Zuversicht gewinnen mit dem Fortschrittsindex
Episode 68th April 2024 • Sparring Summit - Executive Sparring in der Praxis • Dan Bauer und Florian Goebel
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Shownotes

Wir haben die Zuversicht in den Veränderungswillen mittlerständischer Betriebe. Mit unserem Fortschrittsindex können wir die Geschäftsführung durch ein Assessment begleiten, bei dem sehr schnell klar wird welche Massnahmen sie umsetzen wollen um sich für die Zukunft zu verbessern. Und das tolle ist die Massnahme kommt aus dem Betrieb.

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Transcripts

Dan Bauer (:

Heute unterhalten wir uns mal darüber, wie man mit einem wunderbaren Tool, das nichts verkaufen möchte, absolut tollen Fortschritt erzielt und damit Hallo, Florian Güll. Hallo, buongiorno.

Florian (:

Hallo, denn. Darüber unterhalte ich mich mit dir gerne. Ich habe mich am Wochenende unterhalten mit einer Führungskraft aus einem mittelständischen Unternehmen. Und ich finde, das passt eigentlich ganz gut dazu. In dem Gespräch hat sie mich gefragt, ob ich denn überhaupt an den Veränderungs - und Fortschrittswillen der mittelständischen deutschen Betriebe glaube. Und ich glaube daran, erstaunlicherweise hat sie ...

Zweifel gehabt hat gesagt, viele Unternehmen ruhen sich immer noch auf den Lorbeeren aus, die sie sich verdient haben mit Technologieführerschaft, die erarbeitet wurde, die aber in den schnellen Wandel heute gar nicht mehr so relevant ist, weil man sich ja jetzt ständig neu erfinden muss.

Dan Bauer (:

Ich glaube das tatsächlich auch in Teilen, muss aber auch sagen, mein Eindruck gerade ist, dass mehr Leute, gerade auch im Mittelstand in der Geschäftsführung, wissen wollen, was gerade passiert. Also die Offenheit ist deutlich mehr als noch vor fünf Jahren, würde ich heute sagen. Ob der Bewegungswille noch der gleiche ist, da gibt es bestimmte Segmente, da ist der nicht so, aber die Offenheit dazu ist deutlich höher als vorher.

Florian (:

Das ist...

Florian (:

Aber ich glaube auch, dass die Konfusion vielleicht ein bisschen mehr ist, weil durch die Medien, die wir jetzt auch gerade bespielen, die Information so vielfältig gleich verarbeitet wird, dass es so viele Angebote gibt, die irgendwelche Entwicklungen vorhersagen.

Dan Bauer (:

Auf jeden Fall, ja.

Florian (:

dann meinen, dass die Unternehmen sich darauf gut vorbereiten müssen und natürlich auch gleich ein Angebot eben dazu liefern, das genau auf die Vorhersage passt, überraschenderweise. Ich finde, dass Vorhersagen und Herausforderungen tatsächlich, also zum Beispiel ganz deutlich komplexer sind. Und ich glaube, dass das vielleicht den Zukunfts - oder den Veränderungswillen ebenso ins Zweifel gestellt hat bei meiner Gesprächspartnerin am Wochenende.

Dan Bauer (:

Exakt.

Florian (:

weil wir einfach multiple Szenarien haben. Also wir haben nicht eine Sache, die problematisch ist, sondern wir haben mehrere, die sich überlagern und in den Überlagerungen eben die Herausforderungen auch noch verschieben oder unterschiedlich werden. Also ich bin derjenige, der nicht glaubt, dass es die eine glücklich machende Maßnahme gibt, mit der wir alles erschlagen können.

Dan Bauer (:

glaube ich auch nicht dran. Und genau das wollte ich wissen. Ich wollte in Unternehmen einen Status Quo erheben. Und ich wollte aber gerade Florian, wie genau du richtig sagst, ich wollte nicht verkaufen. Ich wollte auch keine Lösung darbieten, weil aus meiner Überzeugung sind die Leute, die das Unternehmen führen, schon schlau genug. Und die müssen nun mal quasi eine Fläche bekommen, wo sie also quasi auch eine Bühne bekommen, wo sie auch mal auch ihr Wissen, ihr Know -how, ihre Kreativität einfach mal spielen dürfen. Und das wollte ich kreieren.

Florian (:

Ah!

Dan Bauer (:

Dann habe ich ein Tool entwickelt, mit dem kann man einfach mal den Status Quo im Unternehmen ermitteln. Aber dann kam was Faszinierendes. Ich hatte das niemals geplant und niemals daran gedacht, dass so ein Effekt dabei entstehen kann. Aber das war einfach magisch, als ich dann diesen Status Quo mit den Leuten durchgegangen bin, weil dabei hat sich ein Dialog eröffnet, der war neu. So dieses ...

