Hallo zusammen und herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom HSG Student Podcast.
Speaker A:
Mein Name ist Sira und zusammen gehen wir auf die Suche nach spannenden Geschichten und Persönlichkeiten der HSG.
Speaker A:
Bildung ist ein Privileg, das nicht allen in den Weg geleitet wird.
Speaker A:
Mangisch muss man sie sich erkämpfen, egal wie groß die Steine sind, die sich weg legen.
Speaker A:
Denn wenn man etwas wirklich möchte, dann kann man unglaublich viel bewirken und erreichen.
Speaker A:
So auch der heutige Podcast Gast.
Speaker A:
Die Geschichte von Salih Alabadi ist wahnsinnig beeindruckend und ich freue mich heute im Gespräch zu erfahren, wie er, um seinen LinkedIn Post zu zitieren, vom Ziegenhirten und Hauswart zum HSG Absolvent geworden ist.
Speaker A:
Liebe Sally, schön bist du da.
Speaker B:
Danke vielmals.
Speaker B:
Danke für die Einladung.
Speaker A:
Wir beginnen diese große Geschichte auch mit der gewohnten ersten Frage und zwar möchte ich dich bitten, dich in einem Wort vorzustellen.
Speaker B:
Das ist eine sehr gute Frage.
Speaker B:
Wie oft ist das schwierig mit einem Wort zu beschreiben?
Speaker B:
Aber ich glaube, wenn ich die letzten 35 Jahre Revue passieren.
Speaker B:
Habe, dann würde ich behaupten, dass das Wort Durchhaltevermögen sehr gut zutrifft auf mich.
Speaker B:
Natürlich ist das eine subjektive Empfindung.
Speaker B:
Ich hätte gerne noch beschreiben, was das ist oder man würde gerne eine Reise in die Vergangenheit gehen und dann am Schluss auf die Frage zurückkommen.
Speaker B:
Das hast du gerne selber entscheiden.
Speaker A:
Das finde ich eine sehr gute Idee, weil ich glaube, insbesondere Durchhalten sieht man sehr gut, wenn man über die Geschichte der Person redet und die verschiedenen Etappen vom Leben.
Speaker A:
Aber es ist sehr treffenswert, wie du siehst.
Speaker A:
Es ist schwierig, sich selber auf ein Wort zu beschränken, aber es ist natürlich ein sehr großer Begriff.
Speaker B:
Absolut, genau.
Speaker A:
Grundsätzlich ist natürlich Durchhalten für mich sowohl im Studium als auch im Leben etwas sehr Gutes für alle Menschen und es ist immer schön, wenn man das auch weiß.
Speaker A:
Eine Art, wie du es schon bewiesen hast, ist, dass du den Bachelorabschluss in der Hand hast.
Speaker A:
hast nämlich letzten Sommer:
Speaker A:
Der HSG abgeschlossen.
Speaker A:
Zu dem zuerst noch eine Gratulation.
Speaker A:
Das ist ein mega guter Schritt und auch ein wichtiger Meilenstein.
Speaker B:
Danke vielmals.
Speaker A:
Und ich kann es jetzt auch in der Einleitung schon erwähnt Der Weg ist anders gesehen als bei den meisten anderen Studierenden.
Speaker A:
Du bist nämlich im Jemen aufgewachsen und und du hast bis zu dem 13.
Speaker A:
Lebensjahr gelebt.
Speaker A:
Wenn du heute an die Zeit im Jemen und an die ersten 13 Jahre zurückdenkst was für ein Bild kommt das.
Speaker B:
Erste ich hoffe also ich glaube das Bild das ist das was sich Heute in den 14 also 13 Jahren bzw.
Speaker B:
Von den 13 Jahren die letzten 7 Jahre sehr realitätsnig sind und zwar stell dir vor ein jemenitischer Junge Barfuß mit Krüsselhaar verstaubt um die Augen schwarze Ringe weil er müde ist umgeben von viel Ziegen und viel schaffen vielleicht hält er nochmal einen Stock an der Hand mit dem Stock die Ziegen herrlich vor sich vorantreiben.
Speaker B:
Genau wenn ich das Bild würde beschrieben dann wäre einfach so ein Ziegenhirt das hat viel mit der Realität als tu welche sehr oft viel verbracht haben mit der Ziege deiner Berge das ist schon.
Speaker A:
Sehr imponierendes Bild und du hast jetzt auch gesagt du beschreibst auf dich selber oder das jüngere ich jetzt aus meiner Perspektive kann ich mir natürlich aus praktischer Sicht nicht so viel darunter vorstellen Was ist das genau wenn man Ziegenhirte ist was hat man für einen Alltag?
Speaker A:
Was sind da die Aufgaben?
Speaker B:
Ich glaube das kann sehr unterschiedlich sein aber zum Glück geht es ja um meine Erlebnisse wenn ich es glauben kann.
Speaker B:
Ich glaube der Alltag läuft am Morgen so rund um die heißt es Aufstehen gegen 7 die Ziege langsam sehr nervös in dem Hof und sammelt sich vor dem Türle und werden außen essen Aber bevor wir im 7 die außen hat man immer, dass die Ziegleins zuerst mal ihre Smorg haben und ich selber auch und dann geht es weiter in den Bergen wo so viel grün ist, wo es so viel zu fressen gibt für die Ziege.
Speaker B:
Es ist oft so in jungen Jahren ist es glaube ich wenn man das drei vier Jahre macht wird das zur Normalität aber ich glaube wenn man im Nachhinein nachdenkt ist das schon sehr speziell genau um zurückzukommen man geht mit ihnen ein Begleitezimmer man sorgt auch dafür, dass die 120 130 oder 150 Ziege, die am Morgen aus dem Hof ausgelaufen sind, dass sie auch wieder vollzählig zurückkommen.
