der größten Copywriting-Akademien aufzusetzen. Also auch er ist sehr, sehr erfolgreich geworden, sowohl selber als Copywriter, als auch jetzt in dem Bereich des Coachings und der Beratung. Und das ist nur eines der vielen Beispiele von den Leuten, die dann wirklich aktiv geworden sind und für ihren Traum eingestanden sind. Und das inspiriert immer wieder. Und sich da auch auszutauschen, macht richtig Freude. Und miteinander Ideen zu entwickeln, wie man gegebenenfalls zusammenarbeiten kann. Und auch heute ist Netzwerk für mich genau deshalb absolut essentiell. Absolut essentiell ist aber auch für ein gutes Netzwerk und damit du auch als wertvoller Partner in diesem Netzwerk wahrgenommen wirst, dass es sich stetig weiterentwickelt, was du tust. Wenn du fünfmal auf denselben Stammtisch gehst oder fünfmal, also fünf Jahre in Folge, auf dasselbe Event und du redest immer noch davon, dass du gerne umsetzen würdest, dann bist du für die meisten kein interessanter Netzwerkpartner und wirst auch nicht als dieser wahrgenommen. Ich kann euch sagen, jeden, den ich kennengelernt habe in den letzten fünf Jahren und mit dem ich länger zu tun habe und mit dem ich immer wieder im Austausch bin, für die bin ich Mr. Airbnb und da gibt es auch keinen dran rütteln. Für die bin ich absolut wahrgenommene Experte und immer wenn die mit anderen über dieses Business reden, fällt mein Name. Und das ist das, was wirklich wichtig ist. Das wurde damals schon im Buch von Alex Fischerreicher als die Geistens gepredigt. Pflanze dich in jeden Kopf ein mit deinem Thema. Und das ist für Netzwerk, vor allem auch aber für das Führen eines qualitativen Netzwerks enorm wichtig, dass jeder zu jedem Zeitpunkt weiß, was du tust. Egal ob es die Verkäuferin ist, ob es im Bäcker ist, ob es an der Tankstelle ist. Wenn du immer wieder auf Leute triffst, die man auch regelmäßig dort sieht, dann lass doch einfach mal eine Visitenkarte da oder sag, was du machst. Kommt mal in ein lockeres Gespräch. Ich kann euch sagen, Netzwerk ist vor allem deswegen spannend, weil aus dem Netzwerk heraus Kontakte und Möglichkeiten entstehen, die man sich vorher gar nicht hätte gar nicht vorstellen können. Also bei mir sind schon Partnerschaften daraus entstanden. Es sind gemeinsame GmbHs entstanden. Es sind Mentorings daraus entstanden. Es ist so viel passiert und jetzt schließe ich einmal den Kreis, denn vor fünf Jahren war ich als freiwilliger Helfer, der kein Geld für seine Arbeit bekommen hat, auf der digitalen Nomadenkonferenz und habe bei dem Event geholfen und mir selber geholfen, eine Idee zu entwickeln und reifen zu lassen in meinem Kopf. Heute, fünf Jahre später, bin ich nicht mehr freiwilliger Helfer auf der digitalen Nomadenkonferenz gewesen, sondern ich war Speaker. Ich war Workshopleiter und habe selber einen Vortrag gehalten, der hoffentlich ganz viele Menschen im Publikum, aber auch bei den Mitarbeitern, bei den Volunteers inspiriert hat, in die Umsetzung zu kommen und dieses Thema für sich umzusetzen. Und das ist das, was eine perfekte Reise, eine perfekte Journey sein kann. Nämlich die Entwicklung von einem kleinen Mosaikstück einer Veranstaltung zu einem wichtigen Bestandteil für das Außen zu werden und das funktioniert wirklich nur, wenn ihr mit Fokus und Konstanz euren Weg verfolgt. Hätte ich vor zwei Jahren mich entschieden, etwas anderes weiterzuführen, hätte ich vor drei Jahren gesagt, okay, ich nehme den operativen