Du fragst mal ab, wie ist das im Unternehmen jetzt gerade, wie schätzt du das ein, machst du so ein begleitetes Self -Assessment da draus und dann kriegst du da einen Wert und kannst dann die Frage stellen, wenn du diesen Wert jetzt steigern wolltest, also zum Beispiel Unternehmensstrategie, da sagen die meisten Firmen, sie haben eine gute Unternehmensstrategie und wenn du die dann fragst, wie setzt du die denn um oder wie effizient setzt du die denn im Unternehmen um, dann sagen die meisten, ach so ja, gar nicht mal so.

Dann kannst du einfach in einen Dialog gehen mit diesem Tool und kannst die Frage stellen, woran glaubst du denn? Liegt das? Und was könnten wir denn an Maßnahmen entwickeln oder andenken oder definieren, damit du jetzt gerade in diesem Punkt einen Fortschritt erzielen kannst? Und das Magische daran war, dass ich komm da nicht rein als der Berater, der irgendwie was Schlaueres hat oder irgendein Rezept dabei hat oder irgendwie ...

eine bewährte Maßnahme, sondern ich gehe, ich eröffne quasi mit meinem Geschäftsführer, mit dem ich das durchgehe, einen Dialog und frage den einfach, was kannst du dir in deinem Unternehmen vorstellen? Der kennt sein Unternehmen am besten. So, was könntest du gerade tun, damit diese Strategie besser im Unternehmen ankommt? Liegt es daran, dass sie nicht kommuniziert wird oder liegt es daran, dass und so weiter. Und dieses Gestalten, das kann man dann eben im Dialog machen. Das hat den fasziniert.

Florian (:

Das hört sich so an, als wenn das Klarheit schafft, wo man ansetzen kann, um wirklich Verbesserungen oder auch zukunftsorientierte Maßnahmen oder Strategien ergreifen zu können. Das ist ja was, was einen dann viel zuversichtlicher auch in die Zukunft schauen lässt. Das ist ja ...

Dan Bauer (:

Exakt.

Dan Bauer (:

Ja.

Florian (:

dann genau das, was man dann mit, sag ich mal, viel besser anpackt. Es sind ja so viele Maßnahmen, die im Unternehmen gestartet werden, die nur vom Kopf kommen und wo dieses Gefühl der Zuversicht fehlt, die dann eben auch stecken bleiben oder scheitern, weil man ja gar nicht so den Schwung da reinbringt in solche Projekte.

Dan Bauer (:

Ja, es ist ja auch so, wenn du mit einem Projekt ankommst, das ist genau das Charmante an diesem Tool, dass es nicht mit einem Projekt ankommt, nicht mit einer Latte an Aufgaben, die man jetzt zu erledigen hat, sondern einfach, wenn ich die Frage stelle, was glaubst du, wie du in deinem Unternehmen deine Unternehmensstrategie effizienter kommuniziert bekommst, dann bekomme ich ja die Antwort aus dem Unternehmen heraus. Wenn es ein Unternehmen ist, das nicht spricht miteinander, wo sich keiner darüber unterhält.

dann wirst du das auch so nicht hinbekommen. Dann ist aber die Frage, die wir dann erklären dürfen, glaubst du denn daran, dass das überhaupt für dich wichtig ist, um da Fortschritt zu erzielen? Oder glaubst du, dass das in Zukunft nicht relevant sein muss? Dann musst du den Bereich auch gar nicht betreuen. Du musst den gar nicht erst gestalten. Und das ist so was Interessantes. Wenn ich jetzt hier mit einer Masterlösung ankomme, dann musst du aus dieser Masterlösung, musst du den Punkt, den Punkt, den Punkt machen. Und wenn du den nicht machst, dann bricht eh alles zusammen, ist eh alles schlimm.

Das ist totaler Quatsch. Und so kann man eben wirklich gezielt einzelne kleine Punkte anschauen und kann sagen, hey, hast du da Bock drauf? Willst du das weiter gestalten? Wie siehst du das? Hast du die Mittel dazu? Hast du die Leute dazu? Wollen die das auch? Könnten wir etwas dazu beitragen, dass die das mehr wollen? Also können wir da ein bisschen mehr mit Change arbeiten? Können wir uns dann mal zwei Leute rausnehmen, mit denen wir das pilotieren? Du kannst...

viel granularer arbeiten. Und ich glaube, aus meiner Sicht ist das, was das Unternehmen gerade braucht, diese Feinfühligkeit. Du kannst nicht mit so einer Chainsprechstange ankommen und sagen, wir transformieren jetzt hier alles und dann seid ihr plötzlich zukunftsorientiert. Das ist Quatsch, das ist illusorisch. Sondern du musst granular einfach so, dass die Leute mitkommen, dass sie noch Lust darauf haben und so weiter. Und jetzt passiert was Magisches mit diesem Tool. Das hätte ich niemals gedacht. Das Tool ist so gestaltet.

dass wir uns eben diese Maßnahmen überlegen, dann packen wir dahinter, Ziele definieren, die kommunizieren, zum Beispiel als Maßnahme. Und dann muss auch ein Indikator dahinter hinterlegt werden, ab wann ist denn klar, dass diese Aufgabe erfüllt ist. Und zum Beispiel bei Unternehmen, also bei Ziele definieren, die müssen smart definiert sein. Da gibt es eine Formel dazu, dann kann man das machen. Wenn die smart formuliert ist, dann kann die ein anderer auch verstehen.