Speaker B:
Man muss aber auch dafür sorgen, dass man nicht nur Verantwortung übernimmt über die Vollzähligkeit und das Wohl der Ziegenhirte sondern auch man ist selber für die eigene Sicherheit verantwortlich ich glaube die Topografie im Südjemen ist sehr ländlich so Dorflaben Burleben auch sehr bescheidenes Leben und dort ist dann man hat soliv mit Durst mit dem Finden vom Wasser und auch hat es immer wieder wilde Hunde und Affen gehen wenn du nicht aufpasst hast du dich teilweise mit 1 oder 2 nachdem wenige Ziegen zurückgekommen und das glaube ich für mich ist das ein riesen großen Verlust zum Glück habe ich die Mehrheit viel ziehen die sind sehr flexibel und beweglich die haben sich fast unpassierbar wenn sie Gefahr gesehen haben aber ich glaube das ist auch als Ziege deine Verantwortung dafür immer sorgen dass sie in Sichtweite sind dass du auch in der Lage bist wenn Gefahr zu erkennen und das auch dementsprechend durch die Grü oder mit Steine werfen das kannst du minimieren oft ist auch der Wechsel du musst immer überlegen welchen Weg mache ich heute ja nie am Fuße jedes Berges kann schnell so eine Härte von Affen über dich ziehen und teilweise sind es friedlich aber oft ist es so dass sie Steine über dich und Ziegenhärte ausgleichen und dann ja also wenn so ein kleiner Stein oder gewisse Felsen mit gewisser Geschwindigkeit auf die Maße der Härte kommt hast du verletzen kann also ja dann hast du Pflegepflicht und ich glaube das ist so ein bisschen die fast man kann sich das gar nicht vorstellen aber das Wasser im Jemen ist auch ein rares gut es hat wenige Monate oft über den Sommer wo es geregnet hat aber der größte Teil hat nicht viel reingekommen und es ist darum gegangen ich führe sie dorthin wo es zu fressen gibt aber auch gleichzeitig dass gegen Mittag an eine Wasserquelle komme wo sie auch Wasser trinken und dann kleine Reste oder Pause machen Mittagsschlaf sagen wir so und dann geht es wieder so auch wieder zurück oder einen anderen Weg wieder zurück so dass man dann um die 65 wieder die ha ist so kann man sich eigentlich so vorstellen als ein Ziegenhirt und vielleicht noch Sachen wie zum Beispiel Gefahr habe ich vorher erwähnt zum Beispiel immer erzählt worden oder Soli märlich erzählt worden hey läuft ja nie in den Teller der wirklich so viel Bäume gehen will es gibt immer Irrläufer die Phrase lügt die bringt sie um dass ihr nach der Spitze von den Hügel umlauft, so dass ihr falls es mal passiert in der Lage sind euch kindlich zu machen zu hoffen dass es bei euch hilft Genau das ist glaube ich das das tönt.
Speaker A:
Nach sehr viel Verantwortung Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass man das als Kind im sehr jungen Alter schon auf die eigene Schulter treibt, dann ist das schon noch heftig.
Speaker A:
Wie bist du mit der Verantwortung umgegangen?
Speaker A:
Also ist das für dich einfach selbstverständlich gesehen, dass du die Aufgabe jetzt wahrnimmst und auf die riesigen Herde aufpassen oder wie hast du das wahrgenommen?
Speaker B:
Ja ich hab tatsächlich für mich normal Alltag also es gab Schulfreud das ist oft uns gefreut das Wochenende und dann wo es dann schulfrex ist und den Alltag uniform beschreiben kann der ist dann immer so immer so gelaufen dann ist dann die Schule tags und jetzt oft am Morgen gehst du in die Schule, läufst eine Stunde her zu der Schule bis um halb 12 und dann gehst du wieder zurück zu der und dann läuft das wieder der normalalltag bis um 16 aber die verantwortung ich glaube das würde ich lieber zum Alltag du lebst ja nicht in der Stadt also ich bin noch nie in meinen 13 Jahren noch nie in der Stadt gesehen so mehr als einen Tag nie in der Stadt aber ich kann mir vorstellen, dass in der Stadt wie das Leben komplett anders ist, dass man dort irgendwie wenig Verantwortung hat, dass man irgendwie sein Kind hat keine Leben und in deine Peripherie, in deine Landschaft, in deine Berge das glaube ich gang und gebe dass die Jungen auch handmässig dazu beitragen, dass man etwas mitmacht weil ich glaube da hast du keinen geregelten Alltag also sprich Schule wo du den ganzen Tag bist du hast auch keinen klassischen Spielplatz du darfst keine sag ich jetzt gar nicht spielen sondern ich meine man sieht das auch zum Beispiel auch in der Schweiz wenn ich oft Sommertage gango Wander oder velut dann sehe ich auch dass der Junge im Traktor neben seinem Vater hockt und so Aber zurück zu die inneren Frage ich glaube das wird zum Alltag und man kann sich anders ja gar nicht vorstellen man hat ja nie Kontrast man hat ja Kandidat, wo man sagt die leben anders die sind in einem schönen Platz unter denen schöne Bäume die grün sind und die grünen Perk und die spiel das ist nur das hast du gekannt und damit hast du auch nie eine zeit zum warum muss ich das machen warum muss andere nicht aber das ist tatsächlich tag Worte und wenn du.
Speaker A:
Aber siehst dass du gar nicht anders gehört hast genau die zeit zurückdenkst werden es dann auch deine langfristige lebensvorstellung sein dass du das jetzt aber mehr oder weniger das ganze leben machst nicht alles was denn tatsächlich passiert ist oder wie hat das mit den perspektiven ausgesehen weißt.
Speaker B:
Du das noch ich muss sagen ich habe mir gar nicht so viel gedanken über zukunft gemacht ich glaube auch viele nicht viele leute im Jemen die leben von Tag zu tag die haben nicht ihr mittel um frustplan und damit ist das ich hoffe dass ich nächsten tag aufstehe und mal irgendwie weitergeht ich mache dann weiter mit dem was ich gestern aufgehört habe du hast auch nicht so viele möglichkeiten oder nicht so viele möglichkeiten gekannt um dich dann zu entscheiden okay heute ich möchte das leben doch nicht führen vielleicht möchte ich in die stadt gehen vielleicht möchte ich nicht neues gestartet business oder Schule oder Polizist werden oder was auch immer das heißt du wirst nicht als sechsjährige Achtjährige bis hin zu der jährigen genau das verstand ich absolut.