Geschäftsbereich raus, ich habe keine Lust mehr, ich weiß aber, wie das geht und ich bringe das anderen Leuten bei, dann hätte ich mit Sicherheit heute nicht mehr die Durchsetzungskraft in der Beratung, weil ich gar nicht mehr am Puls der Zeit wäre und gleichzeitig wäre ich auch nicht mehr in der Wahrnehmung von den Leuten, dass ich selber ein krasser Betreiber von diesem ganzen Geschäft bin. Und das muss man ja wirklich sagen, ich selber aus meiner eigenen Brille würde mich gar nicht als großen Betreiber sehen, weil ich ganz viele kenne, die deutlich größer sind als wir. Aber wenn ich mich in die Situation des Volunteers zurückversetze, hat mich damals ein Bastian Berami mit drei aktiven Inseraten so angesprochen und so gehuckt, dass ich ihm geglaubt habe, dass er Experte ist und das lässt mich dann auch wieder auf meine Vita zurückblicken und sagen, auf jeden Fall kann ich den ein oder anderen da draußen inspirieren, eine Stütze sein und bei seinem Business helfen, auch wenn das Ganze etwas größer skaliert werden soll, können wir da mittlerweile sehr, sehr gut helfen und das ist dann natürlich dann auch ausschlaggebend für die Außenkommunikation, aber auch für die Selbstwahrnehmung und den Schritt in die Öffentlichkeit, auf eine Bühne, weil genau das braucht ja so ein Event. Es braucht Leuchttürme, die motivieren, die inspirieren, die die Leute anzünden und da wirklich ganz viel Raum für Entfaltungsmöglichkeiten bieten können. Und auch heute noch bin ich auf Netzwerktreffen, bezahle da auch einen Haufen Geld für und gehe dorthin, weil ich eins verstanden habe, es sind oft nicht die Vorträge, es sind oft nicht die Events selber und die Veranstalter, sondern es ist die Person, die dorthin geht und wenn man mal verstanden hat, wie das Ganze für sich auch nutzbar sein kann, dann hat man die Möglichkeit, da wirklich Großes zu bewegen und auch ganz gezielt auf Veranstaltungen zu gehen, um gewisse Menschen zu erreichen. Genau, wie ich das jetzt in kürzester Vergangenheit umgesetzt habe, das erzähle ich euch mal in einer anderen kleineren Podcast-Folge, wo ich euch so ein bisschen mit auf die Reise nehme eines komplett fachfremden Events und wie ich das trotzdem für mich in einer grandiosen Chance umsetzen konnte und für mich nutzbar machen konnte. Wie gesagt, dazu in einer separaten Podcast-Folge mehr. Jetzt aber wirklich einmal noch mal die volle Motivation für dich. Gehe wirklich deinen Weg, gucke, was du machen möchtest, entscheide dich dann aktiv dafür und stehe dafür ein und opfere dafür auch kurzfristig alle Ressourcen und langfristig halte dir dafür einfach einen Platz in deinem Herzen frei. Bei mir ist es die Kurzzeitvermietung und ich war schon immer ein sehr Scanner-Mensch. Ich war schon immer sehr, wie soll ich das sagen, sprunghaft. Ich war nicht richtig ausdauernd und ungeduldig und in der Kurzzeitvermietung ist es wirklich gigantisch, wie schnell du Feedback bekommst. Also wenn du vom Start der Akquise bis zur Umsetzung der Wohnung in drei Monaten sichtbare Erfolge und den ersten Geldeingang hast, dann ist das das größte Feedback und der größte Brandbeschleuniger, der irgendwie eintreten kann, weil alles andere, wenn wir uns mal reindenken, Amazon, FBA, da muss man erst mal Lieferanten auschecken. Dann musst du das richtige Produkt finden, dann muss das richtige Produkt erst mal durch den Zoll bei dir ankommen und glaub mir, wir bestellen auch relativ viel