Dan Bauer (:

Ab dann ist diese Aufgabe erledigt. Jetzt ist dieses Tool so gestaltet, dass man alle Maßnahmen, die man jetzt umsetzen möchte, mal plant, mal sich anschaut. Dann drückt man auf einen Knopf und schließt die. Dann kommt da auch erst mal nichts dazu. Und das war magisch, weil die Firma, mit der ich das gemacht habe, den Piloten getestet habe, die haben daraufhin applaudiert, als sie das zugemacht haben. Dann frage ich, was war denn jetzt der Grund, warum ihr da Applaus gebt?

Und was macht es in euch? Und dann hat die gesagt, die Jüngste aus dem Team hat gesagt, sie hat noch nie so Lust gehabt, für ihr eigenes Unternehmen jetzt etwas umzusetzen. Weil es ist ja quasi auch eine Aufgabe und sie hat ja ihre To -Do -Listen, aber sie hatte noch nie so Lust, etwas umzusetzen als mit diesem Tool. Dann sage ich, was entsteht da? Warum hast du so viel Lust? Und bei einer klassischen To -Do -Liste hast du keine Lust. Also die hatten aktiv Lust auf diesen Change.

Und dann sagt sie ja, alleine, dass sie da drei Monate Zeit hat und ja auch diese Punkte dahinter haben möchte, die du dann bekommst, wenn du diese Aufgabe erledigt hast. Da sagt sie, das spornt sie so an, dass es eben nicht etwas ist, was von außen kommt, was man sich erst aneignen muss, was irgendwie ein Rezept ist, sondern dieses, dass sie selbst mitwirken durften, diese Maßnahmen zu überlegen und zu gestalten und sie dann umzusetzen, das motiviert die total.

Ich habe gedacht, das ist ja großartig. Und seitdem testen wir dieses Tool weiter raus, haben viele Firmen, die da mitglücklich sind. Und immer mehr Leute, die sagen, das ist echt genial.

Florian (:

Aber um das noch mal besser zu verstehen, das Tool ist im Grunde ja ein Assessment. Es wird ja quasi von dem Unternehmer selber erarbeitet oder macht ihr das gemeinsam dann?

Dan Bauer (:

Im Dialog. Also, wenn du jetzt hier mein Geschäftsführer bist, dann machen wir das im Dialog. Und ich glaube, an dem Tool ist auch genau das das Interessante. Das Tool an sich ist, das ist relativ einfach. Das kannst du auch mit einer Excel -Liste machen. Aber ich glaube, das Magische ist eben, wie wir an die ganze Sache rangehen. Also, wenn ich jetzt der Auditor bin für dich, und du bist mein Geschäftsführer, mit dem ich dann das durchgehe, ich begegne dir auf Augenhöhe in vollem Respekt und frage dich, wie willst du es haben?

Und ich glaube, da ist schon der wesentliche Unterschied. Ich sage dir nicht so und so ist es schlau zu machen, sondern ich frage dich, wie möchtest du es haben? Wenn du mir dann sagst, du, da bin ich gar nicht so involviert, brauche ich noch mal einen Hinweis, dann gebe ich dir gerne einen. Aber ich tue nicht so, als wäre ich der Schlauere oder der Berater, der jetzt von außen reinkommt und sagt dir, wie Geschäftsführung, das weißt du selbst am besten. Und das ist das Magische, glaube ich.

Florian (:

Genau, Sparing -Partner, Berater sind wir ja nicht. Und das ist vielleicht was, worüber wir beim nächsten Mal auch noch mal diskutieren können. Was meinst du?

Dan Bauer (:

Das ist sparing.

Dan Bauer (:

Absolut, ja. Also auch gerade was dann da raus passiert, wenn wir diesen Fortschritt -Index durchgemacht haben oder den FIX, wie wir ja heute sagen, was ist denn dann in der Begleitung? Wie schaut denn dann das Sparing in der Begleitung aus? Da können wir gerne eine Folge zumachen, weil das ist echt interessant, was da passiert und was da auch für Gedanken bei rauskommen und auch welche Euphorie dann plötzlich wieder im Unternehmen herrscht. Also das ist auch ansteckend dann für die Mitarbeiter.

im Unternehmen und da können wir gerne nochmal drüber sprechen.

Florian (:

Da bin ich sehr gespannt.

Dan Bauer (:

Für heute erstmal herzlichen Dank fürs Zuhören und Florian, dir auch einen schönen Tag.

Florian (:

Danke dir auch, denn...

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