Speaker A:
Und es ist ja dann auch ein bürgerkrieg ausgebrochen versteht man als Kind was vor sich geht denn plötzlich ein Bürgerkrieg steht und sich etwas verändert im eigenen Umfeld oder wie hast du das wahrgenommen.
Speaker B:
e so genau entstanden ist bis:
Speaker B:
Ich glaube das sind verheerende also man kann es vielleicht nicht mal 21 von dem was sie erlebt haben oder die Leute in Sudan oder in Syrien zum Beispiel nichtsdestotrotz immer wenn ich ließe oder gehöre rührt mich dann ein paar Jahrzehnte zurück und erinnert mich an deine schwammige Situation ich bin damals glaube ich so vier ja das umeinander auf jeden Fall.
Speaker A:
Und ich meine das sind prägende Erlebnisse und das ist gar keine Frage dass ganz schlimme Sachen passieren auf der Welt umzuspringen ihr habt als Familie zu einem bestimmten Zeitpunkt entschieden das Land Heimat auch zu verlieren wieso wie ist das dazu.
Speaker B:
as hat wiederum mit dem Krieg:
Speaker A:
Der Grund und hätte bei euch zu dem Zeitpunkt wo die Entscheidungen gefällt eher Angst oder vielleicht Hoffnung dominiert weil ich kann mir vorstellen dass es sehr angsteinflößend ist alles was man zu verlangen und nicht ins Ungewisse aufzubrechen aber gleichzeitig vielleicht auch mit einer gewissen Hoffnung auf eine bessere Zukunft und mehr Möglichkeiten und Sicherheit.
Speaker B:
Oder Ja also wenn ich jetzt zurückdenke Hoffnung ist immer da.
Speaker B:
Ich glaube das ist die Hoffnung Zuversicht, die mich so weit gebracht hat oder uns Menschen auch sonst so weit bringt, weil wir genau wissen, wenn du so Lebenssituationen erlebst, wenn du so unter deinen Lebensbedienungen lebst, dann wird es schlimmer und schlimmer kannst du nicht werden als vielleicht tot oder es wird besser.
Speaker B:
Das sind Sachen wie zwei Wege sein.
Speaker B:
Die Angst ist, dass es dann schlimmer wird und dann hast du okay, du bist machtlos als Junge, als Jährige, die anderen Brüder, die sind noch jünger unter Zähne oder es gibt nur noch Hoffnung und das Leben wird noch besser.
Speaker B:
Zum Glück haben wir dann Ich glaube seitdem hat die Hoffnung dominiert bei mir vor allem natürlich hat es noch Zeit gegeben verlaufen der nächsten Jahre, wo die Hoffnungslosigkeit auch da ist und die Angst, dass man wieder zurückgeschickt wird dorthin wo man geglaubt hat, das ist eigentlich noch schlimmer als man hat schon mal Kontrast gesehen.
Speaker B:
Man hat gesehen wie man da in der Spitze lebt und wieder zurückgeschickt.
Speaker B:
Das wäre eigentlich katastrophal für viele Leute vor allem für meine Älteren also für mein Vater wäre glaube ich nicht so gut aus.
Speaker A:
Das kann ich mir sehr gut vorstellen, vor allem wenn man eigentlich schon so wie traurig eigentlich geschafft hat und ihr Gegengesetz schon gesehen hat.
Speaker A:
Habt ihr das denn sehr detailliert plant den ganzen Weg und wie ihr möchtet einerseits jemanden verlangen aber dann auch das neue Land erreichen oder ist es relativ.
Speaker B:
Spontan gesehen für mich Auf einmal heißt es hey wir münden jetzt K OK genau.
Speaker B:
Ich weiß nicht, ich kann mir vorstellen, dass Marley irgendwie viel Gefahr ist dann da der Vater nochmal verschoben wird und darum haben wir das Ich kann mir vorstellen, ich kann mich wirklich nicht erinnern.
Speaker B:
Auf einmal hat es Hemi gegönnt und dann ist das gegangen und ihr seid.
Speaker A:
Ja dann aus dem Volksfest weiß ich, dass ihr zu einem gewissen Zeitpunkt in der Schweiz sind und dort das erste halbe Jahr im Asylheim verbracht habt.
Speaker A:
Was ist dir aus dieser Zeit bleiben?
Speaker A:
Ich kann mir vorstellen, dass es sicher auch noch prägend ist einerseits die ersten Monate in dem neuen Land zu verbringen, aber dann vielleicht auch mit nicht allzu viel Platz.
Speaker A:
Du hast schon erwähnt ist eine größere Familie gesehen.
Speaker A:
Ich kann nicht mir das vorstellen.
Speaker A:
Wie ist das für dich oder für euch gesehen?
Speaker B:
n zurückversetze okay es ist:
Speaker B:
Sekundarschule mit dem gleichen Alter gehen und und erster Kontakt mit diesen jungen Leuten ist wunderschön das bleiben wir eigentlich immer noch für Rü ich kann mir noch vorstellen ich habe mich noch in andere verliebt Ja also Sabrina und der Mohammed aus Somalien wir sind oft zusammen unterwegs weil wirklich alt sind hat dann immer wieder sagen gefunden ägyptischen Bäume gesungen Sabrina A es gibt sogar einen sang und der hat mich dann immer von den Brüdern und von anderen gemobb das sind so alle Anekdoten die sicherlich schön sind überall sind das schöne Erlebnisse für sie vor allem wenn man sie verglichen mit den Lebensbedingungen im jemanden Ja ich finde.
Speaker A:
Du hast es sehr schön hergeleitet mit dem Vergleich zu man könnte es jetzt vergleichen mit einer aktuellen Situation aber eben auch wie es in der Kindheit im Jemen gesehen ist ich finde es mega wichtig, dass man da differenziert und aber auch die Anekdote der erste Eindruck der Schweiz wo man vielleicht aus der Perspektive wenn man in der Schweiz geboren aufgewachsen ist gar nicht so kann wahrnehmen, dass mir aufgehört hast du jetzt erwähnt, dass du neben Steffen schon nach zwei Minuten bei Lektionen der Schule teilnimmst Sprachlich wird das ja auch nicht ganz so einfach gesehen du hast arabisch geredet ich nehme jetzt mal an, dass du mit Deutsch oder Schweizerdeutsch vorher noch nicht allzu viel zu tun hast wie ist dir das von der sprachlichen Barriere her gegangen also hast du das als sehr große Herausforderung gesehen oder wie lange hätte es gebraucht bis du dich da eingefunden hast?
