Bereits schon ab 40 Jahren nehmen die Knochendichte und Muskelmasse deutlich ab. Rund um die Menopause intensiviert sich durch den Östrogen-Rückgang dieser Prozess. Die Folgen sind zunehmende Knochenbrüche und ein erhöhtes Sturzrisiko im Alter. Trotzdem erhalten 80% der von Osteoporose betroffenen Frauen in der Schweiz gemäss der International Osteoporosis Foundation keine entsprechende Osteoporose-Abklärung oder Therapie.
Darum erklärt Maki Kashiwagi, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe und spezialisiert auf Osteoporose, wie diesem Verlauf entgegengewirkt werden kann. Zur Diagnose wird in der Regel eine Knochendichtemessung eingesetzt. Präventiv helfen etwa Bewegung, Ernährung sowie eine ausreichende Aufnahme von Calcium, Vitamin D und Eiweiss. In alltagstauglichen Beispielen führt sie aus, welche bedeutende Rolle die menopausale Hormontherapie spielt, wieso kurze, intensive Trainingseinheiten besser sind, was für das Gleichgewicht hilft, und was sie für die Einkaufsliste empfiehlt.
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