bei Alibaba und so weiter. Das dauert ewig, bis das bei dir ist und dann musst du dich ja auch erst mal etablieren mit der richtigen Idee. Du musst präsent sein, du musst immer verfügbar sein und so weiter, damit du richtig in die Sichtbarkeit kommst und bis du dann erste Ergebnisse hast, vergeht einfach wirklich viel Zeit, weil du ja die Lieferzeit beispielsweise überhaupt nicht beeinflussen kannst und da auch keinen richtigen Einfluss drauf nehmen kannst. Bei der Kurzzeitvermietung ist es echt ein richtiger Turbozünder, den wir nehmen können, aber jetzt mal abseits von FBA oder so, wenn ich an einen Blog denke, wenn ich an einen YouTube-Kanal denke, wenn ich an irgendein Projekt denke, alles, was ich vorher gemacht habe, worauf ich Bock hatte. Ich habe zum Beispiel mal einen kleinen Ausschnitt, ich hatte mal total Lust auf nachhaltige Partys, also nicht Veranstaltungen im Club oder so, sondern ich wollte sowas wie Tupper-Partys machen für nachhaltige Produkte, weil ich ganz oft von meinen Freunden gehört habe, also auf Plastik zu verzichten, finde ich ja auch ganz cool, aber der Weg zum Unverpacktladen oder die umständliche Bestellung oder so, das ist mir irgendwie immer zu anstrengend, da habe ich keine Lust drauf und dann weiß ich ja auch gar nicht, ob das wirklich so funktioniert. Und dann war meine Idee, ich packe meinen Koffer voll mit Produkten aus der Nachhaltigkeitsbranche, seien das jetzt irgendwelche Zahnpastatabs, Bambuszahnbürsten, wiederverwendbare Abschminktücher und so weiter. Da gibt es ja einen Haufen Zeug und da war meine Idee, ich packe meinen Koffer, packe da alles rein und dann können die Leute das vor Ort testen, können das anfassen, können sich damit vertraut machen, und können dann am Ende zuschlagen und sagen, okay, ja, das nehme ich. Und da hatte ich richtig Lust drauf und dann bin ich aber vor so viele Herausforderungen gestoßen, was die Bestellungen anging, was die Aspekte des Wiederverkaufs anging und so weiter, dass ich dann gesagt habe, oh nee, und dann für die paar Kröten so eine Party machen, wenn ich da mit 80 Euro plus am Abend rausgehe oder so, dann wäre das schon viel. Und dann habe ich mir einen Blog angeguckt, hatte total Lust, einen Nachhaltigkeitsblog aufzusetzen. Der hieß damals, ich überlege gerade, bewusst und wie. Also gewusst wie habe ich interpretiert und habe bewusst und wie und wollte so einen Erklärblog mit Videos, mit YouTube, aber auch, wie setzen wir Sachen im Alltag um, wie kann man Sachen bewusster gestalten, gerade auch im Rahmen mit der Familie und so weiter. Und auch da war ich mir bewusst, dass der Horizont, bis das richtig Früchte trägt, länger dauert, als ich es irgendwie durchhalte, da konstant irgendwas zu setzen. Und all diese Dinge haben mich dann immer so ein bisschen abgeschreckt, weil der Konvolut und dieser Aufwand schon so groß waren, bevor ich überhaupt gestartet bin, dass ich gedacht habe, boah, ich kann das ja gar nicht und ich fange damit lieber gar nicht so richtig erst an. Und die Kurzzeitvermietung war halt wirklich innerhalb schnellster Zeit war da sichtbar, dass man Geld verdienen kann. Und selbst wenn ihr jetzt sagt, ihr wisst nicht, ob ihr da in die Vollen gehen wollt, all in, ob ihr eine eigene Wohnung akquirieren möchtet, ja dann startet doch erstmal mit eurer Privatwohnung und vermietet die, wenn ihr normalerweise in den Urlaub fahrt und finanziert euch so den Urlaub, den ihr irgendwo