Speaker A:
Wie ist der Prozess abgelaufen?
Speaker B:
Ich kann null Bezug zu der deutschen Sprache abgesehen von dem Schweizer Dialekt aber auch keinen Bezug zum französischen und auch nicht zum englischen im Englischen unterwegs ein Wörterbuch Arabisch englisch da kann ich irgendwie keine Buchstaben die ersten Analphabeten kennenlernen also auswendig lernen und mehr habe ich das nicht können das wirklich null Bezug null Wort deutsch auch die Älteren ist das genauso gegangen Ich glaube ich kann junge Jahre, dass man irgendwie nicht viel hinterfragt also man hinterfragt nicht sprich man verliert Zeit und Energie nicht zu hinterfragen ui die Sprache schwierig wie soll ich das beherrschen sondern man hat es einfach gemacht man hat einen alltagsk und dann hieß es du gehst in die schuhe und du musst das machen und dann das machen es ist nicht schwer für mich das wohlgefühl damals hast du als ziegenhirt selber entscheidungen treffen selber dir den alltag zu machen und du hast gesehen du folgst dem was man macht und so eigentlich gegangen klar ich muss sagen ich glaube es hat wiederum viel zeitgespräch geführt OK hallo wie geht's dir gut mir geht's gut und so weißt du so noch nicht das gespräch und immer gedacht ich habe sogar ich kann mich noch erinnern ich kann das büchle kauni wo die jetzt an konversationen gehabt da habe ich so versucht auswendig zu lernen will ich wir im jemen weil das bildungssystem oft basiert auf auswendig lernen leute und nicht auf das verständnis und das habe ich zu einem gemacht ich habe mich noch erinnert eines tages müsse dann gar in den handwerksunterricht und dann habe ich so einen satz wirklich so aus dem buch es tut mir leid ich muss jetzt gehen und dann hat die ganze klasse gelacht die lehrerin auch noch okay was ist das es ist glaube ich man ist drin und man geht die schule man hat seine aufgabe man macht das und dann mit der zeit ist es glaube ich klar aber ich glaube es ist sehr schwierig kulturschock stark im positiven also nicht im negativen sinne weil wie gesagt Glaubensbedingungen in jemanden hast du nicht verglichen da bin ich frag sich denke mein gott wo lebe ich da im paradies also die möglichkeit ich kann nicht viele möglichkeiten im karrieresinnen sondern einfach sehen okay man ist sicher man kann wasser trinken man kann machen man hat es da über den kopf und so und dann ist mir so gegangen dass die mit der sprache es hat ziemlich happy weil du hast arabisch allein schon mal die schrift von rechts nach links die buchstaben komplett andere also stell dir vor du müsstest jetzt chinesisch kann oder so oder arabisch genau arabisch aber ich glaube die intensität mit hat das glaube ich viel einfacher gemacht und dass ich dann in die schule gehören kann das hat mir auch geholfen dass ich auch nicht irgendwie noch nebenbei etwas an müssen verantworte sondern mich vollkommen fokussiere auf das.
Speaker A:
Das hat mir geholfen und trotzdem erfordert das auch mega mut und durchhaltevermögen da haben wir es eigentlich schon wieder, dass du dann wirklich die Challenge angenommen hast und ich meine es ist ja schlussendlich nicht nur Deutsch sondern auch Englisch und Französisch wird relevant heißt du hast da viele neue Sprachen müssen aneignen und den Schweizer tütchen nochmal etwas anderes Das ist wirklich eine sehr große Herausforderung aus sprachlicher sicht Wie ist es denn bei dir weitergegangen die nächsten paar Jahre in der Schule hast du eine ausbildung angefangen oder wie kann ich mir das nächste Jahr.
Speaker B:
Vorstellen Also wir sind dann nach erlenbach gegangen und dort habe ich dann dürfen ende des ersten s normal gehen und dann habe ich dann zweite säge besucht dritte S und zwar wirklich C also wirklich so sprachlich hat gelangt für ein höheres Niveau und dann hast du auch gefunden französisch geht es für dich nicht du fokussierst dich auf deutsch es gibt noch einen zusätzlichen unterricht deutsch damit du auch Vorwürfe machst und es zeigt einfach die Infrastruktur die Struktur die wir da in der Schweiz gebaut haben, dass man einfach nicht irgendwie legal hat, dass man Leute irgendwie nicht kümmert, sondern dass man sie unterstützt und ihnen die Möglichkeiten gibt und für das wird einem nur dankbar wenn man anders könnte und dann hast du okay ich kann keine Arztwilligung ich kann zwar genau mich an müssen auseinandersetzen mit Lehrschnuppertagen Lehrauswahlen also lehr sich entscheiden für ein lehr und für mich ist dann von Anfang an klar sprachlich du musst einfach lernen machen ob du froh bist dass du eigentlich fähigkeit für mich lang ich meine nach drei Jahren mit dem deutsch eigentlich gut gelaufen im innen Malergeschäft und hätte auch die möglichkeit die Lehre als maler anzufangen nur es hat einfach nicht geklappt wegen aufenthaltsbewilligung Dann hat es die Schulleiter gefunden hängt seit dem Schuljahr an Das ist noch die möglichkeit weiteres jahr deutsch zu verbessern oder von dem bildungssystem zu verbessern dass du den anschluss findest Auch dort habe ich die möglichkeit erlebt zu machen als drucktechnologe Ich kann mir noch vorstellen die hat mir damals einen Absage bekommen und da drinnen siehst du so ein Screenshot oder eine Kopie vom Mail wo sie nachgefragt hey der hat keine Bewilligung können wir den nicht ausstellen?
Speaker B:
Ja nein zum Leid geht es nicht.
Speaker B:
Dann ist Zeit für b das ist:
Speaker B:
Ich glaube das ist schon mal der Anfang überhaupt zu verstehen, was heißt lernen in der Schweiz?
Speaker B:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man jetzt Ausbildung machen kann.
