Eine Zöliakie-Diagnose löst starke Gefühle aus. Die einen erleben sie als Schock, andere sind sogar erleichtert, dass sie nun endlich eine Diagnose haben.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie wir unsere Zöliakie-Diagnose verarbeiten. Wie wir mit dem Verlust der Normalität und der Trauer nach dem Lieblingsmüesli, nach spontanen unbeschwerten Restaurantbesuchen und Unkompliziertheit umgehen.
Dabei geht es darum, Gefühle auszuhalten, Raum zu geben und nicht zu früh auf reine Positivität umzuschalten.
Akzeptanz ist ein fortlaufender Prozess. Entscheidend ist, sich selbst ernst zu nehmen, Gefühle zuzulassen und bei Überforderung Unterstützung zu holen.
Hast du Rückmeldungen zu dieser Folge oder Themen, die dich beschäftigen? Schreib uns auf [email protected] oder hinterlasse eine Sprachnachricht auf +41 76 823 66 72.
Mehr Informationen findest du unter www.zoeliakie.ch.
Kapitel
(00:00) Diagnose und erster Schock
(05:25) Was nach der Diagnose passiert
(09:04) Trauer um das alte Leben
(15:36) Trauerphasen im Schnelldurchlauf
(22:20) Eltern zwischen Schutz und Schmerz
(25:06) Partnerschaft im Umgang
(29:17) Der Weg zur Akzeptanz
(33:54) Wenn Zöliakie nicht allein kommt
(36:35) Die wichtigsten Erkenntnisse
Credits:
- Recherche und Moderation: Tina Toggenburger, Ronia Schiftan und Nico Leuenberger
- Schnitt & Mastering: Nico Leuenberger und Andrea Blatter
- Eine Produktion der IG Zöliakie der Deutschen Schweiz und der Podcastschmiede