am Rest der Welt günstiger verbringen könnt, als die Einnahmen, die ihr generiert, wenn ihr das Ganze kurzfristig vermietet. Also nur als Inspiration, man kann auch sofort starten, man kann ohne Startkapital da reingehen, man kann in die Verwaltung gehen und ihr könnt vielseitig als Scannerperson euch dort wirklich wiederfinden, denn diese Branche ist extrem, extrem vielseitig. Wenn ihr feststellt, ihr habt super viel Spaß am Thema Einrichtung, aber überhaupt gar keinen Spaß am Betrieb, dann könnt ihr euch als Interior-Designerin oder die Designer auf das Thema komplett spezialisieren und lasst den operativen Betrieb einfach andere machen. Wenn ihr Lust habt, ja keine Ahnung, Gästereisen aufzusetzen, Infrastruktur aufzusetzen, aber auch nicht den langfristigen Betrieb da führen wollt, dann könnt ihr das anderen Leuten beibringen oder aufsetzen. Ihr könnt aber auch verwalten, ihr könnt den operativen Betrieb mit Mitarbeitern outsourcen und müsst da selber nicht mehr tätig sein drin und so, so vieles mehr. Wir haben ja mittlerweile auch nicht nur den operativen Betrieb, sondern das Consulting. Wir haben aber neben dem Consulting auch eine eigene Bettenproduktion, wir haben eigene Möbel, jetzt haben wir Schreibtische, also so richtig große Esstische und Stühle noch mit dazugenommen ins Sortiment. Wir haben daneben noch das Thema Nutzungsänderungen mit einem eigenen Architurbüro bei GOLED, wir haben das Thema Mietwäsche etabliert, also wir haben ja ganz viele parallele Sachen, laufen die aber alle mit dem Fokus Kurzzeitvermietung in eine Richtung laufen und das ist etwas, das möchte ich euch langfristig auch mitgeben. Schaut, wie ihr da bestenfalls euren Weg findet in der Kurzzeitvermietung und habt keine Sorge, dass euch irgendwann langweilig wird, weil dann gibt es ganz viele Wege außerhalb oder indirekt, die mit der indirekten Kurzzeitvermietung verbunden sind, die ihr ausprobieren könnt und für euch wählen könnt. Das Schönste daran ist aber, ihr habt einen relativ schnellen Cashback und ganz, ganz schnell belastbare Zahlen und könnt einen Testballon so super durchführen. So viel zum Thema Netzwerk, so viel zum Thema, wie bin ich gestartet und warum bin ich heute hier, wo ich sitze und habe diese Position inne. Da gehört mit Sicherheit auch ein bisschen Glück dazu, auch wenn ich davon eigentlich kein Freund bin, aber dass ich zum Beispiel so selbstbewusst war damals und gesagt habe, nach drei Monaten Betrieb, ich starte jetzt mit einem Podcast durch, das ist mit Sicherheit auch eins dieser Erfolgsrezepte gewesen, dass man sich erst mal mehr zutraut in einem naiven Gedanken, als man dann am Ende in der äußeren Wahrnehmung vielleicht auch schon in der Position ist oder so. Ich wurde ganz oft in Frage gestellt, bin ich denn überhaupt eine Experte, warum kann ich denn Leuten erklären, wie das geht, da gibt es doch tausend Leute, die weiter sind und so weiter, aber trotzdem habe ich mich dafür entschieden, diesen Weg zu gehen und ich bin bis heute extrem dankbar, diesen Weg gegangen zu sein. Wie auch immer, ich habe genug angesprochen, alle Infos, Links und weiterführende Seiten findet ihr unten in der Beschreibung. Ich freue mich, wenn ihr diesen Podcast mal bewertet, denn das würde mir auch nochmal ungemein helfen in der aktuellen Positionierung und ich freue mich, wenn wir uns dann in der nächsten Folge wieder hören. Bis dahin, ciao, macht's gut und einen schönen Tag euch.