Speaker B:
Das System gar nicht.
Speaker B:
Das ist wie ich sage, du machst mal Volksschule und dann Gast oder Uni, wenn du überhaupt die meisten schon nach der sechsten 7.
Speaker B:
Klasse aufgehört, weil sie keine Zukunft haben Und das sind eigentlich die schlimmsten Zeiten.
Speaker B:
Angefangen, weil ich viel Zeit habe mir auch Gedanken darüber zu machen, was mache ich mit meinem Leben?
Speaker B:
Ich meine im Jemen haben wir zum Beispiel sich um die Ziege kümmern und dann ist der Tag schneller gegangen.
Speaker B:
Dann hat viel Zeit, was man im Leben macht.
Speaker B:
Aber da ist funktioniert vieles anderes.
Speaker B:
Du musst dich um die Lehre ausbilden, also kümmern um die Nähe zu kommen Und dann bin ich glaube ich drei Monate, also bis Ende September habe ich nicht gefunden.
Speaker B:
Also ich bin da gesehen, was soll ich machen?
Speaker B:
Ich kann nicht, du hast kein anderer null Möglichkeit.
Speaker B:
Was möchtest du machen?
Speaker B:
Du hast weder rechts noch links.
Speaker B:
Du musst irgendwie eine Lösung finden und die Lösung kann ich dann.
Speaker B:
Ich glaube die meiste Freizeit und Schulzeit in der Ferien haben wir immer auf dem Fußballplatz mit den Brüdern verbracht.
Speaker B:
Wir haben Fußball gespielt.
Speaker B:
Die Brüder sind sehr bekannt für ihre fußballerischen Fähigkeiten.
Speaker B:
Fußball spielt für uns ganz tolle Stellenwert, also ein hoher Stellenwert der ganze Familie.
Speaker B:
Wir haben wirklich so im Sommer bis um 12 Uhr in der Nacht einfach Fußball gespielt, bis es nicht mehr gegangen ist.
Speaker B:
Und dann bin ich an einem Nachmittag tätig gesehen auf dem Sonnenfeld und dann habe ich dann durch Schulausfahrt noch kurz getroffen.
Speaker B:
Der ist glaube ich mein Nachbar geschehen, der denkt Hey Salo, was machst du?
Speaker B:
Ich kann ihm zu tun.
Speaker B:
Ich hab Zeit abgeschlossen.
Speaker B:
Ich darf weder lernen noch irgendwas machen.
Speaker B:
Ich warte bis ich mal Aufenthaltsbewilligung bekomme, bis ich Arbeitserlaubnis bekomme, dass ich lern anfange.
Speaker B:
inen Kontakt gekommen, wo ich:
Speaker B:
Und man muss sich so vorstellen die drei Jahre das ist so wie wenn du drei Jahre lang also wie wenn du so ein tier in den käfig halten tust aber eigentlich kürzer im wildnis der muss frei sein der muss seine ziele verfolgen und die möglichkeit auch nicht.
Speaker A:
Und Dann nach den drei Jahren:
Speaker B:
Genau richtig.
Speaker B:
Ich glaube die drei Jahre sind eigentlich wirklich so ganz schwierige jahre aber dann wo nie das gesehen hat hatte ich dann yes endlich mal jetzt bin ich da im Freien jetzt weiß ich wie sie mir ist was für Möglichkeiten hat oder immer noch hat also nicht vergleichbar und sie da in der Schweiz an und dann bin ich zum Rolfstuhl gegangen es ist Juli Lehrstellen praktisch leer sind alle vergehen ich finde nicht auf der Webseite also ja die Menschen sind eigentlich schon vergeht die Lehrlinge die fangen dann schon zwei drei Wochen an da kommt dann wieder die Kreativität und die Menschen die sehr gut sehr wohlwollend für ihre Mitmenschen Hol mir einen Lehrstelleplatz schon vergehen noch haben wir eine Ausnahme möchtest du ja nicht mal verlieren sozusagen ohne neut an der Hand du kannst bloß leer anfangen und ich so let's go ich hab's trial gemacht das wird easy Ding kein Problem.
Speaker B:
Jetzt weiß ich wie es geht und ich hoffe dass es nur noch vorwärts geht Dann habe ich zum Glück Lehrkräfte machen als Hauswart und muss sich vorstellen als Fachmann Betriebsunterhalt was man also Betriebspraktika die alle machen kann Du kommst am Morgen du reinigst Turnhalle duschen logisch wenn Kinder kommen mit gut turnen, dass das alles vorbereitet ist und dann ganz nachher weiter mit all die Arbeiten so Reinigungsarbeit und Gartenpflege und Strüche machen und so Events vorbereiten und so alles von Sport gemacht.
Speaker B:
Wir haben ziemlich alles gemacht.
Speaker B:
Wir haben fast nicht ausgesorgt.
Speaker B:
Das finde ich mega bemerkenswert.
Speaker B:
Das habe ich dann auch so in der Lehre hat sich dann fortgefahren dass ich für einen Tag Schule gehe an dem Tag kann ich immer Blut ich bin sehr gerne Schule gegangen auch im bin ich sehr gerne Schule gegangen das sind so ein Grund für die Siege verantwortlich der Kampf mit dem Durst und Hunger und Gefahr und so weiter, sondern du bestehst in der Schule, du lernst und darum bin ich auch sehr gegangen und da bin ich auch sehr gern gegangen und dann habe ich nach drei Jahren also mit 20 habe ich dann Lehrer angefangen mit riesigen jahr also mit 23 habe ich dann lehr abgeschlossen genau und während der lehr also bzw.
Speaker B:
In den drei jahren als wo ich nicht dafür schaffe bin ich zum Rolf gegangen und hab Herr Rolf, ich möchte gerne Deutsch verbessern kann ich nicht einen Abendkurs gehen Und wenn ich immer so um 60 bin ich dann nach Zürich gefahren.
Speaker B:
Die haben einen Sponsor gefunden der das gesponsert hat den Deutschkurs und den habe ich auch mega gern gemacht setzt dich auseinander mit Sprache von nur mit all deiner Grammatik und Aufsatz und so weiter und dann so eine Broschüre gesehen wenn wir Lehr gemacht haben auch über Erwachsenemotor oder Passarelle ohne k das hat mich so antrieben Das ist wirklich das was mich die ganze Zeit am leben so kalt hat weil ich habe gewiss kommt im Moment du musst einfach geduldig sein es kommt ein Moment wo du das hast verwirklichen und ich glaube das ist wiederum Durchhaltevermögen Klar sind das hoffnungslose Momente die im leben einem passiert aber immer das obergeordnete Ziel die eigenen Visionen nicht aufs Auge verlieren und immer Hoffnung habe.
Speaker A:
Und Zuversicht und du hast tatsächlich auch die berufsbegleitende Matura begonnen das ist schon mal an sich sehr beeindruckend und du hast auch noch ein bisschen Französisch lernen du hast mir erzählt dass du sogar noch im Sprachaufenthalt bist um wirklich auch sprachlich auf das Niveau zu kommen in einer Weitersprache die für die Matura notwendig ist jetzt so alles in allem wie schwierig ist es tatsächlich am Schluss die Matura in der Hand zu haben?
Speaker B:
Nicht schwierig ganz ehrlich ich möchte da nicht irgendwie sagen dass ich der perfekte Mensch bin und das für mich kein Hindernis geht natürlich hauptsächlich schon die Hindernisse gehen aber im Nachhinein ist das überhaupt nicht schwierig nicht schwierig will ich immer im Kopf eine Vision gehabt und zwar bessere Abschluss das ist mein Ziel das da ist nur ein Weg so ein Schritt zu dem das wird easy.
Speaker B:
Du musst dich vorstellen ich kann in der SEK im Zweitschuljahr fast nicht von Mathematik also wirklich basic Mathematik Sprache bin auch nicht so ganz mächtig und der ist noch Biologie Chemie Physik Deutsch irgendwie sich mit literarischen deutschen werken auseinandersetzen Geschichte und alles drum und dran das habe ich gar nicht gehabt habe ich das gar nicht gekriegt und wenn es eine gehört die zum Scheitern verdammt ist dann bin ich aber vor allem Matur nichts bestand das bin ich wirklich die Voraussätze Uni mitgebracht kann absolut nichts.
Speaker B:
Aber die höhere Kategorie zu gehen was sie verdient haben das ist das was ich mir leider eigentlich oder zum Glück gemacht habe dass sie mir gesagt hey es langt mir, dass ich meine persönlichen Ziele erreiche das hätte ich machen nach der Lehre und den Hauswartschule machen dann hätte ich das leben führen aber für mich ist immer taxi ein mensch der wirklich nicht dafür könnt sie unter sehr schlechten lebensbedingungen lebt denen auch die möglichkeit dass sie auch so sind wie mir wie ich zum beispiel und das immer im hinterkopf hat dazu geführt dass ich erwachsene matur einfach sagen wir so trotz obwohl ich berufsbegleitend noch schaffen kann zwei bis drei tage pro woche habe ich das hergebracht und das ist voll easy gegangen ich glaube wenn man sich so ein übergeordnetes ziel über seine eigenen persönlichen ziele macht ich glaube das ist das was einem so vorantreibt und eben immer wirklich das was ich habe erlebt in der kindheit was für möglichkeiten haben wir in der schweiz wie dankbar müsstest du eigentlich sein und privilegiert sie da in der schweiz sein weil du weißt ich anders aus die leute wünschen sich aber die haben die strukturen nicht die haben die möglichkeiten nicht die wünschen sich und ich habe mir so wie das ziel ich verwirkliche das was ich mir im kopf was ich denke was sie sich wünschen für sie also ich mache da wie für sie und ich glaube das ist das was mich so durchzogen hat bis jetzt ich glaube das wird zum glück oder leider nicht aufhören je nachdem wie man zum glück weil mir das zu höheren zielen bringt mich weiterbilden also die neugierde immer da ist ich möchte das erreichen aber leider will man sich auch unrealistische ziele setzen und es kann sehr gefährlich werden wenn man nicht in der lage ist disziplin herzubringen den ganzen tag Demut vor allem und dankbarkeit und durchhaltevermögen glaube ich nicht vergaßen und so weiter und ich glaube das ist das was mich so antreibt so in höheren kumst die viele menschen verändern im positiven ist das was mich trägt mag sein dass es idealistisch und sehr dings ist aber ich glaube das ist das was mich heute hergebracht hat und glaube auch.
Speaker A:
Weiterbringen wird das ist eine wahnsinnig schöne zeit und es zeigt dir was über alles mögliche theoretisch gleichzeitig ist das auf jeden fall nicht zu unterschätzen oder was so alles geleistet ist bis hin an HSG wieso hast du dich denn entschieden Studium an der HSG zu beginnen das.
Speaker B:
Hat auch wieder mit dem höheren K also ich kann wenn ich gewusst habe dass ich mit Lehrabschluss auch über die Wege ohne H gehe.
Speaker B:
Internationale Beziehung studieren und damals ist es auch nie richtig auseinandergesetzt was das genau richtig heißt wird im Studium bist, wenn du nationale Beziehung studierst.
Speaker B:
Aber für mich ist das internationale Beziehung.
Speaker B:
Also das für mich international Beziehung.
Speaker B:
Du setzt dich auseinander mit den Beziehungen zwischen Ländern und hoffst, dass du eines Tages auch deine Heimat hast, also deine erste Heimat hast Helfe und Unterstützung und so weiter.
Speaker B:
Und dann sind zwei Uni in der Schweiz zur Wahl unig, also Universität Genf oder HSG und für mich ich bin in Zürich also zum Bachelor arbeitsschrieben.
Speaker B:
Französisch wäre natürlich auf jeden Fall möglich, aber man muss nicht das Leben komplizierter machen.
Speaker B:
Darum habe ich mich entschieden an der Uni St.
Speaker B:
Gallen zu studieren.
Speaker B:
Mir ist bis ich dann das angefangen habe nicht bewusst was es heißt HSGC, was die Reputation ist, wie schwer das ist für mich HHK egal was mir unterwegs begegnet, das sind normale Tackles, also nicht Stein, das sind Herausforderungen, die Mühe einfach meistern.
Speaker B:
Dann habe ich mich entschieden klar ist.
Speaker A:
Und alles und ich kann mir vorstellen, dass es dann an einer Uni nochmal ganz bis anders ist verlegen.
Speaker A:
Du hast auch eine andere Matura gemacht als wenn einfach ganz klassisch vier Jahre oder sechs Jahre nachdem ich das Gymnasium ging und dann direkt an die Uni weiter.
Speaker A:
Und was auch noch interessant ist, ist, dass du nach dem ersten Semester zurück in Jemen gegangen bist.
Speaker A:
Wieso richtig?
Speaker B:
Wie gesagt, ich habe mich eigentlich immatrikuliert um internationale Besitz zu studieren.
Speaker B:
Ich habe mir andere Vorstellungen vom Studium, aber dann bin ich in der Realität im Assessment ja gestanden mit ultra geschiedenen Menschen, also Leute, die da geboren sind, in Deutschland geboren sind, hervorragend Vorkenntnisse mitbringen.
Speaker B:
Voraussetzungen für Uni.
Speaker B:
Zudem ist und ich glaube das ist genau der Grund, was gelöst heute ist.
Speaker B:
Es ist Lockdown gesehen.
Speaker B:
Also ich habe mit dem Jahr:
Speaker B:
Genau das ist gescheitert.
Speaker B:
Lockdown stark.
Speaker B:
Ich habe in Wintertour gewohnt gefühlt habe ich den ganzen Tag im Zimmer verbracht, weil es ist immer von Vorlausvorlass gegangen übel zu übel.
Speaker B:
Und ich kann was mir noch extrem gefällt sind die zwischenmenschlichen Interaktionen.
Speaker B:
Musst du dir vorstellen.
Speaker B:
Ich kann zwar mit Gang laufen durch Stadtru, aber das ist wie Geisterschach.
Speaker B:
Das hat mir nicht gut getan, trotz all den schwierigen und herausfordernden Situationen im Jemen und so weiter bin doch irgendwie zwei Jahre in der Schweiz gesehen man gewöhnt sich an das ganze System und das hat mir nicht gut getan ich kann nicht performen und das hat sich dann gezeigt wo die Resultate vom Erstsemester ausgegangen sind die sind vernichtend gesehen Also wenn man das 85 meine ich meine ich hasse richtig Bestand sagt man und dann liege ich so rechts links denke mir das widerspiegelt nicht das was ich gelernt habe da stimmt was nicht ich hab richtig nicht bestanden aber ich hab recht viel gelernt den Mehrwert tue ich mich genau ne das kann ich ziehen ist unmöglich und zudem der Lockdown und die Pandemie haben mit mir so vieles gemacht, dass ich einfach nicht mehr aushalte und zum Glück bin ich im Coaching Programm der Universität St.
Speaker B:
Gall gesehen und ich habe hervorragende Person coachen Stefanie Vorger hervorragende Person ich bin immer noch dankbar, dass die Uni genau so ein Angebot hat man unterschätzt die Wirkung der Programme, aber die sind unheimlich Ich kann während dieser Stunde, wo ich bei ihr in der Praxis bin in Zürich dürfen auseinandersetzen Selbstreflexion durchführen auch die Seminare die man geführt hat im Verlauf vom Jahr hat mir sehr viel geholfen mit mir auseinanderzusetzen obwohl ich dreiig bin aber trotzdem selbstreflexieren wo bist du gesehen, was hast du gemacht, wie siehst du dich, wo sind die Nicht Energie, wo sind deine Schwäche?
Speaker B:
Aber das hat irgendwie trotzdem nicht geholfen Also mit all dem was mir gehört hat irgendwie denken die Pandemie das Fehlen der zwischenmenschlichen Interaktion ist so groß gesehen, dass ich denke ich hasse nicht aushalten in der Schweiz sein ich muss weg ich kann natürlich wieder anfangen und dann wieder oder im Semester also im folgenden Jahr wieder anfangen ich muss einfach weg dann bin ich zurück jemand gegangen und wieder zurück wie neugeboren also ich bin wieder jede Meter habe ich gemacht jede Wagung als zigirt mit dritten hast fotografiert bin ich den ganzen Tag am Laufen wie verarbeitet sie für mich mit der Vergangenheit wie das ist Dann sind viele Sachen die Berge sind riesig, sind natürlich noch riesig und so weiter aber du bist noch 60 87 und jetzt bin ich dreiig und dann denke ich was aber ich habe ein anderes Bild davor gehabt das hat mir so viel Energie gegeben es hat mir viel gezeigt was es heißt in der Schweiz sie dankbar sein privilegiert sie die Möglichkeiten die wieder da sind und nicht sind das ist genau der Grund warum ich dann nach jemandem gegangen bin Das hat mir mega geholfen Dann habe ich nochmal angefangen muss ich dir vorstellen ich habe unter dem semester zu 60 prozent geschafft und pro k als sicherheitsfach mal für so ein big tech da in zürich und trotzdem ein assessment jahr problemlos bestanden und eigentlich bis hier bis jetzt berufsbegleitend und das ist wiederum die hohen k die möglichkeiten die kontraste die ich erlebt habe noch 21 21 wenn ich zu jemandem gang bin nochmal vergegenwärtigt das hat mir die Kraft gehen.
Speaker A:
Das ist mega wie eindrucken weil ich bin ja selber noch im Bachelor, studiere auch BWL und weiß wie viel Arbeit ist und vor dem ganzen Hintergrund den du jetzt auferzählt hast bloß noch mit so viel schaffen auch wenn du siehst du hast so die tiefen Sinn in dem Ganzen gesehen das ist nicht zu unterschätzen und das ist eine wahnsinnige Leistung aber ich meine es ist auch mit Erfolg gekürt worden, dass du den Bachelorabschluss hast das heißt das Ziel ist jetzt tatsächlich erfolgreich gemeistert.
Speaker A:
Was sind denn jetzt so wenn man in die Zukunft blickt was sind so deine weiteren Ziele?
Speaker A:
Verspürst du immer noch den Druck, dass du das Gefühl hast du musst jetzt möglichst höhere Ziele erreichen und vielleicht auch Menschen in deinem Umfeld oder vielleicht auch jemanden etwas zurückgehen oder kannst du dich auf eine Art von dem distanzieren oder das differenziert betrachten und du hast andere.
Speaker B:
Ziele verfolgen Es begleitet mich eigentlich immer noch, dass ich die innere Pflicht oder dass ich dann die Leute wieder etwas zurückbringe aber man muss auch realistisch sein und ich glaube das ist immer die Balance was kann ich weil wenn mir nicht gut geht kann ich das auch nicht erreichen Also die Zielsetzung muss auch sehr realistisch sein mit dem Alter man hat sehr viel Bezug zur Realität, man macht auch plus minus einschätzen also die innere Pflicht ist immer noch da aber ich glaube für uns ist bedingt, dass mir gut geht, dass ich innerlich gut bin, dass ich stabil bin das ist auch mein persönliches Ziel durchsetzen aber ich brauche die höheren Kiele durchsetzen, weil ich weiß, wenn du die Messlatte so aufsetzt, dann zählst du immer ab in den Training in übrigen dass du das erreichst und wenn du sie ganz tun setzt dann hast du saisonal und dann ist es OK kein Ziel mehr stimmt also ich habe vor dem Master wieder Uni aufzunehmen hoffentlich ich habe mich noch nicht definitiv entschieden ich habe mir gesagt die erste 6 mache ich nicht und dann im januar werde ich mir andere aussätzige karriere wahrscheinlich wird es so sein dass ich dann beim astronischen gala wieder öffne oder darf je nachdem ich finde auch.
Speaker A:
Die ganze Ausführung die du weißt man soll sich auch ein höheres ziel stecken um mehr zu erreichen als wenn du dir ein ganzes ziel setzt wo du sofort erreichst und die nebenpflicht auch nachher gar keine Grundgesetz noch mehr zu machen weil der Mensch ist ja von natur aus eher ein fusswesen das heißt man möchte so bequem wie möglich machen und von dem her finde ich das ein sehr sehr wichtige Botschaft um vielleicht nochmal auf das Durchhaltevermögen vom Anfang zurückzukommen das ist wahrscheinlich genau das was dir das Durchhaltevermögen bietet vielleicht ist ein Wechsel wirklich dass du einfach auch schon als ich sehr durchhaltend bist dass du dir eben auch getraust die höheren zielsetzungen das hat auch immer mit Mut zu tun dass man das macht und dann auch verfolgt und sich nicht so einfach lad vom.
Speaker B:
Werk abbringt absolut ich glaube ich muss leugnen dass ich da nicht darstelle als wäre ich der held ich möchte noch nichtsdestotrotz nochmal genau zeigen dass es durch andere Menschen gibt die dir helfen es ist wieder wie in der Alchemist von Paul Kuleho er sein du hast Ziel festgelegt du wirst das Ziel erreichen du musst dafür auch deinen Beitrag dazu leisten aber das Universum wird auch seinen Beitrag dazu leisten das Universum für mich sind das sicherlich als erste ältere und ich glaube genetisch was Durchhaltevermögen anbelangt und Hoffnung immer nie aufgehen oder nie aufgehen das habe ich sicherlich von der Mutter und Vater mitbekommen wenn ich jetzt gesehen habe was sie alles noch machen trotzdem sechs Kinder das soll mich nicht vorstellen oder die Lebensbedingung die sie um jemanden gehabt haben dann kommen Lehrerinnen und Lehrmeister die an dich gehabt aber auch so Leute wie zum Beispiel Stefanie Furg die Coachin oder Mentor Alta Angelis also am Mentoring Programm habe ich auch dafür teil oder Professore auch Schmidt Studierende die haben mich auch extrem sehr inspiriert, so Jung Lütztreffen, die ambitioniert sind, wo vor Consulting und Investment Banking geredet und ich Was ist das, Was ist das?
Speaker B:
Und das sind solche Mietmenschen.
Speaker B:
Und es ist einfach wichtig.
Speaker B:
Deine eigene Leistung ist aber auch, dass du die Struktur hast, wo das Land dir anbietet.
Speaker B:
Nur so hast du das Potenzial auszuknüpfen, aber auch in Kombination mit Leuten, die dich begleitet, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn, je nachdem, wie man aus der Negative begleitet von Menschen wieder positive Energie verwandeln und dann wiederfahren.
Speaker A:
Ich kann gar nicht mehr hinzuzufügen.
Speaker A:
Das sind wunderbare Schlussworte, die das wirklich nochmal sehr prägend zusammenfassen.
Speaker A:
Danke vielmals, dass du so ehrlich von deiner ganzen Geschichte erzählt hast.
Speaker A:
Ich persönlich habe es mega spannend und auch berührend gefunden, gleichzeitig aber auch inspirierend.
Speaker A:
Und da bin ich sicher, dass es auch vielen Zuhörerinnen und Zuhörern so gegangen ist, was Leben alles kann, Verwendung und was alles hindert, zum Beispiel einen Bachelorabschluss stecken kann, wenn du eben die ganze Welt und auch das Durchhaltevermögen bin ich mir ganz sicher, dass du sehr viel kannst und auch wirst erreichen in der Zukunft.
Speaker A:
Also danke für mal, dass du dir die Zeit genäust und auch für deine Offenheit über deine Geschichte zu erzählen.
Speaker B:
Danke dir.
Speaker B:
Danke auch für die Möglichkeit, die sie hat, auch für sie.
Speaker B:
Und ich hoffe, dass viele Leute, egal in welcher Lebenssituation sie sich befinden, dass sie hoffentlich einen höheren Kurs haben, der sie immer vorantreibt und trotzdem nicht vergessen auf Gesundheitslagen, auf eigene Familien, auf seine Mitmenschen.
Speaker A:
Ja, dem stimme ich zu.
Speaker A:
Dementsprechend an alle Zuhörerinnen und Zuhörer.
Speaker A:
Vielleicht trägt euch die Erfolg genau an, die eigenen Privilegien zu erkennen und sich gleichzeitig noch vor Augen zu führen, dass Bildung, Sicherheit und auch Stabilität keine Selbstverständlichkeiten sind.
Speaker A:
Danke vielmals fürs Zulassen und bis zum nächsten Mal beim HSG Student Podcast.